Nach Pompeos Kriegsdrohungen: China gratuliert doch Biden, aber nicht zum Sieg

Nach wie vor gibt bei der amerikanischen Präsidentenwahl weder ein amtliches Wahlergebnis noch eine informelle Einigung über den Wahlausgang. Vielmehr gibt es Neuauszählungen und erfolgreiche Klagen gegen Legalität der in den entscheidenden Staaten gezählten Stimmen, die den verfrüht selbsterklärten „President Elect“ zum „President Reject“ werden zu lassen drohen. Darüber schweigen wertewestliche Konzernmedien genau so eisern wie über die Korruption der Familie Biden. Wahlfälschungen gibt es ihnenzufolge genau so wenig wie eine Hunter-Festplatte gewschweige denn eine langjähriges kleptokratisches Geschäftsmodell von Joe Biden gegenüber China, Ukraine, Irak u.v.m. über Strohmänner wie Hunter. Deshalb spaltete sich die Welt zuletzt in wertewestliche Konzern-Hampelmänner und Lenker souveräner Staaten wie Russland, China, Mexiko und Brasilien, die sich eher an internationalem Recht orientieren. Auch Chinas Sprecher haben ihre Zurückhaltung beim Gratulieren so erklärt.
Der Bunte Rotfunk berichtet nun, auch China habe sich unter dem Eindruck einer Biden-Siegesmeldung von Fox News endlich zur Anerkennung Bidens durchgerungen. Damit stellt der BR einen unplausible Zusammenhang her. Bei Fox News fand indes am Wahltag ein interner Putsch statt. Die beliebten Programmmacher sind abgetaucht und die Zuschauer sind zu Newsmax übergewechselt. Das verschweigen die Leitmedien, denen Fox als Kronzeuge wichtige Dienste leistet. Auch das ist eine Form der Leitlüge. Plausibler ist ein anderer Zusammenhang.
Erst vorgestern verband Außenminister Pompeo Zuversicht in Trumps Wahlsieg (und insbesondere „glatten Übergang in eine zweite Amtszeit“)

mit martialischen Reden gegen China.

Dessen Brandschutzmauern würden bald durchbrochen, und Taiwan sei kein Teil der VR China. Ferner intensiviert die Regierung Trump in diesen Tagen weiter den Wirtschaftskrieg gegen China.
Vielleicht erklärt das Pekings Umdenken eher als die Fox-Meldung, auf die der Bunte Rotfunk (BR) verweist. Dennoch bleiben die chinesischen Gratulationen zurückhaltend. Sie gelten nicht dem gewählten Präsidenten sondern dem aussichtsreichen Kandidaten. Es handelt sich auch nicht um eine Gratulation von Xi Jinping sondern um eine Antwort des Regierungssprechers Wang Wenbin, die auf einer Pressekonferenz vom 13. November auf Nachfrage anwesender Journalisten zustande kam. Wang sagt dort: „Wir achten die Wahl des amerikanischen Volkes und gratulieren Biden und Harris, wohl wissend, dass das Wahlergebnis erst nach Durchlaufen eines juristischen Verfahrens fest stehen wird.“ Wang bezieht sich offenbar nur auf die „Volkswahl“ (popular vote), d.h. die Gesamtzahl der Stimmen, bei der Biden wahrscheinlich ähnlich wie vor 4 Jahren Hillary Clinton vorne liegt. Von einer Stellungnahme zum Stand der tatsächlichen Wahl bleibt Peking somit genau so weit entfernt wie vorher, und das gleiche Bild ergibt sich aus den schriftlichen Stellungnahme der Nachrichtenagentur Xinhua, die sich auf eine paar kryptische Zeilen in Gesamtlänge von 110 chinesischen Schriftzeichen beschränken und somit das Thema so niedrig hängen wie irgend möglich.

Wer hätte von deutschen Leit-, Lücken- und Lügenmedien auch anderes erwartet?

5 Gedanken zu „Nach Pompeos Kriegsdrohungen: China gratuliert doch Biden, aber nicht zum Sieg“

  1. Weiß es Xi das Er gratuliert hat? Oder weiß es vermutlich nur die Lügenpresse. Ist es ein Plagiat der Presse, aber es musste sein damit der wirkliche Wille der Chinesen veröffentlicht wird?

    1. Genau so ist es. Es gibt keine Gratulation durch Xi und vor allem nicht zu dem nach wie vor ausstehenden Wahlsieg.

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