Ist Angst ein guter Ratgeber? Die 40 Tage der Quarantäne sind um!

Vorsicht ist gut. Angst ist kontraproduktiv.
Virologen sind systemrelevant. Wirrologen nicht.

Das Geschäft mit der Angst floriert. Seit gefühlten Äonen malen rotgrünbmerkelbunte Lobbyisten das Schreckgespenst von der gelben – pardon – rechten Gefahr an die Wand. Amokläufe wie jener im Münchner Olympia-Einkaufszentrum gab es zu allen Zeiten auf allen Kontinenten. Der Täter von München war zwar niemals wie jener von Halle in irgendeiner rechten Gruppierung unterwegs, aber wenn´s dem Zweck dient, werden selbst Linke – wie der für die Kameras in Chemnitz mit Hitler-Gruß posierende linksdrehende Zausel oder nächtens hakenkreuzschmierende GRÜNEN-Abgeordnete – zu „Rechtsextremisten“, um die Statistiken im Sinne ihrer Fälscher zu frisieren. Angst und Panik waren auch die Brandbeschleuniger, mit welchen Greta Thunberg und Konsorten labile Individuen zu deren Jüngern umpolen konnten. Paradoxerweise lehrten uns Leitmedien, Politiker und Klerus, daß man mordenden und messerstechenden Schutzsuchenden „mit Liebe begegnen“ (Margot Kässmann) müsse. Die ARD-Tagesschau war bis zu einem gewissen Grad erfolgreich, Meldungen über brutale und grausame Schutzsuchende als irrelevant auszulegen, um das Framing und die Suggestivwirkung der Kulleraugen- und Ponyhof-Werbesendungen durch faktengedeckte Ereignisse nicht zu trüben. Folgsam ließ sich der Buntblödel die Angst vor Messern und Macheten aus Körper und Seele entfernen und Opfer von Vergewaltigungen durften nach rotgrünmerkelbunter Lesart fortan als „Erlebende“ interpretiert werden. Weil es die Laune der Natur so will, steht das Barometer seitdem elektronenmikroskopisch kleine Schutzsuchende in unseren Wirtszellen um Asyl bitten dieses Mal wieder auf Angst. Über die willkürliche Instrumentalisierung der Allzweckwaffe Angst hören wir jetzt

von Notan Dickerle,  

Anwärter auf den Leuchtturmpreis für mutigen Journalismus gegen “Bunt”

Erinnern Sie sich noch an die letzten Wahlkämpfe und die Flüchtlingskrise? “Angst ist ein schlechter Ratgeber” und “Zukunft wird aus Mut gemacht” lauteten damals Slogans des “BreiBuBü”, des Breiten Bunten Bündnisses – gemeint waren einerseits die Angst der “Wutbürger” vor Überfremdung, andererseits der Mut zu Multikulti in einer grenzenlosen, “nachhaltigen” Welteinheitsgesellschaft. An Covid-19 dachte niemand, das gab es schließlich damals noch nicht.

In einer Situation, in der die Regierung der guten Kanzlerin nach einer Periode krisenbedingten Aufwinds, der “Rally around the Flag”, angesichts ihrer sich verdeutlichenden Unwilligkeit zur Normalisierung wieder verstärkt in die Kritik gerät, versuchen die Sturmgeschütze der regierungsnahen Demokratie, die Angst zu rehabilitieren und die Vorzüge dieser Emotion zu preisen: “Werdenwir unvorsichtig, weil wir zu wenig Angst haben?” frägt der “Spiegel” angesichts von Umfrageergebnissen, wonach nur noch eine Minderheit der Deutschen die aktuellen Ausgangssperren befürwortet. Die Angst sei angeblich zu abstrakt, als daß sie noch so richtig auf unser Gemüt wirken könnte. Einer in unseren Tagen besonders beliebten journalistischen Technik entsprechend leistet ein “Experte”, in diesem Fall ein Psychoanalytiker, Überzeugungsarbeit und beklagt “unsere heutige Unfähigkeit zur Angst”. Wie, was? Dabei galt es doch bisher als ausgemachte Sache, daß “German Angst” als quasi politische Verhaltensstörung für den modernen (Bio-)Deutschen charakteristisch sei, sozusagen als Gegenstück zu seiner angeblichen Unfähigkeit, zu trauern. Und als Gegenpol zur vor allem im anglophonen Sprachraum gerne behaupteten “German Assertiveness”, der typisch deutschen Überheblichkeit (wie sie zum Beispiel in Margaret Thatchers “Chequers-Seminar” im März 1990 bzgl. der britischen Positionierung zur deutschen Wiedervereinigung – mit bekanntem Ergebnis – prominent vertreten wurde). Spiegels Experte geht aber noch weiter und diagnostiziert uns gar “Apokalypse-Blindheit” – ein Wort, das der deutsch-jüdische Schriftsteller und Philosoph Günter Anders einst im Hinblick auf die Atombombe geprägt hat.

Ich glaube, man muß kein “Corona-Leugner” oder auch nur “-Verharmloser” sein, um festzustellen, daß hier Dimensionen vermischt werden, die nicht im mindesten vergleichbar sind: Die Corona-Krise hat nichts mit der Apokalypse zu tun und Covid-19 ist keine Atombombe! Neue Krankheiten tauchen immer wieder einmal auf, bisher steht noch nicht einmal fest, ob die Zahl der Opfer von Covid diejenige der letzten Influenza-Epidemie wesentlich übersteigt. Allerdings drängt sich spätestens seit der Warnung unserer guten Kanzlerin vor “Öffnungsdiskussionsorgien” der Eindruck auf, die meisten deutschen Politiker hätten nicht unbedingt ein Interesse an einer baldigen Normalisierung des Lebens ihrer Bürger, weswegen ihnen dramatisierte Corona-Narrative durchaus gelegen kommen. Es sei daran erinnert: ihren Höhepunkt erreichten die Ansteckungen in Deutschland Mitte März, vor dem sog. “Shutdown” am 24.3. Seither dümpelt die sog. Reproduktionszahlzahl R leicht unter eins ohne indes signifikant abzusinken. Die zu Beginn der Krise nahezu einhellig als gesundheitspolitisch sinnlos bezeichnete Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes ist seit kurzem flächendeckend eingeführt, obwohl vier Wochen maskenfreier Beschränkungen keinerlei Verschlechterung der Lage gebracht haben und andererseits jeden Tag neue hygienische und soziale Kollateralschäden bekannt werden. Man schüttelt den Kopf und frägt sich nach dem wahren Grund für diese absurde Maßnahme: Placebo für Politiker? Medizinisch verbrämte Einnahmequelle (Bußgelder!) für die notleidende Staatskasse? Der Maulkorb als perfektes Symbol für die “Zeit des zivilen Gehorsams”, der Auslöschung individueller Lebensentwürfe?

Am Tag der Niederschrift dieses Artikels, dem 3. Mai, seien die Damen und Herren aus der Politik auch daran erinnert, daß das Wort “Quarantäne” vom lateinischen Wort “quaranta” stammt und “vierzig” bedeutet. Eine sinnvolle Quarantäne kann im Hinblick auf den sinkenden Grenznutzen bis maximal vierzig Tage dauern. Dauert sie länger, übersteigen die Nebenwirkungen den Nutzen. Seit dem 24. März sind jetzt genau 40 Tage vergangen. Bisher haben sich die Menschen in Deutschland gegenüber den Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der neuen Krankheit verständnisvoll und diszipliniert gezeigt, diese als eine Art soziale Fastenzeit akzeptiert. Dies galt auch für diejenigen, in deren Augen die Regierung Merkel spätestens seit der Migrationskrise von 2015 jedwede Glaubwürdigkeit verspielt hat. Die vorübergehend überwundene Polarisierung der Gesellschaft – “Helldeutschland” gegen “Dunkeldeutschland” – ist gerade dabei, unter neuen Auspizien wieder aufzubrechen. “Team Risiko” gegen “Team Disziplin” hat es das bekannte Sturmgeschütz der Demokratie heute genannt. 

Dunkeldeutsche Skeptiker hatten schon von Beginn der Coronakrise an das ungute Gefühl, bei dieser überraschenden neuen Krankheit, deren Erreger möglicherweise künstlich im Labor gezeugt wurden, könnte es nicht nur um ein medizinisches Problem gehen, sondern auch um diese ominöse Neue Weltordnung, deren Verfechter mutmaßlich vor keiner noch so abgefeimten Strategie zurückschrecken. Wenn sich die verantwortlichen Politiker nach 40 Tagen Ausgangsbeschränkungen bei weitgehender Normalisierung der aktuellen Situation unter Berufung auf eine bevorstehende zweite, wahrscheinlich dramatischer verlaufende Welle der Krankheit der allgemein erwarteten Normalisierung verweigern, ist dies ein hochgradiges Alarmzeichen. Dies umso mehr, als sich die NATO nach Informationen der Deutschen Wirtschaftsnachrichten bereits für die zweite Corona-Welle “rüstet”, und zwar ganz konkret “gegen Rußland und China”, die beiden Länder, die sowohl NATO als auch EU an der propagandistischen Front höchst ältlich aussehen liessen (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503848/Gegen-Russland-und-China). Wissen unsere Politiker möglicherweise schon mehr als sie zugeben? Und könnte die besonders von Innenminister Horst Seehofer beargwöhnte Normalisierung des Lebens im benachbarten Österreich etwa damit zu tun haben, daß dieses Land nicht Mitglied der NATO ist? Verschwörungstheoretiker aller Länder, vereinigt Euch, es gibt viel zu tun!

Querverweise:
https://bayernistfrei.com/2020/04/30/angst/

5 Gedanken zu „Ist Angst ein guter Ratgeber? Die 40 Tage der Quarantäne sind um!“

  1. „Angst“ wird regelmäßig dem Gegner unterstellt. Sich selbst hingegen bescheinigt man lieber „Sorge“.

  2. Wenn CoViD-19 eine NWO-Verschwörung sein soll, müssen diese NWO-Strippenzieher Totalversager sein. Denn was eintritt, ist alles ihren Interessen völlig entgegengesetzt: Stärkung der nationalen Souveränitäten, Schwächung der EU, Schwächung all derer Länder, die ihren Notstand nicht zu beherrschen verstehen, Schwächung der Länder, die bislang besonders deutlich von neuer Weltordnung redeten und deren graue Eminenzen hinter der „NWO“ stehen sollen. Etwas mehr Sinn ergibt hingegen noch die Hypothese, unsere Regierungen hätten die Warnsignale verschlafen und uns sehenden Auges in die Krise gesteuert, um den ohnehin einsetzende Wirtschaftskollaps verschleiern zu können https://vk.com/wall-113930409_20668.

  3. Es geht darum, zur Wahl 2021 einen Grund zu finden, nur Briefwahl zuzulassen, die dann von Antifanten,Linksgrünen und Gewerkschaftsbonzen ausgezählt werden. CDU hat dann 2/3-Mehrheit und kann dann in aller Ruhe das erweiterte DDR-Modell nach chinesischem Vorbild durchführen.

  4. Hier zunächst die vom Statistischen Bundesamt verlautbarten Fallzahlen zu den Sterbefällen 2016 bis 2020:

    Gesamtjahr:

    2016: 910.902

    2017: 932.272

    2018: 954.874

    2019: 935.292

    Nur Januar-März:

    2016: 242.030

    2017: 269.618

    2018: 277.876

    2019: 251.876

    2020: 250.338

    Nur März:

    2016: 83.669

    2017: 82.934

    2018: 107.104

    2019: 86.419

    2020: 85.922

    Anzahl Sterbefälle Woche 30.03.-05.04. (Alter bis 80 Jahre):

    2016: 8.622

    2017: 7.913

    2018: 8.637

    2019: 8.156

    2020: 8.147

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