De Gaulle, der letzte zivilisationsbewusste Präsident

Heute vor 50 Jahren – am 9. November 1970 – verstarb der französische Staatspräsident Charles de Gaulle.
De Gaulle ist, wie Michel Onfray erst neulich sagte, der letzte französische Präsident, der einen Begriff von Zivilisation im Kopf hatte. Schon Pompidou konnte sich nicht mehr erlauben, folgendes zu äußern:

„Das ist sehr gut, daß es gelbe, schwarze und braune Franzosen gibt. Sie zeigen, daß Frankreich offen ist für alle Rassen und daß es eine universelle Berufung hat. Aber unter der Bedingung, daß sie eine Minderheit bleiben. Sonst wäre Frankreich nicht mehr Frankreich.
Wir sind, noch, vor allem ein europäisches Volk von weißer Rasse, von griechischer und römischer Kultur und christlicher Religion. Daß man sich da nichts vormacht!
Die Muslime, haben Sie sie sich angesehen? Haben Sie sie angesehen mit ihren Turbanen und mit ihren Dschellabas? Sie haben sicher gesehen, daß das keine Franzosen sind.
Diejenigen, die die Integration predigen, haben ein Kolibrihirn, auch wenn es sehr gelehrte Leute sind.
Versuchen Sie, Öl und Essig zu vereinigen. Schütteln Sie die Flasche! Nach einem Moment werden sie sich wieder trennen.
Die Araber sind die Araber, und die Franzosen sind die Franzosen.
Sie glauben, daß der französische Volkskörper 10 Millionen Muslime aufnehmen kann, die morgen 20 Millionen sein werden und übermorgen 40 Millionen?
Wenn wir die Integration machen würden, wenn all die Araber und Berber Algeriens als Franzosen angesehen würden, wie würden Sie verhindern, daß sie kommen und sich im Mutterland niederlassen, wo doch der Lebensstandard so viel höher ist?
Mein Dorf hieße nicht mehr Colombey-les-Deux-Eglise, sondern Colombey-les-Deux-Mosquée.“

De Gaulle war, wie Onfray sagt, ein Populist und sogar Sozialist, der im rechen Spektrum landete. Mittérand begann hingegen in den 30er Jahren als Faschist und ließ sich dann links nieder. De Gaulle stellte immer wieder dem Volk wichtige Fragen zur Abstimmung, und als es gegen seinen Vorschlag stimmte, zog er sich aus der Politik zurück. De Gaulle opferte sich für Frankreich. Mittérand opferte Frankreich für sich. So Onfray.
Viele Deutsche erinnern sich an eine ermunternde Reden, die De Gaulle 1962 vor der deutschen Jugend hielt. Er ermutigte sie damals dazu, bei aller kritischen Reflexion über das angerichtete Unheil die eigenen Weltkriegstoten zu ehren.

Was der Furor des Krieges bedeutet, hatte De Gaulle nicht nur im Ersten und Zweiten Weltkrieg als Frontsoldat selbst miterlebt. Umso bewunderswerter seine Größe dem Erbfeind die Hand zur Versöhnung zu reichen und dessen Tugenden neidlos anzuerkennen und zu würdigen.

De Gaulle und Adenauer

„Man erkennt den Charakter eines Volkes auch daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht!“

Charles de Gaulle

Kriegerdenkmal
geschändet von linken Fanatikern

 

De Gaulle erkannte, dass Europa sich nicht vereinigen lassen würde und setzte gegen die transatlantischen Ideen der CIA-Agenten Monnet, Schumann und Hallstein, die subversiv gegen ihn arbeiteten, die Idee des Europas der Vaterländer, die sich auch heute als die richtige bewahrheitet. Ein Europa, in welchem Frankreich noch Frankreich, Italien noch Italien, Deutschland noch Deutschland und Ungarn noch Ungarn ist und keine austauschbare Fastfood-Kultur wie heutige Fußballnationalmannschaften mit Islamisten, Antirassisten und angepassten Duckmäusern.  Die Lernmuffel-Eliten Frankreichs und Deutschlands sind nicht fähig und erst recht nicht willens, sich auf eine bescheidene Vertretung von Volksinteressen einzulassen. Sie fühlten sich schon immer zu Höherem berufen, und wenn sie schon nicht wie zu Napoleons Zeiten die Welt beherrschen können, wollen sie wenigstens das Gefühl haben an der Weltherrschaft zu partizipieren, in dem sie z.B. in Brüssel und Straßburg im Namen Europas Verräter aller Vaterländer ehren.

5 Gedanken zu „De Gaulle, der letzte zivilisationsbewusste Präsident“

  1. Mich hat die Rede sehr bewegt, als ich sie vor einigen Jahren mal per Zufall gehört habe. De Gaule sprach auf Deutsch und mich beeindruckte seine Handreichung und die Aufforderung, aller Toten, auch den eigenen, zu gedenken und gemeinsam in eine bessere Zukunft zu sehen.

    Danke, dass es hier noch mal eingebettet wurde und auch für die Erinnerung an diesen Staatsmann, der über die Vergangenheit hinaus nach vorne sah. Was für ein Gegensatz zu Mittérant.

  2. @ Emannzer
    De Gaulle ist ein Massenmörder! Er hat sich während der Besetzung Frankreichs nach England verdrückt und ist dann als letzter der Befreier in Frankreich stolz einmarschiert. Er hat Massenhinrichtungen
    an Deutschen Soldaten angeordnet. Er hat alle Ehen zwischen Deutschen Soldaten und französischen Frauen für nichtig erklärt. Er hat viele dieser französischen Frauen
    hinrichten lassen und Sie als Vogelfrei erklärt. Was dann mit Vergewaltigungen an ihnen „Abgearbeitet“ wurde. Er hat Ihnen als Erniedrigung die Haare bis zur Glatze abschneiden lassen und dann wurden Sie vom Mob durch die Straßen getrieben! Seine politischen Entscheidungen waren anschließend nur auf Raub an Deutschland ausgerichtet. Es gibt Literatur darüber! Warum liest Du diese nicht?

    1. Thomas Mann war gehässiger als Charles de Gaulle, und das als Deutscher. Thomas Mann war ein feiger Snob, der aus sicherer Entfernung die Moralkeule schwang. De Gaulle war auch nicht vergleichbar mit Haßpredigern wie Morgenthau, Hooten oder dem Sowjetdichter Ilja Ehrenburg („tötet! tötet! tötet! jeden Deutschen) oder den Tito-Partisanen mit ihren bestialischen Massakern an den Kriegsverlierern. Zum Thema das Buch „Verbrechen an der Wehrmacht“ von Franz W. Seidler.
      Es gibt ein Recht auf Hass – siehe 9/11 und die Kriege der USA. Natürlich waren die Gewaltexzesse durch Franzosen an Deutschen 1944-1947, Saar-Annexion und Technologie-Raub schlimm. Tito-Partisanen hätte Marschall Pétain keine Gnade gewährt. De Gaulle hat mehr für die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich getan als Politiker wie Mitterand, einem gottbegnadeter Opportunisten.
      https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46409514.html

  3. @ Philolaos
    Nach der Besetzung des Saarlandes sind 25 000 Deutsche verschwunden. Nie kam ein Lebenszeichen von Ihnen, also wurden Sie umgebracht. Jeder Gefangene versucht seiner Familie ein Lebenszeichen zu geben. So haben es die Geschichtsforscher erkannt. Tito hat an einem Tag 80 000 Deutsche umbringen lassen. In „Wehe dem Besiegten“ wird es erklärt. De Gaulle hat grinsend geraubt wie es die Freimaurer heute noch tun. Auf seinem Befehl wurden deutsche Kriegsgefangene in Paris über die Seine Brücken geführt und mit MG runtergeschossen. Die Seine ist zwei Tage rot geflossen. Unter De Gaulle wurden den Kriegsgefangen am Rein in den Lagern gesagt: Entweder Ihr geht zur Fremdenlegion nach Vietnam oder Ihr verhungert hier am Rein. In Den Bien Fu sind 60 000 Deutsche Soldaten umgekommen. Peter Scholl Latour war auch dort.

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