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Italien: Edler Wilder schlägt edle Künstlerin KO

Gott weiß alles. Aber Gutmenschen wissen alles besser.

Bis sie ein Rendezvous mit edlen Wilden auf den Boden der Tatsachen zurückholt, wo sie aber nicht lange bleiben.

Die italienische Schauspielerin #GloriaCuminetti hat es überlebt, weil dank bösen Sicherheitsdekreten des bösen Salvini Hilfe schnell kam. Aber sie zeigt schon Verständnis für den Täter und Verachtung für die „Hater“. Sie wird weiter #CarolaRackete glorifizieren und traumafreie #LegaleZugangswege fordern. Ihr Edelmut wird ihr Preise einbringen.

Victoria berichtet in der „Politikstube„:

„Die italienische Schauspielerin Gloria Cuminetti, die sich öffentlich gegen Matteo Salvini und für Carola Rackete ausgesprochen hat, verbrachte eine Nacht im Krankenhaus. Grund: Ein illegaler Marokkaner schlug sie im Vorbeigehen K.O.

Es ist letzten Samstagabend in Turin passiert. Der 34-jährige Halim Ben Daoud, stammend aus Marokko und illegaler Migrant in Italien, ging die Straße entlang und taumelte. Dann fing er ohne Grund an, ein Ehepaar zu beleidigen, das nicht weit vom Zentrum von Turin entfernt war. Schließlich zielte er auf Gloria Cuminetti und schlug ihr ins Gesicht.  Plötzlich ein dumpfes Geräusch. Dann der Crash auf dem Boden, auf dem Asphalt, wo sie bewusstlos liegenblieb. Sie hatte keine Zeit zu verstehen, dass es ein Schlag war. „Er wiederholte immer den gleichen Satz in einer unverständlichen Sprache, schrie und starrte auf den Boden“. „Ich hörte nur ein Geräusch, als er an mir vorbeiging und ich das Bewusstsein verlor“, das ist die letzte Erinnerung der Schauspielerin, die, sobald sie die Kraft fand, wieder aufzustehen, auf ein Auto der Carabinieri zu rennen begann, das nicht weit weg war.

Das Militär startete die Fahndung, die in wenigen Minuten endete. Der 34-jährige Halim Ben Daoud, ein illegaler Marokkaner in Italien mit Präzedenzfällen, wurde nur einige hundert Meter von dem Tatort angehalten und verhaftet.  Der Mann war auch gewalttätig gegenüber den Carabinieri. Er griff sie an, genug, um sie zu zwingen, den Taser und die elektrische Waffe zu bedienen. Die Polizei feuerte einen Schuss ab und brachte den Verhafteten ins Krankenhaus, wo er bereits wieder am Abend entlassen wurde und im Gefängnis landete. Von den Ärzten wurde der „Zustand der psychomotorischen Unruhe“ und Drogenkonsum festgestellt. Der 34-Jährige hatte vor dem Angriff auf die Schauspielerin einen ähnlichen Schlag auf einen Mann und eine Frau in den Sechzigern versetzt, die auf derselben Straße gingen.

„Zu dem Zeitpunkt, als ich starke Schmerzen verspürte, befand ich mich auf dem Boden und sah alles schwarz und auch jetzt schmerzt mein Kiefer und meine Unterlippe ist geschwollen“, schließt die Schauspielerin, die wiederholt: „Ich habe keine Angst . Es ist eine Tatsache, dass es passiert ist. Ich hasse rassistische Kontroversen. Morgen ist ein anderer Tag: Ich werde hier weiter wohnen, vielleicht fahre ich mit dem Fahrrad, damit mich niemand aufhalten und nerven kann. “ Die Hasser im Internet haben bereits damit begonnen, sie über Facebook zu beleidigen. „Verzeih ihm … im Grunde ist er eine Ressource“, eine der Nachrichten, die unter einem Beitrag hinterlassen wurden, in dem Cuminetti ihre Solidarität mit Carola Rackete zum Ausdruck brachte. „Sie sehen mich gut an, aber diejenigen, die bestimmte Dinge schreiben, tun mir beinahe leid“, antwortet sie. Quelle: corriere.it

Quotidiano.net berichtet:

Gloria Cuminetti verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Das Schlimmste kam später, als die Hasser begannen, die auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichten Nachrichten zu kommentieren. Cuminetti wurde im Internet wegen ihrer Positionen zugunsten der Aufnahme von Einwanderern und gegen das Sicherheitsdekret ins Visier genommen und anstelle von Solidaritätsbescheinigungen, die jedoch nicht fehlten, mit Beleidigungen überschwemmt.

„Wurden Sie von einer Ressource getroffen? Capita“ oder sogar „Bleiben wir menschlich, wie?“, Die Beiträge, die auf dem Facebook-Profil der Schauspielerin erschienen. Der Angriff eines Ausländers hängt mit der Haltung von Gloria Cuminetti in Einwanderungsfragen zusammen. „Ich hoffe, Sie können sich erholen, aber Sie wissen, dass sie Ihnen heute ins Gesicht schlagen und Sie morgen gezwungen sind, sich in einen schwarzen Sack zu stecken, weil die Scharia in Kraft sein wird“, schreibt eine andere. Und nochmal: „Jetzt sollten Sie Matteo Salvini für das Sicherheitsdekret danken, dass er den Taser mit den Kräften der Ordnung beliefert hat, vielleicht können Sie es jetzt nicht mehr sagen …“.

Cuminetti ihrem Täter auch schon verziehen. Sie sagt, er habe nicht gewusst, was er getan habe. Die gleiche entschuldigende Erklärung lieferte eines der Opfer des U-Bahnschubsers von Lecco vor ein paar Tagen. Auch die offenbar von ihrem syrischen Liebhaber vergewaltigte Kika-Musterjugendliche Malvina erklärte es sich mit Fluchttraumata, was wiederum perfekt zu ihrer Forderung nach traumafreien legalen Fluchtwegen und schnellem Familiennachzug passt. Ähnlich wie bei den Eltern von Maria Ladenburger ist eine Karriere der unendlichen Liebe für traumatisierte Flüchtlinge gepaart mit Verachtung für einheimische bemitleidenswerten „Hasser“ („Deplorables“ laut Hillary Clinton) vorgezeichnet. Auf dem Wege dieser Karriere winken noch viele Preise für Frieden, Klima und Menschenrechte.

Was in der Schule nicht gelehrt wird

von Isabella Klais

Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof widmet sich seit seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr historischen Studien, die er – obwohl nicht Historiker – äußerst professionell und mit viel Akribie betreibt. Dabei fühlt er sich ausschließlich der Wahrheit verpflichtet und deckt immer wieder Dinge auf, die so nicht in den Geschichtsbüchern zu finden sind.

Die Geschichtsschreibung wird von den Siegern diktiert. Um die Wahrheit müssen wir uns daher selbst bemühen. Das ist in Anbetracht der in Deutschland geltenden Beschränkungen von Forschung und Lehre nicht einfach. Jahrzehntelange Indoktrination durch die Sieger haben tiefe Spuren hinterlassen. Viele kennen die wahren Zusammenhänge nicht. Von denen, die sie kennen, werden sie aus unterschiedlichen Erwägungen verschwiegen; einer der Gründe sind drohende berufliche Nachteile, die Abweichlern von der offiziell vertretenen Linie drohen.

So gehen inzwischen schon ganze Generationen von Deutschen mit einem verzerrten Geschichtsbild durch ’s Leben und machen es unseren Gegnern einfach, auf dieser Klaviatur zu spielen.

Generalmajor a. D. Schultze-Rhonhof erlaubt es seine Unabhängigkeit, uns die Augen zu öffnen – mit viel Sachverstand und persönlichem Mut. So erhalten wir die Chance, Wissenslücken zu schließen und Fehlinformationen zu korrigieren. Ab sofort steht niemandem mehr die Ausrede zur Verfügung, es nicht gewußt zu haben.

Gerd Schultze-Rhonhof 8. September 2019

Vorwort

Ich kann mein Unverständnis über Polens Reparationsforderungen an Deutschland und den gleichzeitigen Sühnetourismus von deutschen Spitzenpolitikern nach Polen aus Anlass des Beginns der Zweiten Weltkriegs nicht schweigend hinunterschlucken. Polen verlangt Reparationen, ohne seine eigene starke Mitverantwortung am Kriegsausbruch und die Annexion der ostdeutschen Provinzen in Rechnung zu stellen. Noch lehnt die Bundesregierung Reparationen ab. Aber mit den „Sühne- und Verantwortungs-Bekenntnissen“ unseres Herrn Bundespräsidenten, unseres Herrn Bundestagspräsidenten und unserer Frau Bundeskanzlerin in Polen und der Schallverstärkung in fast allen deutschen Medien wird die deutsche „Kollektivschuld“, die heute anders genannt wird, wieder so reaktiviert und im kollektiven Bewusstsein der Deutschen so wachgerüttelt, dass ich befürchte, dass Bundestag und Bundesregierung doch wieder einen Modus finden zu bezahlen. Der Steuerzahler wird die Reparationen dann wahrscheinlich unter anderem Namen entrichten.

Polen wusste den 1. September 2019 und den Luftangriff auf die Stadt Wielun wirkungsvoll dazu zu inszenieren. Und unsere Spitzenpolitiker wussten wieder einmal nichts darüber, wie Polen von 1919 bis 1939 den Krieg zwischen Deutschland und Polen kräftig mitverursacht hat, weil seit Kriegsende kein deutsches Schulgeschichtsbuch mehr darüber unterrichtet. Stattdessen obsiegte wieder einmal der deutsche Schuld-Exhibitionismus.

Ich habe vier Jahre in Archiven zu diesem Thema gearbeitet und zwei Bücher darüber geschrieben. Ich kann es nicht mehr ertragen, dass die Alleinverantwortung für den Zweiten Weltkrieg von unseren eigenen Politikern und Medien auf unseren Schultern abgeladen wird und muss mir meine Wut darüber von der Seele schreiben.

Gerd Schultze-Rhonhof 8. September 2019

Erinnerung an das, was vor und beim deutschen Angriff auf Polen vor 80 Jahren tatsächlich geschah

Einleitung

Pünktlich zum 1. September wurde wieder und leider mit scharfen und falschen Tönen an den Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Polenfeldzug erinnert. Die Töne aus Polen dazu waren scharf und fordernd, die aus Deutschland falsch und schädlich. Es ging dabei um Reparationsforderungen an Deutschland und Zurückweisungen deutscher Einmischungen in innerpolnische Angelegenheiten auf der einen Seite und um Schuld- und Verantwortungs-Bekenntnisse und Einmischungen in innerpolnische Vorgänge auf der anderen.

Kulminiert hat diese Gemengelage am polnischen Gedenktag zur 80. Wiederkehr des Kriegsbeginns. Die polnische Seite inszenierte Gedenkfeiern in der am ersten Kriegstag von der deutschen Luftwaffe bombardierten „friedlichen und ungewarnten“ Kleinstadt Wielun. Und in ganz Polen fanden solche Feiern zur Erinnerung an den deutschen „Überfall“ auf das „Opfer“ Polen statt. Das alles wäre eine innerpolnische Angelegen gewesen, wenn nicht die Frau Bundeskanzler, der Herr Bundespräsident und der Herr Bundestagspräsident nach Polen gereist und mit ihren „Schuld- und Verantwortungs-Bekenntnissen“ das würdelose Bild von schlecht informierten Bußgängern im Namen des deutschen Volks abgegeben hätten.

Das Problem historischer Erinnerungen und Betrachtungen ist, dass man Geschichte nur in Zusammenhängen begreifen kann. So muss ich, um diese darzustellen, auf das heutige und das frühere deutsch-polnische Verhältnis eingehen, auf die vertraglich vereinbarten Festlegungen für die deutsche Geschichtsschreibung zur Vorkriegs-und Kriegszeit und auf den Gedenkanlass „Wielun“.

Das heutige deutsch-polnische Verhältnis

Vorrang im heutigen Umgang zwischen Polen und Deutschland hat die Pflege des guten und dennoch fragilen Verhältnisses der zwei inzwischen ausgesöhnten Völker. Störend und gefährlich wirken dabei die deutschen Einmischungen in die polnische Migrationspolitik und Rechtspolitik sowie die offensichtlich völlige Unkenntnis deutscher Spitzenpolitiker von der Mitverantwortung Polens am Kriegsausbruch. Störend und gefährlich wirken dabei auch die polnischen Reparationsforderungen, das Instrumentalisieren angeblicher deutscher Alleinschuld am Kriegsausbruch und die fehlende Aufarbeitung der eigenen Kriegs- und Außenpolitik und der Verfolgung der Juden und Orthodoxen Christen in Polen zwischen beiden Kriegen.

Die Deutschen sollten aufhören, den Demokratie- und Migrationsoberlehrer Europas zu spielen, und die Polen sollten aufhören, Deutschland mit seinem Teil der Kriegsschuld zu erpressen. Und Deutsche und Polen sollten die Realitäten der Jahre zwischen 1918 und 1939 zur Kenntnis nehmen und anerkennen.

Entlarvend ist hierzu ein Kommentar des Leiters der deutschen Delegation bei der deutsch-polnischen Schulbuchkommission bei einer Vorstellung der deutsch-polnischen Schulbuchempfehlungen. Er sagte:

„Ich möchte sehr hoffen, dass das, was wir hier vorlegen, nicht etwa als Wissenschaftsergebnis betrachtet wird. Das ist es nicht. Es ist ein politisch-pädagogisches Ergebnis des geringsten gemeinsamen Nenners. In der vorliegenden Form sind die deutsch-polnischen Schulbuchempfehlungen Ausdruck politischen Wollens, nicht aber wissenschaftlicher Erkenntnis.“[1]

Polens Beitrag zum Kriegsausbruch 1939

Nach vielen hässlichen deutsch-polnischen Auseinandersetzungen um Oberschlesien und Danzig nach 1918 trat unter Hitler und Pilsudski ab 1934 eine kurzzeitige Beruhigung des angespannten Verhältnisses und sogar eine Bündnispartnerschaft ein. Wie konnte es trotzdem schon bald danach zu einem deutsch-polnischen Krieg und damit zu einem neuen Weltkrieg kommen?

Nach dem Ersten Weltkrieg hatten die Siegermächte dem Staat Polen mehrere ehemals deutsche Gebiete zugesprochen: die Provinz Westpreußen mit nur 35% polnischer, aber mehrheitlich deutscher Bevölkerung, die Provinz Posen und den östlichsten Teil Oberschlesiens mit polnischer Mehrheit.

Der erste Konfliktherd war die von Deutschland abgetrennte Hansestadt Danzig. Die Stadt Danzig mit Umland und mit 97% deutscher Bevölkerung war ein so genannter Freistaat unter der Oberhoheit des Völkerbunds geworden, also eine kleine halbsouveräne Republik, aber nicht ein Teil des Staates Polen.

Dem Staat Polen waren jedoch im Versailler Vertrag besondere Zoll-, Post-, Bahn- und Wegerechte im Freistaat zugestanden und die diplomatische Außenvertretung Danzigs übertragen worden, und Danzig war dem polnischen Zollgebiet zugeschlagen worden. Polen aber wollte die übrigen Hoheitsrechte, die nun beim Freistaat Danzig lagen, nicht anerkennen und auf sich selber übertragen haben.

Polen beantragte beim Völkerbund, Protektoratsmacht über Danzig zu werden, die Oberhoheit über Danzig zu erhalten, es versuchte Truppen in Danzig zu stationieren, dort ein eigenes Postnetz aufzubauen, die Pässe der Danziger gegen polnische Pässe auszutauschen, es legte 24 polnische Behörden in die Stadt und verlegte Kriegsschiffe in den Danziger Hafen.

Schon vor Hitlers Machtübernahme in Deutschland 1933 musste der Völkerbund 106 mal in die Streitfälle zwischen dem Freistaat Danzig und der Republik Polen eingreifen,[2] also durchschnittlich alle 6 Wochen einmal. Der Völkerbund hat damals fast alle angeblichen Ansprüche Polens zurückgewiesen.

Ab dem 24. Oktober 1938 versuchte Deutschland in sechs immer neuen Verhandlungsanläufen mit dem damals verbündeten Polen die deutsch-polnischen Differenzen aus der Welt zu schaffen. Die deutsche Reichsregierung hatte dabei drei Ziele: erstens die Wiedervereinigung der schon genannten Stadt Danzig mit dem Mutterland, zweitens einen exterritorialen Zugang quer durch den polnischen Korridor nach Ostpreußen und drittens die Einhaltung der vertraglich zugesicherten Minderheitenrechte für die deutsche Minderheit in Polen. Das deutsche Gegenangebot war die immer wieder von Polen erbetene deutsche Anerkennung der polnischen Gebietserwerbungen seit 1918 in Ost-Oberschlesien, Westpreußen und der Provinz Posen. Zum deutschen Vorschlag gehörte auch das Angebot, den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 10 auf 25 Jahre zu verlängern.[3] Hitlers ergänzender Kompromissvorschlag dazu vom Januar 1939 lautete: „Danzig kommt politisch zur deutschen Gemeinschaft und bleibt wirtschaftlich bei Polen.“ [4]

Frankreich torpedierte die deutschen Verhandlungsversuche von Anfang an und England unterlief sie, nachdem Hitler Chamberlains Vertrauen mit der völkerrechtswidrigen Besetzung der Resttschechei zutiefst verletzt hatte. Beide , Frankreich und England, versprachen Polen, das zu der Zeit noch mit Deutschland verbündet war und das von Deutschland in der Danzig-Sache noch nicht einmal unter Druck gesetzt worden war, eine „Garantie“, nämlich militärische Unterstützung für den Fall, dass Deutschland seine Wünsche nach Danzig und der Passage durch den Korridor eines Tages mit Gewalt durchsetzen würde. Polen wechselte nach dem Garantieversprechen die Front vom deutschen Bündnispartner zum britisch-französischen Bündnispartner und wies fortan alle deutschen Wünsche kategorisch ab.

Die Streitigkeiten zwischen Polen und der kleinen Republik Danzig schmorten derweilen weiter. Sie gipfelten im Sommer 1939 in einer Auseinandersetzung um die Bewaffnung polnischer Zollbeamter auf Danziger Territorium. Der Danziger Senat wollte die Bewaffnung der polnischen Beamten auf seinem Hoheitsgebiet nicht dulden und kündigte die Zusammenarbeit zwischen Danziger und Polens Zollbeamten auf. Die polnische Regierung drohte dem Freistaat Danzig daraufhin mit Zwangsmaßnahmen, was de facto eine Kriegseröffnung bedeutet hätte.[5] Es war Hitler, der 3 Wochen vor seiner eigenen Kriegseröffnung den Danziger Senat gedrängt hat, im Streit mit Polen einzulenken.[6] Er sagte, er könne keinen Streit mit Polen brauchen. Hitler wollte sich offensichtlich noch immer die Tür für eine Verhandlungslösung mit den Polen offen halten. Und die englische und die französische Regierung haben die polnische zurückgepfiffen, weil sie nicht wollten, dass der Krieg von Polen ausgelöst würde.

Wenn jemand das Danziger Problem zum Sieden gebracht hat, war es der Staat Polen mit seiner Danzig-Politik bis 1939.

Der zweite Konfliktherd war der so genannte polnische Korridor. 1921 musste Deutschland Westpreußen an Polen abtreten und damit auch das Gebiet zwischen Ostpreußen und dem deutschen Hauptgebiet, den sogenannten polnischen Korridor zur Ostsee. Über Westpreußen liefen jedoch 8 ehemals deutsche Eisenbahnstrecken nach Ostpreußen.

Zwei Drittel der Transporte über diese Strecken transportierten Kohle aus deutschen Gruben für die Energieversorgung Ostpreußens. Die Transitgebühren dafür waren in Zloty an Polen zu entrichten. Das war vertraglich so geregelt worden. In und nach der Weltwirtschaftskrise aber nahm Deutschland nicht mehr genug Zloty-Devisen ein, um die Gebühren in voller Höhe bezahlen zu können. Deutschland bezahlte die fehlenden Beträge nun in Reichsmark und wollte sie mit polnischen Schulden verrechnen. Beides lehnte Polen ab.

Polen schloss stattdessen zur Strafe für den deutschen Vertragsbruch eine Eisenbahnverbindung nach der anderen. 1936 drohte die polnische Regierung, bei weiterhin unvollständigen Zloty-Zahlungen, auch die letzten Eisenbahnverbindungen zwischen dem Reichsgebiet und Ostpreußen zu schließen.[7] Damit wäre Ostpreußen dem wirtschaftlichen Ruin preisgegeben gewesen.

Ähnliches hat die Sowjetunion ja 20 Jahre später mit der Berliner Blockade auch versucht.

So entstand Hitlers zweites Ziel für die Verhandlungen und der zweite Grund für den späteren Angriff auf Polen, nämlich der Wunsch nach einer exterritorialen Eisenbahn-Trasse vom Reich nach Ostpreußen unter deutscher Hoheit und Regie und auf deutsche Kosten.

Den dritten Verhandlungs- oder Kriegsgrund kann ich in seinen Einzelheiten hier wohl überspringen. Ich glaube, es ist bekannt, wie Polen mit seinen 12 Millionen nationalen Minderheiten an Weißrussen, Ukrainern, Juden und Deutschen umgegangen ist. Hitler verlangte von Polen die Einhaltung der in Versailles verbrieften Minderheitenrechte für die deutsche Minderheit in Polen. Diese Minderheitenrechte waren 1937 noch einmal in einem bilateralen deutsch-polnischen Vertrag zugesichert und dann erneut vielfach verletzt worden. Als 1939 der polnische Druck auf die deutsche Minderheit noch einmal anstieg, flohen bis zum Kriegsausbruch 94.000 Deutsche aus Polen nach Danzig und ins Reichsgebiet in dortige Auffanglager.

Im neuen Staat Polen lebten also genau 60% Polen ( 18 Mio. ) und 40 % Bürger ( 12 Mio. ) anderer Nationalität. Letztere waren 5 Mio Ukrainer, 2,9 Mio Weißrussen, 2,5 Mio Juden, 1 Mio Deutsche und 0,7 Mio Andere.

Es sollte auch nicht ganz vergessen werden, dass die polnische Regierung der französischen 1933 dreimal angeboten hat, einen gemeinsamen Zweifrontenkrieg gegen Deutschland in der Mitte zu eröffnen. Die Franzosen haben damals abgelehnt.[8]

Auch hat die Wehrmacht 1939 kein überraschtes Polen überfallen. Das polnische Heer war am 23. März 39 „teilmobil“ gemacht und mit ersten Teilen seitdem aufmarschiert, die Wehrmacht war erst seit Juni 1939 aufmarschiert.

Wenn man es in Eskalationsschritten ausdrückt, klingt das so:

Ende März 1939 boten England und Frankreich dem bis dahin mit Deutschland verbündeten Polen einen Beistandspakt gegen Deutschland an, und Polen leitete seine erste Mobilmachungsmaßnahme ein. Ende März !

Am 3. April gab Hitler erstmals eine Weisung an die Wehrmachtsführung, einen Plan für einen Angriff gegen Polen zu erarbeiten.[9]

Polen glaubte sich mit den Garantieversprechen der Briten und Franzosen auf der sicheren Seite, zumal die Franzosen mit ihren Zusagen an die Polen sehr konkret geworden waren. Am 19. Mai 1939 – also 4 Monate vor Kriegsausbruch – versprach der französische Oberbefehlshaber General Gamelin dem polnischen Kriegsminister Kasprzycki, dass Frankreich – wenn nötig – mit 40 Divisionen gemeinsam mit Polen in einen Krieg gegen Deutschland ziehen werde.[10] Der französische Premierminister Daladier wusste aber aus einem vorherigen Gespräch mit Gamelin, dass Gamelin nicht plante, diese Zusage auch notfalls einzulösen. Daladier und Gamelin ließen die Polen in dem falschen Glauben, dass sie mit Frankreich gemeinsam gegen Deutschland siegen könnten. Anders ist die Siegesgewissheit der Polen vor Kriegsausbruch auch nicht zu erklären.

Ich glaube, mit dem Dauerstreit um Danzig, mit den nicht enden wollenden Versuchen, Danzig dem polnischen Staate einzuverleiben und den Drohungen, die Energieversorgung Ostpreußens abzuschneiden, hat Polen seinen großen Anteil an der Verantwortung für den Kriegsausbruch zu tragen.

Ansonsten ist der Staat Polen mit seinen selbst begonnenen Kriegen seit 1919 gegen die Sowjetunion und Litauen, seinen Erpressungs-Truppenaufmärschen an der litauischen und der tschechoslowakischen Grenze, den Annexionen weißrussischer, ukrainischer, litauischer und tschechoslowakischer Gebiete, seinem Militäreinsatz bei den Polenaufständen im damals deutschen Oberschlesien und der Verfolgung der Juden und Orthodoxen Christen im eigenen Land der damalige Brandstifter der Region gewesen. Die Polen waren nicht die Opfer dieser Zeit sondern Haie im Haifischbecken, die zum Schluss selbst gefressen wurden. Trotzdem ist die „Opferrolle Polens“ bis heute der Staatsmythos der Polen. Ihre Täterrolle zwischen beiden Weltkriegen ist dahingegen ein staatlich durchgesetztes Tabu.

Die heutige amtliche Geschichtsschreibung in Deutschland

Wie kommt die entgegengesetzte Behandlung desselben Themas in Deutschland zustande?

Die heutige amtliche deutsche Geschichtsschreibung ist durch die Rechtsprechung des Nürnberger Tribunals begründet worden, die in ihrem Urteilsspruch von 1946 auf exakt 200 Seiten die Siegerdarstellung der Vorkriegsgeschichte und der Geschichte des Zweiten Weltkriegs formuliert hat.

Die Regierung der BRD hat 1955 im Artikel 7 des Überleitungsvertrags und die Regierungen der BRD und der DDR haben 1990 gemeinsam in einem Zusatzprotokoll zum 2-plus-4-Vertrag festgelegt, dass das Nürnberger Urteil – damit auch die 200 Seiten Siegergeschichtsschreibung – auf ewig für deutsche Gerichte und Behörden verbindlich bleibt. Beide Festlegungen haben den deutschen Bundestag passiert, und sie sind nachzulesen in den Bundesgesetzblättern BGBl Teil II, 1955, Heft 8, Seite 413 und BGBl Teil II, Heft 42, Seite 1387. Behörden sind im Sinne des Vertragstextes auch die Kultusministerien der Bundesländer, die die Geschichtslehre und Unterrichtsmaterialien in und für Schulen, Universitäten und andere Landesbildungsinstitute überwachen und genehmigen oder sperren. Damit ist die Siegergeschichtsschreibung über die Entstehung und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs derzeit in Deutschland kodifiziert. Die oft erhobene Gegenbehauptung, die im Grundgesetz verankerte Freiheit von Forschung und Lehre setze diese beiden internationalen Verträge außer Kraft, wirkt sich in der Praxis nicht aus. Erstens sind die Verträge nicht gekündigt und nicht in den Bundesgesetzblättern für ungütig erklärt, zweitens entspricht die Lehr- und Veröffentlichungspraxis immer noch den genannten Verbindlichkeitsauflagen der Siegergeschichtsdarstellung und drittens wird die Abweichung von der Siegergeschichtsschreibung nach erneuter Akten- und Faktenüberprüfung von den Verfassungsschutzämtern als „Revisionismus“ und als verfassungsfeindlich eingestuft. Dessen ungeachtet schreiben inzwischen etwa 10 deutschsprachige Historiker in Deutschland und Österreich entgegen der Verbindlichkeitserklärung für die Siegergeschichtsschreibung wie sich die Vorgeschichte und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs tatsächlich zugetragen haben.

Es müsste bisher auch schon einigen Geschichtsinteressierten verdächtig vorgekommen sein, dass sich die deutsche Schulgeschichtsliteratur und die marktübliche Geschichtsliteratur konsequent über die nicht-deutschen Kriegsursachen ausschweigen. Das sind, um Beispiele zu nennen, Vertragsbrüche gegenüber Deutschland, Ablehnungen deutscher Vorschläge für Rüstungs-Obergrenzen, Rüstungswettläufe vor der deutschen Wiederaufrüstung, Kriegsvorbereitungen gegen Deutschland, die polnischen Versuche, Danzig dem polnischen Staat anzugliedern, der polnische Versuch, Ostpreußen von seiner Energieversorgung abzuschneiden, Einmärsche französischer, belgischer, polnischer und litauischer Truppen in deutsche Grenzregionen in den 1920er Jahren, die Minderheiten-Unterdrückungen in Polen und der Tschechoslowakei gegen ihre deutschen, österreichischen, jüdischen, weißrussischen, ukrainischen, slowakischen und ungarischen Bevölkerungsanteile und zum Schluss die französischen und englischen Behinderungsversuche und Behinderungen der deutsch-polnischen Verhandlungen um eine friedliche Danzig-Lösung 1939. Alle diese Vorgänge gehören zu einer umfänglichen Geschichtsdarstellung und Bewertung dieser Zeit und zur Beurteilung der damaligen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik.

Das Beispiel „Wielun“

Zum 80. Gedenktag des deutschen Angriffs gegen Polen ist diesmal der deutsche Luftangriff auf die polnische Grenzstadt Wielun zum Symbolfall stilisiert worden ( und nicht, wie sonst üblich, Danzig ). Den Polen sei ihr Gedenken dort unbenommen.

Für uns Deutsche bekommt das dortige Gedenken durch die Teilnahme des Herrn Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, seine Rede dort und das deutsche Presseecho sein Gewicht. Bundespräsident Steinmeier hat in Wielun im deutschen Namen „um Vergebung für die deutsche historische Schuld gebeten“, sich zur deutschen „bleibenden Verantwortung bekannt“ und seine Rede mit einigen falschen Tatsachenbehauptungen angereichert. Er und die Mehrheit der deutschen Medien haben weitgehend überlappend den deutschen Luftangriff auf Wielun am ersten Kriegstag als Bombenterror auf eine kleine, militärisch unbedeutende Stadt geschildert, bei dem 1200 Bürger dieser Stadt getötet worden sind und, so die hiesige Presse, dass das dortige Krankenhaus das Ziel gewesen ist. Wieweit sich hier Wikipedia-Wissen und polnische Selbstdarstellung mischen, denen Herr Steinmeier aufgesessen ist, kann ich nicht beurteilen. Darauf will ich auch erst im folgenden Absatz eingehen.

Zum „Fall Wielun“ hätten sich Herr Steinmeier und sein Geschichtsberater im Bundespräsidialamt besser an ältere polnische Fachliteratur gehalten.

So galt der erste deutsche Luftangriff nicht dem „Wieluner Krankenhaus“ sondern der 28. poln. Infanteriedivision, die mit ihrem Divisionsstab und Truppen in und um Wielun in Stellung lag. So nachzulesen in „Kampania Wrześniowa 1939“. Auch stimmt die Behauptung nicht, dass „dort keine militärischen Einrichtungen oder Verteidigungsanlagen existierten“. Im Vorfeld Wieluns waren militärische Stellungen angelegt worden. Weitere polnische Truppen waren hinter Wielun aufmarschiert. Diese Konzentration stammte aus einem Aufmarschplan für einen ursprünglich vorgesehenen Angriff der polnischen „Armee Lódź“ auf Breslau.

Auch war der deutsche Angriff 1939 kein „Überfall auf ein militärisch unvorbereitetes Land“. Die polnische Teilmobilmachung begann am 23.März 1939, so schreibt Ryscard Mirowicz im Buch „Edward Rydz-Śmigly“. Und Hitler gab seinen allerersten Befehl an die Wehrmachtsfühlung, einen Angriffsplan gegen Polen zu erarbeiten, erst am 3.April 39, also eine Woche danach. Der polnische Aufmarsch begann mit ersten Teilen ebenfalls am 23. März 39 und der deutsche erst im Juni. Und am 1. Kriegstag waren sowohl die polnischen als auch die deutschen Streitkräfte in fast voller Stärke gegeneinander aufmarschiert. Polen war zu Beginn des deutschen Angriffs nach 10 Monaten ergebnisloser deutsch-polnischer Verhandlungen und 5 Monaten eigenem Aufmarsch weder politisch noch militärisch überrascht. Insofern ist der Begriff „deutscher Überfall“ auch deplatziert. „Überfall“ ist ein auf die Überraschung eines ahnungslosen und unvorbereiteten Gegners berechneter Angriff.

Das letzte Märchen sind die „1200 Bürger Wieluns“ die Bombenopfer dieses deutschen Angriffs wurden. Nach dem polnischen Buch Tadeusz Olejniks „Wielun, das polnische Guernica“ sind nach den dortigen Kirchenbüchern ca. 100 katholische Zivilpersonen umgekommen, denen man entsprechend dem hohen Anteil von Juden in der Stadt sicherlich noch einige Zig bedauerliche jüdische Bombenopfer hinzuzählen muss.

Solcher Selbstbezichtigungen und Luschigkeiten sollte sich der erste Mann in unserem Staat nicht schuldig machen, vor allem, wenn sie das deutsche Ansehen im Ausland zusätzlich belasten und wenn sie das Tor für Polens Reparationsforderungen ein Stück weit öffnen. Das Auswärtige Amt hätte vor der Reise des Herrn Bundespräsidenten in Warschau ausloten müssen, ob die polnische Seite ebenfalls vorgesehen hat, dass auch ein polnischer Redner das polnische Verhalten in der Vorkriegszeit bedauert, das den Kriegsausbruch mit verursacht hat. Wenn solches nicht vorgesehen war, hätte Bundespräsident Steinmeier besser geschwiegen. Außerdem gab es vor dem und während des Zweiten Weltkriegs genug deutsche Schuld und Opfer. Da musste Bundespräsident Steinmeier nicht Weiteres hinzu erfinden.

Bundespräsident Steinmeiers „Schuld- und Verantwortungsrede“

Bundespräsident Steinmeier hat mit seiner Wieluner Rede um „Vergebung für die deutsche historische Schuld“ gebeten und sich „zu unserer bleibenden Verantwortung bekannt“.

Er hat mit dieser Rede auch Falsches über den deutschen Luftangriff auf Wielun gesagt und nicht einmal die Mitverantwortung Polens am Ausbruch des deutsch-polnischen Krieges 1939 angedeutet. Er hat in seiner Funktion als deutscher Bundespräsident im Namen des deutschen Volks gesprochen und mit seiner Wortwahl zu „Schuld und bleibender Verantwortung“ die unselige Hypothese von der deutschen Kollektivschuld wieder aufgewärmt.

Die bei Kriegsende und dem Ende des Dritten Reichs 18jährigen und älteren männlichen Deutschen sind jetzt 92 Jahre alt und älter und damit unter 1% der deutschen Bevölkerung. Schuld ist etwas Persönliches und weder vererblich noch übertragbar. Die mögliche persönliche Schuld von unter 1% der deutschen Bevölkerung als „deutsche historische Schuld“ zu bezeichnen, heißt, sie dem Kollektiv aller heute lebenden Deutschen anzulasten. Wenn er mit dem Wort „historische Schuld“ „frühere Schuld“ gemeint hätte, hätte er das auch so sagen müssen. Mit seiner Hinzufügung der „bleibenden Verantwortung“ hat er aber ausgedrückt, dass auch diese frühere Schuld bleibt. Er hat damit die deutsche Kollektivschuld gegenüber Polen „reanimiert“. Bundespräsident Steinmeier war weder politisch noch moralisch befugt, dem deutschen Volk das Kainsmal einer bleibenden Kollektivschuld auf die Stirn zu malen. Mir fällt dazu ein Artikel eines Erziehungspsychologen in der Zeitschrift „Psychologie heute“ von 2012 ein. Dort beklagte er unter dem Titel „Die Nation, die sich nicht mag“ den Identitätsknick bei deutschen Schülern, den sie durch ständige Wiederholung deutscher Schuld ab dem 9. Schuljahr verpasst bekommen.

Was kann Bundespräsident Steinmeier zu seiner Fehlleistung bewogen haben?

Ich vermute

  1. mangelnde Kenntnis und falsche fachliche Beratung,

2. die oben erwähnten vertraglichen Bindungen an die Siegergeschichtsschreibung,3. der in sich geschlossene Regelkreis von Politik und amtlicher Historiographie,

  1. jahrzehntelanger irreführender Medieneinfluss und

  2. ein gewisses Quantum persönlichen Pharisäertums.

Zum geschlossenen Regelkreis von Politik und regierungsabhängiger Historiographie ist anzumerken, dass „Politik“ und Parteien in Deutschland dafür sorgen, dass nur Historiker mit dem Bekenntnis zur deutschen Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg in leitenden Stellungen in Archiven, Universitäten und staatlichen und Landes-Bildungseirichtungen Anstellung finden. Und die dort angestellten beraten die „Politik“ und die Parteien wiederum in diesem Sinn. Historiker, die nach ihren Forschungsergebnissen auch über die Mitverantwortung der Briten, Polen, Russen usw. am Weltkrieg und deren Kriegsverbrechen schreiben, kommen nicht in diesen geschlossenen Kreislauf. Sie werden stattdessen von den Verfassungsschutzämtern als „Revisionisten“ beobachtet und als verfassungsfeindlich bezeichnet und behandelt. So darf es nicht wundern, dass auch ein Bundespräsident in diesem falschen Sinn beraten wird.

Zum irreführenden Medieneinfluss ist anzumerken, dass die großen deutschen Medienkonzerne international vernetzt sind. So besitzen die größten deutschen Konzerne unter Anderem zig polnisch-sprachige Zeitungen in Polen. Sie können sich historische Beiträge zu Polens Verhalten gegenüber Deutschland vor Kriegsausbruch wirtschaftlich nicht leisten. Sie bleiben deshalb mit ihrer großen Medienwirkung in Deutschland bei ihrer polenverträglichen aber verfälschenden Berichterstattung über Krieg, Kriegsausbruch und Vorgeschichte. So veröffentlichte gerade eine große deutsche Mediengruppe, die auch 47 Zeitungen in Polen besitzt, in einer Ihrer bekannten Fernsehzeitschriften einen schauerlichen, ganzseitigen Artikel zum Ausbruch das Zweiten Weltkriegs. Da dies ein Dauerverhalten fast aller deutschen Medienkonzerne ist, darf es nicht wundern, dass die Dauerberegnung der Deutschen eine Dauerwirkung zeigt. So darf es auch nicht überraschen, dass auch der deutsche Bundespräsident davon beeinflusst ist.

Die Polen mögen sich über Herrn Steinmeiers Schuld-Exhibitionismus freuen. Aus anderen Ländern habe ich gehört und gelesen, dass dies Verhalten so vieler Deutscher für würdelos gehalten wird.

Ich wünsche mir, dass ein deutscher Bundespräsiden unser Land wahrheitsgetreu und die Deutschen als ihr Anwalt vertretend repräsentiert und weder Eigentore schießt noch sich von Polen als „nützlicher Irrender“ missbrauchen lässt. Und von unserem Nachbarvolk, den Polen, wünsche ich mir, dass auch sie selbstkritisch in den Spiegel schauen. So wie der deutsche Staatsmythos von der Alleinschuld Deutschlands ein Aberglaube ist, so ist es auch der polnische, wirkungsmächtige Staatsmythos von der ewigen eigenen Opferrolle.

Ende meines Kommentars

Gerd Schultze-Rhonhof

Post scriptum: Ich versende diesen Kommentar nicht an den Herrn Bundespräsident, weil ich in ähnlich gelagerten Fällen keine Antwort erhalten habe.

Gegen eine unverfälschte Weitergabe meines Kommentars an Andere habe ich nichts einzuwenden.

[1] Prof. Dr. Josef Joachim Menzel, Mainz, im Protokoll einer Anhörung im Mainzer Landtag.

[2] Burckhardt Carl ( Hoher Kommissar des Völkerbunds in Danzig ) „Meine Danziger Mission 1937-1939“ Seite 36

[3] Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik, Serie D, Band V, Dokument 81

[4] Ebenda, Dokument 119

[5] Polnisches Ultimatum vom 5. August 1919, 1 Uhr, siehe Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik, Serie D, Band VI, Dokument 774

[6] Ebenda Dokument 771

[7] Richter Friedrich „Die Korridorsperre 1936“ Historische Dokumentation, Seite 215

[8]Mackiewicz, Stanislaw, „Polityka Becka, Instytut Literacki, Paryź,“ 1946 , Seite22 ( Titel auf Deutsch: Becks Politik )

[9] Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik, Serie D, Band VI, Dokument 149

[10] Piekalkiewicz, Janusz „Polenfeldzug“, 1998, Seite 45

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Schultze-Rhonhof wurde 1939 in Weimar geboren; 1947 floh seine Familie mit ihm aus der SBZ nach Kassel. Er wuchs in Bonn auf und trat nach dem Abitur 1959 in Koblenz beim Panzerbataillon 144 (Panzerbrigade 14) in die Bundeswehr ein.

Er durchlief die Ausbildung zum Truppenoffizier des Heeres und war in der Panzertruppe unter anderem als Kompaniechef tätig. Studienreisen führten ihn 1964 und 1965 nach Namibia und Südafrika. Schultze-Rhonhof absolvierte den Generalstabslehrgang (H) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und war dann als Generalstabsoffizier im NATO-Hauptquartier der Northern Army Group (NORTHAG); später im Bundesministerium der Verteidigung und als Kommandeur eines Panzerbataillons eingesetzt. Er war von 1980 bis 1984 Lehrgangsleiter an der Führungsakademie der Bundeswehr und von April 1985 bis September 1989, im Rang eines Brigadegenerals, Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 19 in Ahlen. Anschließend war er Kommandeur der Panzertruppenschule in Munster.

Unter Beförderung zum Generalmajor war Schultze-Rhonhof von September 1991 bis September 1994 zunächst Kommandeur der 3. Panzerdivision in Buxtehude und von September 1994 bis März 1996 Kommandeur der 1. Panzerdivision in Hannover. Außerdem war er Territorialer Befehlshaber für den Wehrbereich II, zuständig für Bremen und Niedersachsen. Zuletzt leitete er die erste „Partnership for Peace“-Übung der NATO in Ungarn. Im März 1996 wurde er auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt. Er gab als Begründung an, in damaligen Diskussionen um die Verkürzung des Grundwehrdienstes auf zehn Monate eine mangelnde Verteidigungsbereitschaft zu erkennen. (Quelle: Wikipedia)

Freiheit bei Parlamentswahlen in Polen wählbar: KONFEDERACJA BRAUN & KORWIN

In der Vorstellung der deutschen Lügenpresse existiert die Bewegung KONFEDERACJA KORWIN BRAUN LIROY NARODOWCY nicht.

Für das ZDF existieren in Polen nur 4 wesentliche Parteien:

Die PIS. Die PO. Die Linken. Und die das Bündnis von Bauernpartei und Kukiz (KP)*

Und bei rechten Gutmenschen existiert die Bewegung eher auch nicht. Eine Koalition mit den bürgerlichen Rechtspopulisten ist jedenfalls einst im EU-Parlament gescheitert. RN & FPÖ und co nahmen das Angebot der polnischen Korwin Partei nicht an.

Bei der letzten EU-Wahl ist KONFEDERACJA KORWIN BRAUN LIROY NARODOWCY nur recht knapp am Einzug gescheitert. So verringerte sich das Wahlergebnis der Nationalisten während der Auszählung polenweit von 8 Prozent auf knapp unter 5%. Ja, und bei der letzten Parlamentswahl in Polen waren es angeblich auch nur 4.98 Prozent, die Korwin Mikke erreichte. Grund könnte  neben einer Soros-Wahlmaschine die Polarisierung zwischen PO und PIS sein, die von deutschen Medien unterstützt wird. Demokratische Vielfalt abzubilden, ist eben kein Wunsch bunter Agitatoren. Um so wichtiger, daß wir nun eben jene vorstellen, die verschwiegen werden.

Was will KONFEDERACJA KORWIN BRAUN LIROY NARODOWCY?

Sie kämpft für die polnische Souveränität. Für nationale Währungen. Gegen den Marxismus aus Brüssel

Sie kämpft gegen bunte Revolutionen (Bandera-Ukraine) / Polin oder auch die LTGB-Einflussnahme aus dem Westen /deutsche Lügenpresse

Sie kämpft für die Verdopplung des Einkommens der fleißigen Polen. Das Projekt 500+ Kindergeld der PIS sei in Wahrheit 700 Zloty Minus für die Bürger.(Korwin Mikke). Mit der PIS liegt daher derzeit das Durchschnitts-Realeinkommen bei 1700 Zloty im Monat, mit uns wäre es schon bei knapp 4000 Zloty. (vom Lohn behält auch der polnische Staat mehr als die Hälfte an Steuern und Abgaben ein).

Und vor allem kämpft sie für mehr Bürgerrechte, egal ob es um Meinungsfreiheit oder Waffenbesitz geht. Sie ist somit eine der wenigen bürgerlichen Parteien überhaupt.

Es ist eine deutliche Sprache, auf die viele rechte Gutmenschen in EU-Europa verzichten.

Schon gut einen Monat vor der Parlamentswahl kommt  KONFEDERACJA KORWIN BRAUN LIROY NARODOWCY auf 6.5 Prozent der Stimmen.

Freiheit in Polen ist also nicht nur wählbar, sie hat auch gute Chancen ins Parlament einzuziehen.

Mein Name ist Braun, Grzegorz Braun. Im Spot wird auch die Assimilierung jüdischer Einwanderer gefordert. Polen statt Polin. Den Stopp der Einwanderung von zusätzlichen Millionen von Migranten aus Afrika kann dank der klaren Haltung pro polnischer Souveränität auch tatsächlich umgesetzt werden.

Mehr Souveräntität, und Selbstständigkeit? Das sollten auch die Schlesier unterstützen. Die Deutschen und Polnischen Schlesier sind aufgefordert,daher ihre Stimme der Freiheitspartei zu geben. Klar ist: Wird die KONFEDERACJA KORWIN BRAUN LIROY NARODOWCY gewählt werden von Polen für Polen, dann wird die deutsche Lügenpresse schäumen und zittern. Merkel zittert jetzt schon. So wie einst ein anderer Deutscher, der Parkinson hatte.

Die Schlesier haben mehr Autonomie erkämpft. Im Gegensatz zu den Kataloniern sind die Deutschen, die dort zusammen mit Polen marschieren, jedoch nicht buntversifft. Die gemeinsame Zukunft polnischer und deutscher Schlesier funktioniert also. Die Brüssler EU-Einmischung wird somit nicht benötigt. Wie die Bilder auch zeigen: Das Demonstrationsrecht in Polen ist wesentlich freier, als das in Deutschland. Bunte Staatsdemonstrationen beispielsweise blockierten den Aufmarsch nicht.

Anhang

 

*Auffällig: All diese vom ZDF vorgestellten Parteien sind sozialistisch, oder sozialistisch angehaucht. PIS und KP verbinden die nationale Frage mit der sozialen. Die Linken verbinden die sozialistische Frage mit der Internationalen, um so dem Vorwurf „NS“ zu entgehen. Und die PO stärkt mit ihrer pro-EU Haltung etwas getarnter ihr sozialistisches EU-Humanitärunrechts-Profil. Quelle: Deren Programm, das Buntfunk ZDF vorstellt. Es beinhaltet soziale Versprechen, die Geld kosten. Und bei der Finanzierung fragt halt das ZDF nicht nach. Wozu auch? Das ZDF bekommt ja auch Geld, ohne das Leute dafür Abgaben zahlen müssen.
Korwin-Mikke erntete sich im Europäischen Parlament den Ruhm einer Disziplinarstrafe von 10000 EUR, indem er gegen feministische Gleichstellungsforderungen auftrat und entgegnete, dass Frauen deshalb im Schnitt weniger verdienen, weil sie im Schnitt weniger leisten.

Deutschland als Objekt widerstreitender Politikziele

Die 90 „Sicheren Häfen“, die nach afrikanischem Bevölkerungsnachschub lechzen, haben gleichzeitig nur unbezahlbaren Wohnraum und verhängen teilweise Zuzugsstopp für Inländer. Zieht man noch ihre ehrgeizigen Klima- und Umweltziele hinzu, so sieht man ein verheerendes Bild grünbunter Hohlheit und Heuchelei.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– Die Bevölkerungszunahme verstetigt sich und bedarf der Erschließung von allem

– Die nutzbare Landfläche müsste zunehmen, der Klima-Hype schränkt sie aber ein

– Jetzt sollen auch noch mehr als zwei Prozent von Deutschland zu Urwald werden

Die Politik wollte, dass wir mehr Biosprit tanken. Deshalb wurden mehr Flächen benötigt, auf denen Mais, Raps und Weizen angebaut wird, um diese zu Treibstoff zu machen. Denn die SUVs werden mehr und immer durstiger. Nun stehen mehr E-Autos auf der Agenda, und bald auch das Verbot von Verbrennungsmotoren. Der Strombedarf würde dann um ein Drittel zunehmen. Doch woher nehmen? Mit Strom aus Wasserkraft ist das nicht zu machen, die Niederschläge nehmen kaum zu.

Dann also in die Höhe gehen mittels Windrädern. Aber um diese bauen und viel Wind ernten zu können, müsste man zunehmend in die Berge gehen. Doch diese sind naturgemäß bewaldet. Und…

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Der Renner: „WIR MÜSSEN DAS!“

Angela Merkel kann mit dem Amtseid wenig anfangen. Sie fühlt sich keinem Volk sondern höheren Mächten und Imperativen verpflichtet und begreift sich weiterhin als Europa- und Weltkanzlerin obschon in der EU jetzt eindeutig nicht mehr sie (sondern Emmanuel Macron) die Fäden zieht. Aber das scheint Merkel kaum zu stören, denn sie will ohnehin keine Verantwortung. Das Leitmotiv ihrer jüngsten Bundestagsrede lautet „Wir müssen das“. Recht scharfsinnig arbeitet Martin Renner hier das Zwangsverhalten heraus, das Merkel und mit ihr die fremdgesteuerte, lernunwillige und verantwortungsscheue politisch-leitmediale Kaste der Bunten Republik charakterisiert.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Martin E. Renner *)

In ihrer Rede zum Haushalt an diesem Mittwoch offenbarte Frau Bundeskanzler Merkel einmal mehr, welche politischen Motivationen sie antreiben. Dabei bin ich mir gar nicht so sicher, ob sie das in vollem Bewusstsein, in voller Absicht verlautbart hat oder ob ihr das eher so unterschwellig und unbeabsichtigt entwichen ist.

Bei ihr habe ich sowieso oft den Eindruck, dass unsere Frau Bundeskanzler zwei Sprachbildungszentren in jeweils einer Hirnhälfte hat, die für die Sprachbildung zuständig sind. Und beide Sprachzentren kämpfen miteinander, welche Aussagen durch das Stimmbildungsorgan dann über die Lippen kommen dürfen. Kann sein, dass sie deshalb auch so ruhig und monoton in ihren Darstellungen wirkt, weil sie möglicherweise immer ihre ganze Konzentration darauf verwenden muss, sicher zu stellen, dass um Gottes Willen nicht gerade das falsche Sprachbildungszentrum den Kampf um die Lippenhoheit gewinnt und das eigentlich zu Verschweigende gesagt wird und das primär…

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Seehofer kapituliert – vom Innenminister zum Insolvenzverwalter. Jeder vierte Schiffbruchwillige darf nun auf Karriere als Drogendealer hoffen.

Was ist mit Horst Seehofer passiert?
Seehofer scheint von allen guten Geistern verlassen.
#HorstSeehofer kämpft jetzt wie ein Löwe für Völkerwanderung und Bürgerkrieg. In Italien öffnet er die Schleusen und verspricht Aufnahme von 25% der Afrikaner in Deutschland solange Italien korrekt wählt. Das deutsche Volk ist laut #BaerVoßkuhleGericht verfassungswidrig, und wer unsere Lebensinteressen verteidigt, bekommt es mit einem Unterdrückungsapparat zu tun, den Horst jetzt noch üppiger ausstattet. Als #MerkelsMärchenmedien sich auf ihn einschossen, ließ die #CSU ihn im Stich. Er zog die Konsequenzen — und sich von Facebook zurück.
Der einstmals zuweilen renitente CSU-Haudegen ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Seehofers Metamorphose zum willigen Vollstrecker wirft Fragen auf.
Wieso bricht er seinen Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?
Wer hat Seehofers Willen gebrochen, sich aktiv gegen eine Herrschaft des Unrechts zu wenden?
Der einst so aufrechte wie störrische Bayer verhält sich wie weiland ein kapitulationwilliger Entscheidungsträger in Konstantinopel 1453, der eine bedeutende christliche Stadt den osmanischen Eroberern als Beute überlässt.
Niemand weiß so genau, warum Seehofer Kreide gefressen hat. Eine Rolle spielte sicher die miese Qualität seiner Parteifreunde, die ihn im Stich ließen, als Merkels Märchenmedien sich im Sommer 2018 auf ihn einschossen.
Die Meldungen des Bunten Rotfunks (BR) lassen den Schluß zu, Seehofer sei nur noch Marionette höher gestellter rotgrünmerkelbunter Kreise. Nichts mehr zu spüren von seinen früheren Überzeugung. Seehofer ist alles egal, alles wurst.
„Deutschland will jeden vierten Bootsflüchtling aus Italien aufnehmen
Berlin: Im Ringen um die Verteilung von Migranten auf europäische Staaten will Deutschland jeden vierten Bootsflüchtling aufnehmen, der aus Italien kommt. Innenminister Seehofer sagte der „Süddeutschen Zeitung“, man werde niemanden ertrinken lassen. Die deutsche Migrationspolitik werde das nicht überfordern. Es sei höchste Zeit, sich von dem quälenden Prozedere zu verabschieden, bei dem die Flüchtlinge von jedem einlaufenden Rettungsschiff einzeln über Europa verteilt werden müssen. Seehofer will allerdings darauf dringen, dass gerettete Migranten noch in Italien einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Die ursprünglich von ihm gewünschte Regelung, wonach Flüchtlinge zunächst zu Ausschiffungsplattformen in Nordafrika gebracht werden sollten, um dort ihr Asylverfahren abzuwickeln, sei vorerst vom Tisch, so Seehofer. Quelle: B5 Aktuell, 14.09.2019 08:00 Uhr“

Horst Seehofer (CSU) holt zum finalen Todesstoß gegen Deutschland aus

https://vk.com/wall-113930409_16376.
Um die neue italienische Regierung zu entlasten, ist die Bundesregierung bereit, jeden vierten nach einer Bergung in Italien anlandenden Migranten nach Deutschland einreisen zu lassen. Das kündigte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe) an. „Ich habe immer gesagt, unsere Migrationspolitik ist auch human. Wir werden niemanden ertrinken lassen“, sagte Seehofer dazu weiter.
„Wenn alles bleibt wie besprochen, können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor Italien auftauchen. Das wird unsere Migrationspolitik nicht überfordern“, zitierte die „SZ“ weiter den Innenminister. Überlegungen Seehofers, Migranten zunächst zu Ausschiffungsplattformen in Nordafrika zu bringen, um dort ihr Asylverfahren abzuwickeln, sind demnach vorerst vom Tisch.
Dazu braucht es ein bis zwei Länder in Nordafrika, die das befürworten. Die gibt es nicht“, räumte Seehofer ein.
Frankreich, Deutschland, Italien und Malta wollen sich beim Treffen der EU-Innenminister am 23. September in Malta zunächst auf eine vorläufige Quotenregelung zur Verteilung von Migranten in Europa einigen. Im Oktober soll der Vorschlag dem Europäischen Rat vorgelegt werden. „Die Erwartung ist, dass weitere Staaten sich anschließen“, sagte Seehofer dazu der „SZ“. Er hob hervor, auch mit der geplanten Regelung bleibe die Zahl Geflüchteter überschaubar, die zusätzlich nach Deutschland kommen könnten.
Wie er die Zahl gering halten will, wenn gleichzeitig die Humanitärschlepperei belohnt und jeder Migrant, „der vor Italien auftaucht“, umgesiedelt wird, bleibt Seehofers Geheimnis. Vermutlich setzt er Hoffnungen in irgendwelche Sultane, die gegen Milliardenzahlung ihre eigenen Länder einmauern, weil Europa human sein muss. Oder aber er will einfach die absehbare Katastrophe forcieren.

 

Selbst der Autor des „Cicero“ reibt sich die Augen über die Metamorphose der CSU seit Juli 2018. Markus Söder, dem noch nie der Ruf vorauseilte, glaubwürdig zu sein, erfindet sich jetzt neu als Doktor Eisenbarth des Öko-Populismus und agiert marktschreierisch als Bien*Innen-Retter, als Klimaschützer, als Drachentöter gegen böses CO2,  mit dem Kohleausstieg …. und bestätigt damit alle Vorwürfe, Söder sei die Inkarnation des Karrieristen und Opportunisten.
Zu Seehofer meint der „Cicero“ im Artikel „CSU – nicht mehr wieder zu erkennen“
„Auch der passionierte Lokführer Horst Seehofer agiert inzwischen ähnlich. Dabei machte er sich doch einen Namen als vaterländischer Nationalbayer, oberster Grenzschützer und Kämpfer gegen den Open-Border-Zeitgeist. Seine Haltung bei Multikulti, Migration und Sicherheitsbelangen unterschied sich nur noch minimal von den Positionen der AfD-Herren Alexander Gauland oder Gottfried Curio. Hatte der Masterplan-Poet nicht wie ein Löwe gekämpft gegen eine millionenfache Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme, einen staatlich geförderten Asylmissbrauch, die Bamf-Skandale, die ausufernde Schwerkriminalität und den beschämenden Ablauf rund um Hetzjagden und Hans-Georg Maaßen.
Doch kurz nach den Tagen seines Rücktritts von der Androhung des Rücktritt muss etwas passiert sein. Urplötzlich verwandelte sich Seehofer ins genaue Gegenteil.
Da dies nicht mit Einsicht in Verbindung gebracht werden kann, schwirren mottenhaft Gerüchte und Mutmaßungen. Ein weiteres uneheliches Kind? Flüge auf Epsteins Lolita-Inseln? Kokainexzesse? Die Rosenholz-Dateien? Verfügt der CIA über genickbrechende Ibiza-Videos? Lagert Schwarzgeld auf den in Bayern so beliebten Vontobel-Konten? Oder hat seine oberste Chefin nur kurz damit gedroht, die CDU nach Bayern auszudehnen und den Freistaat zum 16. Landesverband umzudekorieren?
Alexander Wallasch analysiert auf „Tichys Einblick“ am 13.9.2019

„Dieses System Merkel der Aushebelung bundesdeutscher Souveränität, indem die nächst höhere Instanz von der EU bis hinauf zur UN diskret zur Entscheidung angerufen wird, die dann national nicht mehr in Frage gestellt werden kann, ist also jetzt auch zum Prinzip Seehofers geworden: die Aufgabe deutscher Interessen, die Umdeutung deutscher Interessen entlang der Erklärungen von fast einhundert Kommunen und Städten, die sich zu sicheren Häfen erklärt haben, ohne ihre Bürger zu fragen.“

 

Am 23. September wollen die Innenminister der EU einen neuen Anlauf unternehmen, um einen festen Schlüssel zur Aufnahme von Asylsuchenden zu etablieren, die unter anderem von „Seenotrettern“ aus dem Mittelmeer gerettet wurden. Mehr als 90 deutsche Kommunen des Netzwerks „Sichere Häfen“ würden die Migranten am liebsten gleich selbst direkt nach Deutschland holen.
Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl aus Abensberg, hält diese Forderungen für unverantwortlich. „Ich habe grundsätzlich ein Problem mit offen angekündigten Maßnahmen, die Schlepper ermutigen, ihr schmutziges Geschäft auszubauen und neue Pull-Faktoren schaffen“, erklärt Brandl in der gleichen Publikation und ergänzt: „Das vielleicht gut Gemeinte wird schnell als Anreiz verstanden werden.“
Horst Seehofer hingegen
„begrüßt ausdrücklich die Bereitschaft zahlreicher Städte und Kommunen zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Personen“,
heißt es wiederum aus dem Bundesinnenministerium.
Um die neue italienische Regierung zu entlasten, ist die Bundesregierung bereit, jeden vierten nach einer Bergung in Italien anlandenden Migranten nach Deutschland einreisen zu lassen https://vk.com/wall-113930409_16384.
Das Foto stammt von einer Demo des Netzwerks „Sichere Häfen“.
S. auch Kommentar von D. Matissek https://vk.com/wall-113930409_16383

Evo Morales, Feuerteufel und Brandstifter

Brandrodung und Umwandlung von Urwäldern in Felder für Rinderzucht sei rot, ist man versucht zu schreiben. Vermutlich ist sie einfach von Farben und Ideologien unabhängig. Erst kommt das Fressen, dann die Morales. Bei den letzten Bränden in Südamerika zeigte sich, dass der rotgrüne Indio-Präsident Boliviens viel schwerer gesündigt haben muss als der von unseren Leitmedien und Politikern grundlos beschuldigte „Tropen-Trump“ Jair Bolsonaro, der gerade einen Attentatversuch eines Umweltfanatikers überlebte. In Indonesien und Afrika brennt wiederum noch viel mehr Wald als in Bolivien, aber da gibt es keine narrativkonformen Schuldigen, und den wesentlichen Motor der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen verschweigen unsere Umwelt-InstrumentalisiererInnen lieber. Sind sie melonig (außen grün innen rot)? Oder schnittlauchig (außen grün innen hohl)?

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

 Der linksradikale, indogene Brandstifter der derzeitigen Amazonas-Brände, der bolivianische Präsident Evo Morales, ordnete im Decreto 3973 (bolivianisches Gesetz) schriftlich das Abfackeln des bolivianischen Regenwaldes an.

Morales benötigt große Flächen für die Rinderzucht; denn er verpflichtete sich vertraglich auf viele Jahrzehnte hinaus zur Versorgung von ganz China mit Rindfleisch.

Durch einen von Nord-West nach Süd-Ost gerichteten sehr starken Wind (Sturmwind- Fallwinde von den Anden ausgehend) griffen die Flammen im östlichen Grenzgebiet zu Brasilien von Bolivien her kommend auf den brasilianischen Regenwald über.

Bolsonaro hat damit nichts zu tun! Das stellen selbst Florian Huber (Heinrich-Böll-Stiftung/Bogotá) und sein Freund Tobias Käufer fest.

Der kommunistische Diktator Boliviens, Evo Morales, ist im übertragenen Sinne der eigentliche Brandstifter, unterstützt und gefördert von ihm politisch nahestehenden NGOs unter Leitung von Greenpeace

Als Mitte August erstmals das Thema „Brände im Amazonas-Regenwald“ betreffende Satelliten-Fotos ausschnittsweise veröffentlicht wurden (wobei horizontal- querlinienförmig von Bolivien…

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Grüne leidet unter grüner Willkommenskultur. Opium für´s Volk auf Kassenrezept

Der überaus alerte Reeder, Menschenfischer und Bischof Heinrich Bedford-Strohm (EKD) – mutmaßlicher Sympathisant der Piraten-Partei – hat angekündigt, einen Shuttle-Service für Talente aus dem Schwarzen Kontinent aus der Taufe zu heben.

Seefahrt tut Not. Das hat die ideologisch flexible Geistlichkeit erkannt. Denn die deutsche Wirtschaft schwächelt, die Vorboten der Rezession sind unübersehbar. Den Kirchen laufen die Gläubigen davon.

Manchen kommen die besten Ideen mit Spirituosen und bewußtseinserweiternden Substanzen. Ein Cocktail, der vermutlich nicht nur bei Margot Käßmann psychodelische Wirkung entfaltete und via göttlicher Eingebung zu klimaneutraler Erleuchtung führte.

Wenn den Kirchen ihre Schafe davonlaufen, dann bleibt nur die bittere Erkenntnis: die Effektivität von Weihrauch ist nicht mehr effizient genug.

Die Steigerungsform von Weihrauch kann nur lauten:

„Opium für´s Volk“

Nach rotgrünbunter Vorstellung am besten auf Kassenrezept.

Deutschland sucht händeringend Fachkräfte. Vor allem im Drogenhandel. Auch als Analphabet kann man als Dealer eine steile Karriere machen. Easy money für Talente aus Afrika und Afghanistan. Der Countdown zum nächsten Opium-Krieg läuft …

Nach der Frohen Botschaft der Kirchen, den Nachschub an professionellen und potentiellen Dealern zu sichern, kommt nun die grüne Politikerin Monika Herrmann um die Ecke und stänkert öffentlich gegen die Willkommenskultur von GRÜNEN und Kirchen.

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Monika Herrmann (Grüne) Willkommenskultur Quelle: Johannes Huber (AfD)

Johannes Huber (MdB AfD) berichtet irritiert:

++ Grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann fürchtet sich im Park vor afrikanischen Drogendealern ++

Im Görlitzer Park stehen seit Jahren Dutzende Dealer, meist afrikanischstämmige Männer, und verkaufen Drogen. Auf die Frage, ob sie in der Dunkelheit durch den Görlitzer Park in Kreuzberg laufe, antwortete die Grünen-Politikerin nun: „Ich gehe in Berlin durch gar keine Parks, ich weiß ja nicht, wie Sie das handhaben, aber das ist mir als Frau zu gefährlich!“ Sie gab zu, dass der Zustand in dem Park „nicht tragbar“ sei.

Dabei sagte Herrmann neulich noch, dass der Bezirk in dem Park keine Gruppe ausgrenzen und vertreiben wolle, das gelte auch für die Dealer.

https://www.welt.de/…/Kreuzberger-Buergermeisterin-Berliner…

Herrmann glaubt entschieden an Freizügigkeit im Umgang mit ProletarierInnen aller Länder und daher auch mit den meist afrikanischstämmigen Drogenhändlern, die es vielleicht mit sanften Druck hier und da ein wenig zurückzudrängen aber letztlich in unser öffentliche Leben zu integrieren gelte. Wer diese Einstellung nicht teilt, ist auch nach Auffassung des Baer-Voßkuhle-Gerichts ein autoritärer Mitbürger, der schon mit einem Fuß außerhalb der Verfassung steht.

Die Evangelische Kirche geht unter ….. die Schlepper

Die Wechselwirkung von Spirituosen und Spirituellem auf Protestanten gehört nicht erst seit Margot Käßmann zu den Mysterien bunter Wahrheitsfindung.

In diesen Tagen macht Heinrich Bedford-Strohm – Bischof, Reeder und Menschenfischer – von sich reden.

Wenn unser Land noch jemals vor dem totalen Ruin gerettet werden soll, muss das heutige Verhalten der Bedford-Strohmänner (m/w/d) https://vk.com/wall-113930409_16356 strafbar werden.
Wegen Verharmlosung der Konsequenzen, Komplizenschaft, Förderung, Subventionierung und Glorifizierung von Straftaten.
Man kann das wiederhergestellte Recht dann vielleicht nicht rückwirkend anwenden, aber man kann die EKD wie die KPdSU, SED oder Scientologen behandeln.
Dass die EKD jeglichen moralischen Kompass verloren hat, ist nicht neu.
Sie prozessierte z.B. in Straßburg gegen Spanien, um dort die Tore für die afrikanische Völkerwanderung (und damit für Genozid im Sinne des VStGB) aufzustoßen.
Aber man hätte hoffen können, dass die EKD noch ein wenig lernfähig ist. Das ist sie nicht. Sie radikalisiert sich nur immer weiter.
Jetzt zielt sie auf den totalen Bürgerkrieg. Sie ist integraler Bestandteil einer Unrechtsrepublik. Der Theologe David Berger berichtet:
«
https://philosophia-perennis.com/2019/09/12/evangelis..
Wie tagesschau.de und andere Medien in diesen Stunden berichten, wird die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) gemeinsam mit anderen NGOs ein Schiff zur Flüchtlingsrettung kaufen. Eigentlich hat die EKD kaum Geld, legt sich seit über einem Jahrzehnt einen harten Sparkurs auf. Eigentlich…
Aber hier geht es ja auch nicht um Finanzmittel für die Christen in den eigenen Gemeinden oder die Kirchengebäude. Da kann man freilich nicht mehr viel ausgeben, das muss doch jeder verstehen!
Hier geht es darum, den bösen Flüchtlingsfeinden zu zeigen, dass der Import junger moslemischer Männer eine Aufgabe ist, an der sich alle zu beteiligen haben.
Wer das nicht freiwillig tut, muss es eben über Kirchensteuer oder Kirchgeld erledigen.
Und deshalb ermutigt nun auch die erste der beiden großen Kirchen (die römisch-katholische wird gewiss bald folgen), die quer durch Afrika geflüchteten Jungmänner, in Schlauchboote zu klettern, mit denen sie untergehen könnten, um ihnen – auch wenn es bis Weihnachten noch ein Stück Weg ist – das bekannte „Seht, der Retter ist da!“ vorzusingen und sie in einen sicheren Hafen zu bringen.
Wo es sichere Häfen gibt?
Nun… In Deutschland haben sich bereits mehrere hundert Kommunen (auch in den bayerischen Hochalpen und im tiefsten Schwarzwald) zu solchen „Häfen“ erklärt. Folglich ist das alles kein Problem. Wir schaffen das!
»
S. auch
https://bayernistfrei.com/?s=EKD
https://www.achgut.com/artikel/ekd_foerdert_das_rettu..
Man kann sich heute auch nicht mehr guten Gewissens zu irgendwelchen christlichen oder monotheistischen Konfessionen bekennen. Als Alternative zur EKD käme die SELK in Frage, aber wer weiß ob sie nicht auch irgendwann in den gleichen bunten Strudel gerät.
Die gnostischen Verirrungen der späten Christen kommen nicht nur aus dem Zeitgeist sondern auch aus uralten Strömungen einer Lehre, die früher vielleicht nur deshalb besseres bewirkte, weil sie anders eingehegt war.
Die EKD übt sich ähnlich wie ihre afrikanische Klientel https://bayernistfrei.com/2019/09/11/drama-baby/ in Selbstmord Gegen Rechts.
BedfordStrohm
Bedford-Strohm
Wen Allah stürzen will, den treibt er zunächst in den Wahnsinn.

Sciencefiles taucht ab in die Abgründe des Hypermoralismus.

Die Evangelische Kirche geht unter … die Schlepper

„Das beklagenswerte Schicksal von Tanaland

Tanaland ist ein Gebiet irgendwo in Ostafrika. Mitten durch Tanaland fließt der Owanga-Fluß, der sich zum Mukwa-See verbreitert. Am Mukwa-See liegt Lamu, umgeben von Obstplantagen und Gärten und von einer Waldregion. In und um Lamu wohnen die Tupi, ein Stamm, der von Ackerbau und Gartenwirtschaft lebt. Im Norden und im Süden gib es Steppengebiete. Im Norden in der Gegend um den kleinen Ort Kiwa, leben die Moros. Die Moros sind Hirtennomaden, die von Rinder- und Schafzucht und von der Jagd leben.

Tanaland existiert nicht wirklich. Wir haben das Land erfunden. Es existiert im Computer, der die Landesnatur sowie die Populationen von Menschen und Tieren und ihre Zusammenhänge simuliert.

Wir gaben 12 Versuchspersonen die Aufgabe, für das Wohlergehen der in Tanaland lebenden Bewohner und für das Wohlergehen der gesamten Region zu sorgen.

[…]

Bei unserer durchschnittlichen Versuchsperson … kam es etwa im 88. Monat zu einer nicht mehr auffangbaren Hungerkatastrophe, die allerdings die viehzüchtenden Moros, die auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe verblieben waren, längst nicht in dem Ausmaß traf, wie die Tupis, über welche die Segnungen der Kunstdüngung und der medizinischen Versorgung im vollen Umfang ‚hereingebrochen‘ waren. Es war das Übliche: anstehende Probleme (hier der Nahrungsmittelversorgung und der Gesundheitsfürsorge) wurden gelöst, ohne dass dabei die durch die neuen Problemlösungen entstandenen Fernwirkungen und damit die neuen Probleme, die durch die Problemlösungen erzeugt wurden, gesehen wurden“ (Dörner 1996: 24-25)

Dietrich Dörner beschreibt die Logik des Misslingens, die Ursache dafür, dass Gutmenschen eine Katastrophe nach der nächsten anrichten. Die Ursache kann mit Handlungsabsicht, Handlungsentscheidung und Handlungsfolgen beschrieben werden.



Gutmenschen wollen Gutes tun, so reden sie sich und anderen ein, oder sie wollen, wie die Evangelische Kirche, signalisieren, dass sie Gutes tun (wollen). Sie treffen dazu kurzfristige und kurzsichtige Handlungsentscheidungen und kümmern sich in keiner Weise um die Handlungsfolgen, die sie mit ihrer Handlungsentscheidung auslösen. Deshalb münden die Anstrengungen von Gutmenschen regelmäßig in die Katastrophe, deshalb sind Gutmenschen Intentionstäter, die man eigentlich wegschließen muss.

Das bringt uns zur Evangelischen Kirche, die beschlossen hat, ins moralische Unternehmertum einzusteigen und fortan die Beiträge der Kirchenmitglieder in einem Schiff, das Flüchtlinge im Mittelmeer retten soll, anzulegen oder zu veruntreuen, je nach Bewertung.

„Dass Menschen ertrinken und sterben, könne von niemandem hingenommen werden, forderte Bedford-Strohm. Egal aus welchen Gründen Menschen in Lebensgefahr seien, bestehe die Pflicht zu helfen. “Not hat keine Nationalität”, betonte der bayerische Landesbischof bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern von Ärzte ohne Grenzen, der Organisation Sea-Eye, der Seebrücke und dem Oberbürgermeister von Potsdam, Mike Schubert.“

Wie Bedford-Strohm es schafft, auch nur einen Tag mit dem Gedanken zu leben, dass all die Zeit, die er kein Schiff mit dem Geld der evangelischen Kirchenmitglieder finanziert hat, um sie zu retten, Menschen im Mittelmeer ertrunken sind …? Offensichtlich lebt er gut damit. Offenkundig geht es der evangelischen Kirche um das virtue signalling, die Anzeige an die Welt, dass die evangelische Kirche ein Ort der Guten, der besonders Guten, der fast schon Heiligen, der Menschenretter aus dem Mittelmeer ist.

Wer also in eine evangelische Kirche geht, hat gute Chancen, etwas vom Heiligenschein abzubekommen, der nicht umsonst in einer Genitivverbindung vorliegt, als Schein des Heiligen, Anschein.

Angesichts von „Menschen“, die „ertrinken“ und „sterben“, wobei man sich fragt, ob Ertrinken nicht eine Variante von „Sterben“ ist, ist die evangelische Kirche und ihr Bedford-Strohm auf der Seite der Armen, der Menschen, der Ertrinkenden und Sterbenden, die man nun mit dem eigenen Schiff retten will. Die Intention, so nehmen wir einmal an, ist nobel, wenngleich wir Zweifel haben und die Intention eher im Bereich monumentaler Heuchelei ansiedeln, angesichts der Scharen, die der evangelischen Kirche per Austritt den Rücken kehren.

Nehmen wir an, die Intention sei gut, bestehe darin, „Menschen zu retten“.

Das ist die Handlungsintention, die zur Handlungsfolge “Schiff kaufen und Mittelmeer beschippern” führt.

Was sind die Handlungsfolgen?



Bedford-Strohm sagt dazu, wie alle Gutmenschen, wie diejenigen, die im Tanaland eine Katastrophe nach der nächsten verursacht haben, nichts. Er bedenkt die Folgen seiner Handlung wohl nicht einmal.

Die „Menschen“ werden aus dem Mittelmeer gerettet. End of story.

Aber damit fängt die Geschichte erst an.

Was wird aus „den Menschen“, die aus „dem Mittelmeer gerettet werden“?

Wohin werden sie gebracht?

Womit verdienen sie ein Auskommen?

Haben sie überhaupt eine Chance, ein Auskommen zu finden oder fallen sie dauerhaft der Allgemeinheit zur Last?

Übernimmt die evangelische Kirche alle Kosten, die für den Unterhalt der Geretteten entstehen oder schiebt die evangelische Kirche die Folgekosten des eigenen virtue signalling an die Allgemeinheit ab?

Wer gibt Bedford-Strohm das Recht, der Allgemeinheit die Folgekosten seiner Demonstration evangelischer Gutheit (oder Eselei) aufzubürden?

Wie kommt die evangelische Kirche dazu, anderen Externalitäten zu verschaffen, die massiv in deren Leben eingreifen?

Das alles sind Fragen, die auf Handlungsfolgen zielen. Keine einzige dieser Fragen kann Bedford-Strohm beantworten. Wir wetten, über keine dieser Fragen hat er auch nur eine Sekunde nachgedacht. Wo die Absicht, gut erscheinen zu wollen, in die Tat umgesetzt wird, da stören Handlungsfolgen, denn die können zeigen und zeigen in den meisten Fällen, dass die eigenen Handlungen gar nicht so gut waren, dass sie strunzdumm waren, wie man es auf den Punkt bringen könnte.

Betrachten Sie bitte das folgende Bild, das die ARD regelmäßig, um Mitleid zu erwecken, ihren Flüchtlings-Mittelmeer-Lamentier-Artikeln beifügt.

Wer, der noch ganz bei Trost ist, setzt sich in / auf ein solches Boot und macht sich damit auf eine Seereise von mehreren hundert Seemeilen?

Kein normaler Mensch tut das.

Nicht einmal Bedford-Strohm in seinem Bemühen, das Leid der Flüchtlinge nachzuvollziehen, so er es denn hätte, würde das tun.

Warum nicht?

Weil selbst ein Kleinkind sieht, dass die erste heftige Welle dieses Gefährt zum Kentern bringt. Und der Weg nach Sizilien oder Malta oder Italien ist voller heftiger Wellen.

Wie kann man die Angst, die Flüchtlinge mit SICHERHEIT beschleicht, die Angst, auf diesem Seelenverkäufer keine 20 Seemeilen weit zu kommen, die Angst, jämmerlich zu ertrinken, beschwichtigen, wie ihnen die Angst nehmen?

Durch den Hinweis, dass das Mittelmeer voller guter Menschen ist, die nur darauf warten, Flüchtlinge von ihren Seelenverkäufern zu retten, am besten noch mit einer Zeitangabe: In 30 Minuten ist die Sea XY hier, nimmt Euch auf und fährt Euch nach Italien.

Schiffe, wie sie Bedford-Strohm und die evangelische Kirche ins Mittelmeer schicken wollen, sorgen also dafür, dass Flüchtlinge, die sich nie und nimmer in einen Seelenverkäufer, wie den oben abgebildeten, setzen würden, ihre Angst überwinden und sich von Libyen auf nach Italien machen.

Schiffe, wie sie Bedford-Strohm und die evangelische Kirche ins Mittelmeer schicken wollen, sind dafür verantwortlich, dass Flüchtlinge denken, sie hätten in Europa eine Lebenschance, wären dort im Stande, ein eigenständiges Auskommen zu erwirtschaften, obwohl sie in der Regel weder eine Ausbildung noch Fähigkeiten haben, die in der Aufnahmegesellschaft nachgefragt werden. Leute wie Bedford-Strohm verurteilen die Flüchtlinge zu einem Leben in Dauerabhängigkeit, um sich selbst als guter Mensch inszenieren zu können.

Schiffe, wie sie Bedford-Strohm und die evangelische Kirche ins Mittelmeer schicken wollen, sorgen dafür, dass die Libyschen Schlepper im Vertrauen auf die Kooperation der Gutmenschen-Schlepper, auch weiterhin die billigste und gefährlichste Transportvariante für Flüchtlinge wählen. Im ungünstigsten Fall sind Schiffe, wie sie Bedford-Strohm und die evangelische Kirche ins Mittelmeer schicken wollen, die Ursache dafür, dass „Menschen“ ertrinken.

Schiffe, wie sie Bedford-Strohm und die evangelische Kirche ins Mittelmeer schicken wollen, erlauben es den Libyschen Schleppern ihr Geschäftsmodell fortzuführen und weiterhin viel Geld mit dem Schleppen von Flüchtlingen zu verdienen, die, gäbe es die Schiffe, wie sie Bedford Strohm und die evangelische Kirche ins Mittelmeer schicken wollen, nicht, nie und nimmer eine Travestie von Schiff betreten würden, wie die oben abgebildete, die das Standardtransportmittel im Flüchtlingsverkehr darstellt.

Gutmenschen wie Bedford-Strohm und seine evangelische Kirche sind mindestens mitverantwortlich dafür, dass Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, dass Schlepper sich eine goldene Nase verdienen und der Strom der Arbeitsmigranten und Glücksritter, die nach Europa gelangen wollen, nicht abreißt.

Die evangelische Kirche und ihren Bedford-Strohm unterscheidet wenig von den Schleppern. Beide versuchen, auf dem Rücken der Flüchtlinge, den Eigennutz zu fördern, materiell und immateriell.

Hätte Bedford-Strohm das Tanaland von Dietrich Dörner regiert, er hätte es unweigerlich und vermutlich in Rekordzeit in die Katastrophe gewirtschaftet.


Dazu auch:

Anhang:

Verbliebene Gläubige werden vor den Kopf gestoßen und treten aus. Eine Stampede ist überfällig. Entweder die EKD überlebt oder ihr Volk.
https://vk.com/wall-113930409_16353

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Lisa Licentia
22.600 AbonnentenLange habe ich überlegt doch die gestrige Entscheidung der Ev. Kirche lässt mir keine andere Wahl.
Ich war heute morgen auf dem Amtsgericht und bin aus der Kirche ausgetreten. Ich unterstütze keine Schlepper. Ich unterstütze niemanden der Menschen aufs offene Meer lockt, mit der Gefahr dass diese sterben. Das ist kein Christlicher Gedanke!Was ist mit den Menschen die dort bleiben?
Mütter, die Ihre Kinder nicht in Gefahr bringen wollen?
Haben die keine Hilfe verdient?
Und was ist mit den Männern die hier her kommen – aus völlig fremden, archaischen Kulturen. Wir können das alles nicht mehr stremmen! Ich habe Angst. Angst um meine Kinder, meine Töchter, meinen Sohn. Und ihr habt das zuverantworten!
YouTube4:49
Kirche geht unter die Schlepper!? Ich trete aus! Mein Appell an die Ev Kirche!

Anhang

Innenminister Horst Seehofer (CSU) kämpft ebenfalls wie ein Löwe für die Ankurbelung der Völkerwanderung aus Afrika nach Europa. FAZ fasst zusammen: «Die Bundesregierung will offenbar die neue italienische Regierung stärker unterstützen und erklärt sich dazu bereit, jeden vierten in Italien ans Land gegangenen Flüchtling aufzunehmen. Innenminister Horst Seehofer hofft, dass sich noch mehr Staaten beteiligen.»
In Lecco, Italien, hat gerade ein Togolese in der U-Bahn-Station eine Frau die Rolltreppe hinuntergeschubst. Das Schubser-Primaten-Verhalten ist in unseren Breiten erst seit kurzem bekannt und überfordert den „modernen“ europäischen Rechtsstaat, vom EU-Humanitärstaat ganz zu schweigen. Der Richter ließ den Täter laufen und verordnete lediglich Hausarrest.