L’Oréal zieht rassistische Produkte zurück

Hautpflegeprodukte, die weiße Haut gegenüber schwarzer aufwerten, sollen aus dem Sortiment verschwinden, erklärten L’Oréal und Unilever im Hinblick auf ihr anti-rassistisches Engagement.
Einen Hinweis auf die Motivationen des Konzerns hatte das erneut in den Konzernvorstand von L’Oréal aufgerückte Diversity-Model Munroe Bergdorf neulich gegeben:

„Eines Tages werden die Weißen begreifen, dass ihre Rasse die gewalttätigste und unterdrückendste Naturgewalt auf dieser Erde ist.“

Wörter wie „Aufheller“ erwecken den Eindruck, dass Rassismus salonfähig oder gar attraktiv sei. Viele afrikanische Frauen werden dadurch unfreiwillig zu Träger*innen erniedrigender Botschaften und verewigten so einen Teufelskreis von Leid und Unterdrückung, erklärten MenschenrechtlerInnen immer wieder.
Der Konsumgüterkonzern Unilever, der derzeit für Black Lives Matter, gegen rassistische Hassrede und gegen den Orangen Mann kämpft, hat mitgeteilt, dass er seiner Gesichtscreme „Fair & Lovely“ angesichts der Rassismusdebatte einen anderen Namen geben möchte.
Es handelt sich bei all dem nicht um Satire.

Anhang

Volkswagen-Tochter Skoda distanziert sich von Chris Ares und Schwester Audi von Xenia Sobtschak.
Dormund wird Dortbunt.
Filmförderung gibt es nach Floyd nur noch, wenn mindestens 25% der Rollenvorbilder Mensch*innen of Colour sind.
Selbst rein pflanzliches Testosteron kann toxisch sein.
Anti-Rassistische Milizen der Autonomen Zone CHOP/CHAZ in Seattle haben eine 16-jährigen Afro-Amerikaner erschossen und einen 14-jährigen schwer verletzt. Bei den beiden handelte es sich laut CHOP um faschistische Diebe.

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