Schlittschuhläufer im Visier von Söders Exekutive

München, 16. Januar 2021.

Ein sonniger Wintertag mit Temperaturen zwischen -2°C und -8°C in der sogenannten „Weltstadt mit Herz“. Weil das Eis nur an wenigen Tagen im Jahr wetterbedingt ausreichend tragfähig ist, beste Gelegenheit für Steuerzahler und den an Bewegungsarmut leidenden Nachwuchs, um dem PC und der Flimmerkiste zugunsten von Schlittschuhlaufen, Eishockey oder Eisstockschießen das Nachsehen zu geben. Doch unter der Schirmherrschaft des gütigen Kümmerers Markus Söder verwandeln sich nicht covidgerechte Sehnsüchte schneller als so manchem lieb ist in eine Fata Morgana. In ganz Bayern, egal ob am Spitzingsee, in Franken, am Kleinhesseloher See oder am Deininger Weiher rückten Polizeiaufgebote in Razzia-Stärke an, um die Steuerkartoffel Mores zu lehren:

Münchner Merkur, Montag 18.1.2021

Hier folgt ein Augenzeugenbericht vom Schloßpark Nymphenburg in München über ein Szenario, das den Leitmedien keine Silbe wert war.

Während über unsere Grenzen bei über 100.000 Asylanträgen im Jahr täglich mehr aus 300 Illegale unkontrolliert passieren, unter denen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Spitzen- und Fachkräfte für Eigentumsübertragung und Gefährder für Leib und Leben befinden, schießt der Staat in diesem Fall mit Kanonen auf Spatzen. Wenn aber ein Ministerpräsident wie Söder in aller Öffentlichkeit das Gespenst einer CORONA-RAF an die Wand malt, dann werden Schlittschuh-Razzien sehr wohl nachvollziehbar:

„Heute packte ich bei schönster Sonne meine Schlittschuhe ein und ging in den Schloßpark Nymphenburg zum Schlittschuh laufen. Gestern war ich ohne Schlittschuhe dort. Auf dem großen See ist eine wunderbare Eisfläche. Ich ging einmal quer über den See und wieder zurück. Einige Schlittschuhläufer waren auf dem See und Leute zu Fuß. Das Eis knackte nirgendwo, ist offensichtlich dick genug.

Ich hatte meine Rechnung allerdings ohne diesen Verbots- und Polizeistaat gemacht. Schon von weitem fiel mir heute ein Blaulicht auf. Da wußte ich Bescheid. Schlittschuhläufer sind offensichtlich die neuesten Feinde dieses Polizeistaates. Vor Ort stehen dann vor der Badenburg vier Mannschaftswagen mit entsprechender Besatzung. Auf der anderen Seeseite ein Polizist und eine junge Polizistin auf Pferden. Kaum setzt jemand einen Fuß aufs Eis, schreit die Polizistin lauthals, „verlassen Sie bitte sofort die Eisfläche, danke“. Bei dem Tonfall reißt es jeden gleich wieder zurück an Land.

München, 16.1.2020. Polizeiaufgebot gegen Schlittschuhläufer
Schlittschuh-Razzia

Ich frage den Polizisten hoch zu Roß, was das soll, warum sie die Leute nicht Schlittschuh laufen lassen. Er sagt, jemand von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung hätte sie um Unterstütung gebeten. Deshalb seien sie hier. Nein, mit Corona habe das nichts zu tun. Das Eis sei zu dünn, nur 3 cm. Ich sage ihm, das kann nicht sein, denn ich bin gestern zweimal über den See gegangen und das Eis hat nirgendwo auch nur geknackt. Ich komme seit vielen Jahren hierher zum Schlittschuh laufen und nie hat das irgend jemand gekümmert, wie dick das Eis ist. Die Leute stellen das selbst fest, ob und wo es trägt. Das hat immer funktioniert. Der Polizist sagt noch etwas von Hausrecht der Schlösser- und Seenverwaltung und daß vielleicht nun jemand anderer das Sagen hat, der es genauer nimmt.

Ich halte das alles für einen lächerlichen Vorwand. Erst vertreiben sie die Leute mit einem Großeinsatz vom Nymphenburger Kanal, der weiterhin gesperrt ist, was es noch nie gab, und jetzt auch noch vom See, obwohl da die Fläche genügend groß ist, um genügend Abstand zu halten. Auch das gab es noch nie. Wenn der Staat erst einmal auf den Geschmack gekommen ist mit dem Verbieten und wie leicht das geht, geht das immer so weiter.

Ich frage mich, ob jetzt neben jeder Pfütze in München ein Polizeiaufgebot postiert ist. Und dann wundern sie sich, wenn sich die Leute ins Auto setzen und aus der Stadt fahren. Das ist dann auch wieder nicht recht. Da verbietet man dann Tagesausflüge mit 15 km Radien.

Da fragt man sich, was die schlimmere Krankheit ist, dieser Verbotsstaat oder Covid-19.

Und man fragt sich, wer die wirklichen Covidioten sind.“

6 Gedanken zu „Schlittschuhläufer im Visier von Söders Exekutive“

  1. Deutscher Film, Die Hamburger Krankheit, nimmt detailgenau den Corona-Wahn vorweg. Das Video haben mir gerade meine französischen Spione zugeschickt:

    https://youtu.be/etekvGN4R_g

    Liebe Leute,

    Agenten des BND (Bundesnachrichtendienst), die seit Jahren aufmerksam meine Politprosa verfolgen und auswerten, haben meinen Sinneswandel wie an meinem Bericht vom 28. November registriert (Chinesische Digital Diktatur rettet Leben, Arbeit und Wohlstand) und mir ein Zubrot zu meiner Rente angeboten, wenn sie weitere Berichte aus der Szene der Covidioten erhalten. Wegen meiner Arbeit für meinen am Samstag erscheinenden Bericht, fallen Wortspenden hier derzeit mager aus. Interessant allerdings, welche Infos der BND-Experte mir zu dem Hamburger-Seuchen-Video von 1979 gab. Und zwar diese:

    Zitat
    Wer anders als die dreckige Russenpropaganda kann dies schreckliche Spiel von 1979 aus den Archiven graben, mit englischen Untertiteln versehen, und weltweit verbreiten?
    Zitat-Ende

    Da bewusste Bemühungen meine Polit- wie menschlichen Instinkte seit frühesten Kindheit – als Schüler schon begeisterten mich Nachrichten von Radio Moskau aus meinem Kurzwellenempfänger 1963 – geschärft haben, bestärkte diese Meldung meinen Verdacht gegenüber auch solchen Seiten wie von der angeblichen Freiheit Bayern. Es ist mir daher staatsbürgerliche Pflicht und Ehre als BND-Informant gegen diesen ständigen Schmutz und Schund von Brainwash im Web Stellung zu nehmen. Etwa so:

    Zensieren muss man diese Volksverhetzung in der laufenden Covid-Kriegskrise! Murksel, Södolf zu Hilfe! Greift denn niemand mehr durch im Land? Können nicht wenigsten Höcke, Ramelow, Gysi, Göring-Eckhardt, Roth, von der Leine die Kettenhunde lassen, um das Gift dieser geistigen Brandstifter mit der Milch der Frommen Denkungsart neutralisieren?

    Zum Glück beginnt das Hamburger-Seuchen-Video mit einem Rundhaubendaimler, der in mir wehmütige Erinnerungen an unsere erste gemeinsam Freundesfahrt zur Donaumündung mit Klaus, Gis und meiner Stephanie weckte.

    Vor zehn Jahren wäre es mir ja im Traum nicht eingefallen

    http://www.n0by.de/n0/myLife/11/Balkan.htm

    mich als Informant dem BND zu verdingen. Doch wer als Krisengewinnler in der Covid-Kriegs-Katastrophe auf der Seite der Sieger stehen will oder wenigstens gut geimpft noch ein Weilchen leben will, sollte frühzeitig die Kurve kriegen.

    n0by

    Immerhin hat mir der Daimler im Video Freude bereitet, wobei die Kunst in Krisen kollabierenden Covid- wie Kriegs-Katastrophen darin besteht, Perlen aus der digitalen Kläranlage zu fischen und den richtigen Leute weiter zu leiten. Hoffe meine Leser sind hier die richtigen Leute!

    Dass irgendwo ein Covidiot sich nicht mit seinen Schlittschuhen ins Gedränge stürzen darf, ist doch nur recht und billig!

  2. Wer die Covidioten sind? Welche Frage!

    Ende November pries mein Blog die Chinesische Digital-Diktatur, die Leben, Arbeit und Wohlstand rettet:

    https://n0by.blogspot.com/2020/11/digital-diktatur-wie-in-china-rettet.html

    Als einzige Volkswirtschaft gewinnt China zwei Prozent, alle andere Wirtschaften verlieren. Chinesische Digital-Diktatoren riegeln Millionen-Städte bei Seuchennachweis ab, hier faseln Professoren wie Wodarg oder Walach davon, dass Covid mit Grippe vergleichbar sei.

    Jeder verhinderte Sozialkontakt vermindert die Verbreitung der Seuche. Wo sich brünstige Burschen auf glattem Eis nicht bei brutbereiten Backfischen bremsen können, muss die Polizei solch öffentliche Balzbereiche schließen.

    1. Was sind Sie denn für ein Framer ? sie haben wohl das Framing-Manual des ZDF auswendig gelernt ? Dem Faseln eines Freimaurer-Tierarztes und eines nicht so richtigen Professors mit fettiger Strubbelfrisur glauben Sie bedingungslos ?

    2. Die Gnade der späten Geburt hat Dich davor bewahrt, als Lager-Aufseher oder Mauerschütze zum Günstling des Establishments zu werden.
      Ohne die Maßnahmen der Regierung und Polizei zu verdammen oder gut zu heißen, erlaube ich mir aber Zweifel und ein Fragezeichen.
      Wochen und Monate des Lockdowns stellen das Land auf den Kopf ohne die erwünschten Resultate zu zeitigen.

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