Schauspielhaus Frankfurt: Deutsch mich nicht voll

Schauspielhaus selbstkritisch: „Deutsch mich nicht voll“

Das Frankfurter Schauspielhaus zeigt mit einem Antifa-Spruch Haltung gegen rassistische Komplimente, gegen wiedererstarkende nationalistische Debatten über Heimat und Leitkultur aber auch gegen die eigene fragwürdige Rolle als „deutschsprachige Kulturstätte“, die ihr Publikum einseitig mit alten, weißen Männern von Goethe bis Brecht mitsamt Klatschnazi-Publikum volldeutscht. Nationalrassismus dieser Art führe zum rassistischen Terror von Hanau, der sich gerade jähre, meint das Schauspielhaus selbstkritisch. Die „Kunstinstallation“, mit der das Schauspielhaus zur Coronazeit im Gespräch bleiben will, stammt vom „international bekannten deutschen Bildhauer“ Naneci Yürdagul.
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Man kann entweder „Rassist“ oder Heuchler sein. Oder beides zugleich, nämlich so:

Den Titel »DEUTSCH MICH NICHT VOLL« kann man einerseits als eine mögliche Antwort auf die wiederkehrenden diskriminierenden Fragen wie „Warum sprichst du so gut deutsch?«, »Wo kommst du ursprünglich her?« oder »Wirst du wieder in dein Heimatland zurückkehren?« verstehen. Fragen, denen sich Yurdagül und so viele andere ob ihres vermeintlichen »Anderssein« ständig ausgesetzt sehen – obwohl sie Deutsche sind.
»DEUTSCH MICH NICHT VOLL« kann auch als Antwort verstanden werden auf die unverhohlenen nationalistischen Gebärden, die längst nicht mehr nur vom rechten Rand der Gesellschaft kommen, sondern aus ihrer Mitte. Es kann als Kommentar zu der wieder erstarkten Debatte um Heimat und (deutsche) Leitkultur verstanden werden.
»DEUTSCH MICH NICHT VOLL« kann aber auch als selbstkritischer Kommentar gelesen werden auf das Theater selbst, als einer deutschsprachigen Kulturstätte.

Das Abgleiten vom Akkusativ in den Dativ nach einem „als“ im letzten Teilsatz zeigt, dass das Frankfurter Schauspielhaus seine Pressemitteilungen nicht mehr von Grammatik-Nazis gegenlesen lässt.
Der Künstler arbeitet seinem Web-Auftritt zufolge zwar dreidimensional aber eher nicht als Bildhauer.
Seine Internationalität bezeugt ein Video, in dem er in deutsch gefärbtem Englisch lässig über seine Jugendarbeit als türkisch-deutscher Muslim in israelischen „besetzten Gebieten“ erzählt.

Anhang

Der Spruch „Deutsch mich nicht voll“ erscheint seit vielen Jahren regelmäßig auf Antifa-Aufklebern, oft in Zusammenhang mit „Sarrazin, Halt’s Maul!“

7 Gedanken zu „Schauspielhaus selbstkritisch: „Deutsch mich nicht voll““

  1. „Deutsch mich nicht voll!“, kann der Türke ja gerne zu Touristen sagen, die sein Land bereisen und ihm dabei ein Dorn im Auge sind! Ein Türke, der in Deutschland ist (all zu oft auch noch von den Deutschen alimentiert), muss damit leben, dass Deutschland voller Deutscher ist, so wie die Türkei nun mal voller Türken ist. Eine unfassbar dreiste Anmaßung, in ein fremdes Land zu kommen, sich von den Bewohnern dieses Landes gestört zu fühlen und von denen fordern, sie sollen sich gefälligst nicht wie Selbige gebärden. Das Einzige, was der Türke in Deutschland mit seiner kackdreisten Anmaßung erreicht, ist, dass die Deutschen ihn und seine Landsleute, die sich ähnlich gebärden, verabscheuen und verachten.

  2. Und noch ein Wort zu den Deutschen, die nicht „vollgedeutscht“ werden wollen. Die können gerne in die Türkei auswandern. Dort werden sie dann nur „vollgetürkt“. Vielleicht gefällt ihnen das ja besser und ein Segen für „vollgedeutschte“ und „deutschende“ Deutsche wäre es allemal.

  3. Jetzt surfen die Linken wieder auf Hanau herum, verschweigen aber, dass in dem einen Jahr Tausende islamische Terroranschläge gegeben hat. Und das sie selber vielleicht sogar die nächsten Opfer islamischer Terroranschläge sein könnten. Damit will ich Hanau nicht relativieren oder entschuldigen.

    Vom 6. bis zum 12. Februar 2021, also innerhalb einer Woche, gab es 41 islamische Terroranschläge mit 207 Toten und 86 Verletzten in 10 Ländern. Außnahmsweise gab es mal keine Selbstmordattentate.

    Und das geschieht Woche für Woche, aber niemand nimmt davon Notiz. Die Linken schon gar nicht.

    http://thereligionofpeace.com

    1. Hanau war ja nicht einmal ein Terroranschlag. Die Bunten gieren nur völlig pietätlos nach jeder Gelegenheit, die Bürger mundtot zu machen, vor deren Werturteil sie sich fürchten.

  4. Na das ist doch prima! Schon haben wir eine kostenlose Bildungsstätte für alle Migranten und benötigen keine neuen Investitionen mehr! Man sollte das positiv sehen. Bin jetzt schon gespannt auf die ersten Aufführungen unserer neuen Bevölkerung!

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