OVCW-Douma: Westen versinkt im Lügennetz

Die Organisation zum Verbot chemischer Waffen (OVCW, engl. OPCW) der UNO hat auf Betreiben von US+GB+FR einen Chemiewaffenangriff von Syrien in Douma erlogen, um einen eigenen Bombenangriff zu rechtfertigen, und dann die eigenen OVCW-Inspektoren, die nach eingehender Vor-Ort-Inspektion Assad entlasteten, gemobbt und geschasst. Der Versuch, die Missetaten zu verbergen, hat zu immer weiteren Lügengespinsten geführt und immer mehr moralische Autoritäten des Wertewestens dabei nachhaltiger kompromittiert als die meisten vergleichbaren wertewestlichen Lügenmärchen.


Zuletzt beschmutzte sich das Europäische Parlament (EP), wo Frankreichs Ex-Regierungsmitglied Nathalie Loiseau als Sitzungsleiterin den Abgeordneten, die kritisch nachfragten, über den Mund fuhr, Redezeit stahl und sich beim OPCW-Vertreter Fernando Arias für das Fehlverhalten von Abgeordneten, die „Fakenews verbreiten“, entschuldigte. Der französische OVCW-Botschafter Nicolas de Revière flunklerte gar von „pseudowissenschaftlichen“ Methoden der OVCW-Kritiker. Diese Kritiker sind aber die angesehensten Wissenschaftler und Mitgründer der OVCW, die vor Ort die Inspektionen vornahmen und dann hinausgeworfen wurden, nachdem sie Ergebnisse gefunden hatten, die Assad entlasteten und westliche Agenten („Weißhelme“) belasteten. Wer diese Kritiker als „Pseudowissenschaftler“ verunglimpft, verunglimpft damit die gesamte Arbeit der OVCW. Nach Rauswurf der angesehensten eigenen Leute schrieb die OVCW 2019 schließlich einen Fantasiebericht, der sich auf keine Recherchen stützen konnte aber von einem Breiten Bündis wertewestlicher Diplomaten, Politiker und Medien-Leithammel mit den üblichen Mitteln der Diffamierung Andersdenkender (z.B. als Agenten Moskaus, Rechtfertiger böser Diktatoren) vertreten wird. Der brasilianische OVCW-Gründer José Bustani wurde schon früher im Zusammenhang mit den Lügen über irakische Chemiewaffen von US-Vertretern mit Austrittsdrohungen und dem Hinweis „Wir wissen wo Ihre Kinder leben“ (nämlich in London und New York) bedroht und zum Rücktritt gezwungen. Leitmedien wie BBC waren Protagonisten der Lüge, während alle anderen durch ihr Schweigen zu Komplizen derer wurden, die auf die Gräber der Opfer von Douma spucken und die Ermittlung der Schuldigen blockieren.
Dieser Fall ist besonders interessant, weil dort der Wertewesten nicht irgendwelche Außenseiter sondern die eigenen Fachleute und Gründer hinausgeworfen und diskreditiert hat. Das lässt sich nicht durchhalten, außer vielleicht durch Redeverbote und Totschweigen. Deshalb sind die Szenen im EP, die Aaron Maté, selber ein führender Experte in der Angelegenheit, in seiner wertvollen und kurzweiligen Video-Dokumentation zeigt, besonders vielsagend.
In anderen Fällen, in denen unsere Lügenpresse genau so mauert, wie z.B. Hunter Bidens Festplatte, Biden-Burisma-Korruptionssumpf und US-Wahlbetrug oder auch der Nawalny-Geschichte, den Lebenlügen der Ukraine oder der Leugnung von Großem Austausch bis hin zur unterschiedlichen Intelligenz der Rassen, wird oftmals genau so vorgegangen wie bei der OVCW-Douma-Lüge, aber man hat gegen die Leitlügner*innen weniger in der Hand. Versuche von SZ, FAZ etc sich in ihrer Werbung als demokratiewahrende Wahrheitssysteme und Wächterräte darzustellen, erscheinen vor diesem Hintergrund orwellianisch.


Mit einem englischsprachigen Lied „I don’t feel hate, I just feel sorry“ wollten die vorbildich bunten Vertreter Deutschlands beim Eurovision-Wettbewerb wohl ihre Verachtung gegenüber (angeblich überhand nehmenden) rächten Hasskommentatoren ausdrücken.
Die Botschaften der moralischen Supermächte Deutschland und Schweden in Japan fallen durch Einmischung in innerjapanische Fragen des MeToo-Menschenrechts-Mimosenschutzes unangenehm auf.
Die Polizei durchsucht Björn Höckes Wohnhaus in Thüringen, weil dieser sich abfällig über SeenotschlepperIn Rackete und die von ihr laut Focus-Bericht aufgefischten VerbrecherInnen geäußert hatte. Den Staatsanwaltschaften geht es bekanntlich um Stigmatisierung und Fischfang.

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