Alle Beiträge von Philolaos

Die islamische Zukunft Europas

Die Unvereinbarkeit von Rechtsstaat mit Islam und Scharia ist evident.  Nichtsdestotrotz diffamieren Regierung, Medien und Klerus alle Kritiker.

Prof. Guy Millière (*4.2.1950 in Marseille) stellt eine düstere Prognose.

Die islamische Zukunft Europas

von Guy Millière

  1. September 2017

Englischer Originaltext: The Islamic Future of Europe

Dr. Guy Millière, ein Professor an der Universität von Paris, ist der Autor von 27 Büchern über Frankreich und Europa

Übersetzung: Daniel Heiniger

„Die europäischen Staats- und Regierungschefs akzeptierten die Umwandlung von Teilen ihrer Länder in feindliche Gebiete. Sie sehen, dass eine demografische Katastrophe stattfindet. Sie wissen, dass Europa in zwei oder drei Jahrzehnten vom Islam regiert wird.
Vor zehn Jahren beschrieb der Historiker Walter Laqueur, was er die „letzten Tage Europas“ nannte, und sagte, dass die europäische Zivilisation am sterben sei und dass nur alte Denkmäler und Museen überleben würden. Seine Diagnose war zu optimistisch. Alte Denkmäler und Museen könnten in die Luft gesprengt werden. Schauen Sie sich nur an, was die schwarz angezogenen Anhänger der „Antifa“ – einer „antifaschistischen“ Bewegung, deren Aktionen total faschistisch sind – mit Statuen in den Vereinigten Staaten anstellen.
Der Terroranschlag in Barcelona erhielt die selbe Reaktion wie alle großen Terroranschläge in Europa: Tränen, Gebete, Blumen, Kerzen, Teddybären und Demonstrationen unter dem Slogan „Islam bedeutet Frieden“. Als sich die Menschen versammelten, um härtere Maßnahmen gegen den wachsenden Einfluss des Islamismus auf dem gesamten Kontinent zu fordern, sahen sie sich einer „antifaschistischen“ Kundgebung gegenüber. Muslime organisierten eine Demonstration zur Verteidigung des Islam; sie behaupteten, dass die in Spanien lebenden Muslime die „Hauptopfer“ des Terrorismus seien. Der Präsident des spanischen Verbandes islamischer Religionsgemeinschaften, Mounir Benjelloun El Andaloussi, sprach von einer „Verschwörung gegen den Islam“ und sagte, Terroristen seien „Werkzeuge“ des islamfeindlichen Hasses. Die Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, weinte vor den Kameras und sagte, dass ihre Stadt eine „offene Stadt“ für alle Einwanderer bleiben werde. Der Gouverneur von
Katalonien, Carles Puigdemont, benutzte fast dieselbe Sprache.

Der konservative spanische Premierminister Mariano Rajoy war der einzige, der den Dschihad-Terrorismus beim Namen zu nennen wagte. Fast alle europäischen Journalisten sagten, Rajoys Worte seien zu hart.

Nach dem Anschlag in Barcelona, Spanien, als sich die Menschen vor Ort versammelten, um härtere Maßnahmen gegen den wachsenden Einfluss des Islamismus auf dem gesamten Kontinent zu fordern, sahen sie sich einer „antifaschistischen“ Kundgebung gegenüber.
Abbgebildet: „Antifaschisten“ schlugen am 18. August 2017 in Las Ramblas, Barcelona, einen Mann, den sie als „Sympathisanten der Rechten“ bezeichneten. (Foto von Carl Court/Getty
Images)

Die europäischen Mainstream-Zeitungen, die das Grauen noch einmal schilderten, suchten nach Erklärungen für das, was sie immer wieder als „unerklärlich“ bezeichneten. Die führende spanische Tageszeitung El Pais schrieb in einem Leitartikel, die „Radikalisierung“ sei die bittere Frucht der „Ausgrenzung“ bestimmter „Gemeinschaften“ und fügte hinzu, die
Antwort sei „mehr soziale Gerechtigkeit“. In Frankreich schlug Le Monde vor, dass Terroristen „Hass schüren“ wollen, und betonte, dass die Europäer „Vorurteile“ vermeiden müssten. In
Großbritannien erklärte The Telegraph, dass „Killer den Westen angreifen, weil der Westen der Westen ist; nicht wegen dem, was er tut“ – doch er sprach von „Mördern“, nicht von „Terroristen“ oder „Islamisten“.
Anti-Terror-Spezialisten, die im Fernsehen interviewt wurden, sagten, dass die Anschläge, die auf dem gesamten Kontinent in immer rascherer Abfolge ausgeführt werden, immer tödlicher
werden. Sie hielten fest, dass der ursprüngliche Plan der Dschihadisten von Barcelona darin bestand, die Kathedrale Sagrada Família zu zerstören und Tausende von Menschen zu töten.
Die Spezialisten plapperten nach, dass die Europäer nur lernen müssen, mit der Bedrohung durch ein weit verbreitetes Gemetzel zu leben. Sie boten keine Lösungen an.

Wieder einmal sagten viele, dass Terroristen nicht wirklich Muslime seien — und dass die Anschläge „nichts mit dem Islam zu tun hätten“.
Viele Führer westeuropäischer Länder betrachten den islamischen Terrorismus als eine Tatsache des Lebens, an die sich die Europäer gewöhnen müssen – als eine Art Anomalie, die nichts mit dem Islam zu tun hat. Oftmals meiden sie es, überhaupt von „Terrorismus“ zu
sprechen.

Nach dem Anschlag in Barcelona hat Bundeskanzlerin Angela Merkel kurz vorwurfsvoll von einem „widerwärtigen“ Ereignis gesprochen. Sie drückte „Solidarität“ mit dem spanischen Volk aus und ging dann weiter. Der französische Präsident Emmanuel
Macron twitterte eine Botschaft des Beileids und sprach von einem „tragischen Angriff“.
In ganz Europa werden Ausdrucksformen von Wut gewissenhaft an den Rand gedrängt.

Aufrufe zur Mobilisierung oder zu einer ernsthaften Änderung der Einwanderungspolitik kommen nur von Politikern, die verächtlich als „populistisch“ bezeichnet werden.

Schon die kleinste Kritik am Islam ruft fast einhellige Empörung hervor.

In Westeuropa werden Bücher über den Islam, die weit verbreitet sind, von Menschen, die der Muslimbruderschaft nahe stehen, geschrieben, wie zum Beispiel Tariq Ramadan.

Es gibt auch Bücher, die „politisch inkorrekt“ sind, aber unter dem Ladentisch als Bückware verkauft werden. Islamische Buchhandlungen verkaufen Broschüren, die zu Gewalt aufrufen, ohne zu verbergen, was sie tun. Dutzende Imame, ähnlich wie Abdelbaki Es Satty, der mutmaßliche Drahtzieher des Anschlags in Barcelona, predigen weiterhin ungestraft; wenn sie verhaftet werden, werden sie rasch freigelassen.

Es herrscht Unterwerfung. Überall wird davon geredet, dass die Europäer trotz zunehmender Bedrohungen ihr Leben so normal wie möglich leben müssen. Doch die Europäer sehen, welche Bedrohungen es gibt. Sie sehen, dass das Leben weit entfernt von normal ist.

Sie sehen Polizisten und Soldaten auf den Straßen, ausufernde Sicherheitskontrollen, strenge Kontrollen am Eingang von Theatern und Geschäften. Sie sehen überall Unsicherheit. Sie sollen die Quelle der Drohungen ignorieren, aber sie kennen die Quelle. Sie behaupten, sie haben keine Angst. Tausende in Barcelona schrien: „No tinc por“ („Wir haben keine Angst“).

Sie haben sogar Todesangst.

Umfragen zeigen, dass die Europäer pessimistisch sind und glauben, dass die Zukunft düster ausfallen wird. Die Umfragen zeigen auch, dass die Europäer kein Vertrauen mehr in diejenigen haben, die sie regieren, aber das Gefühl haben, ihnen bleibt keine andere Wahl.

Diese Veränderung in ihrem Leben hat sich in so kurzer Zeit vollzogen, in weniger als einem halben Jahrhundert.

Früher gab es in Westeuropa nur wenige Tausend Muslime, meist
zugewanderte Arbeiter aus ehemaligen europäischen Kolonien. Sie sollten vorübergehend in Europa sein, also wurden sie nie gebeten, sich zu integrieren.

Sie zählten bald Hunderttausende, dann Millionen. Ihre Anwesenheit wurde dauerhaft. Viele wurden Bürger. Sie zu bitten, sich zu integrieren, wurde undenkbar: Die meisten schienen sich primär für Muslime zu halten.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben aufgegeben, ihre eigene Zivilisation zu verteidigen.

Sie schlüpften in die Behauptung, dass alle Kulturen gleich anzusehen seien. Sie scheinen aufgegeben zu haben.

Die Lehrpläne der Schulen wurden geändert.

Kindern wurde beigebracht, dass Europa und der Westen die muslimische Welt geplündert hatten – nicht, dass die Muslime tatsächlich das christlich-byzantinische Reich, Nordafrika und den Nahen Osten, den größten Teil Osteuropas, Griechenland, Nordzypern und Spanien erobert und besetzt hatten.

Den Kindern wurde beigebracht, dass die islamische Zivilisation prächtig und üppig gewesen sei, bevor sie angeblich von der Kolonialisierung verwüstet wurde.

Wohlfahrtsstaaten, die in der Nachkriegszeit gegründet wurden, begannen eine große Unterschicht von Menschen zu schaffen, die permanent in Abhängigkeit gefangen waren, gerade als sich die Zahl der Muslime in Europa verdoppelte.

Sozialwohnungsviertel waren plötzlich muslimische Viertel. Der Anstieg der Massenarbeitslosigkeit, von der vor allem weniger qualifizierte Arbeitskräfte betroffen sind, verwandelte muslimische Viertel in Massenarbeitslosigkeitsviertel.

Die Gemeinde-Organisatoren kamen, um den arbeitslosen Muslimen mitzuteilen, dass die Europäer, nachdem sie angeblich ihre Herkunftsländer geplündert hatten, muslimische
Arbeiter für den Wiederaufbau Europas eingesetzt hatten und sie nun als nutzlose Utensilien behandelten.

Das Verbrechen schlug Wurzeln. Muslimische Viertel wurden zu Hochkriminalitätsvierteln.

Extremistische muslimische Prediger kamen; sie bestärkten den Hass auf Europa. Sie sagten, daß sich Muslime daran erinnern müssten, wer sie sind; dass der Islam sich rächen müsse.

Sie erklärten jungen, inhaftierten muslimischen Kriminellen, dass Gewalt für einen guten Zweck eingesetzt werden könne: den Dschihad.
Die Polizei wurde angewiesen, nicht einzugreifen, um die Spannungen nicht zu verschlimmern. Hochkriminelle Gebiete wurden zu No-Go-Zonen, Brutstätten für die Rekrutierung islamischer Terroristen.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs akzeptierten die Umwandlung von Teilen ihrer Länder in feindliche Gebiete.

Unruhen fanden statt; die Führer machten noch mehr Zugeständnisse. Sie haben Gesetze verabschiedet, die die Meinungsfreiheit einschränken.
Als der islamistische Terrorismus Europa zum ersten Mal traf, wussten seine Führer nicht, was sie tun sollten. Sie wissen immer noch nicht, was sie tun sollen.

Sie sind Gefangene einer von ihnen geschaffenen Situation und können sie nicht mehr kontrollieren.

Sie scheinen sich hilflos zu fühlen.
Sie können den Islam nicht anschuldigen: Die von ihnen verabschiedeten Gesetze machen das illegal. In den meisten europäischen Ländern wird selbst die Infragestellung des Islam als „Islamophobie“ gebrandmarkt. Es kommt zu hohen Geldstrafen, wenn nicht zu Gerichtsverfahren oder Haftstrafen (wie bei Lars Hedegaard, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, Geert Wilders oder George Bensoussan).

Sie können in No-Go-Zonen nicht wieder für Ordnung und Recht sorgen: Das würde ein Eingreifen der Armee und Anwendung des Kriegsrechts erfordern. Sie können nicht die von jenen Parteien vorgeschlagenen Lösungen annehmen, die sie an den Rand des europäischen politischen Lebens in die Opposition gestoßen haben.
Sie können nicht einmal ihre Grenzen schließen, die 1995 mit dem Schengener Abkommen abgeschafft wurden. Eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen wäre kostspielig und würde Zeit in Anspruch nehmen.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs scheinen weder den Willen noch die Mittel zu haben, sich gegen die eintreffenden Wellen von Millionen muslimischer Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten zu wehren.

Sie wissen, dass sich Terroristen unter den Migranten verstecken, aber sie überprüfen sie noch immer nicht. Stattdessen greifen sie zu Ausflüchten und Lügen. Sie schaffen „Deradikalisierungs“-Programme, die nicht funktionieren: Die „Radikalen“, so scheint es, wollen nicht „deradikalisiert“ werden.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs versuchen, Radikalisierung „als Symptom einer psychischen Krankheit“ zu definieren; sie denken darüber nach, Psychiater zu bitten, das Chaos aufzuklären. Dann sprechen sie davon, einen „europäischen Islam“ zu schaffen, der völlig anders ist als der Islam anderswo auf der Welt.

Wie Ada Colau und Carles Puigdemont in Barcelona: Sie sagen, dass sie hohe Prinzipien haben und dass Barcelona für Immigranten „offen“ bleiben wird.

Angela Merkel weigert sich, die Konsequenzen ihrer Politik, unzählige Migranten zu importieren, zu tragen. Sie tadelt Länder in Mitteleuropa, die sich weigern, ihre Politik zu übernehmen.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs sehen, dass eine demografische Katastrophe stattfindet. Sie wissen, dass Europa in zwei oder drei Jahrzehnten vom Islam regiert wird.

Sie versuchen, nicht-muslimische Bevölkerungsgruppen mit Träumen über eine idyllischeZukunft zu betäuben, die niemals existieren wird. Sie sagen, dass Europa lernen muss, mit dem Terrorismus zu leben, dass es nichts gibt, was irgendjemand dagegen tun kann.
Aber es gibt vieles, das sie tun können; sie wollen es bloß nicht — es könnte sie moslemische Stimmen kosten.

Winston Churchill sagte zu Neville Chamberlain:

„Sie hatten die Wahl zwischen Krieg und
Schande. Sie haben Schande gewählt, Sie werden Krieg haben.“

Dasselbe gilt auch heute.

Vor zehn Jahren beschrieb der Historiker Walter Laqueur, was er die „letzten Tage Europas“ nannte, und sagte, dass die europäische Zivilisation sterben werde und dass nur alte Denkmäler und Museen überleben würden. Seine Diagnose war zu optimistisch. Alte Denkmäler und Museen könnten in die Luft gesprengt werden.

Schauen Sie sich nur an, was die schwarz angezogenen Anhänger der „Antifa“ – einer „antifaschistischen“ Bewegung, deren Aktionen total faschistisch sind – mit Statuen in den Vereinigten Staaten anstellen.
Die Kathedrale Sagrada Família in Barcelona wurde nur durch die Ungeschicklichkeit eines Terroristen verschont, der nicht wusste, wie man mit Sprengstoff umgeht. Andere Orte haben vielleicht nicht so viel Glück.

Der Tod Europas wird mit Sicherheit gewalttätig und schmerzhaft sein: Niemand scheint gewillt, ihn aufzuhalten.

Die Wähler könnten es immer noch, aber sie werden es jetzt tun
müssen, schnell, bevor es zu spät ist.

Dr. Guy Millière, ein Professor an der Universität von Paris, ist der Autor von 27 Büchern
über Frankreich und Europa

Die Flüchtlingsgewinnler: Caritas und Diakonie

Schlepper, Nepper und Bauernfänger leben in herrlichen Zeiten. Gedeckt von unseriösen Politikern und Kollaborateuren aus Klerus und Medien plündern diese Zeitgenossen die Staatskassen. Die von der Steuerkartoffel mühsam erwirtschafteten Gelder und von Beitragszahlern subventionierte Infrastrukturen wie das Gesundheitssystem werden zweckentfremdet.

Parteien wie die GRÜNEN, NGOs wie PRO ASYL, SEA EYE und andere oder Einrichtungen wie die Caritas schwimmen im Geld. In der Asylindustrie und der Antiabschiebe-Industrie knallen die Korken. Der kleine Mann wird zur Ader gelassen und seine Heimat wird mit kulturfremden Schiffbruchwilligen peu à peu bis zur Unkenntlichkeit verändert. Edmund Stoibers „durchrasste Gesellschaft“ nimmt Gestalt an.

Wolfgang Schimank befasst sich mit der eigenartigen Rolle von Caritas und Diakonie genauer:

589px-Caritas_logo.svg
Caritas

„Die Flüchtlingsgewinnler: Caritas und Diakonie Wer sich wundert, warum sich Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm vehement für „Flüchtlinge“, aber wenig für ihre verfolgten, mit dem Tod bedrohten Glaubensbrüder einsetzen, dem ist vielleicht nicht bewusst, dass sich Caritas und Diakonie seit Beginn der Flüchtlingskrise im Jahre 2015 eine goldene Nase verdienen. Dürfen Wohlfahrtsverbände solchen Profit machen?

800px-Marx_05-2009
Kardinal Reinhard Marx (c) Wikipedia

Von Gastautor Wolfgang Schimank

 

Caritas und Diakonie setzen sich aus tausenden Ortsvereinen zusammen und sind mit insgesamt 1.070.000 hauptamtlichen und mit insgesamt 1.200.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern die größten privatrechtlichen Unternehmen Deutschlands. Sie sind zweifellos eine tragende Säule des deutschen Sozialstaates. Beide Vereine genießen steuerliche Vorteile. In der Bevölkerung wird allgemein angenommen, Caritas und Diakonie seien eingetragene Vereine (e. V.) und dürften daher keine Gewinne erwirtschaften. Dieser Eindruck wird möglicherweise noch verstärkt, wenn beide Vereine bei jeder Gelegenheit darauf verweisen, sie seien „Non-Profit-Unternehmen“. Dem ist nicht so! Wie die FAZ darauf verweist, ist in Wirklichkeit bei dieser Organisationsform lediglich eine Gewinnausschüttung verboten. [1] Ansonsten obliegt es diesen Unternehmen, zu entscheiden, was sie mit dem erwirtschafteten Gewinn anfangen. Da sich Caritas und Diakonie Barmherzigkeit und christliche Nächstenliebe auf ihre Fahnen geschrieben haben, stehen sie in der Öffentlichkeit unter besonders kritischer Beobachtung. Für negative Schlagzeilen sorgte die Caritas, als ihr Geschäftsführer Rainer Fink im Februar 2014 seine Geburtstagsfeier als „dienstliche Veranstaltung“ deklarierte, sein neues Büro luxeriös ausstatten ließ und sein Gehalt sich innerhalb von drei Jahren von 102.319 Euro auf 162.319 Euro, also um 60.000 Euro, erhöhte. [2] Die Diakonie fiel unangenehm auf, als sie 2012 in Berlin ein 65 Millionen teures Verwaltungsgebäude errichten ließ. [3] Pikant an diesen „Ausrutschern“ ist, dass die an Caritas und Diakonie gezahlten Zuschüsse, die vom Staat, also vom Steuerzahler kommen, ungefähr 70 bis 80% ausmachen. Hierbei geht es nicht um „Peanuts“, sondern um zweistellige Milionenbeträge! Darauf gehe ich etwas später ein.

„Mit keiner Lobby ist die Politik so eng verbandelt wie mit den Wohlfahrtsunternehmen. Rund ein Drittel aller Bundestagsabgeordneten hat zugleich eine Leitungsfunktion bei der Diakonie oder Caritas inne, auf kommunaler Ebene sind die Verbindungen noch frappierender, mancherorts betreiben Staat und Wohlfahrt sogar gemeinsame Tochtergesellschaften.“

schrieb die „Wirtschaftswoche“ am 20. November 2012. [3] Die Interessensverquickung ist unübersehbar. Daher kann ruhigen Gewissens von einem bestens eingespielten „Kartell“ die Rede sein. Aus diesem Grund ist auch seitens Caritas und Diakonie keine Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik zu erwarten. „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe!“ heißt die Devise.

Die finanzielle Intransparenz beider Wohlfahrtsunternehmen war lange Zeit Gegenstand heftiger Kritik. Mit der Erarbeitung eines „Transparenzstandards für Caritas und Diakonie“ vom 11. Oktober 2010 kamen diese Vereine den Kritikern weitgehend entgegen. Allerdings
werden die Gewinn- und Verlustrechnungen für ein Geschäftsjahr mit großer zeitlicher Verzögerung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei der Bundesregierung herrscht betreffs der Zahlungen an Caritas und Diakonie eisernes Schweigen. Meine Anfragen dazu sind immer ins Leere gelaufen. Um dem Leser eine Vorstellung zu geben, um welche
Geldsummen es hier geht, möchte ich auszugsweise die Zuschüsse an die Caritas für das
Geschäftsjahr 2015 stellvertretend auch für die Diakonie angeben:

1.1 Kirchliche Zuschüsse 11.841.528,39 Euro entspricht 13,29%
1.2 Zuschüsse der EU 1.631.956,47 Euro entspricht 1,83%
1.3 Bundeszuschüsse 67.253.328,47 Euro entspricht 75,48%
1.4 Sonstige Zuschüsse 8.369.017,51 €uro entspricht 9,39%

89.095.830,84 Euro

Hinzu kommen Spenden, Erbschaften, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Vermögen, Vertrieb, Veranstaltungen und durch Auflösung von Passivposten. Es ergibt sich somit auf der Habenseite eine stolze Summe von 158.373.480,13 Euro. [4]

Wie wir es insbesondere von den Konzernen kennen, träumen auch Caritas und Diakonie vom ewigen Wachstum. Beide sind sehr erfinderisch, wenn es um die Entdeckung von Krisenphänomenen geht, zu der sie gleich die Lösung anbieten. Seit 1960 hat sich die Mitarbeiterzahl beider Unternehmen verdreifacht. Manche Ortsverbände haben eine aufgeblähte Verwaltung, bespickt mit Referenten, Unterreferenten und Sacharbeitern. [1]
Der protestantische Theologe und Professor Friedrich Wilhelm Graf, Autor des kritischen Buches „Kirchendämmerung“, sieht diese Entwicklung mit Sorge. Auf die Frage der „Wirtschaftswoche“, ob den Kirchen die Expansion in die Sozialbereiche gut bekomme, antwortete er:

„Ich glaube nicht. Zu viel Geld macht müde, denkfaul und bequem. Wer sich um alles kümmern will, droht seine zentrale Aufgabe, die Kommunikation des Evangeliums, zu vernachlässigen. Es ist jedenfalls nicht erkennbar, dass der Zuwachs an Personal den Kirchen auch eine religiöse Kompetenz beschert. Warum sonst laufen den Kirchen die
Menschen in Scharen davon? Allein 2008 haben 280.000 Deutsche ihren Austritt aus den Kirchen erklärt. Insgesamt haben Protestanten und Katholiken seit 1990 rund 6,5 Millionen Mitglieder verloren.“ [5]

Inzwischen vermitteln Aldi und Bild-Zeitung mehr das Evangelium als die satten Kirchen, beklagt sich auch der ehemalige ZDF-Moderator und Autor verschiedener Bücher Peter Hahne.

landesbischof-heinrich-bedford
Bedford-Strohm und Marx

Auch die Ablegung der Amtskreuze durch die Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche in Deutschland, des EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm und des Kardinals Marx, am 20. Oktober 2016 in Jerusalem auf dem Tempelberg haben viele Christen als Tiefpunkt in der jüngeren Kirchengeschichte empfunden. [6]

800px-2011-11_HeinrichBedford-Strohm6809
Heinrich Bedford-Strohm (c) Wikipedia

Bei Caritas und Diakonie scheinen die Worte „Barmherzigkeit“ und „Gnade“ nicht für die eigenen Mitarbeiter zu gelten. Dort herrscht nicht das uns bekannte Arbeitsrecht, sondern Kirchenrecht mit all seinen Konsequenzen. Hierzu gab es im April 2011 im Deutschen Bundestag einen Antrag der Linken mit der Überschrift „Grundrechte der Beschäftigten von Kirchen und kirchlichen Einrichtungen stärken“ (Bundesdrucksache 17/5523). [7]

Im Interview mit Friedrich Wilhelm Graf, das die Redaktion der „Wirtschaftswoche“ bereits im April 2011 führte, sprach er weise Worte über die Verfasstheit der Kirche, genauer gesagt über ihre Elite. Seine Aussagen lassen sich ohne weiteres auch auf die des Staates und ihrer
Elite übertragen. Der Zustand von Staat und Kirche beeinflusst, auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, in unterschiedlichem Maße unser Denken und Handeln.

Die jetzigen Kirchen- und Staatseliten erkennen die Anzeichen des Glaubwürdigkeitsschwundes nur in Ansätzen. Es geht der Kirche und dem Staat noch zu gut.

Stattdessen versteigern sich diese in Sozialpaternalismus (Nur die Elite weiß, was für das Volk gut ist. Die Interessen der Elite werden teils offen, teils versteckt, zum Beispiel durch „Nudging“, durchgesetzt.) und dogmatischer Verpanzerung (Die Elite ist gut, hat hehre Ziele. Kritiker werden verteufelt und oftmals in die rechte Ecke gestellt. Das macht die Welt übersichtlicher. Die Elite teilt die Personen ein, welche dazugehören und welche, die nicht dazugehören.) Trotz Glaubwürdigkeitsverlust und massiver Kirchenaustritte ist in beiden Kirchen eine „verstärkte Hinwendung zu autoritärem Klerikalismus und Hierarchiekult“ zu beobachten. [5]

Andersdenkende Kirchenmitglieder stehen unter enormen Druck.

Die Kirchen in Lateinamerika haben sich seit Ende des Zweiten Weltkrieges zuweilen gegen faschistische Diktaturen und Repressionen gegen die indianische Bevölkerung aufgelehnt. Erinnert sei an den ermordeten Erzbischof Óscar Arnulfo Romero y Galdámez von El Salvador. In Deutschland, Österreich und Südtirol halten sich die Kirchen hingegen an die Machthabenden. Sie nehmen die ihnen vom Staat zugedachte Rolle wahr und sorgen dafür, dass sich der gläubige Teil der Bevölkerung mit den Zuständen, die von der Staatselite verursacht worden sind, abfindet und im Idealfall diese sogar gut findet. Auffallend ist die gleichlautende Aussage von Politikern und Kirche, dass sich die Ursachen für Armut, Not, Flucht und Vertreibung nicht mit einfachen Worten erklären lassen und dass es keine Islamisierung in Deutschland und in Österreich gebe.

Dass das Wort „Islamisierung“ nicht ein Begriff für die Beschreibung eines Zustandes, sondern eines Prozesses steht, sei nur am Rande bemerkt. Damit liegen die Kirchen ganz auf der Linie Martin Luthers, der die vorherrschenden Machtverhältnisse als gottgegeben predigte. Die Mainstream-Medien sind nebenbei gesagt mittlerweile auch dabei, diese Aufgabe zu übernehmen.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich jeder mehr oder weniger christlich geprägter Deutscher und Österreicher mehr Sorge um den Fortbestand der Kirche macht als die Kirchenelite, die sich anmaßt, die Deutungshoheit für sich gepachtet zu haben. Wie der Staat, so die Kirche… Ich denke, die Kirche wird nur dann eine Zukunft haben, wenn sie nicht nur die Folgen der Fehler der Politiker mildert, sondern Ross und Reiter nennt, die dafür verantwortlich sind, wenn sie sozialkritischer und volksnaher wird und sich um den Erhalt der Identität des eigenen Volkes kümmert. Hierzu müsste die Kirche sich vom Staat lösen.
Dann würde es sicherlich weniger in der Kasse klingeln. Die Kirche hätte dann aber mehr Zuspruch von der Bevölkerung und möglicherweise auch wieder steigende Mitgliederzahlen.
Die jetzige Kirchenelite nimmt eher schwindende Mitgliederzahlen und eine immer größer werdende Abhängigkeit vom Staat in Kauf. Die innige Verbandelung mit den Machthabenden scheint der kurzsichtig agierenden Kirchenelite das lukrativere Geschäftsmodell zu sein. Die Frage ist nur, wie lange diese Politik gut geht… Merkels Flüchtlingspolitik hatte Caritas und Diakonie einen Konjunkturschub verliehen und
Begehrlichkeiten geweckt. [8] So ist es auch nicht verwunderlich, wenn Stimmen aus der Ecke dieser Wohlfahrtsunternehmen zu vernehmen sind, die am liebsten alle Flüchtlinge ins Land hereinlassen möchten. Dann könnten beide Wohlfahrtsverbände auf Jahre expandieren.

Das erinnert mich an den Spruch des Ablasspredigers Johann Tetzel: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“

[1] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/caritas-co-die-heimlichen-geschaefte-derwohltaeter-
1382329.html
[2] http://www.focus.de/finanzen/news/gehaltserhoehung-und-geburtstagsfeier-caritaschef-
laesst-feier-vom-arbeitgeber-zahlen_id_4911830.html
[3] http://www.wiwo.de/politik/deutschland/wohlfahrtsverbaende-caritas-und-diakoniebedienen-
sich-beim-staat/7397380.html
[4]
https://www.caritas.de/diecaritas/deutschercaritasverband/verbandszentrale/geschaeftsbe
richt/2015/geschaeftsbericht-des-deutschen-caritasverbandes-2015
[5] http://www.wiwo.de/technologie/theologe-graf-ein-tauschgeschaeft-zwischen-staatund-
kirche/5260628.html
[6] http://www.kath.net/news/59401
[7]http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/055/1705523.pdf
[8] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/das-geschaeft-mit-den-fluechtlingen-boomt-
14076977.html

 

 

Anhang:

Heinrich Bedford-Strohm fordert mehr Kontrolle im Bezug auf soziale Medien, um diese von unerwünschten Meinungen („Hassbotschaften“) zu säubern.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/facebook-ekd-vorsitzender-bedford-strohm-will-kontrolle-ueber-algorithmen/

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/ekd-funktionaer-lobt-auslauferlaubnis-fuer-fluechtlingsschiff/

Dresden: Tausende feierten vierten Geburtstag von Pegida

Angesichts eines unkontrollierten Zustroms von sogenannten „Flüchtlingen“ und Schiffbruchwilligen und einer im Zeitraffer unwiderlegbaren Islamisierung Europas gingen am 20. Oktober 2014 erstmals 350 beherzte Bürger auf die Straße, um gegen eine Politik der Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit zu protestieren. Das war die Geburtsstunde von Pegida. Bis zum 12. Januar 2015 wurden aus zunächst 350 Mutigen schließlich 30.000 Bürger.

Medien und Regierende verfolgten diesen Schneeballeffekt mit Entsetzen und Argusaugen. Von dieser von Woche zu Woche stärker werdenden Revolte aus der Komfortzone gerissen herrschte bereits zu Merkels plumper Rufmord-Silvesteransprache Alarmstufe Rot. Eine konzertierte Schmutzkampagne seitens der Medien und Verunglimpfungs-Orgie auch durch hochrangige Politiker hielten vermutlich Zehntausende davon ab, sich den vermeintlich radikalen Spaziergängern von Pegida anzuschließen.

Mit einer abschreckenden Wortwahl wie „Rattenfänger“, „Pack“ (Sigmar Gabriel) oder „Nazis in Nadelstreifen“ (Innenminister Jäger, SPD) diffamierten, dämonisierten, dezimierten und reduzierten in erster Linie rotgrüne Politiker wie Özdemir, Claudia Roth und Kathrin Göring-Eckardt einfache und rechtschaffene Bürger – die schließlich von ihrem im Grundgesetz verbrieften Recht zur Versammlungs- und Meinungsfreiheit Gebrauch machen wollten – als quasi verabscheungswürdigen Mob. Die Würde des Menschen ist in den Augen rotgrüner Ideologen eben nur selektiv unantastbar.

In „Philosophia perennis“ würdigt David Berger vier Jahre Bürger-Engagement unter dem gemeinsamen Motto PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes). Die von den Medien notorisch wider besseren Wissens als „ausländerfeindlich“ verunglimpfte Pegida weist in ihren Reihen einen nicht geringen Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund auf.

Pegida bleibt weiterhin der Stachel im Fleisch bräsig gewordener Politiker und ständiger Dorn im Auge einer Medienlandschaft, die ihren Titel „Lügenpresse“ nun wie einen Mühlstein hinter sich her schleppt.

(David Berger) Deutlich mehr als die 4000 erwarteten Teilnehmer feierten heute in Dresden auf dem Neumarkt den vierten Geburtstag der Bürgerbewegung „Pegida“. Und protestierten gegen die Politik des Systems Merkel. Prominenz aus ganz Europa war mit dabei.

Kaum hörbar waren die Rufe der linken Gegendemonstranten, die aus ganz Deutschland nach Dresden gekarrt wurden, um – unter der Ägide des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer (CDU) – die Geburtstagsfeier von Pegida zu stören – so groß war die Menge der Menge, die den Geburtstag von Pegida feiern wollen.

Der Platz konnte – wie folgendes Foto von Twitter zeigt – die Menschenmenge kaum fassen:

Nicht nur Christoph Berndt und Anne Haberstroh von „Zukunft Heimat“, auch Tommy Robinson feiern den Erfolg von Pegida. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Pegida-Gründer Lutz Bachmann sprachen Christoph Berndt (Cottbus), der belgische Politiker Filip Dewinter (Vlaams Belang), der bekannte Islamkritiker Michael Stürzenberger sowie Redner aus Tschechien, Belgien und Tommy Robinson aus Großbritannien.

Die ursprünglich angekündigten Sprecher Martin Sellner und Jürgen Elsässer („Compact“) mussten sich entschuldigen lassen. Vertreter der Identitären Bewegung waren aber zahlreich erschienen und stellten auch einen Glückwunsch-Redner bei den Feierlichkeiten: Pegida habe ein familiäres Verhältnis zu anderen ähnlichen Protestbewegungen aufgebaut, so der Redner der IB.

Friedensschluss mit Islam nicht möglich

Robinson unterstrich die dringende Notwendigkeit den Kampf gegen die Islamisierung mit all unserer Kraft fortzusetzen. Frieden mit dem Islam könne es nicht geben:

„Lasst euch nicht täuschen, Integration kann es im Islam nicht geben, ein Friede mit ihm ist ein falscher Friede.“

Mit dem zweifachen Absingen der Deutschlandhymne, der „Pegida-Hymne“ und einem großen Dank des Veranstaltungsteams an die Teilnehmer und die Polizei endete die durchwegs friedlich verlaufende Veranstaltung.

Verstimmungen mit Journalisten

Zu einer Verstimmung kam es gleich zu Beginn der Veranstaltung, als angeblich Journalisten vom Veranstalter angehalten worden sein sollen, „sich bei diesem zu melden – sinngemäß: um sich Erlaubnis zum Berichten zu holen.“ Nicht nur der linke Twitter-Account „Straßengezwitscher“, auch die Epoch Times berichtet darüber.

***

Sind die Grünen eine bürgerliche Partei? Robert Habeck will Geschichte umschreiben

Die grüne Gefahr wird unterschätzt. Hinter der schönen Fassade von Umweltschutz und ostentativer Mitmenschlichkeit lauert eine hässliche Fratze, die knallhart die Vernichtung des politischen Gegners verfolgt. Die GRÜNEN sind nur vordergründig eine demokratische Partei, die sich dadurch in Schale wirft, dem politischen Gegner eben diese Gesinnung mantraartig abzusprechen. Noch kaschieren die GRÜNEN ihr totalitäres Wesen im egalitärfrömmlerischen Gewand. Noch sind die GRÜNEN nicht mächtig genug, politische Gegner physisch zu vernichten. Die Inkubationsphase lässt sich aber bereits erahnen und wirft ihre Schatten voraus.

10172633_343626032490797_1931219241610546947_n
Katharina Schulze Gedenksteinschändung Trümmerfrauen Diffamieren – Dämonisieren – Denunzieren

Der politische Gegner wird momentan noch durch die Strategie „Diffamieren – Dämonisieren – Denunzieren – Dezimieren“ gesellschaftlich zur Strecke gebracht und in seiner beruflichen Existenz vernichtet.

V3WrNQuYk6E
„zentralisierte Unterbringung für integrationsunwillige Rechtsextreme“

Ein  Politiker der LINKEN lässt bereits jegliche Skrupel vermissen, Lager für „integrationsunwillige Rechtsextreme“ ernsthaft ins Spiel zu bringen.

Der Linksextremismus ist brandgefährlich. Ohne wenn und aber. Aus dem Schoße der 68er krochen die RAF und die GRÜNEN. Durch die GRÜNEN hat sich der Linksextremismus zum Wolf im Schafspelz gemausert. In verrückten Zeiten, in welchen Minderheiten Mehrheiten ihre Agenda aufoktroyieren, scheint der Linksextremismus salonfähig geworden sein.

43411721_153421668941572_3713565789412917248_n
Katharina Schulze schließt sich Aufruf zu Gewalt an

Als Unschuldslämmer posierende Grinsegesichter wie Katharina Schulze sympathisieren offen mit kriminellem Vereinigungen wie der „lieben Antifa“. Die Ströbele-Nachfolgerin und Berliner Grüne Canan Bayram kämpft offen für Enteignungen und für die Re-Installation der verbotenen linksextremen Plattform „linksunten.Indymedia“.

Wer den Kampf gegen GRÜN verpasst stärkt die Jünger eines neuen Totalitarismus in den Kleidern der Humanitärbigotterie.

In einem jüngst veröffentlichten Artikel folgerte der Autor von „Science files“:

„Wir sind ursprünglich davon ausgegangen, dass die Wahl der Grünen in Bayern eine Wahl durch Verantwortungslose darstellt und Ergebnis einer Re-Aktivierung der alten gesellschaftlichen Konfliktlinie zwischen Stadt und Land ist.

Pointiert stehen sich hier diejenigen gegenüber, die einen produktiven Beitrag leisten, und zwar in Form eines Mehrwerts, der aus ihrer Tätigkeit entsteht und diejenigen, die vom Mehrwert leben, entweder weil sie vom Staat Transferleistungen erhalten oder weil sie beim Staat beschäftigt sind.“

 

SCIENCE FILES taucht ab in die Untiefen grüner Projekte.

Sind die Grünen eine bürgerliche Partei? Robert Habeck will Geschichte umschreiben

Robert Habeck, der Chef der Grünen, will “Gräben überwinden“, die zwischen seinen Grünen und bürgerlichen Parteien bestehen. Er will dies auf eine Weise tun, die heute modern geworden ist: Sprachlich. Man definiert einfach um, was als bürgerliche Partei gelten soll und schon sind die Grünen ein bürgerliche Partei.

“Links und bürgerlich sind keine Widersprüche”, behauptet Habeck.

Und damit liegt er so falsch, wie man nur liegen kann.

Links und bürgerlich sind Widersprüche, kategorische Widersprüche.

Um dies zu zeigen, ist es notwendig, den Begriff der bürgerlichen Partei zu bestimmen. Denn es ist wie so oft: viele reden davon, kaum einer, der davon redet, weiß, wovon er redet.

Die Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft beginnt im Wesentlichen im späten 18. bzw. frühen 19. Jahrhundert. Die bürgerliche Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die ihre Verfasstheit dem Adel und der ständischen Gesellschaft, die es vor der bürgerlichen Gesellschaft gab, abgetrotzt hat. Die bürgerliche Gesellschaft findet ihren Ausdruck im Nationalismus der Studenten, die am 18. Oktober 1817 auf die Wartburg gezogen sind, um gegen die deutsche Kleinstaaterei zu protestieren, sie findet ihren Niederschlag im Hambacher Fest, das wie das Wartburgfest unter den Farben „Schwarz-Rot und Gold“ stattgefunden hat, die bürgerliche Gesellschaft findet ihren Niederschlag im Wirken der Göttinger Sieben, in der Frankfurter Nationalversammlung und schließlich in der Verfassung der Weimarer Republik.

Eine bürgerliche Gesellschaft ist eine liberale Gesellschaft, eine kapitalistische Gesellschaft, in der Bildung, Arbeit und Leistung an die Stelle von Abstammung, Stand und Ehre getreten sind. Es ist eine Gesellschaft des freien Handels, des Marktes, der Offenheit, der Rechtsstaatlichkeit, eine liberale Gesellschaft. Karl Marx hat die Bestandteile der bürgerlichen Gesellschaft gemeinsam mit Friedrich Engels im „Kommunistischen Manifest“ fast umfassend aufgezählt: die bürgerliche Produktionsweise (Kapitalismus), die bürgerlichen Eigentumsverhältnisse (Privateigentum), die bürgerlichen Verkehrsverhältnisse (freier Warenverkehr), die bürgerlichen Familienverhältnisse (Ehe, Kleinfamilie), dies alles sind Begriffe, mit denen Marx die bürgerliche Gesellschaft von seiner Phantasie der kommunistischen Gesellschaft abgrenzt. In der kommunistischen Gesellschaft gibt es nichts „Bürgerliches“ mehr. Die bürgerliche Gesellschaft ist somit das Gegenteil einer kommunistischen oder sozialistischen Gesellschaft. Bürgerliche Parteien können folglich keine linken Parteien sein, es besteht eine Unvereinbarkeit.

Bürgerliche Parteien, wie sie von Parteienforschern seit Jahrzehnten, fast Jahrhunderten den sozialistischen und kommunistischen Parteien gegenübergestellt werden, sind religiöse Parteien, wie das Zentrum oder die Bayernpartei, es sind konservative Parteien, die von der ideologischen Mitte bis zum rechten Rand einer Gesellschaft reichen, wie die Deutschnationale Volkspartei, die Deutsche Volkspartei, die Christlich-Demokratische Union, die Christlich-Soziale Union, die Republikaner, die Alternative für Deutschland usw.

Bürgerliche Parteien grenzen sich von sozialistischen, kommunistischen und faschistischen Parteien in gleicher Weise ab. Wie wir vor einiger Zeit in einem Post gezeigt haben, ist der Antifaschismus eine bürgerliche, keine linke Bewegung gewesen. Er richtete sich gegen den italienischen Faschismus des Duce und den deutschen Faschismus Hitlers, er umfasste den russischen Faschismus Lenins und Stalins und richtet sich gegen Maos chinesische Variante des Faschismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist es linken Organisationen gelungen, den Begriff des Anti-Faschismus zu kapern und sich zu Kämpfern gegen den Faschismus zu erklären. Ein Etikettenschwindel, denn man kann nicht bekämpfen, was man als ideologischen Kern in sich trägt.

Liberale Parteien werden zuweilen zum Lager der bürgerlichen Parteien gerechnet, die Betonung der individuellen Freiheiten, die Befürwortung einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung und des Wettbewerbs, die Frontstellung gegen einen hegemonialen Staat und das Beharren auf dem Leistungsprinzip sind die Gründe, weshalb Differenzen, wie sie etwa im Hinblick auf die Fragen bestehen, ob Sicherheit wichtiger ist als Freiheit oder Religiosität ein Bestandteil moderner Staatsverfassungen sein kann, zu ignorieren.

Diese Bestimmung bürgerlicher Parteien lässt sich nun auf die Grünen anwenden, um die Frage zu beantworten, ob die Grünen eine bürgerliche Partei sind, wie Robert Habeck behauptet. Antwort: Sie sind es nicht.

Die Grünen agieren gegen den Kapitalismus, setzen ihre Variante einer Planwirtschaft gegen die freie Marktwirtschaft. Sie sind technologiefeindlich, adaptieren die alte Klassentheorie von Marx, indem sie primitive dichotome Feindbilder pflegen, von Großunternehmen, die die Umwelt zerstören, und Ökobauern, die jeden Grashalm hätscheln zu den Reichen, die ihr Geld in Steueroasen parken, um es dem Zugriff des Staates zu entziehen und denen, die zurückbleiben, in Armut. Die Grünen gehören auf die Seite der Marx-Nachfolgeparteien, ins Lager der Kommunisten und Sozialisten.

Grüne setzen nicht auf Arbeit und Leistung, sondern auf Quoten und die Herstellung von Ergebnisgleichheit, nicht auf Chancengleichheit und Gerechtigkeit und somit auf das Gegenteil dessen, was in einer bürgerlichen Gesellschaft den Wertekanon ausmacht. Sie sind auch hier im Lager der sozialistischen und kommunistischen Parteien.

Grüne sind kollektiven Rechten verpflichtet. Sie streiten für Frauen und LGBTxxx und Migranten. Im Gegensatz dazu sind bürgerliche und liberale Parteien individuellen Rechten verpflichtet und kennen keine Gruppenrechte, keine Quoten und keine Privilegien, die an Gruppenzugehörigkeit gebunden sind. Auch hier gehören die Grünen ins Lager der sozialistischen, kommunistischen, ja faschistischen Parteien. Sie alle eint der Widerwille gegen Individualrechte.

Grüne sind darüber hinaus eine hegemoniale Partei. Grüne versuchen, ihren Bestand an Ideologie, ihren Feminismus, Antirassismus, Linksextremismus, Antikapitalismus, Öko-Extremismus zur alleinverbindlichen Norm zu erklären und anderen zu oktroyieren. Auch hier sind Grünen den Faschisten, den Kommunisten und Sozialisten nahe und so weit von bürgerlichen und liberalen Parteien entfernt, wie man nur entfernt sein kann.

Bürgerliche und liberale Parteien haben eine Wählerschaft, die überwiegend aus den produktiv Arbeitenden aus Mittelstand und Arbeiterschaft besteht. Grüne haben eine Wählerschaft, die überwiegend aus denen besteht, die beim Staat angestellt sind oder von staatlichen Transferzahlungen abhängen (durch Bafög, durch Projektmittel, durch Hartz-IV), die Wähler bürgerlicher und liberaler Parteien produzieren einen Überschuss, die Wähler der Grünen leben von diesem Überschuss.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Grünen sind das Gegenteil einer bürgerlichen Partei, sie sind eine linke Partei verankert in Sozialismus und Kommunismus mit einer totalitären Tendenz zum Faschismus.

 

Öffentlich-rechtlicher Mißbrauch von Umfragen

Vertrauensseligkeit schützt vor Mißbrauch nicht. Gerade der sich selbst mündig wähnende Bürger ist häufig nur ein kleines Rädchen in der Maschinerie des nützlichen Idioten.

Wenige Tage nach der Bayern-Wahl kommen zahlreiche Unstimmigkeiten ans Tageslicht. Im Vorfeld der Wahlen manipulieren Umfragen den Wähler bis zum letzten Augenblick.

Die Lektüre der „Nachdenkseiten“ hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Öffentlich-rechtlicher Missbrauch von Umfragen. Und dies unentwegt.

Veröffentlicht in: Demoskopie/Umfragen, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache, Wahlen

Sowohl die ARD als auch das ZDF haben gestern in ihren zentralen Sendungen Tagesthemen, Tagesschau in 100 Sekunden und ZDF heute mit Umfragen gearbeitet. Bei der ZDF heute Sendung vom 18.10.2018 war die Hessen-Umfrage der Aufmacher. Dort hieß es: „Hessen: Grüne legen stark zu; …“. So auch bei der Tagesschau um 18:00 Uhr, bei den Tagesthemen und auch bei der Tagesschau in 100 Sekunden. Ein wahres öffentlich-rechtliches Feuerwerk! Hier werden Umfragen dazu benutzt, um Stimmung in die gewollte Richtung zu machen. Albrecht Müller.

Im konkreten Fall ist schon seit einiger Zeit erkennbar, dass die Öffentlich-rechtlichen Meinungsmacher ein Faible für die Grünen haben (Siehe auch diesem Beitrag zur Wahl in Bayern) Als Kollateralschaden nehmen sie hin, dass auch die AfD mit nach oben gezogen wird.

Vorsicht wäre geboten. Es ist allgemein bekannt, dass Umfragen unsicher sind und allenfalls eine aktuelle Momentaufnahme darstellen können. In Nebensätzen wird das bei den oben zitierten Meldungen auch meist vermerkt. Wir wissen weiter, dass solche Umfrageergebnisse manipuliert sein können. Wir wissen, dass es so etwas wie einen durch Umfragen erzeugten Mitzieheffekt – in der Fachsprache Bandwaggon – gibt. Und wir wissen aus früheren Erfahrungen, dass solche Umfragen auch zur Mobilisierung zugunsten gefährdeter Parteien und Regierungen führen können. Das hat Frau Noelle-Neumann von Allensbach beispielhaft schon 1965 demonstriert. Da hat Allensbach mit Unterstützung der Medien ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU/CSU und SPD und die Gefahr der Abwahl des CDU-Bundeskanzlers signalisiert; hinterher wurde dann zugegeben, dass das gar nicht stimmte. Im konkreten heutigen Fall könnte die massive Umfrage-Agitation dazu führen, dass CDU-Anhänger in Hessen mobilisiert werden und sich die Partei des hessischen Ministerpräsidenten, die CDU, doch noch und überraschend erholt.

Es ist vermutlich unvermeidbar, dass Umfragen veröffentlicht werden und dass auch öffentlich-rechtlichen Medien darüber berichten. Was im konkreten Fall auffällt, und darauf wollte ich hinweisen, ist die Prominenz und Penetranz der Berichterstattung über Umfragen. Auf der Basis dieser Umfragen werden lange Erwägungen über Koalitionen und über mögliche Ministerpräsidenten angestellt. Das ist grotesk und vor allem ein Zeichen des Niedergangs dieser Medien.

Fürstenfeldbruck: schwere Tumulte mit über 100 Afrikanern

Pi-news berichtet über Vorgänge, die Ponyhof-Medien lieber unter den Teppich kehren:

Kriegsszenen aus den Bayerischen Dschungelcamps – an einem Tag

München-Fürstenfeldbruck: Schwere Tumulte mit über 100 Afrikanern

Fürstenfeldbruck: Wer halb Nigeria ins schwarze Bayern holt, muss sich schwarz ärgern. Bayerische Behörden „machtlos“ angesichts zunehmenden Riots. In Alfred Schweitzers Dschungelcamp Lambaréné ging es dagegen „gesittet“ zu.

Von MAX THOMA |

Schon wieder tumultartige Kriegsszenen in Fürstenfeldbruck bei München: Über hundert so genannte „Schutzsuchende“, vorwiegend aus Afrika, griffen ein Großaufgebot von Polizisten an und verletzten Security-Mitarbeiter – auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Am Dienstagabend kam es in der „Asylresidenz Fürstenfeldbruck“ im Laufe einer Zimmerkontrolle zunächst zu Handgreiflichkeiten gegen einen Security-Mitarbeiter durch eine nigerianische Asylbewerberin. Dabei entstanden in weiteren Zimmern weitere „Streitigkeiten“ zwischen Asylforderern und Sicherheitsdienstmitarbeitern. Eine 22-jährige nigerianische Bewohnerin stieß dabei unaufhörlich verbale Bedrohungen gegen eine Security-Mitarbeiterin aus und ließ sich nicht mehr beruhigen.

„Und dann drehen die durch“

Im weiteren Verlauf „solidarisierte und versammelte sich eine größere Zahl von Asylbewerbern“, in der Spitze bis zu 100 Personen.  Aus dieser Menschenmenge heraus wurden dann Gegenstände nach Polizei- und Rettungsdienstkräften sowie auf Security-Mitarbeiter geworfen. Außerdem wurden wie üblich wieder diverse Fensterscheiben und Türen beschädigt.

Im Laufe der Geschehnisse hatte ein Nigerianer einen Säugling „mehrfach hochgehoben, ihn fallen lassen, um ihn kurz vor dem  Boden wieder aufzufangen“. Polizisten sicherten das Kind, was wohl auch zur weiteren Eskalation beitrug. Teils mussten sich Polizisten regelrecht verschanzen vor der anstürmenden und brüllenden Menge. Asylbewerber gingen wie üblich mit Stuhlbeinen, Schlaggeräten und Mülleimern bewaffnet auf die Polizisten los. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitten fünf Security-Mitarbeiter Verletzungen – die Wache wurde „praktisch gestürmt“. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Zur Bewältigung der Einsatzlage wurde ein Großaufgebot von polizeilichen Einsatzkräften, darunter auch ein Polizeihubschrauber, zur Asylunterkunft Fürstenfeldbruck beordert. Erst mit einem massiven Kräfteaufgebot gelang es, die Aggressionen der aufgebrachten Menschenrudel zu beruhigen und die Lage einigermaßen zu bereinigen. Die zuvor renitente 22-jährige Nigerianerin wurde zusammen mit ihrem Ehemann und dem Kind in Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern in das Ankunftszentrum München gebracht.

Jungle-2-Jungle – Frust in „Fursty“ Fürstenfeldbruck

Um die Situation nachhaltig zu beruhigen, war die Anwesenheit von Einsatzkräften bis nach Mitternacht erforderlich. Im Verlauf des Abends wurden circa 100 mal mutwillig Brandmelder in der Unterkunft ausgelöst und teilweise zerstört. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts verschiedener strafrechtlich relevanter Tatbestände, wie gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung sowie Missbrauch von Notrufen. Derzeit wird der Tatbestand des Landfriedensbruchs und die Übernahme der Sachbearbeitung durch die Kripo Fürstenfeldbruck geprüft. Das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord berichtet von „tumultartigen Auseinandersetzungen“ in der Asyl-Dependance Fürstenfeldbruck.

Oft gehe es in der Massenunterkunft mit derzeit um die 1000 Asylbewerbern um Kleinigkeiten, erklärt ein Sicherheitsmitarbeiter: „Und dann drehen die durch.“

Fürstenfeldbrucks „Integrationsreferent und Caritas-Obmann“ Willi Dräxler reagierte am Mittwochvormittag entsetzt auf die erneute Eskalation: „In der Unterkunft entstehe all das, was man sich nicht wünscht“. Viele der Geflüchteten stünden nach Caritas-Schlepper-Mittäter Dräxler „unter enormem Druck, etwa weil sich Verwandte von ihnen in Libyen in der Hand von Schleppern befänden – sie würden gefoltert, wenn kein Geld komme. Sie werden erpresst von den Schleppern.“

Immer wieder gebe es laut Dräxler Klagen über das (durchwegs halale) Essen. „Sie vertragen es nicht.“ An der Verpflegung entzünde sich oft der Zorn. Weil die meisten in der Unterkunft wüssten, dass sie abgeschoben werden sollen – was aber nicht passiert – habe auch keiner von ihnen Interesse, Deutsch zu lernen. Asylindustrie-Mitarbeiter Dräxler: „Dieses System ist zum Scheitern verurteilt.“

PI-NEWS berichtete bereits vielfach über die mittlerweile kriegsähnlichen Zustände in der schwarz-dominierten Asylunterkunft Fürstenfeldbruck im immer noch schwarz-dominierten Bayern – 89,8 Prozent der bayerischen Wähler wollen es aber weiterhin so haben.

Tumulte auch im ANKER-Zentrum in Donauwörth

Ebenfalls am gestrigen Dienstag kam es in einem Gebäude der Aufnahmeeinrichtung Donauwörth zu einer „Auseinandersetzung“ zwischen den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und nigerianischen Asylsuchenden. Hintergrund waren auch hier Zimmerkontrollen durch den Sicherheitsdienst. Im Rahmen der Kontrollen konnte in einem Raum ein Kampfmesser, welches laut Hausrecht verboten ist, aufgefunden werden. Als sich die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes daraufhin entschlossen, das Zimmer der Bewohner zu durchsuchen, reagierten diese „äußerst aggressiv“. Letztendlich kam es zu wechselseitigen Tätlichkeiten, bei denen mehrere Schwarzafrikaner von den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes sogar fixiert werden mussten.

Nachdem sich die Situation „aufschaukelte“, inzwischen „solidarisierten sich weitere ca. 50 Personen mit ihren Landsleuten“, wurde die Polizei verständigt. Diese rückte mit einer größeren Anzahl an Streifen an. Weiterhin waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt auf Steuerzahlerkosten im Einsatz. Zwei Asylbewerber wurden von der Polizei zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach ersten Erkenntnissen wurden insgesamt neun (!!) Mitarbeiter der Sicherheitsfirma leicht verletzt, vier durch Bisse einer 25-jährigen Nigerianerin (Stichwort: HIV, Hepatitis C).

Wo sich „eine Seite“ massiv solidarisiert, entsteht zwangsläufig auch die Solidarisierung einer „anderen Seite“. Haben sich auch die bayrischen Grün*Innen schon mit ihren Menschengeschenken solidarisiert?

Dr. Albert Schweitzer, Afrika-Experte und „Friedens“-Nobelpreisträger 1952 in seinem Buch „From My African Notebook“ prophetisch zum praktizierten „Historisch einzigartigen Sozial-Experiment“ – mittlerweile dem Dritten auf deutschem Boden:

Dr. Albert Schweitzer
(c) Wikipedia

„Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, die Leiden von Afrika zu lindern“. Die Afrikaner „haben weder die intellektuellen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten, um sie mit weißen Männern in einer beliebigen Funktion unserer Zivilisation gleichzusetzen oder zu teilen. Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, ihnen die Vorteile zu bringen, die unsere Zivilisation bieten muss, aber mir ist sehr wohl bewusst geworden, dass wir diesen Status behalten: die Überlegenen und sie die Unterlegenen.

Denn wann immer ein weißer Mann versucht, unter ihnen als gleicher zu leben, werden sie ihn entweder zerstören oder ihn verschlingen. Und sie werden seine ganze Arbeit zerstören. Erinnert alle weißen Männer von überall auf der Welt, die nach Afrika kommen, daran, dass man immer diesen Status behalten muss: Du der Meister und sie die Unterlegenen, wie die Kinder, denen man hilft oder die man lehrt. Nie sich mit ihnen auf Augenhöhe verbrüdern. Nie Sie als sozial Gleichgestellte akzeptieren, oder sie werden Dich fressen. Sie werden Dich zerstören.“

Hier die eindrucksvollen Eindrücke vom Leben in der Fursty-Unterkunft aus dem Jahr 2015 bevor die illegal importierten neuen Fürsten der Finsternis aus dem „Herz der Finsternis“ im frustrierten Fürstenfeldbruck ankamen.

In the Ghetto: München-Mitte

Die Partei der GRÜNEN ist im Grunde genommen nichts anderes als eine linksextreme Sekte.

Daumen-hoch-thumb-thumbs-up-Zustimmung-positive-Bewertung-Affirmation-Einverstaendnis-Kritisches-Netzwerk-aus-Verachtung-fuer-deutschland-Gruene-neue-erfinden-qpress-225x300
GRÜNE (c) qpress

Science Files beschäftigt sich mit dem Phänomen Ghetto und Grüne.

In the Ghetto: München-Mitte

Milieustudien kommt dann, wenn es darum geht, die Ursachen plötzlicher und regional begrenzter Wahlerfolge bestimmter Parteien zu erklären, eine besondere Bedeutung zu. Rudolf Heberle hat schon in den 1940er Jahren in einer Reihe von Beiträgen, die u.a. in der American Sociological Review veröffentlicht wurden (z.B. The Ecology of Parties: A Study of Elections in Rural Communities in Schleswig-Holstein, 1918-1932) an vielen Beispielen dargestellt, wie es der NSDAP im Laufe der 1920er und frühen 1930er Jahre gelungen ist, bäuerliche Strukturen und ganze ländliche Gemeinden u.a. in Schleswig-Holstein zu übernehmen und die Zustimmung zur nationalsozialistischen Gesinnung zur Norm und somit zum Kit des geschaffenen Milieus zu machen.

In einem von Eike Hennig herausgegebenen Sammelband (Hessen unterm Hakenkreuz. Studien zur Durchsetzung der NSDAP in Hessen) finden sich eine Reihe von Beträgen, die zeigen, wie nationalsozialistische Milieus gebildet wurden, von denen manche zunächst als soziale Ghetto vom Rest der sie umgebenden Milieus sowohl räumlich als auch ideologisch getrennt waren, und wie die NSDAP im weiteren Verlauf in Hessen Fuß fassen konnte.

Dabei sind die Analysen nicht auf die NSDAP beschränkt, wenngleich seit den 1990er Jahren die Politikwissenschaft ihre entsprechende Tradition vergessen zu haben scheint, eine Tradition, an der auch Alf Mintzel mit seinen zahlreichen Studien zur CSU mitgearbeitet hat. Am bekanntesten ist wohl seine Darstellung der Schaffung von CSU-Milieus, die den Aufstieg der Partei unter Alfons Goppel ermöglicht haben, in seinem Buch: „Die CSU: Anatomie einer konservativen Partei 1945 – 1972“.

Die Bedeutung von Milieustudien zur Erklärung von Erfolg und Misserfolg von Parteien ist gut dokumentiert.

Von einem Milieu wird in der Regel gesprochen, wenn Menschen Lebensumstände, Wertorientierungen, Klassenzugehörigkeit oder bestimmte Verhaltensweisen teilen, die sie von der sie umgebenden Gesellschaft unterscheiden. Praktizierende Katholiken bilden in der Regel ein eigenes Milieu. In den 1920er Jahren  gab es Arbeitermilieus.

Wer die Mannheimer Quadrate kennt, der weiß, dass sich zwischen Marktplatz und Neckar ein Milieu gebildet hat, das von Migranten geprägt ist, erkennbar an den Läden und den Menschen, die dort leben.

In der Theorie wird davon ausgegangen, dass Milieus kein Problem darstellen, so lange sie sich nicht so stark von der sie umgebenden Gesellschaft unterscheiden, dass es keine oder nur noch wenige und meist unbedeutende Gemeinsamkeiten gibt. Ist dies der Fall, dann spricht man besser von einem sozialen Ghetto, einem räumlichen Gebiet, in dem Menschen leben, die sich aufgrund von Verhaltensweisen, Wertvorstellungen oder  Lebensumständen von der sie umgebenden Gesellschaft nicht nur unterscheiden, sondern explizit abgrenzen und die keinerlei Bereitschaft haben, sich an die umgebende Gesellschaft zu akkulturieren, die ihre Andersartigkeit von der sie umgebenden Gesellschaft vielmehr zum sie definierenden Merkmal erheben.

In Berlin gibt es entsprechende Milieus der Linken, die sich explizit von den Grundlagen des Landes abgrenzen, das sie für ein Stück Scheiße halten (was sie jedoch nicht daran hindert, an dessen Transferleistungen, Infrastruktur und den bereitgestellten Dienstleistungen zu partizipieren). Diese Abgrenzung beginnt beim Strafrecht und hört bei der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die sie ablehnen, auf.

Seit der letzten Landtagswahl in Bayern stellt sich uns die Frage, ob es ein entsprechendes Milieu, das sich zum sozialen Ghetto entwickelt hat, auch in München gibt. Anlass dafür, diese Frage zu stellen, ist der Kommentar eines ScienceFiles-Leser, den wir unten wiedergeben.

Wir sind ursprünglich davon ausgegangen, dass die Wahl der Grünen in Bayern eine Wahl durch Verantwortungslose darstellt und Ergebnis einer Re-Aktivierung der alten gesellschaftlichen Konfliktlinie zwischen Stadt und Land ist. Pointiert stehen sich hier diejenigen gegenüber, die einen produktiven Beitrag leisten, und zwar in Form eines Mehrwerts, der aus ihrer Tätigkeit entsteht und diejenigen, die vom Mehrwert leben, entweder weil sie vom Staat Transferleistungen erhalten oder weil sie beim Staat beschäftigt sind.

Letztere wählen die Grünen.

Der oben angesprochene Kommentar beschreibt das Milieu von München-Mitte, dem Wahlkreis, in dem die Grünen mit 42,5% der Zweitstimmen ihr bestes Ergebnis landesweit erreicht haben. Die Beschreibung ähnelt in weiten Teilen der Beschreibung eines sozialen Ghettos, wie man sie u.a. bei Heberle finden kann. Das soziale Ghetto dieser Wähler der Grünen ist exklusiv, was angesichts der von Grünen ständig betonten Bedeutung der Diversität geradezu Realsatire darstellt. Das soziale Ghetto dieser Wähler der Grünen ist hegemonial. Alternative Lebensentwürfe, die von der Binnen-Norm abweichen, werden nicht geduldet. Das soziale Ghetto dieser Wähler der Grünen ist expansiv-missionarisch, indem versucht wird, die eigenen Wertvorstellungen und Lebensumstände auch für angrenzende Stadtbezirke zur Norm zu erheben und keinerlei Abweichung mehr zuzulassen.

Wer die Studien von Heberle kennt, der kann nicht anders, als beunruhigt zu sein, ob dieser erschreckenden Übereinstimmung zwischen Heberles Beschreibung der Hegemonie und nachfolgenden Expansion der NSDAP in Schleswig-Holstein und den offenkundigen Parallelen zum Totalitarismus, wie sie im sozialen Ghetto der Öko-Grünen zu finden sind und im nachfolgenden Kommentar beschrieben werden.

Es wäre schön, weitere Rückmeldungen von Lesern zu erhalten, weitere Beschreibungen des Grünen-Milieus, um auf dieser Basis entscheiden zu können, wie weit die Ghettoisierung schon fortgeschritten ist und ob die Parallelen zur NSDAP so ausgeprägt vorhanden sind, wie es ein Vergleich mit den oben genannten Arbeiten zur NSDAP nahelegt.

„Also hier in München Mitte lebt mittlerweile vor allem die sogenannte Bionade Bourgeoisie, für Sie gibt es hier Alles: Bioläden, Ökofriseur, Bioweinhandlung, Biogastronomie, Waldorfschule, Ökokindergarten (auch vegan!) usw. Von der teuren Luxus Innenstadt Altbauwohnung alles in wenigen Schritten zu erreichen – ohne Auto, ohne U-Bahn, ohne Bus, nicht mal das Fahrrad ist unbedingt von Nöten. Alle anderen, die auch (noch) hier leben, etwas erledigen müssen oder einfach nur durch müssen stören da nur. Die verpesten Ihre Luft, stören Ihre Ruhe, Parken in Ihren Straßen herum und sollen doch bitteschön woanders fahren oder gleich leben, die passen eh nicht mehr hier her. Bezeichnenderweise gibt es hier kaum noch Münchner schon gar nicht unter 50, nicht mal Bayern, die können sich solche Viertel eben nicht mehr leisten. Pech gehabt.

Mich wundert der Erfolg der Grünen hier kein Bisschen, das passt wie die Faust auf‘s Auge.

Auch wir sind schon auf dem Sprung und ziehen bald weg, unsere Tochter ist sogar schon ausgewandert, da Sie selbst mit einem Master in Informatik (und Frau) anderswo bessere Möglichkeiten geboten bekam, als im ach so hippen und modernen (?) München. Rette sich wer kann, für alle die bleiben müssen (mussten wir auch sehr lange) tut es mir wirklich leid, aber ich fürchte es wird auch längerfristig nur noch teurer und lebensunwerter für nicht so gut Alimentierte.

Zu Londoner Verhältnissen ist es nur noch ein kleiner Schritt, aber selbst unsere Stadtpolitiker interessiert das nicht die Bohne, gehören ja schließlich auch zu dieser Klientel, da ist dann auch das Parteibuch vollkommen egal. Man hilft nur sich selbst und seinesgleichen.“

Literatur

Heberle, Rudolf (1944). The Ecology of Political Parties: A Study of Elections in Rural Communities in Schleswig-Holstein, 1918-1932. American Sociological Review 9(4): 401-414.

Hennig, Eike (Hrsg.)(1984). Hessen unterm Hakenkreuz – Studien zur Durchsetzung der NSDAP in Hessen. Frankfurt a.M.: Insel-Verlag.

Mintzel, Alf (1975). Die CSU. Anatomie einer konservativen Partei 1946 – 1972. Opladen: Westdeutscher Verlag.

von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!