Archiv der Kategorie: Allgemein

Nicht Österreich sondern demokratiehassende Menschenrechtler stecken hinter Identitären-Anklage

Der Identitären soll ein neues  Willkürgesetz des Jahres 2015 – das selbst damalige Abnicker inzwischen kritisieren – zum Verhängnis werden. Demnach muss man jemanden   keine konkrete Straftat mehr nachweisen,  sondern man kann künftig jede politische Gruppierung als kriminelle Vereinigung verfolgen lassen, wenn sich der Vorwurf der Verhetzung konstruieren lässt. Unechte Umwelt- und Heimatschützer wie Greenpeace natürlich sind damit nicht gemeint, sondern eben  Patrioten aller Art.  Viele geben nun Österreich die Schuld, wie kann dieser Staat nur ein solches Gesetz verabschieden, daß nun wegen möglicher Verhetzung  Bürger  als „kriminelle Vereinigung“ verfolgen lässt, doch in Wahrheit scheinen die Österreicher  das Gesetz gar nicht selbst demokratisch geplant zu haben, sondern die Österreicher handeln offenbar auf Vorgaben von Menschenrechtlern der UNO (und nicht auf Grundlage der Wähler in einer Demokratie).  Beiläufig wird die demokratiefeindliche Aktion zugegeben. Bei Minute 6:30 kommt es im ORF-Verhör vom Leiter der zuständigen Sektion im Justizministerium zur Sprache :

„…genau deshalb hat auch der Europarat,  und hat auch die Uno und deswegen ist es auch 2015 eingeführt worden, dazu aufgerufen, daß Gruppierungen die derartige Taten begehen, und dazu aufrufen, gesondert zu bestrafen sind

Mit dem Wörtchen gesondert wird zudem indirekt zugegeben, daß nicht alle vor dem Gesetz gleich gestellt sein sollen, sondern dass eine Sondergesetzgebung für Patrioten umzusetzen ist, die – wie gesagt – offensichtlich von dubiosen Humanitärorganisationen Österreich aufgezwungen werden. Wie aus dem Gespräch hervorgeht, scheinen nun einige langsam aufzuwachen, übrigens auch der sonst von Rechtspopulisten gern gescholtene Armin Wolf, der im Interview viele kritische Stimmen zu den Menschenrechtsideen  zu Wort kommen lässt.

 

Ein wichtiger Punkt wurde allerdings nicht angesprochen. Lassen wir mal den Gummivorwurf „Verhetzung“ außer Acht, und kucken mal den anderen Punkt an, der hier wiederholt vorkommt.

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Bystron zu Trump-Putin im DLF

Der Buntschlandfunk ist nicht dumm.
Er hat Petr Bystron, einen russlandfreundlichen Außenpolitiker aus den Reihen der AfD, der immer wieder in russischen Medien zu Deutschland befragt wird, ins Studio zu einem Gespräch eingeladen, bei dem Bystrons Sicht der leitmedialen Linie und damit dem Kenntnishorizont eines Großteils der Hörer und eines Teils der AfD-Wähler widerspricht.
Man kann sich das Gespräch anhören.




Deutschland – Ein Land, dass du nicht einmal auf Crystal Meth-Entzug erfinden könntest

Für Humanitäre Hetze ist kein Kultgegenstand zu profan und kein Opfer zu groß, denn das Anliegen ist immer edel. Wenn man ganz Europa für das Lebensrecht von ein paar Kriminellen opfert, umso besser, denn wie könnte man besser die unbedingte Verehrenswürdigkeit des eigenen Anliegens, der Totalen Humanität, zum Ausdruck bringen?

SKB NEWS

Menschen haben vor dem Bundesinnenministerium mit einem symbolischen Sarg Jamal Nasser M., einem illegalen Migranten, der sich nach seiner Abschiebung in Kabul das Leben genommen hat, gedacht. Die Demonstration richtete sich auch gegen die Aussagen vom Bundesinnenminister Seehofer. Auf dem Sarg wurde von Gutmenschen eine Geburtstagstorte für ihn platziert.

Foto: Tagesschau

Gedachten die Menschen der vergangenen Tage Göttern, Philosophen, Erfinden und großen Denkern, so gedenkt das Proletariat heute einem gestorbenen kriminellen Schwerverbrecher. Der Illegale war rechtskräftig wegen Diebstahls, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden. Zudem sei der Afghane seit 2013 mehrfach angezeigt worden, unter anderem wegen des Verdachts auf Raub, Drogen- und Körperverletzungsdelikte.

Wir halten fest:
Ein mehrfach vorbestrafter, gewaltbereiter, integrationsunwilliger Flüchtling wird abgeschoben und begeht Selbstmord. Mahnwachen werden abgehalten. Eine 14-Jährige wird brutal vergewaltigt und ermordet. Die Mahnwache von mitfühlenden, loyalen Bürgern wird von Linken torpediert und die Hinterbliebenen werden als…

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Bayern: Mit ihrer Unterstützungsunterschrift steht die AFD auf dem Wahlzettel

Beitrag zur Parteienvielfalt und Demokratie – In Bayern muss die AFD als neue Partei Unterstützungsunterschriften sammeln, um überhaupt zur Wahl antreten zu dürfen. Achtung: Sie dürfen nur für eine neue Partei eine Unterstützungsunterschrift leisten. Sollten sie noch für keine andere Partei zu dieser Wahl eine Unterstützungsunterschrift abgegeben haben, können sie die AFD gleich zwei mal unterstützen. Bayern: Mit ihrer Unterstützungsunterschrift steht die AFD auf dem Wahlzettel weiterlesen

Seenot fakenews

Dass die Leitmedien das schlecht informierte Volk laufend mit Narrativen von „Flüchtlingen, Folter, Fachkräften und Seenot“ desinformieren, verschaukeln und verladen, hat dazu geführt, daß Unbedarfte und Gutgläubige auf Halbwahrheiten allzugerne hereinfallen.

Nur wenige wie der Informatiker Hadmut Danisch bohren nach und denken über den Tellerrand hinaus, um heraus zu finden, mit welchen Übertölpelungs-Methoden Schiffbruchwillige und Humanitärschlepper Fakten vernebeln.

14.7.2018 19:42

„Mmmh. Damit kenne ich mich jetzt auch nicht aus. Ich habe zwar mal den Sportbootführerschein gemacht, aber mehr, als mit einem kleinen Sportboot ein paar Anlegemanöver geübt (und das nicht gerade erfolgreich) und mal ein paar Tage Segeltörn auf der Ostsee herumgelangweilt, habe ich bisher nicht an Bootserfahrung. Schon gar nicht kenne ich mich mit Bootsmotoren und deren Spritverbrauch aus. Ich habe schon ein paar Bootstankstellen aus der Ferne gesehen, mehr nicht. Meine praktischen nautischen Fähigkeiten sind bescheiden. Navigation und Kartenlesen, das macht mir Spaß. Geographie auch. Kartenlesen sowieso. Das Meer mag ich auch sehr. Aber zum Seemann tauge ich wohl nicht.Nun fragt mich ein Leser, ob mir an der ganzen Diskussion um Bootsflüchtlinge, Seenot auf dem Mittelmeer, Lebensretter, samt der ganzen Diskussion darum, die gerade durch Politik und Medien gejagt wird, nichts auffällt. So auf den vielen Bildern von Flüchtlingen in Schlauchbooten.Ja, also, jetzt, wo sie das so sagen, und wenn ich mal scharf drüber nachdenke, ja dann…äh… nee, dann fällt mir nichts auf. Sonst hätte ich es schon gebloggt.

Ich gucke und gucke … aber ich sehe nichts, was mir da auffallen würde.

Nun, so schreibt man mir also, die Pointe liege nicht in dem, was man sieht, sondern in dem, was man nicht sieht.

Jeder, der mit dem ernstlichen Ziel, Europa zu erreichen, mit so einem Schlauchboot von Afrika aus in See steche, brauche selbst als Optimist außer dem Boot 3 Dinge:

  • Proviant für 70 Personen und 3 Tage
  • Wasser für 70 Personen und 3 Tage
  • Treibstoff für mindestens 500 Kilometer

Ob ich die schon mal gesehen hätte?

Auf den Fotos wären die nicht drauf. Das könne doch nur bedeuten, dass die gar nicht vorhaben, Europa zu erreichen, sondern nur diese Rettungsschiffe, das also eine abgekartete Sache sei.

Mmmh. Weiß nicht.

3 Tage hält man ohne Essen durch, die Leute dürfte da weitaus mehr hinter sich haben, und die Jungs in Thailand haben das auch gerade bewiesen. Keinen Proviant dabei zu haben halte ich da nicht für ein Argument. Wer sich da durch einige dieser Länder geschlagen hat, hält es auch mal einen Tag oder zwei ohne Essen aus.

Wasser: Ja. Das ist ein Argument. Besonders in der prallen Sonne.

Ich weiß auch nicht, ob man mit so einem Schlauchboot wirklich 3 Tage braucht. Ein ordentlich motorisiertes Schlauchboot erreicht schon so um die 35 km/h, ich weiß aber nicht, wie diese schlabbrigen Riesendinger fahren. Bei 35 km/h würde man eine Strecke von 500 km – Wind und Strömung nicht berücksichtigt – in 15 Stunden zurücklegen. Für die Rentnerfahrt wird aber eher 10km/h geschätzt, dann wären das 50 Stunden.

Ich weiß auch nicht, welche Strecke die fahren. Tunis-Sizilien sind nur etwa 100 km. Gibraltar nicht mal 20. Tripolis-Malta 360.

Wieviel Wasser braucht man für 1-2 Tage in der prallen Sonne? Lässt sich, denke ich, bei Leidensfähigkeit in einem Rucksack unterbringen.

Interessant finde ich aber die Frage nach dem Treibstoff. Ich habe keine Ahnung, wieviel diese Bootsmotoren mit so einem Riesenschlauchboot verbrauchen. Man schreibt mir, da hätte einer ein 15-Meter-Boot und bräuchte damit 1 Liter Diesel pro km. Was mir enorm viel vorkommt, denn eigentlich stehen Schiffe in dem Ruf, halbwegs energiesparend zu sein, sonst würden wir ja den ganzen Kram aus China nicht so billig bekommen. Ich weiß aber, dass viele kleine Boote nur so kleine tragbare Tanks in der Größe von Benzinkanistern haben, so im Bereich zwischen 5 und 20 Liter, und das Benzin (geringere Energiedichte als Diesel), und damit ziemlich weit kommen. Was man halt so unter „ziemlich weit” versteht.

Wobei ich allerdings gerade etwas überrascht bin. Ich habe mal gegoogelt, und es gibt Leute, die für normale, kleine Schlauchboote bei Verdrängerfahrt 8 Liter pro Stunde bei etwa 12 km/h angeben. Also etwa 0,7 Liter pro Kilometer, Benzin. Also könnte das bei einem größeren Boot mit dem 1 Liter pro km durchaus stimmen, zumal da auf dem Meer noch Wellengang, Strömung, Wind dazukommen, die sich positiv oder negativ auswirken können.

500 Liter Diesel wären dann also nicht abwegig, sondern eher knapp bemessen. Wenn man 500km fährt. Wenn weniger, dann eben weniger.

Die Frage wäre, wo man in einem Schlauchboot 300 bis 500 Liter Diesel unterbringt, ohne dass einem der Tank durch den Boden reißt. Und warum man das angeblich auf Bildern nicht sieht.

Kann ich aber letztlich nicht beantworten. Sollen sich Leute Gedanken drüber machen, die sich mit sowas auskennen.

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Seenot auf Bestellung

Flüchtlingsschlauchboote im Faktencheck

Hadmut Danisch
15.7.2018 12:38
Ich habe viel Feedback zu meinem Blogartikel über die Schlauchboote und den Spritverbrauch bekommen.Die Sache wird mir dadurch immer unklarer. [Nachtrag]Da sammeln sich nun einige Fragen:

  1. Trotz meiner unterhalb von bescheiden liegenden kümmerlichen nautischen Fähigkeiten – naja, immerhin bin ich schon auf einigen Booten und Schiffen mitgefahren und haben einen Sportbootführerschein Binnen und See – frage ich mich die ganze Zeit: Woher bekommt man eigentlich solche riesigen schlabbrig weichen Schlauchboote?Wo kauft man sowas?Wer baut sowas? Warum und wofür?Ein paarmal habe ich mich in Bootsläden herumgetrieben, weil ich für Führerscheinprüfung und Segeltörn einiges brauchte, Kleidung, Kleinkram, eine selbstaufblasende Schwimmweste habe ich mir gekauft (weil ich nicht wusste, dass man sie gestellt bekommt), Neugier, Umgucken. Alles, was die da an Schlauchbooten im Angebot und in Katalogen hatten, war kurz, nämlich um es stabil zu halten. Die Dinger leben davon, dass sie so kurz und so prall sind, dass sie daraus genug Festigkeit gewinnen.Ich war in Australien und Neuseeland ein paarmal bei Rafting und ähnlichen Spaßaktivitäten. Da sitzt man mit 6 Leuten plus Chef hinten in einem Schlauchboot und darf dann wie bekloppt durch Stromschnellen paddeln, und das ist ganz gruselig und unbrauchbar, wenn das Boot nicht prall, fest und stabil genug ist und nachgibt. Dann fällt man nämlich vom Bootsrand ins Wasser.Wer also baut überhaupt solche überlangen Schlabberboote? Ich kenne sowas in der Art bisher nur von den aufblasbaren Flugzeugnotrutschen, die bei Wasserungen als Rettungsboot eingesetzt werden sollen.

    Woher kommen also diese Boote? Wer stellt die warum und wofür her?

  2. Diverse Leser schrieben mir, dass die Boote „Wegwerfartikel” sind und nur einmal eingesetzt werden, weil sie sowieso sinken, und dass das einzig wertvolle und wiederverwendete daran der Motor ist. Der würde deshalb steets kurz vor Eintreten der Seenot abgeschraubt und für die nächste Fahrt „gerettet”, und deshalb hätten die Boote auf den Bilder der Rettungsaktionen keine Motoren – und seien schon deshalb in Seenot, weil sie antriebs- und steuerungslos herumtrieben.Ich will das nicht anzweifeln oder in Abrede stellen, ich habe mir die Bilder bisher nie genauer angesehen.Aber ich versteh’s nicht.Wer schraubt den Motor ab und was passiert damit?Sind die dann auf hoher See und überlegen sich, ach, jetzt ist gerade kein Land in Sicht, lass uns doch einfach mal den Motor abschrauben und ins Meer werfen?Und was macht der Motor dann? Schwimmt der alleine nach Libyen zurück und meldet sich bei den Schlepper für die nächste Fahrt?
  3. Auch die Frage nach dem Spritvorrat habe ich ganz viele Antworten bekommen.Einer, der sich beruflich gut mit großen Schiffsmotoren und Schiffen auskennt, rechnet mir detailliert und mit sehr präsizen Angaben am Beispiel einer Hamburger Hafen-Barkasse, die seines Erachtens eine vergleichbare Größe und Personenkapazität hat, vor, was er als Verbrauch ansieht.

    Barkasse 11 Knoten/h = 20,4 km/h

    Erforderliche Leistung: ca. 173 kW Diesel-Motor

    Spezifischer Kraftstoff-Verbrauch ist zwischen 170 g/kWh und 220 g/kWh bei Diesel-Motoren. Bei Benzinern liegt der Verbrauch noch wesentlich höher. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Kraftstoffverbrauch

    Um einmal im Sinne der Schlepperbanden zu rechnen und nicht unsere Position zu dem Thema extra zu befeuern, nehmen wir einen spezifischen Diesel-Verbrauch von 190 g/kWh an, das ist schon ziemlich sparsam.

    173 kW x 0,19 kg Diesel/h = 32,9 kg Diesel/h : 0,84 kg/l Diesel (siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselkraftstoff) = 39,2 l/h Diesel-Verbrauch

    Tripolis – Valetta: 355 km bei 20,4 km/h = 17,4 h Fahrtzeit = 39,2 l Diesel/h x 17,4 h = 682 l theoretischer Diesel Kraftstoff-Verbrauch

    Mit Wasserströmungen und Wind muß gerechnet werden, dadurch erhöht sich die durch das Wasser (nicht über Grund!) zurückgelegte Strecke um die entsprechenden Vektoren nicht unerheblich, da sich die Geschwindigkeit über Grund entsprechend verringert.

    So gesehen würde ich als verantwortungsvoller Schiffsführer (so es denn überhaupt verantwortungsvoll wäre, mit so einer Schalupe auf eine 17-Stündige Hochseefahrt zu gehen), mindestens 1200 l Diesel mitnehmen.

    Dazu Wasser für 70 Personen geschätzt 140 l plus Rettungs-Ausrüstung (wenn es seriös wäre…) – da kommt ganz schön was zusammen.

    Er führt weiter aus, dass man die notwendigen Spritvorräte auf so einem Schlauchboot von Gewicht und Volumen her nicht unterbringen kann.

    Oder anders gesagt: Mit so einem Schlauchboot alleine geht so eine Überfahrt nicht. Entweder ist das vorgetäuscht oder die haben irgendeine Methode, unterwegs nachzutanken.

    Mmmh. Eine Tonne Diesel an Bord eines Schlauchbootes? Nicht per se unmöglich, denn 40 Menschen bekommt man auch nicht unter 2 Tonnen Gewicht. Aber gibt es abnehmbare Außenbordmotoren mit Dieselmotor? Hätte ich noch nie gesehen, alle mir bekannten Schiffsdiesel sind für den Inneneinbau. Bei Benzin wär’s dann eben noch mehr als eine Tonne. Damit hätte so ein Schlauchboot mit Passagieren schon ein Eigengewicht von 4 oder 5 Tonnen. Als Schlauchboot aus dünner Plane.

  4. Viele schrieben, dass die Frage nach den Spritvorräten schon oft aufgekommen sei und im Internet dazu eine Antwort herumgeistere:Die würden das Benzin einfach ohne Tank direkt in das Innere des Schlauchbootes kippen und da rumschwimmen lassen, die Leute hätten dann die Füße im Benzin. Deshalb seien viele der Flüchtlinge krank und von Benzindämpfen vergiftet, und es seien schon Frauen und Kinder daran gestorben.Das prügelt sich mit meiner Vorstellungskraft. Und auch mit der mancher Leser.
    • Warum sterben nur Frauen und Kinder an Benzindämpfen?
    • Wer schon mal mit einem Boot auf dem Meer war, der weiß, dass das Boot sofort eine gehörige Menge Salzwasser und Sand und anderen Dreck aufnimmt (mich hat vor den Malediven mal ein fliegender Fisch am Bein getroffen…), vor allem in so einem Schlabberboot bei Seegang, und man da immer wieder lenzen oder mit irgendwas schöpfen muss. Wie wollen die denn lenzen, wenn das notwendige Benzin im Schiff herumschwappt? Und wie verhindern, dass das bei jeder stärkern Welle rausschwappt?
    • Welcher Motor würde mit so einem Gemisch aus Dreck, Sand, Salzwasser, Schweiß, Urin und Benzin fahren?
    • Wie lange würde sich eine Wanne voller Benzin bei Sonne und Fahrwind halten, bevor sie verdunstet ist? Die giftigen Dämpfe, die Frauen und Kinder dahinraffen, müssen ja auch von irgendwas kommen.
    • Und last, but not least: Warum hört man so wenig von explodierten Schlauchbooten? Hier in den Berliner U-Bahnhöfen schaffen die es nicht, sich an Rauchverbote zu halten. Und dort sollen sie ohne weiteres drei Tage im Benzin hocken und es ohne Zigarette aushalten?

    Überzeugt mich nicht.

  5. Wer steuert und navigiert die Dinger eigentlich?Gut, die Navigation kann man heute auch mit einem Hand-GPS für hundert Euro einigermaßen hinbekommen – wenn man damit umgehen kann. Und aus 500 Kilometer Entfernung halbwegs Italien zu treffen sollte nach Sicht, Kompas und Sonne auch möglich sein, jedenfalls tagsüber.Aber wer fährt die Boote? Man muss dazu über ein Minimum an technischen und geographischen Kenntnissen verfügen, die viele Afrikaner nicht haben. (Ich wurde dort mehrmals gefragt, wie lange man mit dem Auto von Deutschland zu ihnen fährt.) Damit stellt sich auch bei den „Kapitänen” die Frage nach dem Verbleib. Jedesmal einen Neuen wie bei den Schlauchbooten? Sollte da eine Kurzeinweisung eines Flüchtlings reichen? Oder kommt der auf demselben magischen Weg wie der Außenbordmotor wieder zurück? Oder reitet der vielleicht einfach ohne Boot nur auf dam Außenbordmotor zurück? Die Einrad-Variante des Jetski?
  6. Auch religiöse Fragen werden von den Lesern aufgeworfen.Einer will wissen, wie die das eigentlich im Rahmen islamischer Weltbilder machen, wenn die Frauen an Bord „mal müssen”. Keine Ahnung.
  7. Ein anderer verweist auf die Land-/Seekarte, die in diesem Reddit-Artikel angegeben ist.Demnach würde sich die gesamte Frage nach den Vorräten in Luft auflösen, weil es mit Hochsee gar nichts zu tun habe, sondern es nur darum gehe, die großen „Rettungsschiffe” zu erreichen, die direkt vor der Libyschen Küste kreuzen. Also nur eine Art Shuttle-Service über ein paar Kilometer.
  8. Auch sonst ist da vieles unglaubwürdig. Schon bei den Kriegsfotos der letzten 30 Jahre hat man uns immer wieder inszenierte Fotos vorgesetzt, da sollte man vorsichtig sein. Neulich gab’s mal ein Foto, auf dem vorne ertrinkende Flüchtlinge schwammen und verzweifelt die Hand aus dem Wasser streckten, während hinten wohl einer die Regieanweisung nicht verstanden hatte, einer stand nämlich entspannt im Wasser. Nur: War das Foto dann echt oder war der Typ, der hinten entspannt im hüfttiefen Wasser stand, reingephotoshoppt?
  9. Mal anders gefragt:Wir bekommen ja immer wieder mal Leichenbilder von ertrunkenen Flüchtlingen serviert. Mal werden sie dort, mal woanders angeschwemmt. Erscheint mir sehr plausibel, denn dass solche Schlauchboote hochgradig lebensgefährlich sind, liegt auf der Hand.Es gibt daran aber ein einziges, kleines Detail, das mir irgendwie nicht durch’s Hirn durch will, was da beim Hirneingang immer am Türrahmen hängen bleibt.Schon mal eine Wasserleiche gesehen?Wenn ein toter Mensch im Meer treibt (falls er überhaupt treibt und nicht erst mal untergeht), dann ist der allerelei Einflüssen ausgesetzt. Salzwasser. Sonne. Ständige Bewegung. Fischfraß. Algen. Schiffsschrauben. Weiß der Kuckuck, was nicht alles. Ich weiß von einem Fall, in dem ein uralter Mann ungeklärt (wahrscheinlich Herzinfarkt) irgendwie in den Rhein gestürzt war und ein paar Tage später und ein paar Kilometer weiter an einer Schleuse oder ähnlichen Einrichtung, an irgendwas hängen geblieben und rausgefischt worden war. Da hatten sie schon arge Probleme, den wiederzuerkennen, zumal viele Körperteile schon fehlten.Schon an mehreren Stränden (ich glaube, vor allem in Kanada, kann mich aber nicht mehr genau erinnern) haben sie sich gewundert, warum bei ihnen immer wieder Füße in Turnschuhen angeschwemmt werden. Der Rest fehlt. Ob da eine seltsame Form von Verbrechen stattfände.

    Forensiker haben das untersucht und kamen zu dem Schluss, dass das nichts über die Todesart sage, weil es eigentlich völlig normal so ist. Durch Verwesung und Meeresbewegung würde ein toter Körper im Meer relativ schnell in Einzelteile zerlegt, es es da typische Sollbruchstellen gibt, also besonders anfällige Gelenke. Dazu gehören die Füße und Unterschenkel, und weil heute eben viele Sportschuhe mit geschäumten Sohlen tragen, schwimmen die besser. Deshalb schwimmt auf dem Meer immer eine gewisse Menge von Füßen in Turnschuhen herum. Ist eben so.

    Auf allen Leichenbildern, die man in der Presse sehen konnte, sahen die frisch und addrett aus. Nicht angeknabbert, nicht verwest, nicht aufgedunsen, nicht zerrissen.

    Wie aber schafft es eine Leiche aus dem offenen Mittelmeer bis etwa zur italienischen oder türkischen Küste, und dabei noch nett und frisch auszusehen?

    Oder anders gefragt: Wenn sie schon mit dem Schlauchboot mit Außenbordmotor 3 Tage brauchen und es kaum überleben, wieso schaffen sie es dann als treibende Leichen so flott und ungeschoren?

    Schmeißen die da vielleicht ab und zu mal in Küstennähe absichtlich Flüchtlinge ins Wasser, damit es frische fotogene Leichen für die öffentliche Diskussion gibt? Nach dem Motto Schwund ist immer und Nachschub ist gewährleistet, und so kommen in der Summe mehr durch?

An dieser ganzen Schlauchboot-Nummer gibt es eine Menge Punkte, die mir überhaupt nicht einleuchten, und die man mir erst mal erklären müsste, bevor ich das glaube und schlucke. Schon in technischer Hinsicht.

Komischerweise ist von den öffentlich-rechtlichen oder sonstigen selbsternannten „Faktencheckern” dazu gar nichts zu hören.

An diesem ganzen Flüchtlings-Schlauchboot-Mittelmeer-Durcheinander wäre es mal an der Zeit, eine vollständige und plausible Erklärung und Darstellung vorzulegen. Man bekommt immer nur einzelne Fetzen um Nebensächlichkeiten, dass die bösen Italiener irgendwen nicht reinlassen, aber eine vernünftige Erklärung darüber, was da abläuft, habe ich bisher nicht gesehen.

Hätte man jetzt Zeit, Geld, Mut, Waffen, und wäre das Mittelmeer nicht ohnehin schon unübersichtlich, müsste man echte auch mal so ein Schiff hernehmen, da runterfahren, und sich das alles mal in der Realität anschauen.

 

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Schlepper-Logistik umfasst nicht nur Schiffe; Quelle: screenshot ARD-Nachtmagazin

Nachtrag:

Schon mehrere Leser hatten geschrieben, dass die Schlauchbootskonstruktion unter dem im Mittelmeer vorherrschenden Wellencharakteristik sehr problematisch sei, das laufe auf einen vor, zwei zurück hinaus.

Andere meinen, die Chinesen würden so einen Schrott bauen, weil so bestellt. Bis vor drei, vier Jahren seien die Flüchtlinge mit alten Seelenverkäufern, aber immerhin reguläre Metallschiffe gekommen. Weil die Italiener diese aber immer beschlagnahmten, und die trotzdem noch gewissen Wert hatten, sei das zu teuer geworden, man habe deshalb die billigstmöglichen Wegwerfboote bestellt. Die seien gar nicht auf der Strecke in Gebrauch, sondern nur auf der letzte Meile zum Auffinden oder Aufnehmen, damit man da nichts beschlagnahmen oder fotografieren kann. Quasi als Anonymisierung der Schlepperboote.

Ein weiterer Leser meint, diese Riesen-Schlauchboote seien überhaupt nicht fahrfähig. Ein Boot dieser Größe brauche mindestens einen 150PS-Motor, um auf dem Meer überhaupt in nennenswerte Bewegung zu kommen. Das Boot sei aber gar nicht fest genug, um so einen Motor, dessen Gewicht oder Schub, zu halten. Würde man so einen Motor an das Boot schrauben, würde das hinten direkt absaufen. Und selbst wenn das Boot den Motor über Wasser halten könnte, würde der Motor das Boot zusammenfalten sobald man Gas gibt.

Anders gesagt: Ein Boot dieser Größe braucht einen Schub, den die Struktur des Bootes nicht annährend übertragen kann. Da würde das Boot alle Faxen machen, nur keine geordnete Vorwärtsbewegung.

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Kroatien – Frankreich. Wie David gegen Goliath.

Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft treffen heute Abend um 17 Uhr im Moskauer Luschniki-Stadion die Mannschaften von Frankreich und Kroatien aufeinander. Zwar drückt eine Mehrheit der Deutschen laut einer Emnid-Umfrage den Kroaten (mit 53%) gegen 32% für Frankreich die Daumen. Aber rein statistisch gesehen liegt Frankreich, der Fußballweltmeister von 1998 klar im Vorteil. Der bisher größte Erfolg Kroatiens, das noch nie gegen Frankreich gewonnen hat, war der dritte Platz bei den Weltmeisterschaften 1998.

Mit 68 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 643.801 Quadratkilometern ist Frankreich gegenüber Kroatien, das nur 4,13 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 56.594 Quadratkilometern zählt, klar im Vorteil.

Aber ähnlich wie Island oder Italien wird Kroatien getragen vom Patriotismus seiner Spieler. Im Gegensatz zur sterilen deutschen Multikulti-Truppe, mit der deutsche Patrioten schon lange nicht mehr mitfiebern, singen Italiener oder Isländer zu Beginn eines Spiels ihre Nationalhymnen voller Inbrunst.

Frankreich verfügt nicht nur über Gebiete und Ressourcen in Südamerika, sondern auch über eine Kolonialgeschichte globalen Ausmasses. Unübersehbar, daß Frankreich auch über robuste Ressourcen aus Afrika verfügt. Das mag prima vista ein Vorteil sein. Aber auch ein Grund, in die innere Emigration gegen sein eigenes Land zu gehen.

Unvergessen bleiben die Kommentare einer etwa 30 köpfigen Gruppe russischer Urlauber in einem Hotel an der Adria, als die deutsche Fußballnationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften 2010 auf der Großleinwand live zu sehen war. Die deutschen Multikulti-Kicker waren unisono ein Gespött der Russen, wenn sie mit Häme über Türken wie Özil, Polen wie Podolski oder Miroslav Klose oder Afrikaner wie Boateng witzelten. Ein überaus buntes Löw-Team, das aber selbst bei Ausländern nicht mehr als Sympathieträger, sondern nur noch als Lachnummer taugt.

Insofern sind Mannschaften wie Kroatien oder Island, die noch ohne Afrikaner antreten, eine willkommene Augenweide.

Wie weit Multikulti-Exzesse führen zeigen Europameisterschaften. Im Finale der EM 2002 in München im 100m-Lauf war kein Weisser mehr vertreten. Im Endlauf über 100 Meter liefen acht Schwarze um Medaillen und Plätze.

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Authentisch wie ein Camenbert: Frankreichs Legionäre

 

Anhang:
Frankreich hat 4:2 gewonnen, obwohl Kroatien die domierende Mannschaft auf dem Platz war. Der Schiedsrichter war der 12. Mann im Multi-Kulti-Team Frankreichs. Ein Freistoß, der keiner war, führte zum 1:0. Ein fragwürdiger Elfmeter zum 2:0. Geschenke an Frankreich.

Eh alles nur Propaganda, wie Pinar Atalay von der ARD weiß:

https://propagandaschau.wordpress.com/2018/07/15/in-den-ard-tagesthemen-weiss-pinar-atalay-dass-sport-schon-immer-der-ablenkung-der-massen-diente/