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Martin Schulz gewinnt Grand Prix der Humorlosigkeit

Bei Majestätsbeleidigung hört der Spaß auf. In dieser heiklen Frage herrscht vollendete Harmonie zwischen Präsident Erdogan und Kapo Martin Schulz (SPD).

Im ersten Fall mußte sich Jan Böhmermann unbestimmte Zeit berechtigte Sorgen um die Zukunft seiner Vorhaut machen. Erdogans langer Arm macht vor keinen Unterhosen halt. Monatelang imponierte Böhmermann durch Schleichfahrt beim Ausloten der Untiefen der Mulmigkeit. Zwischen Vorhaut und vorlaut liegt nur ein winziger Buchstabe. Mit einem Scherenschnitt ist eine zärtliche Beziehung und eifrig gehätschelte Identität im Eimer.

Jetzt aber ist dem „zwangsnüchternem Sauertopf aus Würselen“ (taz) der Kragen geplatzt. Nicht verwunderlich für den aus einstig vulkanologisch aktiven Regionen stammenden Martin Schulz. Der Vesuv aus Würselen ergoss seine Lava als Bürgermeister bereits gegen Asylanten und später im EU-Parlament gegen Andersdenkende.

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Bürgermeister Martin Schulz versperrt Asylanten den Weg in sein Wohzimmer

Nach krachenden Niederlagen bei drei Landtagswahlen erdreistete sich die Junge Union Bayern nach dem G20-Inferno von Hamburg in einem ausgedachtem Tweet am 7. Juli eine Schippe drauf zu legen, und die Galle vom Kapo zum Überlaufen zu bringen:

Junge Union Bayern
Blasphemie (screenshot)

Aus dem Taufbecken der Genossen verirren sich zwar nur wenige kluge Köpfe in die zivilisierte Menschheit. Aber in der DDD-Technologie (Diffamieren – Dämonisieren – Denunzieren) sind die Brunnenvergifter der SPD Avantgarde wie des Kaisers Kampfgas-Kompanien vor Ypern. Ein Umstand, den zahlreiche denunzierte unbescholtene Wirte leidvoll bezeugen können.

In rasantem Tempo verbot das Landgericht Hamburg am 25.Juli den aus Aussagen von SPD-Politikern zusammen gedrechselten Tweet:

„Wir empfinden Linksextremismus als aufgebauschtes Problem. Deshalb wollen wir mit deren politischen Fürsprechern ab September in Deutschland regieren“

(JU Bayern)

Fakt ist, daß die Partei-Kollegin Manuela Schwesig (SPD) den Linksextremismus als „aufgebauschtes Problem“ definiert, und laut der Tageszeitung „Welt“ vom 30.6.2014 alle Programme gegen Linksextremismus ersatzlos gestrichen hat. Martin Schulz selbst hat Rot-Rot-Grün im Saarland befürwortet und diese Koalition auch auf Bundesebene bis heute nicht ausgeschlossen.

Antragsteller und somit Denunziant soll laut „Süddeutscher Zeitung“ Parteichef Martin Schulz persönlich gewesen sein. SPD und DDD lassen sich ohne schwer traumatisierende Kollateralschäden wie siamesische Zwillinge nicht mehr voneinander trennen.

Die hanseatischen Richter haben den Wadlbeißern aus der Jungen Union Bayern unter der Androhung eines Ordnungsgeldes von 250.000.-Euro die Veröffentlichung und Verbreitung dieses offenbar Genossen höchst beunruhigenden Tweets untersagt.

Eigentlich ziemlich preiswert, damit Kapo Schulz nicht rot anläuft wie ein Hummer im Kochtopf.

Heilfroh über diese Gerichtsentscheidung war SPD-Generalsekretär Heil.

Allein die Vorstellung, daß ein tobender Ralle Stegner tollwütig twittert und sein Sohn in Antifa-Montur grölt und marodiert, belastet den sozialen Frieden.

Wenn SPD-Politikern der Kamm schwillt, dann riecht es nach Götterdämmerung und Barrikaden.

Vor allem nach einschlägigen Hyperventilations-Seminaren.

Die mainstream-Medien berichteten über die Posse des Kanzlerkandidaten und Thronräubers Martin Schulz überwiegend trantütig und humorlos –  den Wortwitz des JU Tweets verkennend – eher im Sinne von Spaßbremse Schulz.

Leserkommentare hoben sich von der einschläfernden Berichterstattung der Massenmedien wohltuend ab:

Stanislav, Dienstag, 25.Juli, 21:17 Uhr
3. Frage an Radio Eriwan
Ist dieses Schulzzitat eine Fakenews?
„Wir empfinden Linksextremismus als aufgebauschtes Problem“

Im Prinzip ja, aber es ist keine FakeNews sondern es war Frau Schwesig.
Und sie hat es nicht nur gesagt, sondern auch so gemeint.
Dafür hat sie im Gegenzug das einzige Programm gegen Linke Gewalt gestrichen…. und Schulz lässt sie machen.
Programierer, Dienstag, 25.Juli, 20:47 Uhr
2. Schamlos und dreist
Mit diesen Worten könnte man diesen Artikel beschreiben.
Warum?
Tja, der BR konditioniert sogar bei FakeNews der JU den Beitragszahler.
Der Leser lernt hier dass folgende Aussage FakeNews ist „Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem“ von Politiker „Austauschbar“

Liest nun also der treue BR Gläubige auf rechten Hetzseiten dieses Zitat, etwas in Zusammenhang mit Manuela Schwesig, so wird er denken dass böse Hetzer diese arme Frau diffamieren wollen.
Aber halt!
Eine kurze Recherche im Netz bringt zu Tage: Das hat sie gesagt :O
zB Welt am 30.06.2014 zudem hat sie alle Programme gegen Linksextremismus ersatzlos gestrichen…

Seriöser Journalismus hätte geschrieben:
„Dieses Zitat stammt nicht von Martin Schulz! Es stammt von seiner Parteikollegin Manuela Schwesig!“

Aber FakeNews sind wie Mundgeruch, den haben immer nur die anderen.
Stan, Dienstag, 25.Juli, 18:59 Uhr
1. Majestätsbeleidigung wieder einführen
Wenn der pH-Wert von Martin Schulz ins saure Milieu fällt, dann soll er mit Erdogan ein Gipfeltreffen vereinbaren.
Tagesordnungspunkte: Majestätsbeleidigung, Folter, Todesstrafe.
Satire-Paragraphen und Umerziehungslager für Humor-Sympathisanten.
Ständig kritisieren oberlehrerhafte deutsche Politiker die Türkei und China.
Die Wirklichkeit straft den egalitärfrömmelnden Humor-Wüsten-Staat BRD Lügen: wir sind Exportweltmeister des moralinsauren Moralismus.
250.000.-Euro für einen Tweet – am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

Antwort von R.Kotz, Dienstag, 25.Juli, 20:00 Uhr

Stan, nach dem “ Kommentar“ melden sie sich eher bei Erdogan.
Mit Verunglimpfungen jedweder Art können sie es gut mit ihm aufnehmen.

(Anm. d. Redaktion: Satz gestrichen. Wir wünschen uns hier respektvolle Diskussionen. Bleiben Sie bitte sachlich. Respektieren Sie andere Meinungen!)

Bei Schulz kann wenigstens noch etwas “ abfallen“ , (Anm. d. Redaktion: Satz gestrichen. Wir wünschen uns hier respektvolle Diskussionen. Bleiben Sie bitte sachlich. Respektieren Sie andere Meinungen!) Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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Antwort von R.Kotz, Dienstag, 25.Juli, 20:39 Uhr

An und für die Redaktion,
Entschuldigung, sie haben natürlich recht.
Bei solchen nicht- respektvollen Kommentaren-, “ geht es doch noch mit mir durch“ .
Ich verspreche Besserung 🙂 .
Anm. d. Redaktion: Danke!
Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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Burkini als politisches Symbol

Juli 2017. Bei einer brütenden Hitze von 32°C sind die Freibäder voll. Jung und alt in Badehosen oder Bikinis. Die Sonne führt Regie. Stoff ist überflüssiger Ballast. Sogar Tiere lechzen nach Erfrischung. Krähen schauen dem Treiben mit offenen Schnäbeln zu.

Nichtsdestotrotz gibt es Ausnahmen. Ein junger moslemischer Macho mit ein paar Kindern lässt seine Frau neben sich vollverschleiert darben. Hitze hin, Hitze her. Keine Gnade, keine Vernunft, kein Wort des Mitgefühls zur Frau angesichts der drückenden Temperaturen, den Schalter auf Intelligenz umzustellen, und anachronistischen Fundamentalismus über Bord zu werfen. Auch die umliegenden Badegäste haben nicht den Mut, dem geradezu sadistischem Treiben ein Ende zu setzen.

Bayern ist bunt. Komplett verhüllte Schloßgespenster gehören für politisch korrekte Schafe anscheinend dazu. Auch in Schwimmbädern.

Im Freibad Unterhaching (Landkreis München) schwimmt eine Frau im Burkini. Der Bademeister ist überfordert. Er zieht es vor, weg zu sehen. Der Mann der Burkini-Schwimmerin unter all den Normalen im Bassin scheint die Szenerie zu genießen: der Islam ist nun auch im Freibad angekommen. Mit seinen Kindern schaut er dem Schauspiel mit Satisfaktion zu.

Ein Burkini sagt mehr als 1000 Worte. Sitten, Werte und Traditionen in Deutschland sind für Moslems Makulatur. Respekt und Integration sind für zu viele Moslems nur Begriffe, die bei Bedarf nur einseitig gelten oder instrumentalisiert werden.

Kopftücher oder Burkinis haben keinerlei sinnvollen Zusatzwert. Sie haben allerdings Symbolkraft und Sprengkraft. Sie sind ein Votum, ein Manifest, eine Demonstration. Sie offenbaren eine innere Haltung, daß sich Moslems bereits als die neuen Herren im Land fühlen und kein Hausrecht anerkennen.

„Das Kopftuch ist die Flagge des Islamismus“ resümierte Alice Schwarzer in ihrem Buch „Die große Verschleierung“. Kopftücher signalisieren Männern demonstrativ: „in jedem Mann steckt ein potentieller Vergewaltiger, wenn Frauen ihre Reize nicht verbergen.“ Das Kopftuch dient zur Erniedrigung der Frau und zur Abwicklung der Aufklärung. Der Renner unter Hohlköpfen. Zana Ramadani (33), albanische Muslima, Femen-Aktivistin und CDU-Mitglied sieht das Kopftuch als Symbol der Geschlechter-Apartheid.

Kopfwindeln, Pissnelken, Ehrenmorde …… der Islam ist nicht reformierbar.

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Der Islam ist eine Idelogie der Eroberung unter dem Deckmantel der Religion. Der Islam gehört zu keinem aufgeklärtem Land.

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Der Islam ist ein Anachronismus. Als solcher gehört der Islam bestenfalls ins Museum.

 

Anhang:

Die fatalen Folgen eines die Realitäten ignorienden deutschen Asylrechts nehmen Fahrt auf. Das dicke Ende steht einem naiven Mittel- und West-Europa erst bevor. Eine Meldung des BR mag dies erahnen lassen:

„Berliner Staatsschutz bereitet sich auf Freilassung eines gewalttätigen Islamisten vor
Berlin: Dem Staatsschutz in der Bundeshauptstadt macht die bevorstehende Freilassung eines als gefährlich eingestuften Islamisten große Sorgen. Der Mann saß zunächst wegen schweren Raubes ein. Dann hat er bei einer Zellendurchsuchung randaliert und einen Beamten attackiert und nochmals sechs Monate bekommen. Noch aus dem Gefängnis heraus drohte der 27-jährige Libanese im Internet mit Anschlägen auf Ungläubige. Trotzdem steht seine Entlassung spätestens in einigen Monaten bevor. Eine Abschiebung in den Libanon ist unmöglich. Das Land stellt verurteilten Islamisten keine neue Papiere aus – die alten Dokumente des 27-Jährigen sind verschwunden. Nun wird erwogen, den Mann nach seiner Entlassung per elektronischer Fußfessel, durch Melde-Auflagen und ein Internet- und Handy-Verbot unter Kontrolle zu halten. Quelle: B5 21.07.2017 16:45“

 

 

Jutta Ditfurth im Münchner Kessel

„Der Münchner Kessel ist eine bayerische Zubereitungsart für Demonstranten, die dort als Schmankerl gelten“  (aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie). Versager Olaf Scholz (SPD) sinniert derzeit über das weite Themenfeld „Hamburg ist bunt“ – Pannen, Steine, Scherben.

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„Ein Kessel Buntes“ war für den Leichtmatrosen im Amt des Bürgermeisters, Olaf Scholz ein zu heisses Eisen. Jutta Ditfurth im Münchner Kessel weiterlesen

Afrikanisches Lamento. Kein Chauffeur, nichts zu vögeln und kein Geld auf den Bäumen

Böses Erwachen für Afrikaner in Sizilien. Der Weg vom Gummiboot zur märchenhaften Rettung aus „Seenot“ bis zur Landung auf europäischem Boden sorgt für Unmut. Der NGO-Shuttle-Service durch mediterrane Leuchtturmklatscher ins Land der Zitronen lässt zu wünschen übrig.

„Wo bleiben Schampus, Kaviar und roter Teppich ?!?“

Das ARD-Magazin „Report Mainz“ informierte sein Publikum am 11.7.2017 gekonnt melodramatisch „Wie Flüchtlinge in Italien ausgebeutet werden“. Touristen sollen mit schlechtem Gewissen ihren sauer verdienten Urlaub am besten zum Kotzen finden, und die eifrigsten Denunzianten werden von Protagonisten wie Valentina Campanella (Migranten-Organisation ANOLF) unverhohlen angestiftet, alle Dunkelmänner zu verpfeifen, die Afrikaner „ausbeuten“.

Die frustrane Einsicht, daß in Italien wider Erwarten kein Geld auf den Bäumen wächst, vertieft und multipliziert das Gefühl der Diskriminierung. Sogar Bäume sind bis in die Kronen rassistisch. Strukturell und institutionell.

Stattdessen ödes Malochen für wenig Kröten. Beim Drogendealen in Nigeria floß Knete weiland wie geschmiert. Sogar am Papagalli-Strand pure Tristesse. Nur Ottos Mops. Das Fickvieh trotzt. Keine Manager-Gehälter, Chaffeure und Limousinen. Nur Limonen. What a shit.

„Sie behandeln uns wie Menschen zweiter Klasse!“

„Das ist moderne Sklaverei. Sie beuten uns aus!“

„Die Touristen haben hier viel Spaß. Wir aber leben im Elend“

Der Filmbeitrag arbeitet mit so raffinierten wie simplen Klischees. Afrikaner machen Arbeitgeber, Touristen und den weißen Mann generell für ihre Befindlichkeiten verantwortlich.

„I clandestini sono lazzaroni. Ci stanno colpevolizzando.“

„Illegale Migranten waren schon in ihrer Heimat Faulpelze. Jetzt schieben sie uns ihren Frust in die Schuhe.“ (Reaktionen sizilianischer Büger).

Im Gegensatz zur NO WAY-Politik Australiens haben Regierungen wie die deutsche unter Angela Merkel  sich stets das desaströse HumanitärUNrecht (Nichtzurückweisungsprinzip laut Art 33 GFK in Straßburger Auslegung) schön geredet mit Versprechen von einem El Dorado in Deutschland eine Sogwirkung entfacht. Deutsche Medien fluteten alle Kanäle mit der Propaganda von den vermeintlichen „Fachkräften“. Sprenggläubige afroislamische Karawanen packten ihre Smartphones und warfen ihre Pässe weg, um in die Häuser einzuziehen, die die deutsche Regierung in einem der ohnehin am dichtesten besiedelten Ländern der Welt für das Dritte-Welt-Prekariat mit Steuergeldern baut.

NGOs, Leuchtturm- und Bahnhofsklatscher, Teddybärwerfer agieren unter dem grenzenlos bunten Banner des normativen Individualismus (No border no nation no culture no future). 

Der Traum von Zuhälter-Gehältern am Zipfel von Italien floppt, und leistet Vorahnungen Vorschub, am Arsch der Welt anzudocken.

Statt schnellem Geld nur zäher Zaster.

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Beliebter Aphorismus bei Realitäts verdrossenen Afrikanern in Italien ist das legendäre

„Sie behandeln uns wie Tiere“.

Jeder Tropfen Schweiß ist einer zuviel.

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Cartoons von Roger Schmidt

 

Bedingungsloses Grundeinkommen ist unverhandelbar.

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Bedingungsloses Grundeinkommen! Jeder Tropfen Schweiß ist einer zuviel!

Die Pfütze „Mittelmeer“ verneigt sich vor der Größe Afrikas.

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Afrika ist größer als der Horizont des gemeinen Buntblödels (homo decadens confusus). Hier: Deutschland im Größenvergleich mit dem Kontinent der Superlative.

Und jetzt auch noch das:

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Taufkirchner Gemeinderat wühlt nach Schlupflöchern gegen die Demokratie

Heute, am 11. Juli 2017 findet eine Veranstaltung im Kultur & Kongress-Zentrum in Taufkirchen (München-Land), Köglweg 5 um 19.00 Uhr mit Beatrix von Storch (AfD) statt.

Der Gemeinderat von Taufkirchen beschloß in einem bizarrem Auswuchs von Größenwahn, die Veranstaltung einer demokratischen Partei zu verbieten.

Marc Schreib, Kommentator des „Münchner Merkur“ hat angesichts offenkundiger demokratischer Defizite diese Variationen der Willkür mit spitzer Feder virtuos auf´s Korn genommen:

„Der Taufkirchner Gemeinderat fasst unter Ausschluss der Öffentlichkeit den Beschluss, die Wahlkampfveranstaltung der AfD im Kulturzentrum zu verhindern. Sie weigern sich, einer Vermietung des Saals zuzustimmen. Das Argument: Man wolle ein Zeichen setzen. Lesen dazu einen Kommentar von Merkur-Redakteur Marc Oliver Schreib:

Ein fragwürdiges Beispiel für Demokratieverständnis hat jetzt der Gemeinderat in Taufkirchen abgegeben. Er verbietet nach einem mehrheitlichen Votum der AfD, im Kulturzentrum eine Versammlung abzuhalten – obwohl alle formalen Vorgaben erfüllt sind. Es soll ein Zeichen gegen Hetze gesetzt werden, schön und gut. Aber nicht mit diesen Mitteln. Auch die Definition von Hetze legt in diesem Zusammenhang nicht das Kommunalparlament fest, sondern die Judikative. Beängstigend ist die Begründung für den Rechtsbruch im stillen Kämmerlein der Nichtöffentlichkeit: Hier wird eine höhere Moral in Anspruch genommen, das Recht neu gestrickt und jenseits der Zuständigkeit gehandelt. Dieses Abstimmungsergebnis ist eines demokratisch gewählten Gemeinderates in vielfacher Hinsicht unwürdig. Dass einer von ihnen von einem Beschluss nicht einmal etwas weiß, ist dabei nur eine peinliche Pointe.“

 

Die Altparteien fürchten um ihre Pfründe und erweisen sich als Schönwetter-Demokraten.

 

Anhang:

Konsequenz einer völlig verfehlten Asylpolitik ist das sich ausbreitende Clan-Unwesen in Deutschland und Österreich. Libanesische, Arabische, Nigerianische und Tschetschenische Clans sind mafiös strukturiert. Menschenhandel, Drogen, Raubmord. Kontrollverlust bei Justiz und Polizei, die selber immer mehr weg sehen, weil Clans selbst in Gerichtsgebäuden randalieren.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article154287509/Mit-diesem-Schlag-hatte-der-Clan-nicht-gerechnet.html

http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/clan-drohte-machen-das-columbiabad-platt

Neueste Meldung des BR vom 12.7.2017

„Goldmünzenraub: Vier Verdächtige eines arabischen Clans festgenommen
Berlin: Im Fall des wohl aufgeklärten Diebstahls einer hundert Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum gehen die Ermittler von 13 Tatverdächtigen aus. Vier Verdächtige im Alter zwischen 18 und 20 Jahren seien bei der heutigen Razzia festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Sie gehörten einem großen Clan mit arabischen Wurzeln an. Von der Münze, der kanadischen „Big Maple Leaf“, gibt es weiter keine Spur. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie zerlegt und in kleinen Teilen verkauft wurde. Quelle: B2/KL/Dig 12.07.2017 15:00″

 

Fortsetzung folgt

 

Rosa Faschismus im Aufwind

Quängelnde Individuen verlangen nach der nährenden Übermutter und ertragen keinerlei Disziplinierung durch kollektive Interessen. Die Grünen waren stets Vordenker des normativen Individualismus, der dieses Jahr offiziell zur Staatsideologie avancierte.

Eine neue Religion breitet sich aus wie der Nebel des Grauens. Bis in die letzten Ritzen und Poren der Privatsphäre dringt sie ungebeten ein. Mit einer unangehmen Penetranz und Omnipräsenz erreicht sie via Fernsehen, Radio, Megaphon, Lautsprecher und Video-Leinwände alle Nischen des öffentlichen Raums: Kindergärten, Schulen, Universitäten, Arbeitsplätze, U-Bahnen, Fußballstadien und Veranstaltungen. Mal subtil, mal brachial: ein Rosa Faschismus hat den Diskurs, der längst vor einer Mixtur aus Konformitätsdruck und Opportunismus kapituliert hat, fest im Griff.  Der normative Individualismus ist zur offiziellen Ideologie des autoritären Humanitärstaats avanciert.  Mehrere Weichenstellungen erfolgten dieses Jahr.  Mehrmals war Bundestagspräsident Lammert dabei führend.   Nicht zufällig wurde zeitgleich mit der gestrigen „menschenrechtlichen“ Großtat der Meinungsfreiheit ein schwerer Schlag versetzt.

Angesichts der Wortwahl des dozierenden ARD-Kommentators zum Thema „Ehe für alle“ sei Stirnrunzeln gestattet:

„Ich kann es kaum erwarten, bis Unwörter wie Homoehe endlich der Vergangenheit angehören .. Unsere Gesellschaft wird noch toleranter … Die wenigen, die noch immer hinter dem Mond leben, und glauben Schwule und Lesben diskriminieren zu können, müssen jetzt anerkennen … da sind jetzt noch ein paar Unverbesserliche“

Der ARD-Kommentator Michael Stempfle benutzt den Ausdruck „noch toleranter“. Verwechselt er „tolerant“ mit „totalitär“?

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Westliche Werte-Gemeinschaft (WWG)

Seit Begriffe wie AIDS und HIV in aller Munde waren, outeten sich nach und nach Schauspieler, Musiker, Politiker oder Fußballer als schwul. B- und C-Promis kurbelten ihre Karrieren durch Homo-Exhibitionismus an. Schwule Bürgermeister und lesbische Moderatorinnen wurden von Medien umgarnt und sonnten sich im Sympathie-Bonus.

Bunte Medien vermitteln den Eindruck, als „Hetero“ zu einer aussterbenden Art zu gehören.

Eine faschistoide rosa Knüppelrhetorik gehört längst zum Inventar von Kommentatoren und Talkshows.

Bei Rainer Brüderle (FDP) führte eine eher harmlose Bemerkung zum Karriereknick und geradewegs in den Sexismus-Strudel eines „Dirndlgates“. Der Monitor-Moderator Georg Restle ist ein weiteres Beispiel für die DDD-Strategie linientreuer politischer Korrektheit, indem er Sportkommentator Mehmet Scholl wegen einer flapsigen Bemerkung ans Kreuz des Rosa Faschismus nagelt:

Zu den gegenwärtig übelsten Verunglimpfungen gehören sprachliche Neuschöpfungen wie „homophob“.

Rosa Faschisten erkennt man an deren Wortschatz und sprenggläubigen Unwörtern wie „Rassist“, „Nazi“ oder „homphob“. Was vor 1989 „Revanchisten“, „Revisionisten“, „Ewig Gestrige“ oder „Imperialisten“ waren, sind jetzt die Heiden der neuen Religion Rosa Faschismus.

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Wenn von „westlichen Werten“ oder „westlicher Wertegemeinschaft“ die Rede ist, dann kleistern deren Repräsenten den Heiligen Geist vom Christopher Street Day, offener Gesellschaft, Menschenrechten, Empathie und Willkommenskultur in die Säulenhallen der Humanitärbigotterie und Egalitärfrömmelei. Politisch unkorrekt zu sein gehört im Rosa Faschismus zu den Kapitalvergehen. Nicht nur Franz Schönhuber, Eva Hermann oder Jürgen Möllemann mussten erfahren, daß politischer Exorzismus längst salonfähig ist.

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FoTo: Allianz Arena/B.Ducke (siehe link München TV, https://www.muenchen.tv/christopher-street-day-125-000-feiern-csd-parade-bilder-video-177288/)

Selbst ein Regenbogen darf kein Regenbogen mehr sein. Die Ideologie dahinter entwickelt sich zur Drohkulisse. Der Regenbogen ersetzt heute Hammer und Sichel.

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Wer nicht Empathie-positiv ist ist suspekt. Wege ins bunte Fegefeuer sind vorprogrammiert wie Spießrutenläufe in der „offenen Gesellschaft“, wie sie eine Caroline Emcke und ähnliche Galionsfiguren der neuen Religion symbolisieren.

Ehe für alle. Der Bundestag überrumpelt das Volk.

Erika Steinbach sprach von einer „Sturzgeburt“. Der Bundestag peitscht Gesetze und Paragraphen in Geisterfahrermanier durch die Annalen der Dekadenz, daß ein durchschnittlicher Bundesbürger keine Chance hat, die Konsequenzen zu erfassen.

Volker Beck fliegt eight miles high. Tunten tanzen. Weltoffene Ärsche furzen ihr Hosianna. Margot Kässmann und Wellness-Rektoskopen lauschen braunen Winden.

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Mit einer Mehrheit von 393 Abgeordneten von 623 abgegebenen Stimmen votierten bunte Volksvertreter für eine völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare. Bunte Medien sehen in dem karnewahl-artigen Holterdipolter-Happening eine „historische Entscheidung“.

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Die Grünen feierten im Bundestag mit Konfetti. Der Bundestag – ein Käfig voller Narren. Da scheint ein alberner Konfettiregen obligat.

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Der zu unfreiwilligem Humor tendierende Bayerische Rundfunk versucht sich in seiner Hofberichterstattung als Stimmungskanone und jubelt über „Positive Reaktionen aus Bayern“ zum Thema „Ehe für alle“. Ein screenshot zeigt, daß der diesbezügliche Bericht von 100 Lesern statt der fünf möglichen Sterne hundert mal die Katastrophal-Bewertung von nur einem Stern erreichte. Die Interpretationskünste der BR-Mitarbeiter sind ein Brüller. Krachende Niederlagen mutieren zu triumphalen Erfolgen. Je nach Situation wird auch aus einem kümmerlichen Stern dann schon mal eine Supernova. Dehnbare Begriffe gehören beim BR offenbar zum täglichen Lobgesang.

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Die Stimmungskanonen und Jubelper(ver)ser vom BR brauchen mal wieder Nachhilfe im Sterndeuten.

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Das Abstimmungsergebnis ist ein Ausdruck der Dekadenz einer Gesellschaft. Die Parallelen zur spätrömischen Dekadenz samt Völkerwanderung sind frappierend. Die grassierende spätgermanische Dekadenz und die Masseneinwanderung nach Deutschland ähneln dem Verfall des Römischen Weltreichs.

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Quelle: FB Michael Stürzenberger

Schizophren daran ist nicht zuletzt, daß die Migranten in der Regel aus homophoben Kulturkreisen kommen und auf Konfrontationskurs mit rotgrünbunter Toleranzbesoffenheit liegen. Dass die Kirchen einen weiteren Baustein ihrer Daseinsberechtigung mit der Implosion eines Sakraments verlieren, gehört zu den Treppenwitzen der Geschichte. Amen.

Mehr

Zu dem Konfettiregen kam ein unwürdiger Umgang mit Erika Steinbach hinzu.
Auf ihre durch und durch wohlgeformte und auch versöhnliche Abschlussrede antwortete Präsident Lammert mit substanzloser Polemik, für die er tosenden Beifall erntete, wohingegen Steinbach ihre 27jährige Abgeordetenkarriere ohne Applaus beendete.
Lammert war Anfang dieses Jahres eine der Schlüsselfiguren bei der Etablierung des normativen Individualismus als zentraler Verfassungsnorm.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!