Operation Nawalny versucht Entscheidungsschlag

Der in Berlin ansässige aus Russland eingewanderte Dr. Alexander Sosnowski analysiert seit Monaten auf Youtube die Sicherheitslage Russlands und insbesondere alles, was mit Deutschland zusammenhängt und somit insbesondere den Fall Nawalny. Alexei Nawalny weckte gestern mit einem neuen Video große Aufmerksamkeit, in dem er vorgeblich einen FSB-Agenten anruft und dazu verleitet, ihm Informationen preiszugeben, aus denen hervorgehen soll, dass der FSB Nawalny Nowitschok in die Unterhosen schmierte und ihn auf diese Weise auch sicher umgebracht hätte, wenn nur das Flugzeug nicht so schnell in Omsk notgelandet wäre.
Außer unseren Leitmedien glaubt kaum jemand diese Geschichte. Der Beweiswert einer Telefonstimme liegt heutzutage nahe bei Null, und der Inhalt enthält wie schon bisherige Aussagen von Nawalny, Bellingcat & Co viele Ungereimtheiten. Allein schon die Idee, dass FSB-Mitarbeiter so regellos über Dienstweggrenzen hinweg kommunizieren wie in dem Telefonat, dass sie den jahrelang Beschatteten nicht an seiner Stimme erkennen oder dass die Wirkung von „Nowitschok“ aus einer planmäßig anzuziehenden Unterhose heraus das hätte erzeugen können, was in Omsk und Berlin erfolgte, ist unstimmig, zumal das eventuell wirkungshemmende Atropin erst im Krankenhaus verabreicht wurde.
Einen gespielten Dialog mit den Stimmcharakteristika einer beliebigen Person auszustatten, ist heutzutage eine Routineaufgabe, für die z.B. Nachrichtensender regelmäßig kommerzielle Software benutzen. So liest man z.B. in der Sendung „60 Minuten“ regelmäßig Twitter-Zitate von Tichanowskaja oder Nawalny in deren jeweiliger Stimme vor. Eine Audio-Datei mit produktionstauglicher Stimmvorlage des jeweiligen FSB-Mannes hätte man mit einem kurzen Telefonat anderen Inhalts erhalten können. Nawalny wiederum hat in Ibach im Schwarzwald nicht nur eine von der Steuerkartoffel finanzierte (und wahrscheinlich letztlich von angelsächsischen Geheimdiensten bezahlte) Villa zur Verfügung sondern auch auf der anderen Straßenseite ein eigenes Büro/Studio, wo Geheimdienstarbeit geleistet werden dürfte. Auch Maria Pewtschich, die in dem neuen Video mit ihm auftritt, ist offensichtlich eine britische Geheimdienstmitarbeiterin. Die bisherigen Kosten der Operation Nawalny beziffert Sosnowski auf gut 500.000 EUR.

In Zeiten, wo der Westen „Softpower“ als seine stärkste Ressource begriffen hat, wuchert er mit dieser immer weiter, bis sie zusammenbricht. Die Delegitimierung von Wladimier Putin ist eine aus westlicher Sicht extrem lohnende Aufgabe, und mit Nawalny an der Spitze der Opposition riskiert man weit weniger als mit Colin Powell. Dass Deutschland an der Spitze solcher kriegerischer Operationen gegen Russland stehe und diese weitere vorantreibe, stört viele Bürger auf beiden Seiten.
In der Dokumentation von Dr. Sosnowski tritt auch Hansjörg Müller auf, der inzwischen kommissarisch die AfD Bayern leitet. Müller spricht nahezu perfekt Russisch und erweist sich hier als ein professioneller Außenpolitiker. Anderswo, z.B. auf Corona-Widerständler-Demos, war er mitunter weniger professionell aufgetreten. Dr. Sosnowski hat immer wieder vom Einsatz der AfD für die deutsch-russischen Beziehungen berichtet und ist sehr energisch Versuchen entgegengetreten, die AfD zu nazifizieren. Anders als die Nazis, die irrationale Schimären verfolgt hätten, sei die AfD eine Vertreterin einer schlichten patriotischen Vernunft, die es in Deutschland in den letzten Jahren schwer habe, erklärt Sosnowski neulich.
Mit dem neusten Nawalny-Video beschäftigen sich viele Experten. Helmut Röper erklärt, dass es gut gemacht ist und die russische Regierung in Erklärungsnot bringen könnte, wenn es echt wäre. Über die Plausibilität wird in den kommenden Tagen und Wochen viel gestritten werden. Manche werden den Dialog authentisch finden, andere werden Brüche und Künstlichkeiten nachzuweisen versuchen. Phonographische Gutachter werden argumentieren. Man wird in unseren Zeitungen wahrscheinlich viele Artikel lesen, die Grundstimmung erzeugen, in der alles plausibel wird. Das sah man schon in der Berichterstattung über die Pressekonferenz vom 17. Dezember. Wer das Original verfolgen konnte, sah einen Präsidenten mit einem geistig-sittlichen Niveau der Weltklasse in Bestform wie eh und je. Wer Leitmedien las, sah ihn derart auf dem absteigenden Ast, das Bosheit, Dummheit und Inkompetenz jeder Art unterstellt werden müssen. Die neusten amerikanischen Erklärungen über angebliche russische Hacker-Angriffe in Pearl-Harbour-Maßstab verleihen zudem jeder Fälschung noch die Weihen einer legitimen Defensivwaffe, denn „Militär scheut keine Täuschung“ (Sun Tzu).

Anhang

Den russischen Staatsmedien nahe Experten erklären bereits heute, nach phonografischer Analyse Fälschung nachweisen oder nahelegen zu können.


3 Gedanken zu „Operation Nawalny versucht Entscheidungsschlag“

  1. Ja, klar. Bei meinen Aufenthalten in Samara/ Wolga habe ich auf öfter den Chef des dortigen FSB zum Kaffee eingeladen. Am Liebsten mochte er Käsekuchen!
    Für wie schwachsinnig halten die Spiegel-Lügner eigentlich ihre Leser?

  2. Das Nawalny ist ein Soft Porno von Geheimdienst Ersatzleuten wie Sie es aus dem Handbuch für Anfänger ablesen. Ist der Softie auf Ibiza verfilmt und vertont worden?

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