Gaulois Réfractaires

Gallisches Dorf gegen Imperium der Buntblödelei

Auf internationaler Ebene zeigt sich ein Konflikt zwischen extrem weit fortgeschrittener Buntblödelei der Anglosphäre, die demnächst von einer Kobold-Kanzlerschaft in Buntschland noch übertroffen werden könnte, auf der einen Seite, und galllischen Dörfern und bösen Bären auf der anderen.

Gallisches Dorf widersetzt sich transatlantischer Buntblödelei

In der Anglosphäre (US, GB, CA etc) wird man heute ausgegrenzt, wenn man nicht von „systemischem Rassismus“ schwadroniert und gegen solchen zu kämpfen vorgibt. Wer einmal aus einem alten Text das N-Wort vorgelesen hat, muss eine Prozedur der Kritik und Selbstkritik absolvieren, um reintegriert werden zu können. Es reicht heute, wie auch Steinmeier predigt, nicht mehr, kein „Rassist“ zu sein. Man muss viel gegen die Alten Weißen Männer und ihre repressiven Systeme agitieren, um sich zu entweißen (déblanchiser) und als „Antirassist“ akkreditieren zu können. Das Weißsein ist ein Makel, von dem man sich befreien kann, indem man sich zum Bundesgenossen der Schwarzen (ally) ausbilden lässt. Schulungen führen in USA und Wertewesten die Arbeitgeber durch. Als Guru gilt eine ziemlich unoriginelle Feministin. Im Moment ist Frankreich noch ein gallisches Dorf, das sich gegen die US-Mode sperrt und hofft, diese werde wieder weggehen. Die New York Times hat mehrere Leitartikel gegen Frankreich veröffentlicht, in denen sie dessen Unterwerfung verlangt. Napoleon und der französische Kolonialismus wurden zuletzt als besonders rassistisch attackiert. Der hier interviewte Soziologe und Buchautor Matthieu Bock-Coté kommt aus Quebec und ist stolz darauf, zum Sprachraum des galllischen Dorfs zu gehören. Er sieht ähnlich wie Bernard Lugan gute Chancen, den Widerstandskampf zu gewinnen, sofern man ihn aktiv führt. Allerdings führt Bock-Coté ihn, ähnlich wie sein Gesprächspartner André Bercoff , aus einer universalistischen Sicht. Von „Rassismus“ und „Alt-Right“ distanzieren sich beide. Dass das neue rassische Selbstbewusstsein einen real existierenden Graben zwischen Afrika und Eurasien (mehr als zwischen Weißen und „Farbigen“) wiederspiegeln könnte, an dem Integration (in der Masse) tatsächlich scheitert, ist auch für diese Leute ein verbotener Gedanke, gegen den sie als die besseren Antirassisten kämpfen. Wer von dem Titel „racialisme“ angelockt glaubte, etwas über die humangenetischen und evolutionspsychologischen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte erfahren zu können, wird enttäuscht. Bock-Coté und Bercoff sehen aber auch, wohin das neue „gute“ Rassenbewusstsein uns führt und wie es Nationen wie Frankreich, die lange Zeit ihre Afrikanischstämmigen wirklich zu Franzosen gemacht zu haben glaubten, zersetzt. Die assimilierende Nation verhinderte den Rassenkrieg, und genau sie wird von den modernen „antirassistischen“ Rassenkrieger*innen gezielt zerstört.

Sehr hoffnungsvoll stimmen auch die mitunter ezzellenten Wortmeldungen aus dem Publikum von Sud Radio. Einige dieser Anrufer wären selber gute Studiogäste. Bücher und Wortmeldungen von Eric Zemmour, Michel Onfray, Laurent Obertone, Jean-Louis Harouel, Philippe de Villiers, Alain Finkielkraut und anderen Intellektuellen, die wir hier oft referieren, haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Frankreich ist bis heute eine intellektuelle Großmacht geblieben, und das gallische Dorf hat auch das Ohr des globalistisch-europäistischen Präsidenten und einiger seiner Minister. Es ist zwar nicht an der Macht, aber auch nicht aussätzig. Deshalb ist die New York Times so aufgebracht.

US-Rechtsstaat kapituliert vor Eselspartei-Politmob

Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi bedankte sich bei George Floyd für den Tod, den er für uns alle starb, und blickte dabei in den Himmel. Präsident Joe Biden betete öffentlichkeitswirksam für die Verurteilung seines „Mörders“, des Polizisten Derek Chauvin. Vize?-Präsidentin Kamala Harris diagnostizierte systemischen Rassismus der Alten Weißen Männer als Todesursache. Senatorin Maxine Waters drohte den Geschworenen mit gewalttätigen Repressalien, sofern sie nicht für Mord ersten Grades stimmen. Im Jahr 1 nach Floyd wurde der Polizist Derik Chauvin, der sein Knie vorschriftskonform auf dem Hals des mit 2x tödlicher Dosis Crystal Meth belasteten Heilsbringers hatte, als Mörder verurteilt. Wenn man auf Youtube kritische Kommentare zu diesem Urteil sucht, sind diese entweder bereits gelöscht oder mit Warnungen versehen. Das Breite Bündnis der Konzerne, Leitmedien und Spitzenpolitiker hat sich gegen den amerikanischen Rechtsstaat durchgesetzt. Jahrzehntelanges Wüten der Kains-Ideologie zeitigt Erfolg. Wer in der Demokratie das Wahlrecht auf die mit Minderwertigkeitskomplex beladenen sozial schwachen Gruppen ausweitet, wacht in der Ochlokratie auf. Der Rechtsstaat gedeiht unter diesem System mitunter schlechter als unter den von ihm als „autoritär“ befehdeten Systemen. Chauvin ist einer von vielen, vgl. auch General Flynn, Roger Stone oder wer auch immer sich den Unwillen des gleichmacherischen Mobs zuzieht der inzwischen auch die Justiz durchdrungen hat.




Grüne Volontäre bringen ACAB an die Macht

Aus russischer Perspektive scheint oft alles um Nordstream2 und die Ukraine zu gehen. Armin Laschet galt in russischen Medien als der CDU-Politiker, der am meisten Wert auf pragmatische Beziehungen zu Moskau und Peking legt und dafür aus der transatlantischen Reihe zu tanzen bereit ist. Der Kampf gegen ihn wurde vielfach als Aufstand der Transatlantiker verstanden. Nachdem das scheiterte werden die gleichen Transatlantiker demnach alles tun, um ihre zu Young Global Leader gekürte Hardcore-Globalistin Annalena Charlotte Alma Baerbock (ACAB) alias Lady Kobold auf den Thron zu hieven. Von der AOC (Alexandra Ocazio-Cortez) Deutschlands reden Amerikaner mit Hinblick auf ACAB. Davor schreckt ja sogar noch die Eselspartei zurück!
In der Rossia24-Talkshow von Wladimir Solowiow erklärt der Berliner Russland-Politologe Alexander Rahr die Umbrüche teilweise aus diesem Blickwinkel und erklärt zugleich, dass die leitmedial konditionierten Westdeutschen im Gegensatz zu den eher russlandfreundlichen Ostdeutschen stets primär auf ihr moralisches Image oder Selbstverständnis achten und irgendwie glauben, wer grün wählt, sei ein lieber Mensch, vor allem tierlieb, friedfertig, flüchtlingslieb und LGBTQI-lieb. Dieser Glaube beruht auf dem unpolitischen Weltbild des naiv-aggresiven Buntblödels und folglich auch zwangsläufig auf leitmedialem Lug und Trug. Es schließt sich der Kreis zur Anglosphäre. Von Normotpathie spricht der ostdeutsche Psychiater Hans-Joachim Maaz. Westdeutsche sind konditioniert, sich vor Gesslerhüten aller Art zu verbeugen und bei mangelhafter politischer Sozialisierung Kritik und Selbstkritik zu üben, um sich als Menschenfreunde zu qualifizieren. Man kann darin eine „totalitäre Mentalität“ wenngleich noch kein totalitäre System erkennen. Wir haben es eher wieder mit dem hypertrophen Individualismus zu tun, der die Hypochondrie der Minderwertigkeitsbeladenen zum Maß aller Dinge macht und den Rechtsstaat, die Meritokratie sowie die Zivilisation als ganze untergräbt. Die meisten Wessis haben den Schuss trotz 2015 noch nicht gehört. Vor allem die in den Redaktionsstuben nicht.

Russland ist derzeit noch ähnlich wie Adenauer-Deutschland patriarchalisch dominiert und schämt sich dafür nicht. Es gibt in der Politik zwar auch Frauen, aber sie werden eher von Männern als von Frauen gewählt. Westliche Werte haben im letzten Jahrzehnt einen rapiden Kursverfall erlebt. Man will zwar demokratische Regeln als Bollwerk gegen Tyrannei, aber zugleich will man einen starken Präsidenten und glaubt dem auf erfahrungsgemäß gefährliche anarchische Reflexe zielenden Nawalny-Theater nicht, wie sich auch an der gefloppten Großdemo vom Mittwoch zeigte. Die gestrige Rede an die Föderale Versammlung zeigte ebenso wie sein Umgang mit einer Reihe von Krisen der letzten Zeit, dass Putin nach wie vor alle Erwartungen übertrifft, die man an einen Staatslenker stellen kann. Russland konsolidiert sich systematisch auf allen Gebieten immer weiter und sorgt sich wenig um die westlichen Schakale, die den Bären regelmäßig anfallen, wie Putin unter Zitierung von Rudyard Kipling sagte, wobei er warnte, dass der Bär womöglich mal asymmetrisch zurückschlägt, wenn es ihm zu bunt wird, i.e. die „roten Linien überschritten“ wurden. Ob westliche Partner diese Linien aus Betriebsblindheit oder Buntblödelei nicht sehen (wollen), bleibt ihnen überlassen. Was wenige im Westen verstehen (wollen) ist, dass die Ukraine sich 2015 mit dem Minsker Abkommen zu Friedensverhandlungen mit dem Donbass und weiteren Zugeständnissen verpflichtet hat und sich durch rechtswidrige Aggression nach innen und außen (z.B. Truppenaufmarsch vor dem Donbass, tägliche Erschießung friedlicher Bürger, Schließung von Sendern, Auflösung des Verfassungsgerichtes, Verbot der russischen Sprache, Naziheldenkult) aus diesen herauszuwinden versucht, wobei die USA als Anstifter eine unheilvolle Rolle bei der Subversion des Minsker Friedensprozesses spielen, für den auch Berlin und Paris Verantwortung übernommen haben. Somit agieren derzeit auch die Grünen wie schon im Jugoslawienkrieg als Kriegstreiberpartei. Wie weit wird sich diese Realität bis zum September bei uns noch herumsprechen?

Anhang

Dorothee Bär (CSU) stört sich daran, dass Annalena Charlotte nicht wegen innerer Werte sondern wegen ihres Geschlechts gekürt wurde. Erst neulich forderte Bär Frauenquoten und außer Feminismus kommt auch von ihr wenig.
Zu den „Überschreitungen roter Linien“, die der Bär in letzter Zeit immer häufiger festzustellen scheint, gehörte diese Woche ein westlich finanziertes Projekt zum bewaffneten Attentat und Staatsstreich in Minsk sowie Possen in Prag und Warschau, die als Anlass zur Ausweisung russischer Diplomaten benutzt wurden. Ein theatralischer Auftritt des ukrainischen Schauspielerpräsidenten wurde auch deshalb von Putin mit Nichtbeachtung gestraft, weil er diverse längst überschrittene rote Linien reaktivierte und nicht wirklich auf Dialog zielte. Ähnliches galt neulich für den Auftritt des EU-Außenministers J. Borrell in Moskau und für angebliche Dialogversuche von Joe Biden, die direkt auf Beleidigungen Putins und unendliche Reihen von Verleumdungen folgten. Das Konto des guten Willens steht längst tief im Minus und angeblich versöhnliche Theatergesten senken seinen Stand weiter ab. Dennoch sagt Putin nie etwas negatives über Biden oder Selenski. Vielmehr gab er mit 2 Tagen Verspätung auf Nachfragen von Journalisten gestern zusammen mit Lukaschenko guten Rat dahingehend, wie die Beziehungen zwischen Ukraine und Donbass sowie Ukraine und Russland zu verbessern wären, und lud Selenski nach Moskau ein.
Nawalny wurde wohl nicht durch Nowitschok sondern durch eine Mischung eigener Medikamente ohnmächtig. Merkels Aussagen über Nawalny und Nowitschok stellen sich nachträglich als etwa genau so wahr und ehrlich heraus wie ihre Aussagen über Verfolgungsjagden gegen Ausländer in Chemnitz oder wie Nawalnys Film über „Putins Palast“.
In den USA wird gerade heftig gestritten, ob weiße Bullen sich in Messerstechereien schwarzer Jugendlicher einmischen dürfen.
Das Berliner Staatsballett musste gerade einem schwarzen Schwan wegen Bevorzugung weißer Schwäne 16000 EUR Schmerzensgeld zahlen. Dem musikalischen Rassismus der alten weißen Männer geht es in der Anglo- und Germanosphäre zunehmend an den Kragen.
Russland hat inzwischen angekündigt, seine Truppen wieder aus der Region um die Ukraine zurückzuziehen. Dies entsprach dem lange vorher bekannten Manöver-Zeitplan, und es geschah, nachdem auch westliche Länder Signale des Rückzugs sandten und die Ukraine zur Erfüllung des Minsker Abkommens aufforderten. Neu ist, dass auch die USA dies jetzt tun. Die von Kiew mit Washingtoner Ermutigung (oder Anstachelung) geplante Eskalationskampagne scheint abgeblasen worden zu sein. Neu ist auch, dass Russland die beiden Volksrepbuliken Donezk und Lugansk verbal weiter aufgewertet hat, ohne sie explizit als Staaten anzuerkennen.
Wenige Tage nach der Unterhaltung über das unbeugsame Gallische Dorf kommt es zu einem offenen Brief der pensionierten Generäle, den die herrschenden Globalhumanitaristen tatsächlich als „Aufstand“ und Putschvorbereitung werten. Sie ziehen sich womöglich den Schuh an, der ihnen passt. Auch hier dient die Sendung des im Libanon geborenen 81-jährigen André Bercoff als Forum der Wahl, und es ist Philippe de Villiers, der als Sprecher der Petition auftritt.

6 Gedanken zu „Gallisches Dorf gegen Imperium der Buntblödelei“

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