Archiv der Kategorie: Allgemein

Buntes Vorbild: Afrika wird arm regiert

Carola Rackete möchte uns an Afrikas Wesen genesen lassen. Ihr Feind ist der sündige Wohlstand der Alten Weißen Männer, und diese Idee scheint überall durch und mausert sich zunehmend zum frommen Leitgedanken der Bunten Republik. Führende Berliner Bevölkerungsexperten sehen die afrikanische Armut weiterhin als ökologisch vorbildlich an.
Afrika wäre im Sinne der Klima-Bewegung vielleicht wirklich vorbildlich, wenn es gelingen könnte, die technischen Errungenschaften der Alten Weißen Männer aus der Welt zu schaffen. Buntes Vorbild: Afrika wird arm regiert weiterlesen

Umweltministerium verjubelte 600 Millionen EURO für Beratungsleistungen

Der Bundesrechnungshof brachte mit seinen Rechnungsprüfern ans Tageslicht, dass sich das Umweltministerium zu sehr auf externe Berater stützt. Aus diesem Grund hat die AfD einen Untersuchungsausschuss beantragt. Der geneigte Steuerzahler fragt sich: Hat denn das Umweltministerium so wenig Ahnung dass sie in dieser Größenordnung auf externe Berater angewiesen ist? Der Bürger hat das Recht zu erfahren was mit seinen Steuern passiert.
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Bunter Klimaschützer relativiert den Holocaust

Daß Endzeitsekten wie „Extinction Rebellion“ oder „Fridays For Future“ in ihrem Kern latente oder manifeste totalitäre oder stalinistische Züge aufweisen zeigen nicht nur deren zumeist fanatische und mehr oder minder besessene Galionsfiguren.
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Konsens-Nonsens: Radikales Ginseng mit Onkel Gensing

Wieder eine Mega-Dosis ARD-Ginseng: die ARD-Faktenerfinder Gensing und Reisin haben wieder zugeschlagen.
Faktenfinder/Faktenvernebler wie Gensing und Correctiv wirken auf Algorithmen von Facebook und Google ein und genießen damit die Macht, unbequeme Realitäten ein Stückweit zu stigmatisieren und auszublenden. Bei deren Auskostung fehlt ihnen die Muße (und wohl auch Fähigkeit) für ordentliche Argumentation. Sie sind mit der „Rückeroberung des Netzes“ voll ausgelastet.
Gestern arbeiteten sich beide wieder einmal an der AfD ab.
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General Winter dezimiert Fridays For Future

Letzthin war ich mit meinen Angestellten in einem asiatischen Restaurant. Zu den lukullischen Favoriten gehörte dort ein Angebot mit exotischen Fleischspezialitäten wie Känguru, Krokodil, Zebra und Kamel-Fleisch, das man sich dort auf Wunsch zubereiten lassen konnte. Alle Versuche meines Minne-Objekts, mich dafür zu begeistern, waren Rohrkrepierer.
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Das Frauenstatut der Grünen: Wenn alle Frauen auf der Redeliste gesprochen haben entscheiden die Frauen, ob noch weitere Männer reden können

Kleine grüne Männchen lassen viel mit sich machen. Auf dem Parteitag der Grünen gelten matriarchalische Regeln, die verhindern sollen, dass sich das politische Desinteresse des empathisierenden Geschlechts nachteilig auf dessen Machtstellung auswirkt. Dieser Regelungszweck wird wohl noch immer nicht erreicht, obwohl schon 60% der Mandate an die 40% weiblichen Grünen gehen. Es steht zu befürchten, dass die Regeln der grünen Avantgarde bald allgemeines Gesetz werden, zumal diese i.d.R. nur besonders bieder, provinziell und streberisch der Bunten Republik auf ihrer vorgegebenen Bahn vorauseilt.

Alles Evolution

Einige interessante Details aus einem Bericht über den Parteitag der Grünen:

Nur parteiintern von Belang ist eine beschlossene Änderung am „Frauenstatut“ der Grünen – aber sie dokumentiert ihr Feminismus-Verständnis. Schon bislang ist es so, dass in Debatten auf Versammlungen immer abwechselnd Frauen und Männer zu Wort kommen müssen. In den (nicht seltenen) Fällen, dass es nur noch Wortmeldungen von Männern gibt, muss das Plenum abstimmen, ob die Debatte fortgesetzt werden darf – was in aller Regel erlaubt wird.

Mit der jetzt beschlossenen Änderung sind die Männer künftig von der Entscheidung über eine Fortsetzung der Debatte, an der die anwesenden Frauen kein weiteres Interesse bekunden, ausgeschlossen: „Ist die Redeliste der Frauen erschöpft, so sind die Frauen der Versammlung zu befragen, ob die Debatte fortgesetzt werden soll.“

Wäre interessant, ob ein solcher Ausschluss noch Art 21 GG entspricht:

Art 21 GG

(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des…

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Gunter Czisch (OB Ulm, CDU) im russischen Fernsehen

Als Wladimir Putin neulich der Financial Times sagte, der westliche „Liberalismus“ habe sich „totgelaufen“ (oder „erschöpft“, „überlebt“), nannte er auch den überaus zuvorkommenden Umgang der liberalen Westeuropäer mit kriminellen Migranten als Beispiel für den Katzenjammer einer Ideologie, die Gleichberechtigung und Gleichstellung aller irgendwie benachteiligten Gruppen schon so weit getrieben hat, dass keine Steigerung mehr möglich ist.
Putin selbst und russische Medien haben immer wieder den Umgang deutscher Leitmedien mit Migrantenkriminalität als Beispiele erwähnt, und Russlanddeutsche haben bisweilen darüber geklagt. Wertewestliche Verschwörungstheoretiker hatten dies als Anlass genommen, uns über russische Demokratiemanipulation (hybride Kriegführung) zu desinformieren. Gunter Czisch (OB Ulm, CDU) im russischen Fernsehen weiterlesen

Höchstrichter gegen sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer

Der 2007 in den Ruhestand versetzte Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Peter Vonnahme sieht die menschengemachte CO2-Apokalypse vor der Tür und fordert im Sinne der Klima-Bewegung den Kampf gegen den sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer. Vonnahmes Klima-Prognosen können wir schlecht beurteilen. Es fällt jedoch auf, dass der Elefant im Raum in seinen Kalkülen nicht vorkommt. Seine Aussagen orientieren sich ganz am humanitärfrömmlerischen Leitnarrativ von den euroamerikanischen Eliten, die alles beherrschen und an allem schuld sind. Narrativ scheint Vorrang vor Daten zu haben. Vonnahme fordert die Abkehr vom Wachstum und geißelt Markus Söder, weil dieser Klimaziele und Konjunktur gleichzeitig anstreben will. Was aber will der verehrte Herr Verwaltungsrichter von bald zehn Milliarden Menschen in der subtropischen Elendszone fordern? Verzicht auf reproduktive Gier offensichtlich nicht. Verzicht auf Wirtschaftswachstum etwa? Oder geht es darum, dass jetzt der Kampf gegen den sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer ins Grundgesetz geschrieben werden soll? Dabei bedient Söders mit seinem Vorstoß für Klimaschutz als Verfassungsziel die gleiche Notstands-Propaganda wie Vonnahme und wie das Umweltinstitut München und sein Breites Bündnis „München muss handeln“, die auf dieser Basis offenbar eine bunte Diktatur anstreben und auch tatsächlich mit Richter Vonnahme werben.
Peter Vonnahme äußert sich regelmäßig zu politischen Themen. Er kritisiert die Militarisierung unserer Politik und mahnt Durchsetzung internationalen Rechts an. Er steht, wie Interviewpartner Muslimmarkt treffend zusammenfasst „in allen Texten auf der Seite der Armen, der Unterdrückten, der Schwachen und Hilfsbedürftigen in Deutschland und in der Welt“. Er empört sich über die Verarmung viele Länder bei gleichzeitiger wachstumsorientierter Politik hierzulande, und sucht den Weg zur Weltrettung stets in der Beschuldigung des Abendlands und seiner nebulösen bis finsteren Eliten. Er erklärt, dass viele Richter so wie er denken. Letztes Jahr verurteilte er z.B. die Abschiebung des tunesischen „Gefährders“ Sami A. als klar rechtswidrig. Das mag stimmen wie manches andere auch. Vonnahmes Begriff des bestehenden und anzustrebenden deutschen Rechts scheint mit dem bunten Verfassungsziel (Kampf gegen den sündigen Wohlstand der A.W.M.) kompatibel zu sein. Wahrscheinlich gehören Vonnahme ähnlich wie Voßkuhle und viele weitere RichterpriesterkollegInnen zu dessen Vorreitern.

Brittany Sellner: Wir werden von Kindern regiert


Kindsköpfe, die verbissen um ihren bunten Schnuller kämpfen, regieren die westliche Welt. Lernmuffel-Eliten fürchten nichts so sehr wie das Kennenlernen der wirklichen, evolutionären, strukturierten Welt jenseits aller Märchenerzählung von der kinderlieben allesnährenden Weltmama.
Ob die Lernmuffel wirklich regieren, ist eine weitere Frage. Sie kämpfen ja eher um ihr Recht, den Nutzen keines Volkes mehren und keinen Schaden abwenden zu müssen. Vielleicht sind sie eher nützliche Idioten von Leuten, die im Hintergrund Strippen ziehen.

versager sind bunt; bevormundend, humorlos, mediengläubig, von gestern; Bayern ist frei
Versager sind bunt!

Brittany Sellner geborene Pettibone stellt gut dar, was wir mit dem Aufkleber „Versager ins Bunt“ vor Jahren ausdrückten, und bringt viele krasse Beispiele, die zeigen, dass die Regression zur Infantilen Idiotie noch immer ungebremst fortzuschreiten scheint.
Infantile Idiotie war schon immer weit verbreitet, aber Kennzeichen einer niedergehenden Zivilisation ist, dass die Eliten ihr verfallen. Sie wollen nur noch möglichst nett sein. Was gerne „virtue signalling“ genannt wird, ist heute gerade nicht mehr das Signalisieren von Tugend sondern von Nettigkeit, Artigkeit, Bravheit, Harmlosigkeit, Kindlichkeit und daher letztlich Servilität gegenüber den vermeintlich benachteiligten MinderleisterInnen. „Gutmenschen“ sind eher Liebmenschen, Kindmenschen. Schon Platon beschreibt dies als das Verhalten der Eliten in der ochlokratischen Endzeit des politischen Zyklusses. Gerade die angeblichen Kosmopolit*innen sind heute die borniertesten Kleingeister.

Das Gegengift zum bunten Versagertum ist das konsequente Aufnehmen und Anerkennen von Daten und Erkennen von Mustern unabhängig davon, ob sie sich gut anfühlen oder nicht und egal in welche politische Richtung sie einen führen.
Das ist anstrengender aber gesünder.
Brittany hat auch gerade ein Buch „Jung, weiblich, rechts“ in deutscher Sprache herausgebracht, das jungen Mädchen, die in ihrer politischen Reifung auf bunte Blockaden stoßen, Rat gibt. Als Romanschriftstellerin ist Brittany vielleicht in der Lage, junge Frauen zu inspirieren. Es könnte, wie der frischgebackene Ehemann Martin stolz erklärt, ein gutes Geschenk für eigene Bekannte sein.

Auf dass sie nicht so werden mögen wie Klima-Greta, Langstrecken-Luisa, diverse Willkommenserotikerinnen oder diese jungen Augsburger MenschenrechtlerInnen, die brav protestieren, wie es ihnen die großen Kinder bei AI, EU und UNO vorschreiben:

Pressefreiheit: Steuergelder für die Hofberichterstattung

Bürger bezahlen demnächst für defizitäre Propaganda-Medien. Damit sehen wir eine neue Stufe der Propaganda-Entwicklung. Der Staat engagiert sich mit 40 Millionen Euro um die Medien zu finanzieren, deren Auflagezahlen zurück gehen und die Hofberichterstattung unserer Regierung hochhalten. Compact Online schreibt, dass 645 Millionen „zum Wohle der Tageszeitungen und Anzeigeblätter“ verheizt werden sollen.

Ein derartiger politischer Eingriff in die bundesdeutsche Medienlandschaft ist ein weiterer Beitrag zu einer Gleichschaltung. Diese Form der Gleichschaltung kann mit der Gleichschaltung der Medien in der DDR verglichen werden. Gleichzeitig wird damit der journalistische Wettbewerb behindert weil damit nur noch linientreue Medien subventioniert werden.

SPIEGEL-Titelbild 1.9.2018

Das Ziel leicht durchschaubar: Da immer mehr Leser und Zuschauer zu den alternativen Medien abwandern sinken die Auflagezahlen der Leitmedien. Sie werden immer defizitärer und brauchen das Geld. Ein Medienunternehmen in der freien Wirschaft müsste aufgeben. Durch die staatliche Förderungen kann die Propaganda weiter aufrecht erhalten werden. In der Pressemitteilung der AfD heisst es dazu:

„Der Einstieg in die Staatsfinanzierung der Zeitungen ist gemacht. Urplötzlich entdeckt die GroKo, dass Zeitungsverlage einen Grundversorgungsauftrag hätten. Unter diesem Vorwand wird dann eine Subvention eingeführt, die die Pressefreiheit in Deutschland massiv gefährdet. Wenn die finanzielle Abhängigkeit der Verlage erst einmal hergestellt ist, wird man regierungskritischen Journalismus immer seltener lesen. Hierin dürfte auch die wahre Zielsetzung dieser Maßnahme liegen. Dass die Subvention, wie von Minister Heil behauptet, lediglich den Zeitungsausträgern zugutekommt, ist nicht glaubwürdig. Der Haushaltsvermerk erlaubt explizit die Verwendung der Mittel für Projektmanagement und Digitalisierung. Es handelt sich also eindeutig um die Subventionierung ganzer Verlagshäuser. Wer diese auswählt und nach welchen Kriterien, ließ der SPD-Minister offen. Nutznießer dieser Operation dürfte aber nicht zuletzt die SPD sein, die in großem Stil Verlagshäuser betreibt.

Der Bundestagsabgeordnete und haushaltspolitische Sprecher der AfD Peter Böhringer referiert in seinem Video-Bericht ab 16:50 darüber.

Auch Roland Tichy berichtet ausführlich über die neuen Vorhaben.

Im Prinzip ist der „Kampf gegen Rechts“ schon Schnee von gestern. Das penetrante Mantra ist de facto kalter Kaffee. Aber der wird seit über 50 Jahren ständig am Köcheln gehalten.

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Kampf gegen Rechts; SPIEGEL-Titelbild 1966

Die Meinungsfreiheit ist bei uns, wie Merkel und Steinmeier betonen, nicht in Gefahr.  Es besteht aber die Gefahr, dass der Gegenwind, mit dem die falschen Meinungen bisher rechnen mussten, nachlassen könnten.  Somit ist die Demokratie, für die unsere Münchner Fachstelle neben vielen anderen kämpft, in großer Gefahr.   Der „Kampf für die Demokratie“ oder ein ähnlicher  Gummibegriff dürfte somit seinen Weg in das Vereinsrecht finden.  Dieser Zweck rechtfertigt dan auch Steuergeschenke für Kampfvereine wie das „Umweltinstitut München“, AIDA, Attac, Campact etc, die gemäß Abgabenordnung keiner gemeinnützigen Tätigkeit nachgehen.  Es war auch Miriam Heigls „Fachstelle für Demokratie“, die für besondere Instrumente sorgte, die es Hoteliers erlauben (und ratsam erscheinen lassen), auf Zuruf von Demokratiefachkräften und bei ihnen akkreditierten Breiten Bündnissen ihre Verträge mit ungläubigen Klima-Instituten und anderen Undemokraten entschädigungslos zu stornieren.  Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wird als SPD-Vorsitzender erst recht dem bunten Verschissmus frönen und dafür sorgen, dass ein immer größeres Biotop von aufmerksamkeitsgierigen Kampfvereinen sich am Steuertrog laben kann, sofern es dem verfassungsgemäßen gemeinsten Gemeinnutz der Bunten Republik nachkommt,welcher sich prägnant als „zivilcouragierter Kampf gegen den sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer“ definieren lässt. Willige Verfassungsrichter sind bei der Deutung der Verfassung schon sehr weit in diese Richtung gerutscht.