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Hassprediger-Buntespräsident vs Deutscher Präsident der Herzen

Frank-Walter Steinmeier wurde heute durch Verhandlungen zwischen Parteivorsitzenden zum Buntespräsidenten gekürt, weil die Parteiraison einen neuen Chefdiplomaten erforderte.

Thilo Sarrazin ist seit 2010 Präsident der Herzen all derer, die sich noch als deutsches Volk verstehen wollen und die innerlich emigrierten, weil der Bericht zur Lage ihrer Nation  für die, die diese Nation nicht vertreten wollen aber denn noch ihre Staatsspitze besetzen,  nicht hilfreich war.

hassprediger_buntespraesidentEin Chefdiplomat, der aus Motiven der „Schaufensterpolitik“, wie Steinmeier es einst treffend nannte, Regierungschefs wichtiger Partnerländer als „Hassprediger“ abkanzelt und erforderliche Glückwünsche demonstrativ nicht über die Lippen bringt, steht Deutschlands Diplomatie im Wege.  Zugleich braucht der SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz  einen neuen Posten, von dem aus er als Kanzlerkandidat aufgebaut werden kann.

sarrazin_buecherSeit 2010 schrieb Thilo Sarrazin vier Bücher über die zentralen Überlebensfragen, die sich dem deutschen Staatsvolk stellen und vor denen seine politischen Verantwortlichen sich drücken. Sarrazin stellt sich den Fragen hingegen mit einzigartiger Akribie, die aus seinen Büchern dauerhafte Klassiker besonderen Wertes machen.  Gewissermaßen die Handschrift an der Wand, das Menetekel der politischen Klasse. Gero Jenner stellte dies vor wenigen Tagen bei Tichy fest:

„Außer „Deutschland schafft sich ab“ habe ich auch die drei folgenden Bücher Sarrazins mit größtem Interesse gelesen und bewundere die Sorgfalt und intellektuelle Offenheit dieses Mannes. In meinen Augen gehört er zu den ehrlichsten, gewissenhaftesten und – allein schon aus diesem Grund – auch zu den bedeutendsten sozialpolitischen Denkern der Gegenwart.“

Sarrazin zielt auf den Kern der bunten Egalitärbigotterie, die er in seinem Tugendterror-Buch als 14 Axiome zusammenfasst. Man könnte auch von den 14 Lebenslügen der Bunten Republik sprechen. Es sind die hassschwangeren Lebenslügen, die Frank-Walter Steinmeier uns wie seine Vorgänger unentwegt predigen wird. Wie auch Gauck wird er uns um das Volkswohl besorgten Bürgern vorwerfen, wir seien Angsthasen, Dödel und dunkeldeutsches Pack.   Dafür wird er seinesgleichen für die Vogel-Strauß-Haltung des konformistischen, humanitärfatalistischen Verharrens in der bunten Komfortzone „German Mut“ (FDP) bescheinigen.
Thilo Sarrazins politische Erfahrung, wissenschaftliche Bildung und Formulierungskunst machen ihn zu einem überragenden Autor, dessen Bücher unsere Politiker nur um den Preis ihrer eigenen Delegitimierung ignorieren können. An ihm bissen sich bunte Versager erstmals richtig die Zähne aus. An Donald J. Trump tun sie es derzeit auf andere Weise.
Seit Thilo Sarrazins Buchveröffentlichung von 2010 haben die politisch wachen Bürger verstanden, dass der bunten Republik die Legitimität abhanden gekommen ist.

tillich_hass_gewaltSeit Donald Trumps Wahlsieg haben nicht nur sie erkannt, dass die auf egalitärbigotte Bekämpfung der Volkssouveränität gegründete , von nationalstaatlichen Grundprinzipien (Dreielementelehre von Georg Jellinek, Drei Volksprinzipien von Sun Yat-Sen) abgedriftete bunte Republik, die in kognitiven Dissinanzen gefangen immer gehässiger und reaktionärer um sich schlägt, immer mehr selber zu einem Hassprediger-Klub wird und bezeichnenderweise gerade mit ihrem Amtseid hadert und ihre Verfassung in volksfeindlicher Weise umzuschreiben versucht,  in offener Feldschlacht geschlagen werden kann,
Dazu hat auch Frank-Walter Steinmeier unfreiwillig beigetragen. Ausgerechnet er, der Chefdiplomat, der Angela Merkel ihre Belehrungen gegenüber ausländischen Staatsoberhäuptern immer wieder zu Recht als „Schaufensterpolitik“ ankreidete, verlor im Falle von Donald Trump die Kontrolle über das eigene Verhalten und offenbarte damit die Schwächen des bunten Lügengebäudes, statt sie zu überspielen, wie es normalerweise die politische Weisheit, die gerade einem alten Fuchs wie F.-W. Steinmeier nicht fremd ist,  gebieten würde.  Das legt den mancherorts geäußerten Verdacht nahe, dass Steinmeier im Kern ein Zuträger des transatlantischen globalistischen Schattenstaates (Tiefenstaates) sei, der derzeit mit seiner Macht auch sogleuch seine Würde verliert und wie ein in die Enge getriebenes Tier gegen den von der Wahl Trumps eingeleiteten Wandel zu einer Welt souveräner und friedlich verbündeter Nationalstaaten anstürmt.

Anhang

  • Hassprediger sind nicht präsidiabel. Das schreiben jetzt auch andere.
  • „Wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren“ ist durch den Kotau der Union vor der SPD bestätigt. Die kaum noch kampagnenfähige Union mutiert zum Juniorpartner der SPD. Man kann auch sagen: Die Selbstverzwergung geht weiter.
  • Die Kanzlerin ist blamiert, die Union wirkt entmachtet, Grüne wie Liberale sind enttäuscht, Linke und AfD wüten. Die Personalie belohnt einen bedrückten Außenminister und ist für die Republik kein gutes Signal. Schreibt Wolfram Weimer.
  • Genau in dem Moment, wo die SPD durch Personal-Kuhhandel zufriedengestellt ist, kündigt Merkel ihre eigene Kanzlerkandidatur an.  Die Bundespräsidentschaft ist untergeordneter Teil eines Paketes.
  • Demokratie ist gut, wenn man sie nicht den Wählern überlässt. Wenn Wähler einen Präsidenten wählen können, dann kann dabei einer herauskommen, der keine alten weißen Männer hasst. Wie schlimm das ist, das erklären Achim Winter und Roland Tichy auf Tichys Einblick.
  • Steinmeier wird in dem Moment Bundespräsident von Muttis Gnaden, wo die Selbstindoktrination der von ihm vertretenen Art offensichtlich an harte Wände stößt. Trotzdem machen die Verblendeten unbeirrbar weiter. Merkel verschiebt die CDU weiter nach Links und erhält zugleich eine Rückversicherung dafür, dass sie nach der Bundestagswahl notfalls auch ohne absolute Mehrheit gemäß Art 63 GG durch Ermessen des Bundespräsidenten Bundeskanzlerin werden kann.
  • Jürgen Elsässer protestiert gegen Steinmeier und seine Wahl durch Parteien-Kuhhandel.
  • Steinmeier will ein „unbequemer“ Bundespräsident werden. Er will Dinge sagen, „für die es keinen Applaus gibt“, wie z.B.:

    „Der Vorwurf an die Medien als „Lügenpresse“, Hetze gegen Fremde, das Setzen auf die nationalistische Karte, die Sehnsucht nach Abschottung, das alles sehe ich auch bei uns zu Hause. Hier müssen wir höllisch aufpassen. Mein Appell: Wehret den Anfängen!“

    Auch früher fiel der Außenminister aus der Rolle, indem er besorgte Bürger Dresdens als „Schande für Deutschland“ bezeichnete und meinte, aus ihnen erwüchse das Absolute Böse, das man im Keim ersticken müsse. Das gewollte Aus-der-Rolle-Fallen zwecks Ausgrenzung eines angeblichen Absoluten Bösen bezeichnen wir auch als die „Taktik des Weltoffenen Arsches“.

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    Takktik des Weltoffenen Arsches
  • In Art 54 GG ist zu lesen:

    „Art 54 (1) Der Bundespräsident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt.[…]“

    Wie man das mit der Kungelpraxis, bei der die CDU einen SPD-Mann vorschlug, in Einklang bringt, wissen nur Staatsrechtler. Dem Ansehen des „Bundesgrüßaugust“-Amtes und seines Inhabers hilft das Vorgehen nicht. Für Schmunzeln sorgt auch eine Zwitschermeldung des SPD-Führers Gabriel, wonach es gelungen sei, den Politiker in das Amt zu heben, den das Volk wolle.

  • Auch Steinmeier muss wohl bei seiner Doktorarbeit zumindest an ein paar Stellen geguttenbergt haben.
  • Alter Witz: „Welchen beliebten deutschen Politiker wird diese sympathische Frau nie mehr wählen?

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Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!





Maas greifen Sie ein: #Hatespeech oder #Nohatespeech?

Wenn ein einfacher Bürger auf dem Eigentum des Staatsvolkes am Staatsgebiet bestehen möchte, gehen die Frömmler-Eliten stets davon aus, dass seine Worte in einem ursächlichen Zusammenhang mit Asylheimbränden und ähnlichem stehen. Eine Beweisführung ist dann nicht nötig.   Rechtsstaatliche Grundsätze und elementare Logik?  Fehlanzeige. Wenn hingegen eine Amtsperson Leute dazu aufhetzt, patriotische Demonstrationen zu stören, dann haben auch noch so unvorteilhafte Beschreibungen der Demonstranten (z.B. als „Pack“, „Pöbel“, „Mischpoke“, „Ratten“) etc mit den erwarteten Ausschreitungen der staatsfinanzierten üblichen Verdächtigen der Buntstasi und Buntjugend gar nichts zu tun. Angesichts einer solchen  egalitärbigott-volksfeindlichen Leitkultur kann das Volk und mit ihm der Staat nur untergehen.

Neuer Auftrieb für Kleineuronien-Coup

Aktuelle Meldungen im Anhang
Auf den Großen Bruder ist kein Verlass mehr. Kommissionschef Juncker drängt auf schnelle Aufstellung einer europäischen Armee.
ORF.at schreibt:

„EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker machte aber auch deutlich, dass die USA nicht für die Sicherheit Europas zuständig seien. „Das müssen wir schon selbst tun“, so Juncker, der damit nicht nur eine europäische Armee, sondern wohl auch mehr Selbstbewusstsein im transatlantischen Verhältnis fordert.“

Jean-Claude schwelgt schon in neu gefundener Stärke gegenüber Donald dem Schrecklichen. Henryk Broder resümiert:

Juncker habe mit Präsident Hollande und mit Frau Merkel, mit Herrn Schulz, Herrn Tusk, Herrn Renzi und anderen geredet, „niemand kennt Trump, aber ich habe den Eindruck, wir werden ihn kennenlernen, er uns aber auch“, wobei Juncker die Bedeutung der letzten Worte mit einen satanischen Lächeln unterstrich.

Untergangs-Künstlerin Bea Kassandra jubelt:

ministers_of_defence_denlitno„Endlich kommt Bewegung in die EU-nuchischen Bettnässer-Warlords! Jetzt zeigen wir’s aber dem Ami mit unserer wehrhaften Windelkacker-Armee, mit Kita und Papa-Monat! Schließlich müssen wir dem Herausforderer da drüben auf Augenhöhe begegnen. Unsere Sicherheit, tjahaa, die erledigen wir uns schon selbst!“

Katharina I.spottet:

Besorgte Moderatoren in den Medien, besorgte Politiker in Berlin und auch in Brüssel. Viele weinen, manche schreien, alle haben Angst. Man malt unter Tränen Schilder, auf welchen „Trump muss weg“ steht.
Zwischen den Besuchen bei Freunden im Iran, Saudi-Arabien und dem „verlässlichen Partner Türkei“, findet der deutsche Außenminister noch Zeit, dem gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, den er nicht zu den Freunden sondern zu den „Hasspredigern“ zählt, obwohl dieser noch keine einzige Frau gesteinigt, keinen Christen geköpft und keinen Schwulen erhängt hat, trotzig wie ein Kleinkind die Gratulation zum Wahlsieg zu verweigern.
Justizminister Maas, dem immer noch nicht klar ist, was sein Amt zum Inhalt hat, spielt den Verteidigungsminister und will gleich einmarschieren. Den Kampf gegen den Ami muss man nun verstärken, wütet Heiko aus der sicheren Twitter-Deckung. Und Ralf Stegner macht das, was er immer macht: pöbeln wie ein grenzdebiler Prolet.
Nicht ganz bei sich, aber ganz bei Maas: Jean-Claude Juncker, der Trinker aus Brüssel. Schnell müsse man nun eine europäische Armee aufstellen, fordert er.

gabriel_stinkefingerBonusmeilen-Experte Cem Özdemir wusste es gleich am Morgen des Trump-Sieges: jetzt werden die westeuropäischen Vormals-Transatlantiker eng zusammenrücken und gemeinsam „die Boxhandschuhe auspacken“. Trump sei „Vorreiter einer autoritären, chauvinistischen Internationalen“, formulierte zugleich SPD-Führer Pack-Siggi, und Chefdiplomat Steinmeier legte nach.   Noch mehr als der angebliche „Rassismus“, „Sexismus“ etc, den die stramm egalitärbigotte Trump-Wahlhelferin Angela Merkel in ihrer Glückwunschbotschaft dem Neu-Präsidenten erneut unterstellt, ist die außenpolitische Ausrichtung Trumps das, was den politmedialen Dressur-Eliten die größte Sorge bereitet.   Von der Leyen fordert von Trump NATO-Bündnistreue und Härte gegenüber Russland ein.   Trump hat inzwischen seinen russlandfreundlicheren Ansatz bekräftigt. und fordert die Europäer auf, eine Sicherheitsbedürfnisse erst mal durch Einsatz eigenen Geldes glaubhaft zu machen.  Der Kampf gegen Trump geht weiter.  Der Berliner Bunker ist  umzingelt, und die Insassen suchen die Wärme der verbliebenen Getreuen. Einen „politisch-ökonomischen Coup“ fordert das Sturmgeschütz der Demophobie. Der Kern der Eurozone müsse eine politiche Union bilden und mit expansiver Fiskalpolitik (massive Staatsverschuldung mit Eurobonds) den Weg aus der Depression suchen.   Die Idee ist nicht neu und insbesondere bei Club Med, Paul Krugman, US-Demokraten,  Linken ganz Europas aber auch bei dem in der Spinelli-Gruppe vereinigten Gros des Europaparlaments überaus beliebt.

In den USA selbst ist mit einem neuen Präsidenten die globalistische Ausrichtung noch nicht tot. Der Präsident muss sich im Kongress auf eine Partei mit großer Tradition stützen, in der die nun von Trump vertretene eher „isolationistische“ Richtung normalerweise einen schweren Stand hat, wenngleich die Kraft der „alternativen Rechten“ (Alt-Right), aus der Trump einige Berater rekrutierte, dank Internet stark gewachsen ist und hierzulande unterschätzt wird. Es gibt aber einen tiefen Staat, der sich nicht so schnell umbauen lässt.   Durch Neueröffnung der 9/11-Untersuchung scheint Trump auf Konflikt mit ihm zuzusteuern.
Botschafter Kornblum meint zwar, die Zeiten, wo Europa sich auf die USA stützen konnte, seien unwiederbringlich vorbei, aber andere scheinen sich nach wie vor auf einen globalistischen tiefen Staat der USA zu verlassen. Ein Trump, dessen Republikanische Partei nicht geschlossen hinter ihm steht, könne nicht viel ändern, meint man, und stellt Trump Bedingungen für Zusammenarbeit.
Erste außenpolitische Schritte von Trump zeigen, dass er sich primär mit den potenziellen Partnern treffen will, die ihm wohlgesonnen sind. Unter den ausländischen Staatschefs sind Netanyahu, May, Abe und Putin im Gespräch. Trump hütet auch weiter seine „Unberechenbarkeit“ als strategischen Vorteil. Merkel verfüge nicht einmal eine telefonische Verbindung zu Trumps Mitarbeiterstab, berichteten Medien zunächst.

frontex welcome to europe, unsere leistungenSchon nach dem BREXIT-Votum wurden von Berlin gemeinsam mit Paris und Rom Pläne für eine politische Union der Willigen lanciert, die wir als „Kleineuronien“ bezeichneten. Die westeuropäischen Euro-Staaten sollten eilig zusammenrücken und Tatsachen schaffen, um der anrollenden Welle des antiglobalistischen „Populismus“ zuvorzukommen und den inneren und äußeren Gegnern des bunten Globalhumanitarismus geschlossen entgegen treten zu können.
Aus diesen Plänen wurde jedoch nichts. Allenfalls im militärischen Bereich schien kurzfristig etwas machbar zu sein, resümierten die drei schließlich resigniert im August.

Diesmal wird es noch schwieriger. Der Spannung in der Eurozone wächst. Italien kann die Verpflichtungen der Eurozone nicht länger stemmen und holt in Brüssel zu linkspopulistischen Rundumschlägen aus. Solange die anderen Staaten Italien keine der begehrten afrikanischen Fachkräfte abzunehmen bereit seien, so lange gedenke man sich nicht an die von Brüssel eingeforderte Fiskaldisziplin zu halten, poltern Renzi und seine Minister. Ein Referendum dürfte demnächst eine Regierungskrise und Neuwahlen auslösen. Deutschland und Österreich müssen an einem Austritt Italiens interessiert sein, denn andernfalls müssten selber eine Änderungskündigung in Angriff nehmen, um nicht unter die Räder des überschuldeten Club Med zu geraten.

wir haben die wahl: bellen vs hoferÖsterreich wird sich bei einer Stichwahl zwischen euroglobalistisch und national orientiertem Staatsoberhaupt wahrscheinlich für letzteres entscheiden, und die Regierungskoalition ist innerlich zerrissen. Van der Bellen führt weiterhin gegen Trump und für Kleineuronien Wahlkampf, was Hofer und FPÖ noch bessere Argumente in die Hand gibt. Sie werden jetzt auf einmal zu Bechützern der von „Transatlantikern“ fahrlässig bedrohten transatlantischen Partnerschaft.
In den Niederlanden siegte erst dieses Jahr ein Referendum, welches dem Zusammenrücken Euroniens mit der Ukraine eine Absage erteilte, und Wahlen stehen vor der Tür. Dänemark war schon immer euroskeptisch. In Frankreich kann die Regierung sich auf wenig Erfolg und wenig Rückhalt stützen und es steht eine Wahl vor der Tür, bei der im Falle akuter Eskalation die national orientierte Marine Le Pen Präsidentin werden und per Volksabstimmung das Ende der EU herbeiführen könnte.

Man wird sehen, welche Boxhandschuhe Brüssel in den nächsten Wochen und Monaten auszupacken in der Lage sein wird.

Anhang

  • Der Versuch, Unruhe zu stiften, zielt darauf, die eigenen kognitiven Dissonanzen weiter zu pflegen und warm zu halten. Wenn das Land in Unruhe versinkt, kann man Obama via Kriegsrecht an der Macht halten. Andernfalls kann man eine Atmosphäre schaffen, die Trumps Präsidentschaft kurz werden lässt. So das Kalkül.
  • „Ein Beruf schafft sich ab“, schreibt der Chefredakteur der Basler Zeitung über seine Zunft und ihr vielfältiges Versagen bei der Wahlkampfberichterstattung.
  • Viele der Trump-Gegner, die jetzt die Destabilisierung mit Unruhen üben, setzten auf baldige Destabilisierung seiner Präsidentschaft aus Anlass von Fehltritten. Auch ein Mauerbau an der Grenze zu Mexiko könne zum Anlass für ein Amtsenthebungsverfahren (impeachment) werden, meinen Experten, die laut Welt-N24 seinen Aufstieg und Fall glaubhaft prognostizieren.
  • Moldawien wendet sich von der EU ab und Moskau zu. Der pro-russische Präsidentschaftskandidat Igor Dodon erreichte bei der Stichwahl am Montag, den 14, November, 53% der Stimmen. Erst einen Tag zuvor war gleiches in Bulgarien passiert. In Mazedonien, Serbien, Montenegro und Republika Srpska und Ungarn wird ebenfalls Nähe zu Russland gesucht und zugleich Trump bejubelt. Trump hat eine Partnerschaft mit Russland angekündigt.
  • Die grotesken Zeugnisse nicht mehr bewältigbarer kognitiver Dissonanz der Globalhumanitaristne zu verfolgen, ist ein Vergnügen ganz eigener Art. Sezession hat Perlen gesammelt.
  • Die New York Times gelobt, künftig fair über Trump zu berichten. Auch in Deutschland rudern einige zurück, s.unten. Andere werden von Netz-Aktivisten öffentlichkeitswirksam zur Rede gestellt.
  • Trump ernennt Breitbart-Chef Steve Bannon zum Chefstrategen. Er hat sich bereits der (nebenberuflichen) Unterstützung von Marion Maréchal Le Pen als Beraterin in seinem Team versichert.
  • Polemik gegenüber Trump erweist sich als heiße Luft und er zeigt sich als sehr kommunikativ und diplomatisch.
  • Einem Treffen, das eine gemeinsame Linie der Europäer gegenüber Trump festlegen sollte, blieben drei Außenminister (FR, GB, HU) fern. Sie distanzierten sich damit von der #BoshandschuhAufstand-Idee. Man wolle nicht auf Trump warten sondern europäische Politik machen, beschwichtigten auch die Veranstalter des Treffens. Heute Montag beraten die Außen- und Verteidigungsminister über eine mögliche Stärkung der militärischen Zusammenarbeit in der EU. Bulgarien schert am gleichen Tag aus der antirussichen Front aus, Moldawien auch, s. oben. Der mit großer Mehrheit gewählte neue bulgarische Präsident will enge Kooperation mit Russland und weniger Asylmigranten.
  • Menschen sind evolutionär nicht dazu geschaffen worden, ihre Realität zu verstehen, da es für das Überleben unerheblich ist. Jede Illusion, die uns lange genug am Leben erhält, dass wir uns fortpflanzen können genügt. Deshalb halten sich auch absurde Ideen wie die vom dummen Trump und seinen geistig minderbemittelten Unterstützern in den Medien sehr lange. Man könnte auch von Schwarmdummheit der Eliten sprechen. Ein paar Journalisten und Politiker merken es und rudern zurück. Andere fallen sofort wieder ins Hyperventilieren zurück. Johannes Voggenhuber (Ösi-Grüner) beschwört „Einigung Europas“:

    Es ist geradezu pervers, mit dem Ende des Freien Westens durch die Wahl von Donald Trump auch gleich der Einigung Europas abzuschwören und die Rückkehr zur Nation zu predigen. (s. SPIEGEL ONLINE: „US-Wahl: Trump des Willens“). Das Gegenteil, die politische Einigung Europas, ist der einzige Ausweg in die Freiheit. Wer dieses Gebot der Stunde als naiv diffamiert und statt dessen die ewig trügerische Scheingeborgenheit der Nation anpreist, die immer nur in einem endet: Krieg und Gewalt und die Herrschaft des Unrechts, macht sich mitschuldig an der Wiederauferstehung des Faschismus! Nein, Europa pflegt nicht seinen eigenen Wahnsinn! Es ist der Wahnsinn der gegen Europa wütet, der uns in den selben Strudel reisst. Es ist der Nationalismus, der sich wieder in seine Kleinstaaten frisst und von ihren Regierungen geschürt wird, der das am Abgrund von Auschwitz und zweier Weltkriege gegebene Versprechen, ihn zu überwinden und Europa zu einen, einmal mehr brechen und Europa, die Freiheit, die Gleichheit und die soziale Gerechtigkeit einmal mehr zerstören will.

    Auch Jakob Augstein plädiert dafür, das Wort „Rechtspopulismus“ zugunsten von „Faschismus“ aufzugeben: „Der Faschismus gibt der Wut der Menschen ein Ziel. Er lenkt sie ab vom Besitzsystem, von der Ungerechtigkeit, von der Ungleichheit“. Aus linker Sicht muss die Wut auf die Ungleichheit gelenkt werden. Aber was passiert, wenn „Linke“ im Auftrag von Globalisten die Armen dazu verdonnern, ihren Besitz mit noch Ärmeren zu „teilen“?

  • Twitter sperrt Clint Eastwood wegen Glückwunsch für Trump.
  • Clinton und Soros arbeiten an Purpurner Revolution, die Trumps Präsidentschaft destabilisieren soll. Die derzeitigen Unruhen sind ein Teil davon. Auch wenn sie bald abebben sollten, dienen sie als Probe für künftige Anlässe. Die FAZ beteiligt sich an der Verbreitung substanzlosen Geschichten über bedrohte Minderheiten, mit denen Unruhen angestachelt werden.
  • Nach der Trump-Wahl brauchen viele (insbesondere weibliche) Studenten und Lehrkräfte an Universitäten psychotherapeutische Betreuung in Form von Bildausmalkursen und gemeinsamen Heul-Sitzungen.
  • Sunday Express sieht einen Trump-Effekt in Europa, der u.a. Merkel hinwegfegen könnte.
  • Clinton bekam 900 Millionen € Spenden, 20% aus Saudi-Arabien, einiges auch aus Deutschland. Deutsche Konzerne haben zugleich in Trump investiert. Edmund Stoiber sieht in Trumps Präsidentschaft Chancen für Deutschland.
  • Jean-Claude Juncker meint, Trump werde 2 Jahre brauchen, um zu lernen, wie die internationale Politik funktioniert. 2 verlorene Jahre für die amerikanisch-europäischen Beziehungen:

    „Wir müssen dem designierten Präsidenten beibringen, worauf Europa beruht und nach welchen Prinzipien Europa funktioniert“, sagte Juncker. Trump stelle Fragen mit „gefährlichen Konsequenzen, weil er die Nato infrage stellt und damit das Modell, auf dem die Verteidigung in Europa basiert“.

  • Die Soros-Organisation Moveon.org organisiert in den USA eine Art Farbrevolution, die weiter Fahrt aufnimmt.
  • Über zahlreiche Dämlichkeiten der „Clinton Bitches“ (Selbstbezeichnung von Antinournalistinnen, die ihr Hirn nicht verwenden und lieber anderen als Echokammern fungieren) berichtet Alexandra Bader:

    Wenn Social Media und Medien, die Trump unterstützen, in der Propagandamaschinerie durch den Kakao gezogen werden, muss man wissen, dass fast alle größeren US-Medien für Clinton und gegen Trump waren und sind, und bei uns der Mainstream zu 100 % Clinton unterstützt und Trump basht. Dass es in dem Stil weiter geht, weil der Kampf auch noch nicht zu Ende ist, zeigt der ORF, wo fünf GegnerInnen Trumps am 13. November miteinander diskutieren dürfen. Es passt ins Bild, dass Zeit ím Bild 2-Moderator Armin Wolf auf Twitter den Tod von Leonhard Cohen bedauern und dies mit Trump in Verbindung bringen kann, was suggeriert, dass es besser umgekehrt wäre (dies sprechen Unterstützer von Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen wie Konstantin Wecker offen aus).
    Wie Dumpfbacken-„Journalismus“ im Auftrag der Globalisten aussieht, zeigt auch Doris Knecht im „Kurier„: „Präsident Trump also. Man kann heute an nichts anderes denken. Mag sein, dass Clinton vor allem deshalb verloren hat, weil sie das sogenannte Establishment verkörpert: Aber ich glaube, wie viele andere auch, dass es zu einem sehr großen Teil damit zu tun hat, dass Clinton eine Frau ist. Eine Frau wählen viele, sehr viele weiße Männer aus Prinzip nicht, aus einer Misogynie heraus, für die sie in Donald Trump einen idealen Repräsentanten gefunden haben. Letztlich haben Trump die von zahlreichen Frauen vorgebrachten Belästigungsvorwürfe wahrscheinlich mehr genützt als geschadet: Sie mobilisierten jene Männer, die für die zunehmend akzeptierten Selbstbestimmungstendenzen der Frauen nie etwas anderes als ein lautes Fuck You übrig hatten.“
    Es ist für Knecht und Co. unmöglich, sich mit Clintons Biografie auseinanderzusetzen; wohl aber macht sie auf Bitch und zieht alles ins Sexuelle (das sind dann die Frauen, die sofort Sexismus rufen, wenn sie so behandelt werden, wie sie sich selbst behandeln).

  • Donald Trump erklärt die Grundsätze seiner Außenpolitik. Von den europäischen Verbündeten will er verlangen, dass sie ihre Grenzen gegen irreguläre Einwanderung sichern und dass sie besondere militärische Sicherheitsbedürfnisse erst mal mit eigenem Geld glaubhaft machen. Für die Ukraine will er Deutschland veranwortlich machen, Russland wird als Partner gebraucht, Einmischung in Innenpolitik ferner Länder gibt es nicht mehr.
  • In Philadelphia wurde ein Obdachloser von Anti-Trump-Demonstranten totgeprügelt. Anderswo wurden Trump-Unterstützer schwer verletzt.
  • Das System der regional basierten Wahlmänner hat sich diesmal zugunsten von Trump ausgewirkt. Sein Vorsprung von 308:218 schmilzt aber zusammen, wenn man die absolute Stimmenzahl zugrunde legt. Dort wo Clinton die Mehrheit gewann, waren es teilweise große Mehrheiten. Aber im amerikanischen System kommt es nicht darauf sondern auf die Zahl der Staaten mit Mehrheit an. Die Spielregeln seien unfair, finden jetzt plötzlich einige Clinton-Anhänger, nachdem sie verloren haben. Sie fordern die Wahlmänner auf, Clinton zu wählen. CNN interviewte einen Demonstranten, der sich wortgewaltig in diesem Sinne äußerte. Es stellt sich heraus, dass er ein CNN-Kameramann ist. Medien sind Teil der Soros-Kampagne, und Michael Moore ruft zur Unterstützung auf:
  • konstantin_wecker_cohen_trumpAuf Twitter und Facebook wimmelt es an Todeswünschen und Mordaufrufen gegen Donald Trump. Einige Prominente beteiligen sich daran.guardian_monisha_rajesh_assassination
  • Anders als Jean-Claude Juncker plädiert Ursula Von der Leyen für eine Europäische Verteidigungsunion, in der jeder Staat seine eigene Armee behält. Von der Leyen propagierte kürzlich die Vereinigten Staaten von Europa.
  • „Europa ist ein Präventionsprogramm gegen Trumpismus“, sagt Katrin Göring-Eckardt der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen. Martin Schulz fordert nach dem Wahlsieg von Donald Trump eine größere Geschlossenheit innerhalb der Europäischen Union. „Jedem sollte doch klar sein, dass wir die Flüchtlingskrise, die Terrorismusbekämpfung oder irgendeinen internationalen Konflikt nur mit einem gemeinsamen europäischen Ansatz lösen können“, sagt der Präsident des Europaparlaments dem SPIEGEL.
  • ralfstegnertwitter123Nicht nur Pöbelralle sieht Europa einem Kälteschock ausgesetzt. Der letzte Ösi-Bundespräsident Heinz Fischer sieht kalte Zeiten zwischen Europa und Amerika heraufziehen. Fischer saß zuletzt im Waldai-Forum mit Putin auf der Bühne, ist aber stets Globalist geblieben, wie man auch dort merken konnte.
  • In einer amerikanischen Schule, in der Weiße in der Minderheit sind, wurde ein 11jähriger weißer Junge verprügelt, weil er in einer gespielten Wahl für Donald Trump gestimmt hatte. Die Lehrer warteten lange, bevor sie einschritten. Der Junge erlitt erhebliche Verletzungen. Anderswo wurde ein kleiner schwarzer Junge, der bei einem Spiel in der Schule für Trump stimmte, von seiner Mutter verstoßen.
  • Eine britische Journalistin ruft in einer Twitter-Botschaft zur Ermordung Trumps auf: „It’s about time for a presidential assasination“.
  • Selbst bei den Grünen folgt das Parteivolk offenbar nicht mit ungeteilter Begeisterung dem strammen „Haltungs“-Kurs ihrer Führungsspitze, die gerade den Wettbewerb um die klarste Kante gegen „Rechtspopulisten“ einschließlich Trump zur Partairaison eklärte. Militante Reden über „Armleuchter“, die man „Rassisten“ nennen und hart angehen werde, ernteten wenig Applaus. Welt-N24 berichtet:

    Und dann kommt ein Redner, der die ersten Beifallsstürme dieses Abends erntet. Und zwar als Unbekannter – und das auch noch mit Sätzen, die den Grünen ganz und gar nicht schmeicheln. Im Gegenteil. Bastian Hermisson tritt ans Pult, Leiter der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Washington. Er hat Trumps Aufstieg aus der Nähe miterlebt, er hat klare Forderungen an die Grünen und ihre Führungsspitze aus den USA mitgebracht: „Wir sollten uns an die eigene Nase fassen. Was moralisch richtig ist, wissen wir sowieso, und wir blicken mitleidig auf die anderen, die noch nicht soweit sind“, ruft er. Das aber reiche nicht. „Wir müssen mit Andersgesinnten Kontakt suchen. Ansonsten sind wir selbst Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.“

  • Journalistin Antje Hildebrandt behauptet in Welt-N24, die Heimat der Vorväter von Donald Trump, Kallstadt in der Pfalz, schäme sich ihres Ahnen. Neben Bauchgefühl ist ein Gespräch mit dem Leiter des Fremdenverkehrsamtes die einzige Grundlage für die Behauptung. Hildebrandt:

    „Er sagt, was die meisten in Kallstadt denken. Dass der Ort an der berühmten Weinstraße eine Perle sei. Weltoffen, gastfreundlich und tolerant. Alles Eigenschaften, die man Donald Trump bisher nicht nachsagen konnte. Die meisten kennen ihn ja nur aus dem Fernsehen, sogar Fritz, sein Großcousin. .. Das Lachen verging den Kallstädtern, als er … ankündigte, er wolle eine Mauer zu Mexiko bauen.“

  • Deutsche Medien und Politiker erwiesen sich als schlechte Verlierer.
  • Alex Jones (Infowars.com) berichtet von den Unruhen in den USA und den Geldströmen und Interessen dahinter. Jeder Schwachsinn findet Leute, die ihn politisch ausnutzen. Über die Hysterie und ihre Hintergründe schreibt auch Alexandra Bader. Auf der anderen Seite entsteht eine neue Euphorie für Trump. Frühere Negativdenker werden positiv. Einige streuen in den Medien Gerüchte, wonach sie demnächst hohe Posten bekleiden werden. Der Aktienmarkt kletterte nach einem ersten Einsturz in der Wahlnacht auf ein tagelang andauerndes Hoch. Eine erfolgreiche Revolte erscheint unter solchen Umständen jetzt unwahrscheinlich.
  • In Berlin sollen am Samstag 2000 Menschen gegen Trump demonstrieren.
  • Deutsche Schüler sind trumpmatisiert:

    “Selbst an Grundschulen ist der neue Mann im Weißen Haus das bestimmende Thema. „Am Morgen nach der Wahl gab es in den Klassenräumen richtige Sprechchöre“, berichtet Birgit Mertens, Integrationshelferin an der katholischen Grundschule der Stadt Jülich. „Die Kinder haben gerufen: ‚Trump – Buh’“, ergänzt sie. Die Stimmung sei aufgeheizt gewesen wie nach einem Fußballspiel.“Die Kinder waren sehr emotionsgeladen“, sagt sie. „Die Schüler aus der dritten und vierten Klasse haben sogar Ängste vor einem möglichen Krieg formuliert.“

    In der Oberstufe war es für die Schüler noch viel schlimmer, und sogar angehende Politikwissenschaftler werden an Deutschen Universitäten so indoktriniert und emotional aufgeladen, dass sie bei der Kunde von Trumps Sieg reihenweise  in Tränen ausbrechen.  Die Demokratiepädagogen aller Schulen, Verbände und Fachstellen konnten offenbar mit vereinten Kräften das vom Europarat geforderte Soll übererfüllen.

  • Nach der Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten legt die EU das Transatlantische Regulierungsvereinheitlichungsabkommen TTIP auf Eis. Trump hatte im Wahlkampf Abkommen dieser Art heftig kritisiert. Ob TTIP jemals wieder auf die Tagesordnung kommt, sei ungewiss, erklärt die EU-Kommission.
  • Die ARD spielte falsch. Auch FAZ kritisiert Schönborns Wahlkampfsendung.
  • maas_trump_kontrolleNeben Wladimir Putin ist auch Mark Zuckerberg schuld. SPD-Politiker fordert von Mark Zuckerberg eine Steuerung von Facebook-Nachrichten nach politischen Gesichtspunkten. Ein „Social-Media-Gesetz“ soll Facebook unter internationale Aufsicht stellen. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Zuckerberg wegen unterlassener Löschung potenziell strafrechtlich relevanter Beiträge gestellt.
  • Es waren vor allem „Minderheiten“ wie Latinos, Schwarze und Asiaten, die zu Donald Trump überliefen, und auch Frauen zeigten sich von Hillary Clinton unbeeindruckt und liefen nicht von den Republikanern weg.
  • Während Konservative sich stets um Ordnung und Respekt gegenüber dem Gegner bemühen, stehen Bunte umso mehr für Hass, wie sie Parolen à la „Amore statt Pengpeng“ oder „Love Trumps Hate“ ausgeben. Je mehr jemand dem Gegenüber „Hass“ ankreidet, desto hassorientierter ist er selber. Stefan Molyneux erklärt es anhand der aktuellen Hasskampagne gegen Donald Trump, die auch zu Demos in Berlin führt. Die Anti-Trump-Protesten waren weniger spontan als Leitmedien glauben machen wollen. Dahinter steckt die Soros-Organisation MoveOn.org. .
  • Donald Trump will die Untersuchung über die Hintergründe des Terrorangriffs vom 11. September 2001 neu aufrollen.  Die bisherige Untersuchung hält er für völlig unglaubwürdig.   Familie Bush gehört zu Trumps ärgsten Gegnern.  Dies könnte auf Machtwechsel in der Republikanischen Partei hindeuten.
  • Der preisgekrönte linke Filmregisseur Michael Moore attackiert die Stromlinienmedien:

    Feuert alle Experten, Analysten und Meinungsforscher und alle anderen in den Medien, die hartnäckig an ihrer Erzählung festhielten und nicht wahrhaben wollten, was wirklich im Land los ist. Dieselben Schwafler wollen uns jetzt einreden, wir müssten die Spaltung des Landes heilen. Sie werden uns noch mehr Unsinn erzählen. Schaltet sie ab.“

    Solche Kritik kommt bei den hiesigen Anhängern des globalen Systems, das sich an den amerikanischen Kristallisationskern anlehnte, nicht gut an.

  • Roland Tichy schreibt über trotzige Kinder an den Spitzen des Staates und der Medien, die mit den Füßen aufstampfen, weil man ihnen ihre Obama-Puppe weggenommen hat.
  • Henryk Broder lacht über arrogante Reaktionen von Merkel, Steinmeier und Schulz, um dann zu Juncker zu kommen:

    Er habe mit Präsident Hollande und mit Frau Merkel, mit Herrn Schulz, Herrn Tusk, Herrn Renzi und anderen geredet, „niemand kennt ihn, aber ich habe den Eindruck, wir werden ihn kennenlernen, er uns aber auch“, wobei Juncker die Bedeutung der letzten Worte mit einen satanischen Lächeln unterstrich.
    Was lernen wir daraus? Die politischen Eliten, angefangen bei den Thinktanks bis zu den Spitzen der EU, haben von den USA keine Ahnung. … Und nun ist die Blase geplatzt. Der Geruch von Wirklichkeit strömt aus der Klimaanlage bis in die letzte Gelehrtenstube. Was in den USA eben passiert ist, steht auch Europa bevor: Der Aufstand der Mündel gegen die Bevormundung durch Eliten, die es sich in einer Seifenblase aus Privilegien und Vorurteilen gemütlich eingerichtet haben.

  • Maybrit Illner berichtet:

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mahnt den künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Bündnistreue in der Nato und zu einer harten Haltung gegenüber Russland. …

  • Dirk Müller, Peter Haisenko und andere hatten Trumps Sieg vorhergesagt. In deutschen GEZ-Medien fand montagelang keine seriöse Berichterstattung sondern nur Clinton-Wahlkampf statt, beklagen sie.
  • Kisslers Konter zieht 6 Lehren aus der US-Wahl und dem hiesigen Mediendebakel.
  • In Moskau rechnen ein paar Polittechniker mit einer populistischen Welle, die Europa überrollen werde, warnt die Zeit. Auf der gleichen ZEIT-Geist Linie führt ein Kommentator aus:

    „Wird Zeit dass sich die liberalen Kräfte, die Humanisten, die Sozialen, die Demokraten, die Rationalen, die Intellektuellen, die Internationalisten. – kurz die Vertreter der westlichen Aufklärung, die sich aus den Feuern des letzten Weltkriegs in Europa formierten – einigen und sich gegen die AfD, Trumpisten, Putinisten, die regressiven Nationalisten und dergleichen zur Wehr setzen.
    Nachdem auf die USA nicht mehr gezählt werden kann, muss Europa einiger und politischer werden. Wenn wir, als Europäer, sie nicht verteidigen und, besser als bisher, als Modell zur Schau stellen, werden Werte wie Demokratie, Freiheit und Chancengleichheit mit der Zeit aus der Weltpolitik verschwinden. Und das wäre keine Zukunft, die ich nicht an spätere Generationen weiterreichen wollte.“


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!

CSU-KA: Forderung nach Mitgliederentscheid über Kanzlerkandidatur

Die CDU/CSU muss von einer Person angeführt werden, die nicht zwanghaft-konformistisch auf den global-humanitärfatalistischen Ungeist festgelegt sondern mitunter zumindest hin und wieder zur Artikulation und Verteidigung von Volksinteressen fähig und in diese Richtung  anschlussfähig ist, damit die bunte Hegemonie auch in Deutschland gebrochen werden kann. Neben #MerkelMussWeg müsste so etwas wie #DeMaiziere4Kanzler lanciert werden.   Die vorsichtigen Vorstöße des Innenministers zugunsten des australischen Modells der Verweisung von Humanitärmigranten auf Auffanglager außerhalb des eigenen Territoriums zeigt die Sollbruchlinie, an der entlang ein erfolgreicher Lagerwahlkampf geführt werden könnte, der die CSU auf einer produktiven Position halten würde. Eine Strategie, sich nur etwas Schadensbegrenzung innerhalb der bunthegemonial geführten GroKo zugute zu halten, wäre hingegen für Deutschland und die CSU riskant.  Merkel hat Grenzen überschritten, jenseits derer die alte Strauß-Strategie kaum funktionieren kann.    Viele in der CSU haben das längst erkannt, aber die Parteitagsdelegierten erwiesen sich neuerdings als ähnlich brav wie die Kollegen von den CDU-Parteitagen.     Auf Parteivolksvertreter ist kein Verlass.  Daher fordert der Konservative Aufbruch in der CSU eine Abstimmung der Basis.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

CSU-Parteitag: Konservativer Aufbruch sieht klare, konservative Handschrift

Der Konservative Aufbruch *), eine Basisbewegung in der CSU, ist zufrieden mit den politisch-programmatischen Positionsbestimmungen, die der CSU-Parteitag vorgenommen hat. Offen blieb jedoch die umstrittene Frage einer erneuten Kanzlerkandidatur Merkels.

Abdriften der CSU nach links verhindert

Das auf dem Parteitag neu verabschiedete CSU-Grundsatzprogramm trägt auch dank des Initiativantrags des Konservativen Aufbruchs (KA), den der KA schon zu Beginn der Grundsatzprogramm-Diskussion 2014 in Nürnberg eingereicht hatte, eine klare konservative Handschrift. Ein Abdriften der CSU Richtung links, wie es sich noch 2013/2014 abzeichnete, als die CSU-Führung der linken Dominanz im Koalitionsvertrag mit CDU und SPD nichts entgegensetze, konnte gestoppt werden.

Bedauerlich ist aber, daß der Parteitag die für alle CSU-Mitglieder und Stammwähler wichtigste Frage, nämlich die nach einer erneuten Kandidatur von Frau Merkel, unbeantwortet ließ. Ein wichtiger Antrag, der diese Frage im Sinne des KA mit einer klaren Absage…

Ursprünglichen Post anzeigen 590 weitere Wörter

„MAGA Mindset“ oder die „unglaubliche Wucht des Populismus“

—  S. auch Kurzmeldungen im Anhang und Folgeartikel

Donald Trump hat eine Energie entfesselt, die lange Zeit für unmöglich gehalten wurde.   Zu den ersten Personen, die ihm einen erfolgreichen Weg ins Weiße Haus vorhersagten, gehörten Scott Adams (Autor der Comic-Figur Dilbert) und der Mike Cernovich, ein Autor von Selbsthilfe-Bestsellern wie „The Gorilla Mindset“, bei denen es stets darum geht, sich von geistigen Fesseln zu befreien.   Mike Cernovich veröffentlichte zeitnah zur Präsidentenwahl nun ein weiteres Buch „The MAGA Mindset  — Making You and America Great Again“.   Wir empfahlen eine Audio-Version des Buches:


Es gibt auch ein Gespräch des Vorlesers Stefan Molyneux mit dem Autor:

Die Botschaft von Mark Cernovich ist im Grunde die der Aufklärung und die von BayernIstFREI: Wir müssen gar nix. Befreie dich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Wage zu Denken (Sapere Aude). Misstraue den Vormündern, die dir Schuld einzureden und Zwänge aufzuerlegen versuchen. Wer dies als einzelner schafft, kann eine große Persönlichkeit werden. Wer es als Volk schafft, kann sein Land groß machen.
Nun weist am Wahltag das Sturmgeschütz der Demophobie auf genau das gleiche Phänomen hin,wenn auch aus einer spiegelverkehrten Perspektive, nämlich eben der des demophoben Anstandswauwaus und Vormundes, dem die Felle davonzuschwimmen drohen.
Unter dem Titel „Die unglaubliche Wucht des Populismus“ gibt sich Amerika-Korrespondent Veit Medick von dem Erfolg Trumps schockiert. Es sei unglaublich, dass eine so indiskutable, unkultivierte, unpräsidentielle Persönlichkeit wie Donald Trump in die Nähe der Macht kommen könne. Das lasse für Deutschlands schlimmstes befürchten.
Aber woher kommt nun ungeheure Wucht von Trump?  Medick:

„Seine Beliebtheit fußt im Kern auch auf der seltenen Bereitschaft, sämtliche Regeln des Anstands zu brechen, über die in einer Demokratie gemeinhin ein Konsens besteht. Auf diese Weise hat er eine Anfälligkeit westlicher Gesellschaften entlarvt, sich demagogischen Figuren zuzuwenden, die das Gemeinwesen zu zerstören bereit sind. Das ist das Erschreckende an seiner Kandidatur. Alles, was es braucht, ist eine schillernde Person mit einer simplen Botschaft und einem besonderen Maß an Skrupellosigkeit – und ein wesentlicher Teil des Landes schaltet das Hirn aus. Für die Entwicklungen in Europa, wo in Ungarn, Frankreich und selbst Deutschland längst ähnliche Strömungen ihren Aufstieg planen, verheißt das wenig Gutes.“

maga_trump2016Mit anderen Worten: der Erfolg von Trump fußt auf der Bereitschaft, dem Aufstand der Anständigen, der uns daran hindert, in freier Selbstbestimmung wir selbst zu sein und unsere Interessen wahrzunehmen, furchtlos den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Wie Mark Cernovich bemerkt, bedurfte es des jahrzehntelangen Kampfgeistes eines (Bau)löwen, der schon seit Jahrzehnten im Kampf mit feindseligen Medien Übung und Selbstvertrauen gewonnen hat, um diesen Weg zu beschreiten. Andere Persönlichkeiten wären dabei längst zerbrochen. Cernovich macht auch darauf aufmerksam, dass Trump sich der entsprechenden Weisheiten, wie Cernovich sie in „The Gorilla Mindset“ erklärt und wie man sie auch in anderne amerikanischen Selbsthilfebüchern findet, sehr wohl bewusst ist und diese auch gelegentlich seinen Angestellten und Anhängern zu vermitteln versteht. Diese Fähigkeiten von Trump sind es, in denen ein Potenzial zu persönlicher und nationaler Größe steckt, das in unserer Zeit besonders wichtig geworden ist.
donald-trump-nigel-farageIn ihrer Kampagne brachte Hillary Clinton Werbefilme über das bunte multikulturelle Amerika, das sich dem „Hass“ und „Rassismus“ eines Kandidaten entgegenstellt, der sich gegen die „Kernwerte Amerikas“ positioniert habe. „Love Trumps Hate“ war der Leitspruch ihrer letzten Veranstaltungen. Wir kennen ihn von den gruppenbezognen Menschenfreunden, die in Augsburg mit „Amore statt Pengpeng“ ihre Pogromlust gegen die „Fotze“ Frauke Petry zum Ausdruck brachten. Durch Unterstellung von Hass entmenschlichen sie ihren Gegner und projizieren ihren eigenen Ansatz auf ihn. Trump diente in den Leitmedien als der Nathaniel Goldstein aus 1984, gegen den die täglichen 2 Minuten Hass zelebriert werden. Zum Schluss waren es bei steigenden Umfragewerten von Trump, die man selbstverständlich verschwieg, auch bei uns eher stündliche 2 Minuten Hass. Eine seltene Ausnahme bildete Horst Seehofer, der einen Präsidenten Trump ebenso wie Clinton in Bayern ausdrücklich willkommen hieß.
Es wird für die Zukunft vielleicht darauf ankommen, die Kraft einer unabhängigen und energischen Unternehmerpersönlichkeit wie Trump mit Anforderungen der politischen Salonfähigkeit besser zu verbinden, ohne sich von diesen Anforderungen zu sehr einschüchtern oder politisch klein machen zu lassen.
mopo_horrorclownWenngleich der größte Teil der angeblichen Fehler von Trump erlogen oder aufgebauscht ist, gibt es zweifellos Aspekte seiner Persönlichkeit, die Zweifel an seiner Präsidiabilität wecken. Vom freundlichen, entspannten, in humorvoller Weise analytisch scharfen Stil eines Wladimir Putin, dem allein Mike Cernovich eine unerschrocken-männliche Souveränität ähnlicher Art wie Trump zuschreibt, ist Trump weit entfernt. Cernovich verweist darauf, dass Leitmedien gerne vom „Einbruch von Putins Beliebtheitswerten“ berichten, wenn er in den Umfragen mal von 90% auf 80% fällt. Im Vergleich zu Putin ist Trump ein politischer Amateur, und auch gegen Clinton zog er aus solchen Gründen in Rededuellen manchmal durch ungehaltenes, fast an die Verrohung buntdeutscher Journalisten erinnerndes Verhalten den Kürzeren, obwohl der merkeleske unsouveräne Konformismus einer streberischen Musterschülerin Hillary Clinton in unserer heutigen Zeit wahrscheinlich ingesamt gefährlicher ist als die politische Unprofessionalität eines Donald Trump.

trump_nlfrde_afdWo es gelingt den Aufstand der Vernünftigen mit dem unerschrockenen Kampfgeist von Donald Trump zu verbinden, kann der ersehnte kollektive Ausgang aus der politischen Unmündigkeit, den das Sturmgeschütz der Demophobie so fürchtet,  offenbar diejenige „unglaubliche Wucht“ entfesseln, die unsere untergehende Zivilisation wieder aufrichtet und jeden von uns auch in den Herausforderungen unseres täglichen Lebens stärker machen kann.

Anhang

Aktuelle Entwicklungen

  • Die Ayatollahs der deutschen Humanitärfrömmelei spucken weiter Gift und Galle gegen Trump. Bei manchen hört es sich eher wie Katzenjammer an. Prantl hat eine „ansteckende Wirkung“ des Trumpschen „Aggressivpopulismus“ erkannt und ruft ähnlich wie eine Reihe rotgrüner Spitzenpolitiker zu weiterer Eskalation auf. Auch der dezidiert „linke“ Jakob Augstein erkennt eine Zeitenwende, reagiert aber wie schon kürzlich erstaunlich abgeklärt:

    „Das Unverständnis, mit dem die etablierten Klassen dem Phänomen Trump begegnet sind, war beängstigend. Es war ein Beweis dafür, wie weit sie sich von der Masse der Menschen entfernt haben. Wir haben in Deutschland das selbe Phänomen mit der AfD erlebt. Die USA sind uns voraus. […] In einer Art und Weise, die sie sich jetzt noch gar nicht vorstellen können, werden die Deutschen bald selbst für sich verantwortlich sein. Man mag das bedauern, wie der Autor dieser Zeilen, oder sich darüber freuen, als Rückgewinnung der Reste von Souveränität, die heute noch möglich sind. Es ist paradox: Das kurze Zeitalter der Globalisierung mündet in eine Rückbesinnung auf das Nahe, die Heimat, die Nation. Was denn sonst?“

  • Gruppenbezogene Menschenfreunde haben allerlei Facebook-Gruppen gefunden, die sich über Trumps Wahlsieg und die Blamage der Leitmedien freuen, und charakterisieren sie als Hasser, Sexisten, Rassisten und dergleichen mehr.
  • maas_trump_kontrolleBundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat den Ausgang der US-Wahl als „bittere Warnung“ für Deutschland und Europa bezeichnet. „Wir müssen die Ursachen für Angst, Hass und Abschottung noch entschlossener bekämpfen. Wir müssen die Abstiegsängste der Mittelschicht ernst nehmen, mehr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tun und die Globalisierung sozial verträglich gestalten“, sagte Maas der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).  Die SPD wirbt jetzt mit „Gegenhaltung“, die es zu zeigen gelte. Sie wird zunehmend reaktionär.
  • ja_liebe_gutmenschen_warm_anziehenWarm anziehen reiche nicht, meint KenFM: Er rät den Berliner Eliten, schnell die Koffer zu packen. Auch Honecker konnte Gorbatschow keine Bedingungen stellen, und der amerikanische Mauerfall wird sich bald hier wiederholen. Unsere Versager-Eliten können nicht zurückrudern, das Spiel ist aus. Auch Vera Lengsfeld sieht Parallelen zu 1989. An diesem 9. November fiel erneut eine Mauer.
  • Blaue Narzisse berichtet zusammenfassend, wie die Presse durchdreht.
  • Merkel belehrt Trump in ihrer Glückwunschbotschaft, ruft ihn zur Achtung „demokratischer Grundwerte“ auf.
  • Schockstarre und Schnappatmung bei den Bunten. Claudia Roth im BR-Interview verstört, betroffen und weinerlich. Stammelt „sprachlos“ von „blanken Entsetzen“ über einen Präsidenten Trump, der offen „rassistisch“ und „sexistisch“ auftritt.
  • Katharina Schulze (GRÜNE)“sortiert“ auf FB ihre Befindlichkeit:

    „So, ich musste jetzt erstmal meine Gedanken sortieren, das Entsetzen und die Traurigkeit über die Wahl von Trump zum US-Präsidenten zulassen, Kopfschütteln dasitzen und im Innenausschuss heut Vormittag unsere Anträge vertreten. Ehrlich gesagt tat das ganz gut, da konnte ich wenigstens etwas tun, denn das Ohnmächtigkeitsgefühl – welches wohl viele gerade fühlen – ist sehr unangenehm.“

  • Cem Özdemir ist geschockt, verlangt enges Zusammenrücken der verbliebenen „Demokraten“ in Brüssel. Gemeinsam sollen sie „die Boxhandschuhe auspacken“ und klare Kante gegen die Trumps, Putins, Orbáns und Erdoğans dieser Welt zeigen..
  • SPD-Chef Sigmar Gabriel reiht Trump in eine feindliche Allianz mit Putin, Orbán, Erdoğan etc ein:

    „Trump ist der Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen“, sagte der Vize-Kanzler der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht vom Mittwoch. „Längst ist die Abgrenzung von Ausländern und Flüchtlingen nur ein Lockmittel für all jene Wählerinnen und Wähler, die sich durch Zuwanderung verunsichert werden“.

  • Björn Höcke gratuliert:

    Herzlichen Glückwunsch Donald J. Trump!
    „Donald Trumps Wahlerfolg ist ein Sieg der Demokratie über die zerstörerischen Kräfte des Systems. Er ist ein hoffnungsvolles Zeichen für einen grundlegenden Wandel von einer mit kriegerischen Mittel betriebenen Politik einer neuen Weltordnung hin zu einer Politik der Nichteinmischung und der Stärkung der nationalen Wirtschaftsinteressen. Trumps Sieg bewirkt Erneuerung und Erneuerung bedeutet Hoffnung.
    Das amerikanische Volk hat mit der Wahl von Trump zum Präsidenten zudem gegen Altparteien und Lückenpresse gestimmt. Ein „Weiter so“ darf es in der internationalen und in der deutschen Politik nicht mehr geben. Eine weitere Kanzlerschaft von Angela Merkel wird damit unwahrscheinlicher. Frank-Walter Steinmeier muss zurücktreten. Wer als deutscher Außenminister den zukünftigen amerikanischen Präsidenten als ‚Hassprediger‘ bezeichnet hat, darf Deutschland nicht mehr im Ausland vertreten.
    Patrioten in den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt haben große Hoffnungen in Trump gesetzt. Er sollte sie nicht enttäuschen. Er muss beweisen, dass es einen amerikanischen Präsidenten überhaupt geben kann, der von Lobbyismus und Klüngelei unabhängig ist und eine eigenständige Politik zum Nutzen seines Volkes und in Verantwortung für die ganze Welt betreibt.“

  • Live auf N24: Steinmeier-Stellungnahme über – Zitat: **den Hassprediger, das Ungeheuer und den Schreihals Trump** incl. Schweißausbrüchen und mit Pampers…
  • Es geht doch. Nachträglich berichtet Focus sachlich.
  • Buntschlandfunk berichtet, ein „widerlicher Kotzbrocken“ sei Präsident geworden, aber die Welt dreht sich weiter.
  • trump_president_cryDie Gesichter der Bunt-Prediger vom ZDF – unbezahlbar… Ö1: „Nachdem wir jetzt so viel ueber Donald Trump gehoert haben, wer ist dieser Trump eigentlich?“ Und dann das übliche. In den Medien ist man entsetzt über Donald Trumps Vorsprung und rätselt darüber, warum die Umfragen etwas ganz anderes vorhergesagt haben. Unser Tipp: Weniger manipulative Umfragen in Auftrag geben bzw. veröffentlichen, und vor allem nicht auf die eigene Stimmungsmache hereinfallen. Dann passen Umfragen, Berichterstattung und Wirklichkeit auch wieder zusammen. Die Deutsche Politik und Medienwelt hätte einfach nicht so arrogant sein sollen, den Amerikanern erklären zu wollen, wie Demokratie geht. Nicht der Bundespräsident am Fenster von Schloss Bellevue, nicht Merkel im Bundeskanzleramt noch die gesamten Regierungsmitglieder. Diplomatische Zurückhaltung in innere demokratische Angelegenheiten anderer Staaten wäre das Mittel der Wahl gewesen. Dann wäre das Verhältnis zu den USA nach der Wahl – sollte sich der abzeichnende Trumpsieg bestätigen – sicherlich entspannter. Die ganze Arroganz der letzten Wochen holt sie jetzt ein, auch diejenigen, die heute Nacht das einseitige Programm von ARD und ZDF wie einen roten Faden durchzogen haben.
  • Jürgen Elsässer freut sich über „Heulen und Zähneklappern … der Globalisten“.
  • Marcus Pretzel (AfD) stellt fest, dass jetzt die AfD zur transatlantischen Partei werde und sogar zur einzigen.
  • +++10:00 Buntstasi geschockt. Ralf Stegner twittert folgendes: ralfstegnertwitter123
  • +++9:50 Clinton hat Donald Trump zum Sieg gratuliert. Donald Trump sprach in Siegesrede von einer „Bewegung“. +++
  • +++6:13 Trump liegt quasi uneinholbar vorne und wird neuer US-Präsident. Auch im Senat behalten die Republikaner die Mehrheit. Damit lässt sich komfortabel regieren+++
  • Putin ist schuld. Tagesschau hetzt um 06:00:

    Hatte man zunächst – als Clinton vorne lag – im russischen Staatsfernsehen noch von Betrug gesprochen, ist man jetzt geradezu euphorisch, berichtet Russland-Korrespondentin Birgit Virnich. Im Kreml setzt man ganz auf Trump.

    Bekanntlich schließen sich lokale Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, die meistens gegen Trump gerichtet sind, mit einem Sieg von Trump nicht aus. Dass in Deutschland die Spitzen des Staates und der Medien sich in hohem Maße zugunsten von Clinton in den Wahlkampf eingemischt und sogar Staatsgeld hineingepumpt haben, gilt hingegen als völlig normal und legitim.

  • +++3:15 Vorsichtige Prognosen gehen von einem Sieg von Donald Trump aus, da wichtige Staaten wie Ohio, North Carolina und Florida wohl mehrheitlich Trump gewählt haben. Bayern ist frei lag mit ihrem Bericht über die gefakten Umfragen vielerorts richtig. Aktuell 128 Wahlmänner für Trump (22 von Florida etc. fehlen), 98 für Clinton +++
  • Ohio hat Tendenz zu Clinton, aber North Carolina wird besser für Trump.Trump gewinnt  Florida! – CNN mag noch nicht grünes Licht geben, wir schon. Das wären + 22 Wahlmänner für Trump. Aktueller Stand: 72 Wahlmänner Trump, Clinton 68 Wahlmänner Viele Battleground-Staaten „too close to call“
  • Florida wird wohl doch Trump knapp gewinnen. Oben links sind einige Staaten nicht ausgezählt, die traditionell „konservativ“ wählen, und aktuell gleichstand mit „Clinton“ bei jeweils 48.5% der Stimmen.
  • Kentucky, Indiana gehen an Trump, Vermont und NY an Clinton.
  • ARD berichtete um Mitternacht mit Studio voller Clinton-Anhänger. Infografik behauptete, Clinton hätte 258 Wahlmänner sicher und könnte kaum verlieren. Bunte Leitmedien konnten durch Lügen nichts gewinnen, da ihre Zuschauer kein Wahlrecht haben. Sie hatten nur eventuell noch vorhandene Glaubwürdigkeit zu verlieren und haben voll verloren.
  • Deutsche Lügenpresse „Tagesschau“ schreibt: „Extrem spannend sind die Rennen im wichtigen Swing State Florida – aber auch in Virginia, das eigentlich als sicher im Clinton-Lager galt.“ – Nein ist es nicht. Florida hat Trump schon sicher gewonnen. Und galt auch niemals als sicher für Clinton. Schon vor Wochen zeichnete sich dort ein Vorsprung für Trump ab.
  • Phönix mein: „in allen Umfragen lag Clinton deutlich vorne, wenn auch knapp“. Ja was nun?
  • Kleber liefert Anti-Trump-Philippika, nennt es „Analyse“.

Weitere Meldungen zum Thema

  • SPD-Chef Sigmar Gabriel reiht Trump in eine feindliche Allianz mit Putin, Orbán, Erdoğan etc ein:

    „Trump ist der Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen“, sagte der Vize-Kanzler der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht vom Mittwoch. „Längst ist die Abgrenzung von Ausländern und Flüchtlingen nur ein Lockmittel für all jene Wählerinnen und Wähler, die sich durch Zuwanderung verunsichert werden“.

  • Springer-Welt mobilisierte im Vorfeld deutsche Clinton-Wähler durch Appell an den Geldbeutel: Trump bedeutet 32 Riesen weniger für jeden Deutschen. Vergeblich. Vielleicht gibt es nicht so viele  Clinton-Wähler, die Springer-Welt lesen. Anderswo wird berichet, Amerikaner mit deutscher Abstammung seien überwiegend für Trump gewesen.
  • Stern lieferte vor ein paar Tagen Paradebeispiel des Qualitätsjournalismus:

    Dreimal habe ich mich in den vergangenen Wochen nachts um Viertel vor drei wecken lassen, um ihn live zu sehen, den Schwarzen Schwan. Das Unmögliche. Absonderliche. Etwas, das es eigentlich nicht geben darf, aber doch gibt: einen verlogenen, eitlen, brabbelnden, hetzenden Großkotz mit der Selbstbeherrschung eines Dreijährigen und der Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege, der irgendwie, keiner kann es bis heute fassen, Präsidentschaftskandidat der USA wurde. Einen, der damit prahlt, dank seiner Prominenz Frauen zwischen die Beine greifen zu dürfen, der tönt, sogar mit Mord davonkommen zu können, der es als smart bezeichnet, keine Steuern zu zahlen, der das Wahlergebnis nur akzeptieren würde, wenn er gewinnt, der auf Demokratie scheißt, auf Menschlichkeit, auf Anstand, auf Fakten sowieso … Ach, man möchte jedes Mal danach unter die Dusche, wenn man über den Mann nachdenkt.

  • FAZ hatte am Wochenende mindestens 10 USA-Artikel pro Tag, alle Anti-Trump.
  • Michael Klonovsky schreibt am Vortag auf Acta Diurna:

    „Morgen entscheidet sich – wer weiß? – vielleicht nichts, vielleicht das Schicksal der Welt? Dass eine Robin-Hood- oder Rienzi-Figur wie Donald Trump überhaupt so weit steigen konnte, versöhnt mich mit den USA. Die gesammelte moralische Minderwertigkeit Amerikas, ja des Planeten hasst Trump: die Ganoven der Wall Street ebenso wie die globalistischen Spitzbuben vom Schlage eines Soros, die Nivellierungsbarbaren in ihren Bürotürmen und NGOs, die kriegsgeilen Neocons, die feministische und die Migrationslobby, die meisten Charaktersimulanten und Leinwandkasper aus Hollywood, die neidzerfressenen sogenannten Linksintellektuellen und natürlich die Pressstrolche, die smarten opportunistischen Faktenverdreher aus den klebrigen Medienkanälen …… in den Staaten der westlichen Welt tritt seit mehr als sechzig Jahren erstmals eine Generation ins Berufsleben ein, die genau weiß, dass es ihr schlechter gehen wird als ihren Eltern, und dass es ihren Kindern mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechter gehen wird als ihnen selbst, dass es in zwei Generationen keinen Mittelstand und wahrscheinlich auch ihre Völker nicht mehr geben wird, dass sie verarmen und verelenden und sich mit dem Lumpenproletariat der dritten Welt werden herumschlagen müssen, während sich in den Händen einiger weniger ungeheuere Kapitalmengen konzentrieren und genau diese jeglicher Bindung und Verantwortung enthobenen, mobilen Weltabmelker daran arbeiten, dass es den sogenannten einfachen Menschen noch schlecher geht. Es riecht nach Revolution, es riecht nach Bürgerkriegen allüberall.“


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!

Wer wird Präsident? Manipulierte Umfragen überschatten US-Wahl

trump124Die Auszählung hat begonnen, und in einem Staat, den die „Umfragen“ eigentlich Hillary Clinton gegeben haben, schaut es nun etwas anders aus. In New Hampshire führt Donald Trump nach der Auszählung von drei Dörfern mit 32 zu 25 Stimmen vor der demokratischen Präsidentschaftskandidatin.

Das die Umfragen nicht stimmig sind, zeigen auch die Umfragen selber. In den meisten bekommt z.b. Donald Trump 42%, Hillary 46%, also Werte irgendwie um 40% oder knapp darüber. Auch in vielen umkämpften „Battlegroundstates“. Doch beim Beispiel 42/46  fehlt zum Beispiel eine Differenz von 12 Prozentpunkten zu 100% . Das der dritte und vierte Kandidat jedoch zusammen mehr als 5% bekommen, gilt mehr als unwahrscheinlich. Folglich haben die Umfrageinstitute wohl „vergessen“, die restlichen Prozente aufzuteilen. Und Spontanwähler,bzw. Wähler die sich nicht offen bekennen, hat wohl Trump mit ca 80% dort die besseren Karten. Prognosen aus dem Donald Trump-Lager gehen von 272 bis 278 Wahlmännerstimmen für Trump aus, was für einen Sieg reichen würde.

Real-Clear-Politics hat auch mal die restlichen % vergeben, und in dem Fall geht man von einem komfortablen 3,5%-Vorsprung für Donald Trump  ( 49,5 zu 46) aus.

In einigen wichtigen Staaten, etwa Nevada, zeichnen sich derweil Unregelmässigkeiten ab. Die Republikaner haben Klage eingereicht. Wahlmaschinen hätten nicht funktioniert, und Republikaner Stimmen sollen als „Clinton“ Stimmen registriert worden sein. Nachweislich haben zudem nach der Schließung der Wahllokale bei den Frühwahlen noch Leute ihre Stimme abgegeben.

Wir bleiben bei der spannenden Wahl dran.

Außereuropäische Asylbewerber-Unterbringung gewinnt Unterstützer

Die wirksamsten Mauern sind die weichen, unsichtbaren, immateriellen: eine Rechtspraxis, die irreguläre Einwanderer in Auffanglager/Hotspots außerhalb Europas bringt.    Die weiche Mauer erübrigt dann vielleicht sogar die harte.  Umgekehrt werden harte Mauern sinnlos, wenn ihnen der ideologisch-juristische Unterbau fehlt.  Die altbekannte Idee, Asylbewerber außerhalb Europas, etwa in der Türkei, Nordafrika oder auf einer Insel ihre Anträge stellen zu lassen, wurde von Otto Schily und Sebastian Kurz propagiert, von Italien und später Australien praktiziert.  Aber statt sich darüber zu freuen, dass elementare Vernunft jetzt auch in Groko und Leitmedien mehr Anhänger findet, sehen manche AfD-Freunde ihr Urheberrecht verletzt. Dabei stößt die Idee immer noch auf enorme ideologisch-rechtliche Hindernisse, an deren ernsthafter Überwindung sowieso keine Partei arbeitet. Die harten Bretter zu bohren ist meistens nicht Sache der Parteien. Italien fehlte es nicht an Asylmuffel-Parteien. Sie saßen sogar in der Regierung, als die Selbstmordbefehle aus Straßburg kamen. Da sie im Namen Europas und der „Menschenrechte“ ergingen, wurden sie aber umgehend umgesetzt. Auch von der Lega Nord, die den Innenminister stellte,  kam nur noch Gejammer über „Völkerwanderungen biblischen Ausmaßes“ und Ressentiment über fehlende Solidarität der heuchlerischen Europäer. Von solcher Preislage ist asylmufflerische Parteipolitik gemeinhin auch hierzulande. Keine Partei hat besonderen Kredit dafür verdient, dass sie mal irgendwo in einem PDF-Dokument eine alte Idee angepriesen hat. Zu glauben, man könnte diese Idee dann vom Sofa aus anklicken und Wirklichkeit werden lassen, indem man eine Partei wählt, ist leider eine weit verbreitete Illusion. Demokratie ist kein Wunschkonzert. Parteienwettbewerb ist ein Hebel unter mehreren. Hier kommt es auf Änderung eines jahrzehntelang verwachsenen und europäisch festverdrahteten ideologisch-juristischen Komplexes an. Parteien sind darin in der Regel lahme Trittbrettfahrer. Das gilt besonders für solche, die zuerst reflexiv an sich und ihr vermeintliches Urheberrecht denken.  Sie täuschen sich und ihre Wähler darüber hinweg, dass hier nicht „Handeln“ sondern „Reden“ gefragt ist.  Nicht Exekutivgewalt sondern Kultur- und Gesetzesänderung.  Wenn die Regierung hier „nur redet“ oder „im Wahlkampfmodus“ ist, unterscheidet sie sich darin nicht von der Opposition.   Der Vorwurf, die Groko-Politiker wollten nur mal schnell ein paar Stimmen ergaunern, erweist sich womöglich als Projektion, die auf ihren Urheber zurückfällt.  Wem wirklich an der Verbreitung einer Idee gelegen ist, der ist über jedes Zitat, mit dem er für die Idee werben kann, dankbar.

Wer parteistragetisch denkt, sollte ferner wissen, dass es jetzt darauf ankommt, Weichen für schwarzblaue Gemeinsamkeiten und einen Ausbruch aus den ewigen bunten Koalitionen zu stellen, die der Hegemonie des linksgrünen Zeitgeistes folgen.

#DeMaizere4Kanzler

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Ich kann mich wirklich nur wiederholen: Die meisten deutschen Journalisten verdingen sich als schreibende Knechte des Merkel-Regimes und verkaufen ihre Leser nur noch für dumm. Das diese allerdings schlauer sind, als in den Redaktionsstuben gedacht, belegen die sinkenden Auflagenzahlen der Mainstream-Presse.

In der „Welt“ wurde jüngst mal wieder mächtig für die Regierung applaudiert. Manuel Bewarder schreibt:

DE MAIZIÈRES IDEE! Kann Europa so das Flüchtlingssterben auf See beenden? Im Innenministerium gibt es Überlegungen, gerettete Flüchtlinge für eine Asylprüfung direkt nach Nordafrika zu schicken. CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach begrüßt das Konzept. Auch die SPD zeigt sich offen…

(https://www.welt.de/politik/deutschland/article159295748/Kann-Europa-so-das-Fluechtlingssterben-auf-See-beenden.html)

Auch bei Abnicker Thomas Schmid kommt ob dieser „Idee“ Freude auf:

Ursprünglichen Post anzeigen 755 weitere Wörter

„Deutschland, Schlaraffenland“ oder: der Untergang Europas – Rolf Peter Sieferles† letzter Essay

Erst wenn der Vorwurf der Egalitärbigotterie schwerer wiegt als der Vorwurf des „Rassismus“, kann sich das Blatt zu wenden beginnen. Dann wird wahrscheinlich die Grundlage des meisten einst florierenden europäischen Nationalstaaten unwiederbringlich zertrümmert sein, aber es wird sich noch immer lohnen. Unser Jahrhundert wird wohl nicht nur multipolar und souveränitätsbetont werden müssen, wie es etwa die BRICS-Staaten gerne fordern. Die erneut zum Grundprinzip werdende Souveränität wird vor allem eine Souveränität des Abschottens sein müssen.  Man wird erkennen müssen, dass Politik nur wenige Probleme lösen kann, und erst recht wenige  globale Probleme.   Man wird anfangen müssen,  die „Populisten“ zu respektieren, die  „einfache Lösungen“ vorschlagen.  Gute Lösungen sind meistens einfach, und viele Probleme haben gar keine Lösung.  Angebliche Komplexität ist regelmäßig eine Ausrede von Leuten, die auf keiner Ebene auch nur ansatzweise eine Lösung anzubieten haben.   Man lese etwa was Institutschef Klingholz, der die Bundesregegierung bezüglich ihrer Afrika-Politik berät, bei allen bitteren Erkenntnissen am Schluss doch wieder süßraspelt: „Mit den Populisten können wir die globalen Probleme noch schlechter lösen“.  Genau so ist es: wir sollen endlich auf der Ebene Probleme zu lösen beginnen, wo es Lösungen gibt.  Dafür stehen die „Populisten“.

jurgen-fritzMan wird das ältere Erfolgssmodell, das im späteren 20. Jahrhundert zu Unrecht für die vorige kriegerische Entwicklung verantwortlich gemacht wurde, nämlich den Nationalstaat als generationenüberdauernder Vertrags- und Verantwortungsgemeinschaft, möglichst schnell rehabilitieren und neu erlernen müssen. Das bedeutet nicht, dass man die Abstammung mit besonderen Mythen überbetonen und zu einem Reinheitsfimmel steigern muss, aber das steht sowieso nie zur Debatte. Die Hauptursache für den Ersten Weltkrieg ist im Wettbewerb der Imperien zu suchen, hinter dem wiederum Generationen überschüssiger junger Männer stehen, die als Kanonenpulver sozialisiert wurden. Die Hexenjagd gegen angeblich gefährlichen „Nationalismus“ ist größtenteils ein anachronistische Bewegung. Ideologien, die den Krieg legitimieren, sind austauschbar und vielfältig. Derzeit taugt dazu neben dem Koran besonders die Ideologie der Menschenrechte. Sie sind meistens ein oberflächlicher geistiger Überbau über den materiellen Wirkungskräften, die aber nicht von Karl Marx sondern von Gunnar Heinsohn adäquat beschrieben wurden. Die Erkenntnis von der Hartnäckigkeit der kulturellen und biologischen Vererbung kommt hinzu, aber den wesentlichen gedanklichen Rahmen, in den sie einzuordnen ist, hat Sieferle sehr klar und griffig erfasst. Allein schon die Metapher vom bunten Politikmodell als „Aufdrehen der Heizung bei geichzeitigem Öffnen aller Fenster“ weckt die Leselust.

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

A. Vorwort

Er war ein großer Gelehrter, Zivilisationskritiker und Regierungsberater. 1949 in Stuttgart geboren, lehrte er seit 2000 an der Universität St. Gallen Geschichte, lebte in Heidelberg, wo er sich am 17. September im Alter von 67 Jahren das Leben nahm. Im Winter 2015/16 erschien sein letzter Essay „Deutschland, Schlaraffenland – Auf dem Weg in die multitribale Gesellschaft“.

Ich selbst hatte in der Oberstufe Geschichte Leistungskurs, habe in Heidelberg Geschichte im Nebenfach studiert und dann später unterrichtet. Ich kann mich nicht erinnern, je einen besseren Text eines Historikers gelesen zu haben. Bereits nach den ersten Sätzen von Rolf Peter Sieferle spürt man regelrecht: Hier schreibt ein großer Geist. Ein großer Geist, dessen Bücher und Essays aber viel zu wenig gelesen werden. Daher will ich im Folgenden versuchen, seinen letzten veröffentlichten Essay einem größeren Leserkreis ein klein wenig näher zu bringen, a) weil dieser Mann das…

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Putin bringt Westmedien aus der Fassung

Der russische Sender RT  Deutsch analysierte neulich die naiv-manipulativen Methoden bunter Leitmedien am Beispiel Maybrit Illner  in sehr dezent-unterhaltsamer und zugleich prägnanter und scharfsinniger Weise.  RT zeigt, wie Medienkritik geht.   Kanzleramtsminister Peter Altmaier („hunderttausende Millionen Syrer“, „friedliche und demokratische Rebellen in Ost-Aleppo“) trägt zum Unterhaltungswert bei.

Auch Wladimir Putin zeigt, wie es geht. Als Gegensatz  zu Altmaiers windigem Geschwätz führe man sich die tiefsinnige und zugleich humorvolle Rede und Diskussionsteilnahme des russischen Präsidenten  beim Diskussionsklub von Waldai vom 27. Oktober noch einmal zu Gemüte.  Er verkörpert die Diskurstugenden, die RT zum ernsthaften Konkurrenten westlicher Medien werden ließen, und er erklärt sehr gut, wie letztere ihr Vertrauenskapital verspielen und zugleich in Aluhutmanier Russland zum Sündenbock machen.

Der YT-Kanal „Deutsch-Russische-Freundschaft“ hat ein paar Auszüge mit Untertiteln (zumeist Übersetzungen mit Kommentaren in Klammern) versehen und passende Auszüge aus einer Trump-Rede beigefügt. .

Internationale Mathe-Olympiade zeigt weltweite Rangordnung

Bei der diesjährigen Internationalen Mathematischen Olympiade sieht man die ostasiatischen Länder an der Spitze und die europäischen im obersten Viertel. Ferner sieht man einen weiblichen Anteil von etwa 10% bei den Teilnehmern und noch weniger bei den Siegern.

Nationale IQ-Durchschnitte nach Lynn Vanhanen 2006: von 68-72 in Subsaharien bis 105-10 in Ostasien
Nationale IQ-Durchschnitte nach Lynn Vanhanen 2006: von 68-72 in Subsaharien bis 105-10 in Ostasien

Dies entspricht ungefähr dem Bild, das wir von den nationalen IQ-Durchschnitten kennen, was aber überrasschen könnte, da es sich hier um Spitzen und nicht um Durchschnitte handelt.
Bei bisherigen Diskussionen darüber, warum die weiße Rasse in der Neuzeit produktiver und kreativer gewesen sei als die gelbe werden gerne drei Hypothesen zur Erklärung bemüht, s. etwa die Diskussion im Anschluss an den Vortrag des in Fragen der evolutionären Psychologie führenden leider verstorbenen kanadischen Forschers Prof. Philippe Rushton:

  • Die Verteilung konzentriert sich bei den Ostasiaten (Gelben) ähnlich wie bei den Frauen mehr in der Mitte. Es gibt unter ihnen weniger extrem Intelligente und weniger extrem Dumme.
  • Testosteron korreliert mit Kreativität (ebenso wie mit Kriminalität). Die Weißen haben im Durchschnitt einen einen etwas höheren Testosteronspiegel als die Gelben (und einen deutlich niedrigeren als die Schwarzen).
  • Europa wurde von ein paar besonders günstigen politischen Bedingungen zu einer neuzeitlichen Kreativitätsexplosion befähigt, die anderswo  unterdrückt wurde. Die daraus zeitweilig zu Europas Gunsten entstandenen Ungleichgewichte sind jetzt aber wieder normalisiert und Ostasien kehrt allmählich zu einer Führungsrolle auch in Produktivität und Kreativität zurück.

Die Mathe-Ergebnisse scheinen in diesem Falle die erste der drei Hypothesen zu widerlegen.
In diesem Zusammenhang ist es auch interesssant, Gunnar Heinsohns neuesten Artikel über die Folgen der globalen Völkerwanderung noch einmal zu lesen.
In der Polarisierung zwischen den Erfolgreichen und den Abgehängten drohen wir sehr schnell sehr weit nach unten zu rutschen.
Wer erst einmal abgerutscht ist, wird bestenfalls auf freundschaftliches Wohlwollen aber sicher nicht auf „internationale Solidarität“ stoßen, denn auch der Status der Ostasiaten ist hart erarbeitet, und es ist im Interesse der Menschheit, dass es so sein muss.

Über die Mitwirkung ostasiatischer Einwanderer bei der Mathe-Olympiade schrieb Heinsohn in einem früheren Artikel ein paar Sätze.

tomajiavidtash_yinyangEs fällt auf, dass Europa bei der Mathe-Olympiade von Russland angeführt wird und dass der Osten relativ stark ist.   Auch Deutschland schneidet recht gut ab, und innerhalb Deutschlands schneidet auch der Osten und speziell Sachsen in Mathe gut ab.  Allerdings findet man nicht etwa durchweg das ehemalige sozialistische Lager oben.  Südkorea liegt vor China, und auch Japan  liegt an der Spitze.   Weit oben liegen auch Großbritannien und die USA, wobei letztere dabei dem von Heinsohn beobachteten Muster gemäß von Ostasiaten vertreten werden.  Auch Russland hat einen ostasiatischen Anteil, den man den Namen aber nicht ansieht.  Ferner ist Russland ein traditionell mathematik-affines Land.  Man könnte mutmaßen, dass die männlich-vernunftbetonteren Kulturen des Aufstands der Vernünftigen in Mathe besser sind als die Buntfrömmler des dunkel-empathiefokussierten Aufstands der Anständigen.

Die Diskussion über abgehängte Regionen und Bevölkerungsgruppen wird schnell unangenehm, weil die Erkenntnisse zur Vorurteilsbildung und somit weiteren Abhängung beitragen könnten.    Man möchte Worte meiden, die einen Teufelskreis stärken können.  Umgekehrt trägt aber das Verschweigen der Ergebnisse dazu bei, dass dort Unterdrückung („Diskriminierung“) angenommen wird, wo es sie nicht gibt.  Dies führt etwa in den USA zu unverdienter Sympathie für destruktive Bewegungen wie Black Lives Matter und rassenbasierten Ausgleichsmaßnahmen, die bewirken, dass gelbe Kinder beim Zugang zu Universitäten noch stärker benachteiligt werden als weiße.   Ihre Quoten sind an diversen Eliteuniversitäten bereits überbesetzt, so dass sie bessere Noten als andere haben müssen, um hinein zu kommen.  Soche Erfahrungen mit „politischer Korrektheit“ führen derzeit dazu, dass auffällig viele hochqualifizierte Amerikaner chinesischer Herkunft als entschiedene PC-Gegner und Unterstützer von Donald Trump auftreten.

Wenn man bei verschiedenen Statistiken nach IQ normalisiert, stellt man fest, dass es im heutigen amerikanischen Wirtschaftsleben offenbar keine nennenswerte rassenbasierte Verteilungsungerechtigkeit gibt.  Hochgebildete schwarze Frauen erscheinen gegenüber Vergleichsgruppen sogar leicht bevorzugt.  Der Korrelationskoeffizient zwischen IQ und Erfolg ist in dem Maße beständig gestiegen, wie die Informationsverarbeitung in das Zentrum der Wertschöpfungsaktivitäten gerückt ist.  Diese Korrelationen legten Murray und Hernstein 1994 in ihrem epochenmachenden (und damals intensiv geschmähten aber durch weitere Entwicklungen nur bestätigten) Buch „The Bell Curve“  dar.   Es ist eines jener Werke, die langsam in das öffentliche Bewusstsein einsickern aber immer wieder verdrängt werden und sich dann durch immer neue Skandale erneut bemerkbar machen.  Der IQ-basierten innerstaatlichen Nahrungskette entspricht eine ähnliche internationale Rangordnung, deren Umrisse Lynn und Vahanen später in dem noch gehässiger bekämpften Werk „IQ and the Wealth of Nations“ (s. IQ-Weltkarte) darlegten.   Inzwischen wurden die Erkenntnisse so weit erhärtet, dass man sie nur noch durch weitestmöglichen Verzicht auf statistische Merkmalserhebung zu bekämpfen versuchen kann.