Wir werden alle sterben. Karl Lauterbach sieht schwarz für die Zukunft. Funeral for future.

Lauterbachs Stern funkelte noch nie so hell wie im Corona-Jahr 2020. Der Savonarola vom Rhein hätte sicher eine großartige Neujahrsansprache über den drohenden Weltuntergang gehalten, wenn er in der richtigen Partei gewesen wäre.

Das Gespann Propeller Karl und Jutta Ditfurth kompensiert mühelos das Defizit an Knallern und Silvesterraketen, das anno 2020 durch lokale und überregionale Sonnenkönige verordnet wurde.

Die Drohung, daß mobile Standgerichte pro Einzeltäter 500.-Euro einsacken, dürfte ihre Wirkung nicht verfehlen.

Milosz Matuschek hat Karl Lauterbach auf die Couch gelegt und konstatiert folgendes psychosomatisches Panoptikum:

Lassen Sie mich durch, ich bin Aufmerksamkeitsjunkie!

Das Jahr der geistigen Tiefpunkte war fast vorbei, doch dann sprang ein verhaltensauffälliger deutscher Abgeordneter doch noch mal aus der Kiste.


eine Kolumne

von Milosz Matuschek

„Keine Angst, er liebt Menschen und will nur Ihr Bestes: Karl Lauterbach, SPD-Hinterbänkler und Bundes-Covid-Einpeitscher.


Wir beenden in Kürze Jahr 1 der Spahndemie



Seit Monaten läuft ein Überbietungswettkampf um die krasseste Forderung, eine Art Hitparade der autoritär-totalitären Sätze.

Nur einer hatte das Gefühl, noch nicht genug getan zu haben. Man erkennt ihn leicht. Einmal an der Fliege, und dann an der Frisur, die ein bisschen so aussieht, als würde er sich im Dunkeln mit der Heckenschere selbst die Haare schneiden: Karl Lauterbach.


Eigentlich ist er nur ein einfacher deutscher Abgeordneter, ein Hinterbänkler, wie so viele. In Corona-Zeiten entdeckte er seine Sadomaso-Neigung und beschloss, Bundes-Covid-Einpeitscher zu werden.

Der Job ist denkbar einfach. Bei jeder Maßnahme muss einfach immer noch eine Prise Lauterbachsches Salz mehr in die Wunde. Seine neueste Idee lautet, man reibt sich endgültig die Augen:

„Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“

Gut, faulige Ausdünstungen von Politikern, die um alles in der Welt ihre Karriere retten müssen, sind wir gewohnt. Lauterbach wäre ohne Zweifel ein hervorragender Aufseher in den grünen Greta-Gulags der Zukunft, wo enteignete SUV-Fahrer am Laufband grüne Energie erzeugen müssen. Als Guru einer Anti-Co2-Todessekte, die sich durch ewiges Luftanhalten letztlich selbst kompostiert, fehlt ihm allerdings das Charisma.



Wir müssen Karl Lauterbach verstehen. Krisen kennen Gewinner und Verlierer. Lauterbach ist bisher der große Corona-Loser, der ewig Übergangene, und eigentlich überflüssigste Akteur in diesem Theater. Versetzen Sie sich in seine Lage: Die wichtigsten Jobs sind vergeben. Niemand braucht Sie. Sie rennen deshalb in jede Talkshow, twittern wie verrückt und melden sich ungefragt zu Wort. Und dann schlagen Sie die Zeitung auf und denken sich ständig: Und ich? Wo bin ich?


Nichts hatte bei Lauterbach zuletzt für die Karriere groß etwas gebracht. Nicht die offene Demokratieverachtung gegenüber Demonstranten, nicht die Anbiederung an Nomenklatura-Klimperer Igor Levit, nicht sein rührender Einsatz als Undercover-Kontrolleur von Kölner Glühweinständen oder seine Rolle als Böllerverbieter zu Silvester.


Dann wurden Drosten und Södolf I. von Bayern auch noch Playboy-Männer des Jahres. Hatte Lauterbach sein Bewerbungsfoto nicht in Hochauflösung eingeschickt, wie verlangt?

Nina Scheer (l.) mit Karl Lauterbach bei der Regionalkonferenz in Nieder-Olm 2019 zur Wahl des SPD-Vorsitzes
Olaf Kosinsky – Eigenes Werk

Wieder übergangen worden! Schiebung! Verschwörung! Ein Corona-Königreich für einen autoritären Satz. Es brauchte jetzt einfach die Bazooka, die unmissverständliche Ober-Anbiederung an die große Corona-Schattenagenda „Great Reset“ des World Economic Forum.

Jeder, der lesen kann, weiß es ja: Erst kommt Corona, dann kommt der Wirtschaftsabsturz, und dann die grüne Überwachungsdiktatur zur großen Rettung des Klimas. Die kommunistische Partei Chinas und große Techkonzerne reiben sich die Hände, während man bei uns darüber diskutiert, ob Tampons kostenlos sein sollen.

Karlchens Irrfahrt ist der Stoff aus dem Arztromane gemacht sind. Da macht man sein Leben lang Gesundheitspolitik und plötzlich ist man die lame duck des Pandemieregimes. Wir müssen Lauterbachs autoritäre Parolen deshalb als Hilfeschreie verstehen.

Da hat einer Angst, das fleischgewordene Pendant zum nicht ausgelasteten, insolventen Corona-Krankenhauses zu werden. Durch Corona droht doch tatsächlich „EdeKa“ = Ende der Karriere.


Helfen wir ihm deshalb kurz auf die Sprünge.

So Karlchen, jetzt mal unter uns. Du hast da was grundsätzlich nicht verstanden. Die Auswahl des politischen Führungspersonals folgt dem Prinzip der „adversen Selektion“. Das heißt, man muss den Bock zum Gärtner machen. Du warst bisher nicht Bock genug, sorry. Es hilft auch nicht, Arzt zu sein, im Gegenteil. Es schadet. Und dann das bisschen low-level Korrumpiertheit. Mal ehrlich. Das passt vielleicht zum Kölner Filz aber nicht zu den großen Jungs auf globaler Ebene. Margarine-PR für Unilever, ernsthaft? Ein paar Gefälligkeitsgutachten für Bayer in Sachen Lipobay? Da starben doch auch nur ein paar Leute dran.

Nein, man muss schon etwas mehr Dreck am Stecken haben, um mal zur Bilderberger-Bewerbermesse eingeladen zu werden. Veruntreuung von 400 Mio. Euro, das kann helfen, siehe die aktuelle EZB-Präsidentin Lagarde. Oder als Ministerin Millionen an externe Beraterfirmen verbaseln, das ebnet den Weg an die Spitze der Europäischen Kommission, siehe von der Leyen. Deshalb haben die auch den Bankkaufmann genommen, verstehst du, Karlchen? Der hatte nicht nur keine Ahnung von Gesundheit, sondern war neben seinem Bundestagsmandat auch Lobbyist und hatte zudem den richtigen Stallgeruch. Und dann im Vergleich dazu du, Karlchen, du verstehst. Fuchtelst im Bundestag immer etwas zu viel mit den Händen, dann das verwuschelte Haar und der wirre Blick. Du bist selbst den Eliten etwas zu creepy, zu uncool, zu suspekt.


Aber es gibt noch ein Zaubermittel. Was dir jetzt noch helfen könnte, Karlchen, wäre die Teilnahme an einer von Pfizer und Bill Gates gesponserten Studie für einen Impfstoff auf Kochsalzbasis (sorry, muss sein) gegen Morbus Caroli Lauterbachiensis, einem häufig auftretenden Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom unter politischen Hinterbänklern. Es ist die Seuche unserer Zeit und den ersten Probanden hätten wir damit auch gleich. Deal?

11 Gedanken zu „Wir werden alle sterben. Karl Lauterbach sieht schwarz für die Zukunft. Funeral for future.“

  1. Die Dithfurth ist nutzlos wie Fußpilz und überflüssig. 1969 begann Jutta Ditfurth an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Kunstgeschichte zu studieren. Sie studierte zudem Soziologie, Politik, Wirtschaftsgeschichte und Philosophie in Heidelberg, Hamburg, Freiburg, Glasgow, Detroit und Bielefeld mit dem Abschluss 1977 als Diplomsoziologin. Nach eigener Darstellung arbeitete sie als Sozialwissenschaftlerin an den Universitäten Freiburg,
    Was diese Leute machen ist bekannt. Sie sagen, wann ein Wort bäh ist, und wie man nun zu denken hat. Nicht die alleine, aber meist haben viele von denen gleichschwachsinnige Ideen. Da sie jetzt komplett nutzlos ist, hat sie ihre neue Bestimmung als Stasispitzel und im Volksdenunziantenthum gefunden. Große Leistung!
    Nina Hagen sagte einstmals schon zu ihr, bei Maischberger, sie sei eine blöde Kuh, und da kann ich nur zustimmen.

  2. Ditfurth und Lauterbach im Artikel als Gespann zu verkaufen, geilt nach Aufmerksamkeit. Nun gut. Lauterbach hätte vermutlich auch ohne Frontmann der Covid-Seuche sein Auskommen, lassen mich die Einträge bei Wiki vermuten:

    „Karl Lauterbach wurde 1963 als Sohn eines Arbeiters in Düren geboren und wuchs in Oberzier[1] auf. Nach dem Abitur am Gymnasium am Wirteltor 1982 studierte er Humanmedizin an der RWTH Aachen und an der University of Texas at San Antonio (USA). 1991 wurde er im Rahmen von Studien an der Kernforschungsanlage Jülich und an der University of Arizona in Tucson von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit der Dissertation Weiterentwicklung des Parametric Gammascopes auf der Grundlage von experimentellen und klinischen Studien zum Dr. med. promoviert. Von 1989 bis 1992 folgte ein Studium der Gesundheitsökonomie mit Schwerpunkten Health Policy and Management und Epidemiologie an der Harvard School of Public Health der Harvard University mit Abschluss als Master of Public Health (MPH).[2][3] Von 1992 bis 1993 hatte er ein Fellowship der Harvard Medical School inne.“

    Und so weiter und so fort…..

    Dass hier in meiner kleiner Stadt am Dienstag der Katastrophenfall ausgerufen wurde, beruht auf der hohen Inzidenzwert hier, der Überlastung der Kliniken, der Verlegung von Intensivpatienten in benachbarte Bundesländer. Wegen dieser Fakten, meinem Alter und meiner Vorerkrankungen will diesmal nicht so recht die Freude über den angebotenen Artikel aufkommen. Aus meiner Sicht….

    https://n0by.blogspot.com/2020/12/triage-und-zensur-unworte-aller-jahre.html

    wäre „TRIAGE“ mein Unwort des Jahres… was nichts daran ändert, „dass wir alle sterben werden“…. die Frage ist doch dann wohl wann und wie, oder?

    1. Wenn ich mich in Dich hineinversetze, kann ich Dein Unbehagen verstehen. Es wäre töricht, das Infektionsrisiko durch das Corona-Virus zu unterschätzen. COVID-19 ist aber im Gegensatz zu anderen malignen Erkrankungen wie der Tuberkulose medial omnipräsent und durch entsprechende Maßnahmen für viele existenziell und privat ein Desaster. Wieso spricht Lauterbach nie über die Tuberkulose? Wahrscheinlich weil Lauterbach nie als Arzt praktiziert hat. Der Mann bekam seine Approbation erst 2010 ohne davon aber Gebrauch zu machen. Lauterbach wird in einer irritierenden Art und Weise überschätzt. Sowohl politisch (er war nie Minister, sondern immer nur Hinterbänkler) als auch als Mediziner. Sein Studium in Harvard trägt er wie einen militärischen Orden. Aber was hat Lauterbach in Harvard studiert? Er hat Gesundheitsökonomie studiert, und Lauterbachs Ex-Frau Angela Spelsberg (eine Epidemiologin) kritisiert, daß sich Lauterbach selbst als Epidemiologen bezeichnet. Lauterbach erinnert mich an jemand, der nie ein Auto gefahren ist, sich aber als Verkehrsexperten aufspielt. Wikipedia: “ 1998 wurde Lauterbach Direktor des neu gegründeten Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) an der Universität zu Köln; damit war auch seine Berufung als Professor verbunden. Dort ist er aufgrund seines Bundestagsmandats beurlaubt. “ Lauterbach ist beurlaubter DIREKTOR eines (wohl extra für ihn) neu gegründeten Instituts. Vor einigen Monaten war ein Interview mit dem früheren SPD-Gesundheits-Experten Wodarg in Umlauf, wo er einen absolut kompetenten Eindruck hinterlässt, die auf Fachwissen und Erfahrung schließen lässt. Lauterbach ist für mich ein Scharlatan, der keine Talkshow auslässt, um durch Endzeit-Theatralik wieder Millonen zu verunsichern.
      Lauterbach ist mir überwiegend nur durch unqualifiziertes Gefasel bekannt. Lauterbach sät Zwietracht, zerstört Vertrauen und verunsichert das Volk. Zu Lauterbachs Steckenpferden gehört die Mär von der Zweiklassenmedizin. Es gibt keine Zweiklassenmedizin. Das ist eine bösartige Unterstellung. Kein Wunder, daß seine Ex-Frau Lauterbach als Zeitgenossen mit zweifelhaftem Charakter abgestempelt hat. Ein gesetzlich versichter Patient wird nicht schlechter behandelt als ein Privatpatient. Wer etwas anderes behauptet, streut Gerüchte. Und das tut Lauterbach. Ein Mensch, der sich Arzt nennt und so gut wie keine praktische Erfahrung hat, was es bedeutet, Patienten über Jahre hinweg zu betreuen, zu behandeln, zu stützen.

  3. Wenn der Klapperbach nur beginnen würde den Bewies anzutreten wie Grufti die Pandemie ist und dann aufersteht wie Jahve, um uns zu sagen: Hier ist auch; nach der Wahl ist nicht wie vor der Wahl.
    Der Impfpass lässt Dich als geimpften über die Grenze, ohne den Vermerk nicht. Dann lasse ich keinen in die Wohnung der geimpft ist. Wer sich ein Radeberger für 9 € im Ausland leisten kann den brauche ich in meiner Wohnung keins für 70 Cent anbieten!
    Wenn der Klapperbach über Demokratie klappert im Bach, dann soll Er auch sagen wo es in der BRiD Demokratie gibt.

  4. Aus Leserkommentaren zu Lauterbach und Söder:

    „Apokalypse Kalli L. beschwört mal wieder das Ende der Welt“

    „Und wenn du denkst, es geht nicht blöder.
    tritt ans Mikro Markus Sö …“

    Ein Alptraum-Team die beiden. Vor allem Letztgenannter!

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