Scholz bläst zum Kreuzzug

Bundesobergenosse Scholz stilisiert Russlands Donbass-Präventivkrieg zum „Kreuzzug gegen die liberale Demokratie“. So legitimiert er seinen eigenen uferlosen Buntblödel-Kreuzzug. Zu diesem ruft er unter Rückgriff auf Gräuelpropaganda auf. Die Rede von Scholz ist durch und durch verlogen und destruktiv. Sie verbaut jeden Dialog und lässt nur totalen Krieg zu. Wo die Wahrheit keine Chance mehr hat, entscheidet der Stahl. Die Lösung müsse auf dem Schlachtfeld gesucht werden, meinte EU-Oberdiplomat Josep Borell schon im März, um sich ganz auf Gräuelpropaganda zu verlegen. Scholz kommt etwas verspätet und zaudernd zur der gleichen feigen Versager-Einsicht, die wir auch beim Münchner Obergenossen und im Europarat beobachten. Diese retardierten, regressiven Hetzer dürfen nicht gewinnen, könnte man unter Anwendung ihrer eigenen Logik sagen. Das werden sie wohl auch nicht, und die Zeche zahlen wir.