Phoenix: Extremismus der Mitte erreicht die Mitte

Rechtsextremismus und Rassismus hat viele Gesichter und muss mit Medienarbeit bekämpft werden.  Wie das geht zeigen die Fernsehprofis von Phoenix TV.  Wichtig für alle, die sich mit Rechtsextremismus beschäftigen und nicht wissen wie sie mit Rechtspopulismus umgehen.  Ein Phoenix-Beitrag zeigt auf, mit welchen Herausforderungen Buntschland heute kämpft.

Die Sendung wurde ausgewogen mit hochkarätigen VertreterInnen aller Schulen des bunten Positivdenkens besetzt. So gelingt Qualitätsjournalismus.  Von „Lügenpresse“ kann nicht die Rede sein, denn Sachfragen werden erst gar nicht thematisiert.  Der journalistische Baukasten: Nahziehsprache, Springerstiefel, NSU, Glatzen, Extremisten, Dunkeleuropa, Orbán, Putin, diffuse Ängste gleich in der Anmoderation.  Man holt den Wut- und Angstbürger dort ab, wo man ihn verortet.

Es gibt Anlaß zur Sorge, dass sich im Internet verkappte Nahziehs zusammenrotten und sich zunehmend Raum verschaffen. Überall wo völkische Orientierungen sichtbar werden, ist es jetzt um so wichtiger, Gesicht zu zeigen. Die Rechtspopulisten werden immer aufsässiger. Sogar in Firmenkantinen und im öffentlichen Nahverkehr halten sie sich nicht mehr zurück und verwenden laut ihre menschenverachtenden Vokabeln. Oder noch perfider: sie halten sich bedeckt.  Beispielsweise wenn sich Burkafrauen oder Kopftuchmädchen auf der Rolltreppe vorbeidrängen oder dunkle Schutzsuchende am Bahnhof nach Blickkontakt suchen und ihnen Rechtspopulisten den Blickkontakt verweigern.

Viel zu lange ließ man die Rechtspopulisten gewähren. Dabei entwickelten sie einen eigenen Humor. Es gibt sogar Rechtspopulisten die Bücher schreiben, Karrikaturen ins Internet stellen und Liedertexte schreiben und singen. Durch Intellektualisierung und Ästhetisierung erreicht der Extremismus der Mitte jetzt sogar die Mitte der Gesellschaft. Die Zivilcourage der Anständigen läuft immer öfter ins Leere. Manche Rechte greifen schon nach der Macht. Sie machen den AntifaschistInnen die Straße streitig. Eine Gruppe namens Anonymous erbeutete im Netz hunderte von Antifa-Adressen und stellte sie ins Netz. Sie scheuen sich auch nicht, unsere Bundeskanzlerin zu kritisieren.  Sie zeigen gegenüber führenden demokratischen PolitikerInnen wenig Respekt. Nicht zuletzt betreiben Rechtspopulisten erfolgreiche Blogs im Internet. Die Demokratie ist in Gefahr.

Wie konnte es so weit kommen? Da hat die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS), die Bertelsmannstiftung, unabhängige Demokratieschützer, Qualitätsmedien, die Grüne Jugend, Jusos, Gewerkschaften, Kirchen, Konzerne, Stadtverwaltungen, Filmstars etc gemeinsam in Arbeitskreisen, Workshops, Ferienfreizeiten und Gewerkschaftsschulungen unter Einsatz von Steuermilliarden hochprofessionell bekämpft. Soll die Aufklärungsarbeit der Medien, der AAS, der Antifa, des Europarats, der Breiten Bündnisse der Besten der Guten etwa umsonst gewesen sein? Muss jetzt der Staatsnotstand ausgerufen werden? Jein. Auch hier gibt es keine einfachen Lösungen. Sicher ist nur eins: Die versammelten Experten leisten hervorragende Arbeit und brauchen mehr Geld vom Steuerzahler. Manuela Schleswigs Bundesministerium für Demokratiepädagogik und Propaganda ist auf einem guten Weg. Erst kürzlich wurden die Mittel verdoppelt.

Mutig Gesicht zeigen in dieser Sendung Sebastian Krumbiegel (AAS-Jagdprofi), Sabine Renefanz (BZ), Prof. Hajo Funke (Politdämonologe und Nazifizierungsexperte) und Sergej Lochthofen (Hrsg. SED-Parteiorgan „Das Volk“). Hier findet jeder gruppenbezogene Menschenfreund professionelle Hilfestellung in seinem Streben nach müheloser moralischer Überlegenheit.


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Brangelina in der Abwärtsspirale

braxitAus Brangelina wurde Braxit, weil Jolie ihre Fähigkeit, apolitische Menschen der ganzen Welt zu erreichen, ganz in den Dienst der Auflösung der Nationalstaaten stellte. Eine allzu starke Frau musste man dafür nicht sein. Doch der Globalhumanitarismus bröckelt, und das Territorialprinzip setzt sich durch, wird gar zur Neuen Mitte. Jolie beklagt eine „Abwärtsspirale“ (race to the bottom) der Vereinzelung, Eigenveranwortlichkeit und Abschottung, die nun womöglich ihr eigenes aus dem Ruder gelaufenes Leben erfasst hat.   Alexandra Bader hat die Geschichte unter dem Gesichtspunkt der globalhumanitären Propaganda ausführlich dokumentiert und damit aus den Klatschspalten heraus zu uns gebracht.

Ceiberweiber

Auf den ersten Blick ist die Trennung von Angelina Jolie und Brad Pitt nur für Menschen interessant, die das Leben von Stars verfolgen. Doch Pitt ist durch seine strenggläubigen Eltern geprägt, während Jolie eine Familie haben wollte, die mit drei eigenen und drei adoptierten Kindern auf der ganzen Welt zuhause ist. Als Jolie bei den Dreharbeiten zu „Lara Croft“ im Jahr 2001 Interesse für humanitäre Fragen entwickelte und sich an das UNHCR wandte, wurde sie UNHCR-Good Will Ambassador, später Sonderbotschafterin.

Jolie schlägt vor, dass EU-Staaten ihre Grenzen öffnen, um Millionen MigrantInnen aufzunehmen, und sie kritisiert jene, die Bedenken gegen Masseneinwanderung haben, weil diese Menschen PolitikerInnen auf den Leim gingen, die Ängste schüren. Sie vergleicht die Flüchtlingskrise mit dem Zweiten Weltkrieg, weil auch sie jener Moment sei, den eine Generation nur einmal erlebt, wo Nationen zusammenhalten müssen. Pitt wird so ziemlich alles vorgeworfen, da Jolie ihr Vorgehen offenbar minutiös…

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Maut-Klage: Medien beten Null-Argumentation der EU nach

(diskriminierung2000Kommentar) „Diskriminierung“, „Provokation“, „Schnappsidee“ — die Leitmedien schießen aus allen Rohren unsubstanziiert gegen die von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) geplante Maut. Fast überall in Europa werden deutsche Autofahrer im europäischen Ausland zur Kasse gebeten und das nicht nur bei Autobahnen, sondern gerne auch zusätzlich bei Tunnels, Brücken oder Schnellstraßen. In den Augen der Europäischen Kommission war  das kein Problem. Doch wenn Deutschland bei der Einführung seiner Straßennutzungsgebühr im Gegenzug die Kraftfahrzeugsteuer senkt, ist das angeblich europarechtswidrig. Maut-Klage: Medien beten Null-Argumentation der EU nach weiterlesen

Marine Le Pen wird Neue Mitte

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Identitäre könnten mögliche Themen für den Wahlkampf in Frankreich vorgeben

Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich stehen ins Haus. Entschieden wird sie maßgeblich durch drei Parteien. Die Sozialisten werden auf den jetzigen Präsidenten Francois Hollande, und die Konservativen  – mangels Alternativen – wohl auf den ehemaligen Präsidenten Nikolas Sarkozy setzen. Offiziell nominiert sind diese Kandidaten in den jeweiligen Parteien  noch nicht, noch wird gestritten und gerungen um den möglichen Kurs und die Kandidaten selbst. Beim Front National hingegen steht Programm und Präsidentschaftskandidat schon fest. Marine Le Pen wird seit Jahren von einer jungen, hochmotiverten und professionell aufgestellten Basis getragen. Aber auch politische Urgesteine und erfahrende politische Streiter mischen mit.  Geld für den Wahlkampf gibt es trotz gelegentlicher Differenzen auch von ihrem Vater, Jean-Marie Le Pen, über den der berühmte bayerische Politiker Franz Schönhuber  „Jetzt red i“ einst in einem Buch mit dem Titel „Der Rebell“ geschrieben hat und der 2002 mit seinem Einzug in die 2. Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich einen „Schock“ in der Republik auslöste:

Ordnet man die drei Parteien, also den Front National um Marine Le Pen, die Republikaner (UMP) um Nikolas Sarkozy und die Parti Socialiste (PS) um den jetzigen Präsidenten Francois Hollande im  politischen Spektrum ein, so ist die PS links und UMP rechts. Marine Le Pen wiederum nimmt in vieler Hinsicht eine Mittelposition ein. Dies nicht nur weil sie sch selber gerne so sieht und weil ihr berühmter Wahlslogan lautet: „Nicht rechts, nicht links, französisch!“.  Heise.de spricht in einem Artikel inzwischen von „radikalen Konservativen“ (Sarkozy)  und einer moderaten Marine Le Pen.

Nicolas Sarkozy tönte schon früher öffentlich, daß er die Vorstädte mit dem Hochdruckreiniger säubern wollte und setzt auch weiterhin auf Rhetorik der rücksichtslosen Durchsetzung von Recht und Ordnung gegen allerlei Bürgerrechtsinteressen. Während seiner Regierung verwandte er die Rhetorik des Nuklearkrieges gegen urheberrechtsverletzende Internetpraktiken und gebärdete sich als Speerspitze der Verteidiger der Interessen der Urheberrechtsinhaber mit extremen Mitteln, wie sie etwa von den Sozialisten aber auch von Front National abgelehnt wurden. Sarkozy und andere Politiker der „bürgerlichen Rechten“ ist stets die Verschlankung des Staates und der Abbau von Sozialgesetzgebung ein sehr wichtiges Anliegen, und zu diesem Zweck haben sie sich ebenso wie die Linken mit der EU verbündet, die mit ihren globalliberalen Prinzipien die Handlungsfähigkeiten des Sozialstaates stark einschränkt und dessen Abbau erzwingt. Das EU-Projekt war aus „rechter“ Perspektive eine Gelegenheit für eben diesen Sozialkahlschlag, während es aus „linker“ Perspektive eine Gelegenheit zur Adlung des Verrates an der Nation und zur Etablierung einer „bunten“ (neu-linken) kulturellen Hegemonie war. Die desorientierten Epigonen der alten Linken bekamen mit der EU nach 1989 die bunte kulturelle Hegemonie, und die Rechten bekamen den freien Wettbewerb und die Verschrottung des Sozialstaates. Auch hier nimmt der Front National eine Mittelposition ein. Er vertritt das Paradigma des Nationalstaates, zu dem ein gewisses Maß an Solidargemeinschaft gehört, wie man sie sich nur auf nationaler Ebene nachhaltig leisten kann. Deshalb attackieren Sarkozy und seine Parteifreunde den Front National regelmäßig als eine aus ihrr Sicht linke Partei.

Damit zeichnet sich ab, daß die Unterschiede zwischen Francois Hollande und Nikolas Sarkozy doch nicht so groß zu sein scheinen, wie es im Wahlkampf wohl abzeichnen wird. Sarkozy ist schon einmal so weit „rechts“ außen gefahren, daß dies für die Wähler attraktiver/erfolgsversprechender war, als die Wahl des Front National, der 2007 fast in die Bedeutungslosigkeit abstürzte.  Nun gut, Sarkozy wurde damals Präsident, doch die „rechte Gefahr“ wurde nicht  nur nicht bestätigt, sondern die Gefahr die Frankreich heimsuchte, waren Islamisten. Gleiches dürfte auch für Hollande gelten, Frankreich wurde zwar nicht reformiert, der Schuldenstand wuchs, aber die Bürger haben auch diesen Linken überlebt. Und Veränderungen beginnen trotzdem, und zwar in von Patrioten regierten Städten, die systematisch entschuldet werden.

Vorwürfe des Sozialismus gegen Front National unbegründet

Von anderen konservativen patriotischen Kräften in Europa wird dem Front National oft vorgeworfen, sozialistisch und damit links zu sein. Es mag sein, daß sich manche Programmpunkte der „Sozialisten“ mit denen des „Front National“ auf dem ersten Blick ähneln, in der Praxis ist aber oft etwas anderes zu beobachten. In den Städten, wo der Front National regiert, setzten Bürgermeister rigide Sparkurse durch. Die nationale Solidarität wird zwar gepflegt, aber dafür wird auch Leistung verlangt (Gegenseitigkeit gemäß Gesellschaftsvertragsgedanken), und allerlei vom Staat lebende Biotope, in denen linke Parteien ihren Filz heranzüchteten, beklagen ihr Verschwinden.

Man darf also einen spannenden Wahlkampf erwarten. Die Prophezeiungen unserer Leitmedien, Marine Le Pen werde bei der Stichwahl gegen den bunten Kompromisskandidaten (wahrscheinlich Sarkozy) verlieren, sind verfrüht. Die linken und rechten Konkurrenten des FN sind vor allem durch ihre Verwicklung in die EU verbunden, die aber rapide an Ansehen verliert, während das seit dem westfälischen Frieden etablierte Nationalstaatsparadigma mehr und mehr als der goldene Standard anerkannt wird. Der FN ist die größte Partei, und nur er steht für das normale Paradigma, in dem er wiederum die Mittelposition einnimmt. Schließlich ist der mögliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Nicolas Sarkozy, kein besonderer Sympathieträger, und er hat womöglich noch einige „Leichen“ im Keller oder gar in der Donau, und angesichts des Ausnahmezustandes gilt für Frankreich heute mehr denn je de Regel, dass in der Politik eine Woche eine Ewigkeit ist.


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Kudla und Umvolkung: Unbefugte dürfen Nazipolitik nicht kritisieren

Die aus München stammende Leipziger CDU-Abgeordnete Bettina Kudla zwitschert gegen ihren Generalsekretär Tauber, der gerade Merkels humanitärfrömmlerische Völkerwanderungspolitik zum Glaubensinhalt der CDU erklärt hatte:

BK #Merkel streitet es ab, #Tauber träumt. Die #Umvolkung #Deutschlands hat längst begonnen. Handlungsbedarf besteht!

Daraufhin stürzten sich die Propagandisten ebendieser Politik, darunter das Gros der Leitmedien, auf Kudla. Die Leipziger Volkszeitung fasst zusammen:

Nazistische Sprache
Empörung über neuen Tweet der Leipziger CDU-Abgeordneten Kudla
Die umstrittene Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla hat mit einem Twitter-Kommentar zur Flüchtlingslage auch in den eigenen Reihen für Empörung gesorgt. Die Politikerin benutzte den Nazi-Begriff „Umvolkung“.

Bunte Empoereritis
Ich bin empört. Und Du?

Insbesondere Vertreter der sächsichen SPD und Grünen steigern sich in humanitärprüde Betroffenheitsrituale hinein, denen sich die vereinigten Leitmedien anschließen. Thema war ab sofort nicht mehr das problematische 10-Punkte-Programm von CDU-General Tauber, welches im Effekt die Weichen in Richtung Minorisierung der deutschen Urbevölkerung und Ersetzung durch geburtenstarke Orientalen und Afrikaner stellt (über 50 Millionen bis 2050 laut Soester Demografie-Institut, vgl auch Prognosen von Thilo Sarrazin in „Wunschdenken“), sondern die Frage, welche Wörter zur Bezeichnung dieses Sachverhalts  in einer Twittermeldung statthaft sind.   Mit „Umvolkung“ sei damals die Germanisierung Osteuropas gemeint gewesen, und diejenigen, die heute von Umvolkungspolitik reden, seien rechtsextrem.

Die Anklage wird unisono von den Buntparteien und -medien erhoben, obwohl sie mehrere offensichtliche Denkfehler enthält:

  1. Es gibt keine Nazi-Wörter. Wörter sind nicht von ihren Konnotationen her zu verstehen sondern von ihrer Grundbedeutung/Denotation.  In diesem Falle: „Ersetzung des Volkes durch ein anderes“.   Die Grundbedeutung ergibt sich meistens aus der Stellung im Wortsystem und im Kontext und ist jedenfalls von Konnotationen, die im Verlauf der Verwendung entstanden sein mögen, unabhängig.
  2. Es gibt wohl Nazi-Begriffe (ideologieschwangere Konzepte, Wortbedeutungen),aber einen solchen verwendet Kudla offensichtlich nicht.   Die Bedeutung von „Umvolkung“ erschließt sich hinreichend aus ihrer Äußerung und deren aktuellem Kontext.  Auf einen Nazi-Kontext greift sie nicht zurück.
  3. Wenn hier Konnotationen aus dem Dritten Reich überhaupt eine Rolle spielen können, dann nur die, das schlechte Image des Dritten Reiches gegen Merkel und Tauber zu verwenden. Es würde suggeriert, Mekel und Tauber trieben eine nazistische Agenda der Zerstörung europäischer Völker voran.  Somit hätte  es sich um eine antinazistische Äußerung gehandelt.
  4. Die ehrenrührige Behauptung, heutige Umvolkungskritiker (wie etwa Buchautor Akif Pirinçci) seien rechtsextrem (d.h. zielten auf Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung), wird nicht belegt.
  5. Selbst wenn ein Wort von Rechtsextremen verwendet wird, transportiert es dadurch noch keine rechtsextreme Bedeutung.   Rechtsextremisten könnten nur dann eine Rolle spielen, wenn Kudla sie explizit oder implizit zitiert hätte.
  6. Der Versuch, ein Wort mit bösen Menschen zu assoziieren, dient lediglich dazu, das Wort zu stigmatisieren, um es auf diese Weise aus dem Verkehr zu ziehen.  So erschwert man das Reden und Denken über ein unbequemes Thema.

steinbach_de2030Ähnliche latent freiheits- und vernunftsfeindliche Argumentationen wurden kürzlich gegen Prof. Werner Patzelt von der Dresdner TU eingesetzt. Der Deutschlandfunk stürzte sich auf Patzelt, weil der Merkels Willkommenskultur mit religiösem Rausch verglichen und dazu Aufrufe von Josef Göbbels zitiert hatte, in die Politik „wie in einen Gottestdienst“ zu gehen. Ein halbes jahr vorher musste der Münchner Pegida-Organisator Heinz Meyer 2100€ Strafe zahlen, weil er im September 2015 an der Münchner Feldherrnhalle mit dem Ruf „Wollt Ihr den totalen Krieg“ auf Ähnlichkeiten zwischen Merkels Hunnenrede und Göbbels hingewiesen hatte, um vor beiden zu warnen.  Im Oktober 2016 wiederum vernichteten die vereinigten Leit-, Lala- und Lügenmedien die wirtschaftliche Existenz des Katzenromanautors Akif Pirinçci durch konzertierte Nazifizierung von dessen Kritik an nazihaft-totalitären Vertreibungs- und Umerziehungs-Allüren der Regierenden. Trotz erfolgreicher Unterlassungsklagen ließen sie von der Akif-KZ-Lüge nicht wirklich ab.

weltoffenner arsch reiter dieter OB freiheit abenteuer buntGemeinsam ist diesen Ereignissen, dass auch die Warnung vor den Politikformen des Dritten Reichs nicht mehr gestattet ist.  Um einen Empörungssturm auszulösen, genügen offenbar folgende beiden Elemente.

  1. Man verwende ein Wort oder begehe einen Ort, der irgendwie geeignet ist, Assoziationen an die NS-Zeit zu wecken.  Für eine Fülle von Assoziationen sorgt ein Heer von professionellen Erinnerkungskulturarbeitern. Sie sorgen dafür, dass der gesammte öffentliche Raum mit Fettnäpfchen zugepflastert ist.
  2. Man kritisiere die herrschende Willkommenspolitik.   Damit ist man latenter Nazi, und mit jeder Nutzung eines nazifizierbaren Wortes oder Ortes macht man den Verdacht zur Gewissheit.  Laute Aufschreie fungieren als Taktik des Weltoffenen Arsches.  Der Kritiker wird als ein Aussätziger gekennzeichnet, für den besondere Spielregeln gelten.  So auch die, dass er nicht vor Nazipolitik warnen darf.

Ähnliches gilt für das unlautere Spiel mit dem Wort „völkisch“, dem Adjektiv zu „Volk“ und sprachpuristischen Pendant von „national“, dessen missbräuchliche Verwendung zu Nazifizierungszwecken Frauke Petry kürzlich anprangerte, indem sie vorschlug, zu seiner Grundbedeutung/Denotation („volksbezogen, volksbasiert“,  was die Abstammung und Überlieferung als konstitutive Elemente impliziert) zurückzukehren und diese in einem normalen, positiven Sinn zu verwenden, sofern man das Wort überhaupt verwenden will. Die Reduzierung auf Nazi-Konnotationen dient nichts anderem als der Nazifizierung der Demokratie. Jegliches Denken in Begriffen eines Staatsvolkes, welches sein Territorium besitzt und vererbt und Herr seiner Gesetzesregeln ist (Drei-Elemente-Lehre nach Jellinek, welche dem Grundgesetz, dem Gesellschaftsvertrag, der Volkssouveränität und der Demokratie zugrunde liegt), soll verpönt und verdrängt werden, damit der neue Bunte Totalitarismus seine Herrschaft behaupten kann.   Zu diesem Zweck rücken die Nazifizierungsexperten aus und werfen Petry vor, sie kenne die Geschichte nicht.  Damit reden sie aber am Thema vorbei, denn die Geschichte spielt nur für alte Konnotationen von Wörtern eine Rolle, und diese spielen zum Leidwesen der Nazifizierer heute selten eine Rolle.

umvolkung-800x600Typischerweise sind Nazifizierer die einzigen, die die stigmatisierten Wörter noch verwenden.  Deshalb sind sie ausgehungert.   Ihr Waffe, in deren Kultivierung sie die besten Jahre ihres Lebens  investiert haben, ist stumpf geworden.  Umso gieriger stürzen sie sich auf einen Tweet, in dem tatsächlich so ein Wort vorkommt.   Allein schon ein Satz wie „Überfremdung ist Völkermord“, welchen in München Montagsdemonstranten auf Transparenten vor sich her trugen, lässt einen Marian Offman und die üblichen Anzeigen-Extremsportler, zu denen in Leipzig auch diesmal wieder der Grüne Jörg Kasek gehört, aufleben.  Ein Wort wie „Überfremdung“ könnte nazifizierbar sein.  Die Verbindung zu Völkermord könnte man als „Relativierung des Holocaust“ verstehen.  „Gleichschaltung?  Wie können Sie es wagen?“ „Autobahn?  Das geht gar nicht.  Sie Lump.“   Hier genügt stets der Aufschrei eines Nazifizierungsexperten, um die  Jagdinstinkte der pseudohumanitären Hetzmedien zu wecken, die dann sofort unreflektiert sämtliche Regeln der journalistischen Ethik, wie sie im Pressekodex formuliert sind, außer Kraft setzen.

Offenbar geht die  Leitmedien hier einer Aufgabe nach, die in der Bunten Republik wichtiger als journalistische Ethik ist.   Im Namen der  als  „Menschenrechte“ ausgegebenen Humanitärprüderie bekämpfen sie und die mit ihnen verbündeten professionellen Nazifizierer und Buntpolitiker die Demokratie.   Eine demokratische Staatsform ist erwünscht, aber wirkliche Volkssouveränität will man nicht.    Demokraten werden zu“Rechtspopulisten“, sobald sie es mit der Volkssouveränität ernst meinen.   Ernsthafte Demokraten („Rechtspopulisten“) haben laut SPD weder in der CDU noch in der Bunten Republik einen Platz.  Deshalb soll Kudla gehen.  Dies forderte die sächsische SPD-Vorsitzende. Ihr folgten zumächst die Medien und dann die CDU. Die Twitter-Meldung ist entfernt. Kudla will in der CDU bleiben und dort künftig weiterhin unverbogen Klartext twittern. Auch diese Aussage enthält so viele Widersprüche wie Wörter.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




Wiesn-Zaun: Operation gelungen, Patient tot?

Wir haben erst kürzlich über die angespannte Lage am Oktoberfest berichtet. Anti-Terror-Zaun, Kameras, Taschendurchsuchungen, Rucksackverbote, Sicherheitsmaßnahmen und Sicherheitslogistik. All dies ist gut begründet, denn erst kürzlich kam es im bayrischen Ansbauch auf einem ähnlichen Fest zu einem islamistischen Anschlag, der dank effektiver Sicherheitskontrollen immerhin in einen Bereich abgedrängt werden konnte, wo der Schaden sich in Grenzen hielt. Während es anderswo regelmäßig bei Volksfesten zu Antänzereien und Vergewaltigungen gekommen ist, halten sich vergleichbare Berichte vom Oktoberfest in sehr engen Grenzen. Es gab einen Bericht von einer versuchten Gruppenvergewaltigung durch drei Männer ungenannter Physiognomie, doch diese ereignete sich außerhalb des kontrollierten Bereiches.

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Buntes Fairnessabkommen soll politischen Diskurs einschränken

Grüne Parolen Österreich
Kreide fressen: Bunte Parolen wie diese verschwinden aus dem Österreichischen Präsidentschaftswahlkampf.

Noch immer hat Österreich keinen neuen Bundespräsidenten, weil Bunt weder einfache Briefdienstleistungen  erfüllen kann , noch richtig zählen kann. Nun offenbart Bunt ein neues Problem. Sie woll(t)en  zwischen ihrem Kandidaten Van der Bellen und dem Kandidaten Norbert Hofer ein „Fairnessabkommen“ abschließen. Buntes Fairnessabkommen soll politischen Diskurs einschränken weiterlesen

von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!