Archiv der Kategorie: Europa

Präsidentschaftswahl in Frankreich: Macron und Le Pen in Stichwahl

Hamon (Kandidat von Hollande und Schulz) sagt, Sozialdemokratie sei mit 6,5% vernichtend geschlagen und erneut von den „Rechtsextremen“ gedemütigt worden. Jetzt müsse man mit dem Gegner Macron gegen die „Feinde der Republik“ paktieren und die Partei der nächsten Generation übergeben. Zu diesen gehört wohl auch die euroskeptische Linke von Mélenchon (19,5%). Auch die „bürgerliche Rechte“ um Fillon (19,5%) ist erstmals draußen und demoralisiert. FN freut sich, Agenda der Stichwahl setzen und gegen Breites Bündnis der Frankreich-Abschaffer mobilisieren zu können.
Die Wahlbeteiligung lag mit 69% relativ niedrig.
Mélenchon und seine Leute glauben der Auszählung noch nicht, da Großstädte ihn sehr stark zeigen, z.B. Paris 28%. Man hatte mit Eintritt in die zweite Runde gerechnet. Seine Leute meinen, er sei Herr der französischen Linken und Mobilisator der Jugend geworden. Andere sehen die neue Linke eher bei Macron. Man hat offenbar eher ein zweidimensionales Kraftfeld. Bezüglich der zweiten Runde verurteilt Mélenchon beide Kandidaten scharf, aber verweigert die Selbsteinordnung ins Breite Bündnis.
Die Anti-EU-Kandidaten haben insgesamt 52,5%: Le Pen 23% + A. Dupont 5% + Mélenchon 20% + Potou 2.5% + kleine Anti-EU-Marxisten 2%.
Le Pen kündigt an, dass die große Debatte um die „wilde Globalisierung“ nicht mehr unter den Teppich zu kehren sein wird. Es gebe die Aussicht auf den „großen Wechsel“, die Befreiung des französischen Volkes. Es gehe um das Überleben Frankreichs. „Die Größe eines Volkes kommt nur von diesem Volk“, zitiert sie De Gaulle.
Bereits 2002 war Jean-Marie Le Pen in der zweiten Runde, aber machte keinerlei Fortschritte gegenüber der ersten. Diesmal sehen die Meinungsfrage-Institute einen Fortschritt von gut 15% vorher. FN ist inzwischen die stärkste Partei geworden. So stellt er sich zumindest in der Präsidentenwahl dar. In der ersten Runde erwiesen sie sich als recht zuverlässig. Die zweite Runde beginnt allerdings erst jetzt, und das Potenzial kann wachsen. Die Dynamik ist nicht vorhersehbar, wenngleich wenige auf Le Pen wetten werden.
Bloomberg gab um 20:21 Le Pen als mit 25,2% in Führung an. Nach Auszählung der ersten 20 Millionen lag sie bei 24%. Paris und London (Auslandsbürgerwahl) wirkte sich ungünstig für sie aus.
22:38 Ein Reuters-Reporter twittert die neuesten Zahlen des Innenministeriums: 28 Millionen Stimmen seien ausgezählt. Le Pen liegt bei 23,6 %, Macron bei 22,78 %, Fillon 19,69 % und Mélenchon bei 18,43 %. Dies sind Zahlen aus ländlichen Gebieten, schreibt der „Guardian“, die Großstädte fehlen noch.

Macron spricht von „peuple de France“ (Volk von Frankreich) und „citoyens de France“ statt „peuple français“ (französisches Volk) und „citoyens français“. Er will „Präsident der Patrioten im Angesicht der Bedrohung durch die Nationalisten“ werden. Er erwähnt zahlreiche Probleme des Landes, aber nicht im geringsten Einwanderung, Islamisierung und dergleichen. Zweck seiner Politik ist, dass jeder seinen gerechten Platz in Frankreich und Europa finden kann. Unabhängig von der Herkunft wolle er jeden einsetzen um Europa zu bauen. Er reklamiert für sich, „das Frankreich der Patrioten in einem Europa das schützt“ zu vertreten. Es geht darum übliche mehr oder weniger unpolitische Werte für sich zu beanspruchen und dem Gegner abzusprechen, was allerdings heute nur angedeutet ist. Es bleibt für heute Martin Schulz vorbehalten, Marine Le Pen hart zu verunglimpfen („Rassistin“). Macron macht positive Stimmung.

 In einigen Bereichen kommt Le Pen offenbar auf mehr als 50%:

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Der als euroskeptisch-rechts bezeichnete Kandidat von „France24“ DuPont kommt auf 5% der Stimmen. Rechnet man die Wahlfälschung mit ein durch doppelte Stimmkarten, bzw. rechnet man die eu-skeptischen Kandidaten zusammen, dann liegen diese in etwa gleichauf mit den EU-Fanatikern.

STICHWAHL: MACRON GEGEN LE PEN 

  • 19:52 In 8 Minuten die Hochrechnung! Wir bringen sie sofort!
  • 19:03 Uhr Weitere ExitPoll: Macron 23.5%, Marine le Pen (22.5%),  Fillon 21% , Melenchon  18%.
  • 18:53 Uhr Laut belgischen konkretisiertem „Exit Poll“ soll Macron nun mit 24% in Front liegen, vor Le Pen und Fillon mit je 20%. Melenchon soll bei 18% liegen.
  • 18:47 Uhr Es wird spannend und wir suchen weitere ExitPolls. Die Wahlbeteiligung liegt mit 80% nur 0.3% geringer als bei den letzten Wahlen.
  • 18:12 Uhr Live mitverfolgen auf France24- Englisch:

  • 18:00 Uhr Etwas Regen, etwas weniger Menschen gingen zur Wahl.
  • 17:43 Wahlplakate des Front National wurden nicht zugelassen. Der Grund: Das Format passe nicht, berichtet Sputnik News.

Umfragen:

 Das belgische Fernsehen  veröffentlicht folgende Prognose, basierend auf einer Umfrage zu Mittag: Macron 24%, Le Pen 22%, Fillon 20,5%, Mélenchon 18%. Eine „geleakte“ Umfrage sieht hingegen Marine Le Pen mit 26% weit in Front, mit Fillon (ca 22%) auf Platz 2. Dritter ist demnach Macron mit 21 – und 4. Melenchon mit 17% Wir sehen jedoch auch gewisse Chancen für eine Stichwahl zwischen Melenchon und  Le Pen.  Aufgrund doppelt versendeter Wahlkarten werden im Ausland bis zu 500.000 Wähler zwei Mal abstimmen können. Gerade deshalb bilden sich auch in London gerade  lange Schlangen.

Laut unseren Schätzungen werden die doppelten Wahlkarten das Ergebnis des Front National circa  0.5 und 1.5% nach unten drücken. Wahlkartenprobleme gab es zuletzt in Österreich und in der Türkei, was Van der Bellen und Erdogan zu gute kam.

Der Kandidat Hamon, der bei der SPD in Deutschland bzw. bei Martin Schulz zu Besuch war, ist abgeschlagen auf einen der hinteren Plätze – nach Wahlumfragen bei  knapp über 5%.

Wir werden daher sehen, wieviel „Schulz-Effekt“ auf Hamon abfärben wird.

Die ersten Wahlergebnisse werden um 18:00 Uhr erwartet. Wir aktualisieren und berichten zeitnah.

Terroranschlag in Paris : Polizisten getötet

Die Ausnahmezustände in Europa reissen nicht ab. Erneut ereignete sich ein Terroranschlag in einer europäischen Hauptstadt. Es wurde mindestens ein Polizist erschossen. Wer die Täter sind, ist unklar, allerdings reklamierte die Terrormiliz Islamischer Staat – IS – die Tat für sich.  In Frankreich finden in Kürze Präsidentschaftswahlen statt. In wie weit der Terror neben den Manipulationen die Wahlen beeinflusst, bleibt abzuwarten.

Oben-ohne-Attacke auf Marine Le Pen

Während einer Wahlkampfveranstaltung der französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen kam es zu einem Zwischenfall. Eine Frau stürmte ohne ihr Top mit Blumen auf Marine Le Pen zu und entblösste sich vor ihr. Die bunten Blumen fielen zu Boden. Die bunt-feministische PR-Truppe Femen möchte keine Frau an der Spitze Frankreichs sehen. Dazu spielt es gerne mit dem Feuer. Das Sicherheitspersonal musste scharf einschreiten, da anzunehmen war, dass es ein gefährlicher Anschlag werden könnte.

In 5 Tagen, am 23. April, findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Marine Le Pen hat gute Chancen, in die Stichwahl einzuziehen. Ebenfalls Chancen haben die Kandidatecn Mélenchon, Macron und Fillon. Da inzwischen akut mit einem islamischen Terroranschlag gerechnet wird, wurden in Frankreich die Sicherheitsvorkehrungen nochmal verschärft.

Rund 52% – Erdogan siegte beim Referendum mit Hilfe von „sivil“

Erdogan hat das Verfassungsreferendum in der Türkei mit circa 51-53% der Stimmen gewonnen. In den großen Städten, wie etwa Ankara, Istanbul und Izmir – die als Erdogan-Hochburgen gelten – stimmte die Mehrheit gegen die Verfassungsreform. In den Kurdengebieten, wo ein „Nein“ erwartet wurde, stimmte die Mehrheit dafür. Auf dem flachen Land, dort, wo sich wenige internationale Wahlbeobachter aufhalten, ist Erdogans zivil gekleidete „sivil“ -Geheimpolizei sehr aktiv. Es wurden Vorwürfe laut, das gezielt diese „Bürger“ die Wahlmanipulation durch zuviele Stimmen organisierten.  Die Wahlbeteiligung lag bei unglaublichen 86%, was als unmöglich gilt, da 10% der Bürger in Gebieten leben, die so weit von jedlicher Registrierungsstelle sind, daß es unrealistisch ist, daß diese zur Wahl gegangen sind. In Fakt würde das somit bedeuten, daß eine 96-97% Wahlbeteiligung vorgelegen hätte.

Auf Youtube scheint  die Wahlmanipulation über „sivil“ durch Quellen unserer Kontaktleute gut dokumentiert zu sein:

Während die „sivil“ eine Tasse Kaffee bzw. „Chai“ trinken, stempeln sie in Ruhe die Stimmen und tüten diese für den Wähler ein.

So deutlich scheint das der CHP offiziell nicht klar zu sein. Der stellv. Vorsitzende der Oppositionspartei CHP, Erdal Aksünger, sagte, es seien Stimmen gestohlen worden und will die Wahl anfechten.

Die Erdogan Anhänger feierten mit Gewehren in der Hand, als Symbol auch für die Unterstützung des Islamischen Staates, ihren Wahlsieger.

Die Anhänger der nationalistischen MHP haben mit rund 80% gegen Erdogans Präsidialsystem gestimmt. Der Vorstand war offiziell am Ende dafür, er ist unter Druck des „Ja“ Lagers geraten. Viele MHP Anhänger wollen daher einen neuen Vorstand.

Während Erdogan die MHP unter Druck setzte , war auch das bunte Kurden-Lager  aktiv und „nazifizierte“ die Nationalisten und Atatürk-Anhänger. Sie erkannten auf einer ganz normalen friedlichen Hochzeit „Nationalsozialisten“, weil dort nicht das staatsfeindliche „Allahu akbar“, sondern die Türkei als Staat hochgehalten wurde. Das würde gegen „Allah“ sprechen, dem doch die ganze Erde gehört. Deshalb auch der Vorwurf, es handele sich um eine „türkische Pegida“(Youtube-Beschreibung), die die Religionsfreiheit nicht akzeptiere. Ein Kurdenkanal lud somit ursprünglich Videos wie dieses hoch:

In Kurdenkanälen werden auch immer wieder die Atatürk-Anhänger angegangen und „nazifiziert“. Dabei war die Türkei unter Staatsgründer und Nationalisten Atatürk auf einen guten Weg. Der Einfluß des Islam wurde unter ihm weitgehend zurückgedrängt. Nur deshalb gab es damals überhaupt eine Perspektive für die Türkei, enger mit Europa zusammenzuarbeiten. Warum zahlreiche Kurdenverbände und Kurden immer wieder Atatürk-Perspektiven als Alternative zu Erdogan ablehnen oder die Islamisten-Gegner in Deutschland oft die Zielscheibe ihrer Agitiation sind, wissen wir nicht. Fest steht, daß damit die De-Islamisierung der Türkei mit einer guten Partnerschaft mit Europa verhindert wird, und das sie mit ihrem Kampf gegen die Islamisierungsgegner indirekt Erdogan unterstützen.

Anhang:

  • So arbeitet Erdogans „sivil“ Polizei. Sie hat sogar Hunde, um Gegner zu traktieren.

  • Beschreibung dieses Videos auf Englisch: „the AKP person takes the empty ballots to the ’sivil‘ inside the car and validates them all as ‚evet‘
    nobody would dare to go near the car because if they do they will be arrested
    that is how system works
    either inside the voting booth or outside
    what is important is that fear dictates that people become passive
  • Vor dem Wahllokal wurden 3 Leute erschossen, weil sie mit „Nein“ stimmen wollten. Werden die Killer je gefunden?
  • SPD-Außenminister Sigmar Gabriel zeigte sich gegenüber türkischen Medien zufrieden mit dem Ergebnis von Erdogan. ntv-türkei

Angst vor Le Pen: 0,5 Millionen Franzosen dürfen doppelt abstimmen

Nach dem Vorbild von Österreich bei der es zu massiven Unregelmässigkeiten durch Wahlkarten kam, weshalb dort die Bundespräsidentenwahl wiederholt werden musste, wurden nun auch in Frankreich „aus Versehen“ 500.000 Stimmkarten (!) doppelt ausgegeben.

Express.uk berichtet: Angst vor Le Pen: 0,5 Millionen Franzosen dürfen doppelt abstimmen weiterlesen

Terror in Schweden: LKW rast in Menschenmenge

stockholm_moslem+++Eilmeldung ++ Europa ist womöglich im Krieg – der nächste Anschlag mit einem Transporter/LKW der in eine Menschenmenge gerast ist, ist passiert. Im Herzen Schwedens – in Stockholm. Schwedens Regierung in Stockholm spricht von Terror und sagt: „Wir sind angegriffen worden“. Derzeit offenbar vier Tote- viele Verletzte.

Einer der Täter, ein junger Mann mit Kapuzenpullover ist noch auf freien Fuß. Damit besteht auch eine gewisse Gefahr für uns hier, da der Täter wie der Berlin-Attentäter nach Süden fliehen könnte. Auf die Identität des Täters lässt sich derzeit noch nicht schließen.

Epoch Times hat einen Liveticker eingerichtet. Wir aktualisieren den Beitrag laufend.

Bayern ist frei diskutiert auf Facebook:

 

 

 

Mazedonien: Demonstranten warnen vor Spaltung und Zwangsislamisierung

BIF aktuell vor Ort: Teilnehmer fordern Respekt von der EU

In der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien gehen seit den Wahlen im Dezember täglich tausende Menschen für die Einheit Mazedoniens auf den Straßen, um eine muslimisch-albanische Landnahme  bzw. eine Zwangsislamisierung zu verhindern. Sie benennen in deutscher Sprache mit  Donald Tusk, Merkel und EU die Verantwortlichen. Es ist schon zum Fremdschämen: Während Bunt-Preußen bei uns in Bayern mit englischen Parolen wie „PulseofEurope“ auf den Straßen herumlungern, werben südslawische Mazedonier mit  unserer lebendigen  Sprache für die Bewahrung des Abendlandes. Mazedonien: Demonstranten warnen vor Spaltung und Zwangsislamisierung weiterlesen