Drei Kernbotschaften gegen den Buntbolschewismus

In den Höhen der Hierarchie weht ein eisiger Wind, und die wenigsten Bürgerlichen haben das Rückgrat, um die Anliegen ihres Volkes auch nur gegen lauen, warmen Wind zu vertreten. Tucker Carlson erklärt seinen Zuhörern, dass die USA bald unwiederbringlich den Bach runter gehen, wenn sie jetzt nicht selber Wind machen. Er fasst die notwendige Stoßrichtung in drei Kernbotschaften zusammen:

  1. Chancengleichheit/Meritokratie/Unschuldsvermutung statt egalitärfrömmlerischer Generalverdächtigung
  2. Meinungsfreiheit und freie politische Willensbildung statt Zensursölndertum auf Grundlage von Gummiparagrafen und bunten plutokratischen Hassmobs
  3. Lebensinteressen der Normalbürger (Heimat, Grenzen, Souveränität) statt Globalismus (und normativem Individualismus)

Donald Trump zeichnet sich zwar durch Unerschrockenheit aus aber nicht unbedingt durch fundierte, auf Prinzipien gegründete Botschaften. Bei anderen „Konservativen“ fehlt auch noch die Unerschrockenheit. Deshalb müssen außerparlamentarische Aktivisten grundlegendes vorkauen und Graswurzelbewegungen anfachen, so gut es geht. Tucker agiert seit Wochen zunehmend nicht mehr als Journalist sondern als Politprediger der Nation, und viele im Forum wollen ihn als Präsidenten.

Dass Tucker Carlson hier als Politiker und nicht als Theoretiker auftritt, zeigt sich auch an seiner Fokussierung auf die Begriff „Gleichbehandlung“ und „Meritokratie“. Ein Gelehrter wie Charles Murray, Jordan Peterson oder Jared Taylor hätte darauf hingewiesen, dass Gleichbehandlung und Meritokratie auf genau das hinauslaufen, was die Buntbolschewisten als „Weißen Suprematismus“ bezeichnen, nämlich eine Vorherrschaft der Alten Weißen Männer. Genauer gesagt mit starken jüdischen und gelben Anteilen. Dafür sorgen die demografischen und psychometrischen Fakten der USA, wie sie die IQ-Forschung aufzeigt, in Verbindung mit Paretos Prinzipien (20 vs 80) und den Gesetzmäßigkeiten der Informationsökonomie, die auf den unteren Stufen der IQ-Skala jenseits von Drogenhandel immer weniger lukrative Beschäftigungsmöglichkeiten schafft. Aber für dieses Problem sind wohl keine politischen Lösungen in Sicht. Die buntbolschewistische Lösung besteht darin, endlose Unruhen zu veranstalten und in deren Verlauf die Redefreiheit und andere Freiheiten zugunsten einer bürokratischen Oligarchie abzuschaffen, die in absehbarer Zeit eine ähnliche demografische Zusammensetzung aufweisen dürfte wie die bisherigen aber dank autoritärer Führung eher in der Lage ist, Stabilität zu gewährleisten.

Anhang

  • Die FPö hat gerade eine grausame Wahlniederlage erlitten, und Sellerie führt es auf die gleiche bürgerliche Feigheit zurück, die Tucker bei seinen Elefanten sieht.
  • Der Buntbolschewismus, der sich als kommende Staatsform abzeichnet, ähnelt dem Leninismus mehr als man denkt. In den USA ist diese Staatsform schon so gut wie unabwendbar, wenn die Eselspartei gewinnt, denn sie wird sofort die Zensur Andersdenkender intensivieren, für Massen „benachteiligter“ Neubürger sorgen und das Wahlrecht zu ihren Gunsten ändern.
  • Nachdem der lettische Premierminister sich letzte Woche mit Black Lives Matter solidarisch erklärt und die Schwarzen mit den von der Sowjetunion unterdrückten Letten verglich, erinnert Russslands Staatsfernsehchef Dimitri Kisseliow am Sonntag die Letten an ihre führende Rolle bei der Errichtung der bolschewistischen Terrorherrschaft im russischen Reich um 1917. Wie im Buntbolschewismus waren es damals auch randständige Minderheiten, die für die neue Elite als willige Sturmtruppen und Henker arbeiteten. Solche Minderheiten zeichnen sich durch besondere Loyalität gegenüber den neuen Herrschern und Rücksichtslosigkeit gegenüber den Vertretern der natürlichen Hierarchie aus, in der sie zumeist schlechte Karten hatten.
    Nachdem sich die Sowjetunion 1939 das von Polen unter Pilsudski geraubte Baltikum wieder einverleibt hatte, um seine Verteidigungslinie nach Westen zu schieben, gewährte sie den Balten übrigens auch durchaus eine privilegierte Stellung innerhalb der Sowjetunion. Heutige baltische Führungskräfte zeigen sich oftmals ähnlich ignorant in historischen Fragen wie unsere. Und deshalb fallen sie, anders als Kisseliow und Putin, auf Black Lives Matter herein.
  • Tucker Carlson (Taker Karlson) hat eine große russische Fangemeinde, weil Putin, Kisseliow, Sobtschak und wohl die meisten Russen in Sachen Black Lives Matter ähnlich wie er denken.
  • Linksautonom-antirassistische Milizen haben in ihrem temporären Zwergstaat CHAZ in Seattle zwei schwarze Jugendliche, die eines ihrer Fahrzeuge gestohlen hatten, mit Gewehrfeuer durchlöchert. Noch interessanter als diese leitmedial unterbelichtete Episode sind die Erklärungen der Nicht Nennbaren zur Bunten Unrechtsrepublik und zu dem Breiten Bündnis, das in St. Pölten einen Gastwirt in die Kniee zwang.
  • In Brandenburg ist an diesem Dienstag das von SPD, Linkspartei und Grünen beschlossene «Paritätsgesetz» in Kraft getreten. Es zwingt Parteien, jeden zweiten Listenplatz mit einer Frau zu besetzen. Der Wähler wird insoweit entrechtet.
  • Der „Linksdrall“ erfasst die Redaktionen und sorgt für Negativauslese. Am 29. Juni erschien das neue Buch des Journalisten Birk Meinhardt. Der preisgekrönte Reporter und Romancier schildert darin, warum er der Süddeutschen Zeitung den Rücken kehrte.

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