Serbischer Olympionike Danial Jahic (41) stirbt an COVID-19

Danial Jahic ist tot. Verstorben an COVID-19 mit nur 41 Jahren.

Danial Jahic (Serbien) war ein Weitspringer der Weltklasse mit einer Bestleistung von 8,18 Metern (1999). Im selben Jahr erreichte Jahic sogar 8,27 Meter mit unzulässigem Rückenwind.

Danial Jahic (1979-2021)

Jahic wurde sechs Mal jugoslawischer Meister, trat dreimal bei Europameisterschaften und bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1998 in Istanbul, wo er mit 7,83m Fünfter wurde. 1998 übersprang „Tanz“, wie sein Spitzname lautete, erstmals die magische 8 Meter Marke. Jahic stellte mit 8,02 Metern auch einen serbischen Hallenrekord auf, der nach 20 Jahren 2019 von Strahinja Jovancevic eingestellt wurde.

Als Junior und Senior verbesserte Jahic 15 Mal die Rekorde Jugoslawiens. Drei mal wurde er Balkanmeister.

Danial Jahic (*1.7.1979 Beograd/Belgrad; +19.1.2021 Celije, Serbien). Bildquelle Facebook

Seine Bestleistung im Dreisprung betrug 15,80m (1998), in der Halle erreichte er im 60 Meter Sprint 6,97 Sekunden.

Sein Trainer Ljubisa Gajic erinnert sich, als ihn ein Freund zum Training brachte, und ihn als neuen Stekic ankündigte. Nenad Stekic (*1951) beherrschte den Weitsprung in Jugoslawien von 1970-1990. In Montreal verbesserte Stekic 1975 den Europarekord im Weitsprung auf 8,45 Meter, der damals zweitbesten Weite nach Bob Beamons Traumweite von 8,90 in Mexico 1968.

Nenad Stekic. Europarekord im Weitsprung mit 8,45m (1975)

Jahic beendete seine Karriere am 31. Juli 2005 als serbischer Meister im Weitsprung mit 7,59 Metern.

Ljubisa Gajic beschreibt ihn als ruhigen, unaufdringlichen korpulenten Kerl, der uns mit „himmlischen Sprüngen“ erfreut hat, wie einst Nenad Stekic.

7 Gedanken zu „Serbischer Olympionike Danial Jahic (41) stirbt an COVID-19“

    1. In Deinem Blog kommst Du zur Einsicht:

      „Endzeit-Spinner langweilen mich mit Wortgeklingel wie: „Krise, Krankheit, Krieg, Katatastrophe, Kollaps, Kapitulation knacken karthatisch kaputte Kollektive.“

      Spätestens seit 1980 (Waldsterben) haben die Endzeit-Spinner die Deutungshoheit im Land gekapert. Seither befinden wir uns im Würgegriff des Weltuntergangs. Mal wegen BSE, dann Tsunami, Klima, Greta oder Corona.
      Messerstecher, Drogen, Linksextremismus, Masseneinwanderung oder Islamisierung sollen dagegen laut offiziöser Lehrmeinung nur ein aufgebauschtes Problem sein.

      Wenn der Sportler jetzt an der Grippe oder einem Schlaganfall verstorben wäre, hätte es kein Schwein interessiert. Die letzten 20 Jahre haben zig Fußballer in jungen Jahren ganz plötzlich mit Herzinfarkt ins Gras gebissen. Die Leichtathletin Birgit Dressel ist 1987 ganz plötzlich gestorben ebenso wie die immer noch amtierende Weltrekordlerin im 100m Sprint (10,49) Florence Griffith-Joyner (mit 37 Jahren).

      Also nichts Neues unter der Sonne.
      Die Pest war schlimmer als Corona.

  1. Cher Philolaos,

    gestatten Sie, daß ich Ihren Kommentar auf dem LePenseurBlog als Gastkommentar bringe?

    U.A.w.g.

    LePenseur

  2. Was hatte er für Grunderkrankungen, Vorerkrankungen? Nahm er Anabolika bzw. leistungssteigernde Substanzen?

    1. Mit dem US-Kugelstoßer Parry O´Brien begann das Dopingzeitalter. Man darf davon ausgehen, daß spätestens seit 1965 in der Weltklasse flächendeckend gedopt wurde. Leistungssprünge wie bei der Kugelstosserin Eva Wilms (Essen/München) von 13 Meter auf 22 Meter wären ohne Doping nie möglich gewesen. Auch hartnäckige Leugner wie Lance Armstrong wurden nach Jahren doch des Dopings überführt und geständig. 8 Meter im Weitsprung ohne Doping schaffen nur Ausnahmetalente wie Jesse Owens. Bei Jahic kann ich nichts beweisen, aber es ist hochwahrscheinlich, daß er seine Leistungen nicht auf Basis von Kamillentee erreicht hatte. In puncto Grunderkrankungen müsste ich recherchieren.

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