Widerstandsromantik im Osten: „Corona wurde geplant!“

Das AfD-nahe Volk, das im Internet besonders aktiv ist, ist nicht im geringsten „rechts“ oder „völkisch“. Wie „völkisches“ Denken in der Krise geht, erklären die angeblichen völkischen Lehrmeister des Ex-„Flügels“ aus Schnellroda, die Haldenwangs „Verfassungsschutz“ jetzt „beobachtet“:


Mittlerweile haben viele Rechte im Zuge der Corona-Epidemie die Grundrechte, welche aufgrund der restriktiven staatlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dieser Krise als existentiell in Gefahr zu geraten scheinen, in den Mittelpunkt ihrer Agitation gestellt.
Sie schwören den Staat auf Bewegungsfreiheit der Bürger ein und verteidigen heroisch den Individualismus und liberale Freiheiten, die „Merkel“ ihnen entzogen hat. Und vor allem machen sie sich in zahlreichen Artikeln die Sorge, daß der Staat wohl den ausgerufenen Notstand auch nach Ende des Ausnahmezustandes nicht aufheben wollte. Wobei sie der Frage nachgehen, ob Social Distancing das neue Organisationsprinzip der Gesellschaft darstelle!
Man beobachtet somit bei der Rechten seit der Verbreitung der Corona-Epidemie einen antiautoritären und anarchistischen Affekt, der so weit zu gehen wagt, sich gegen Staatshandeln per se zu richten. In dem Moment diskreditieren sich diese neuesten Rechten selbst, wenn man etwa AfD-Statements oder Kommentare zu der Verteidigung der Bewegungsfreiheit liest, in denen der Bezug auf Sicherheitsfaktoren und die entscheidende Rolle der Exekutivgewalt im Ausnahmezustand fehlt. Hier sollte sich ein Volker Weiß, der sich durch die Beobachtung und Denunzierung des neuen rechten Lagers finanziert, irritiert und überfordert fühlen.

„Selbstdiskreditierende AfD-Statements“ kommen von der AfD Bayern, wobei Personen, denen Nähe zum „Flügel“ nachgesagt wird, sich besonders anarchistische Widerstandsromantik hervortun. Noch tiefer blicken lässt aber die AfD Leipzig Land. Die Ex-PEGIDA-Widerstandskämpferin Tatjana Festerling, die zugleich tief im Thema CoViD-19 steckt, schlägt Alarm:

Ey, wie blöde muss man sein, um sowas zu posten? Tickt der AfD Kreisverband LK Leipzig noch ganz sauber? Oder wurde jetzt die Endstufe des AfD Selbstzerstörungsmechanismus gezündet? Wer ist – NAMENTLICH! – für diese Scheisse verantwortlich?
Oder gibt’s da vielleicht schon ’ne neue Partei auf dem Markt, mit der man das Antagonisten-Spielchen jetzt nochmal durchzieht? Weil doppelt hält besser? Unglaublich – auch weil es scheinbar überhaupt keine innerparteiliche Kontrolle oder Gegenrede gibt.
Aber „Volkspartei im Osten“ sein wollen – war klar, das diese drei Nasen da ganz groß im Titel auftauchen. Schade eigentlich, dass diese „Volkspartei im Osten“ dabei mitwirkt, das „deutsche Volk“, für das man sich ja angeblich einsetzt, einfach per Covid abzuschaffen. Maske abreissen und es als „Widerstand“ interpretieren, zu dämlich, simpelste Risikobewertungsmaßstäbe zu rallen und einfach mal auf Durchseuchung setzen. Mit allen heute noch völlig unbekannten Folgen. Ich hätte nie gedacht, dass es den Linken und „dem System“ so einfach gemacht wird, diese „Patrioten“ derartig vorzuführen oder gar loszuwerden. Irre.

Stein des Anstoßses ist folgender mit Konterfei von Björn Höcke u.a. geschmückte Text:

Der Ausbruch des Corona-Virus wurde geplant, verläuft aber für die Initiatoren (zum Glück für die Menschen) nicht wie erwartet.

Hier einige Informationen zum Thema. Bitte nichts einfach glauben, selber recherchieren und eine eigene Meinung bilden:

Im Bericht der Bundesregierung zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 wird ab Seite 55 der Ausbruch einer Pandemie beschrieben. So heißt es auf Seite 60 unter Punkt 2.2: „Das Ereignis beginnt im Februar in Asien, wird dort allerdings erst einige Wochen später in seiner Dimension/Bedeutung erkannt.Im April tritt der erste identifizierte Modi-SARS-Fall in Deutschland auf. Dieser Zeitpunkt bildet den Ausgangspunkt des vorliegenden Szenarios.“ Die Handlungen der Regierung in der Corona-Krise entsprechen ziemlich genau dem Bericht, obwohl die erwarteten Opferzahlen bei weitem nicht erreicht wurden. (1)

Obama unterstützte kurz vor Ende seiner Amtszeit 2015 das Labor in Wuhan mit 3,7 Millionen US-Dollar. (2)

Bill Gates warnte 2017 vor Millionen Toten durch Pandemie: „Ich würde sagen, die höchste Wahrscheinlichkeit, in den kommenden Jahrzehnten Dutzende von zusätzlichen Millionen Toten zu erleben, kommt von einer Pandemie“. (3)

Merkel besuchte Wuhan im September 2019 kurz vor Ausbruch des Virus in China. (4)

Im Oktober 2019 wurde von der Bill & Melinda Gates Stiftung, dem Weltwirtschaftsforum und der Johns Hopkins University unter dem Namen „Event 201″ die Simulation einer Corona-Pandemie durchgeführt. (5) Die Teilnehmer aus dem privaten und öffentlichen Sektor bekamen das Szenario präsentiert und diskutierten, was zu tun sei. Es gibt ein offizielles Video (6) davon, mit einem Zusammenschnitt aus Szenariovorstellung und der Diskussion der Teilnehmer, die im Rollenspiel Mitglieder eines Pandemie-Kontrollrats sind. Dabei wurde nicht nur über den Lockdown, Reisebeschränkungen und die wirtschaftlichen Schäden diskutiert, sondern auch darüber, wie man gegen Fake News vorgehen sollte.

Anfang März 2020 sagte Merkel: „60 bis 70 Prozent der Menschen in Deutschland werden sich mit dem Corona-Virus infizieren.“ (7) Das wären bis zu 58 Millionen Menschen und trotz der überraschend geringen Sterberate in Deutschland (8) ca. 1.000.000 Corona-Tote. Die „offizielle“ Zahl an Corona-Toten beträgt in Deutschland aktuell 6.500. (9) Ermittelt wird die Zahl (wen überrascht es?) von der Johns Hopkins Universtät (siehe Event 201).

Der geringen Zahl an Corona-Toten stehen rund 25.100 Menschen in Deutschland gegenüber, denen die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 nach Schätzungen das Leben gekostet hat. (10) An welche Schutzmaßnahmen im Verlauf dieser Grippewelle können Sie sich erinnern?

In Großbritannien sind Corona-Testsets aufgetaucht, die selbst mit dem SARS-CoV-2-Virus kontaminiert waren. (11) Wird damit versucht, die weit hinter dem Plan zurückliegenden Infiziertenzahlen zu erhöhen?

Während dessen beantragen zahlreiche Krankenhäuser trotz der Corona-Krise für Ärzte und Pflegepersonal Kurzarbeit. (12) Der Schaden der künstlich geschaffenen Corona-Krise geht mittlerweile in die Milliarden. (13)

Jeder Einzelne sollte sich überlegen, was hier veranstaltet wird, zu welchem Zweck und wer dahintersteckt! Bleibt aufmerksam!

(1) https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf
(2) https://www.watergate.tv/news-bombe-obama-hat-wuhan-labor-37-millionen-gegeben/
(3) https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/microsoft-gruender-bill-gates-warnt-vor-toten-durch-pandemie-14888305.html
(4) https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/merkel-besucht-china-1667802
(5) https://norberthaering.de/medienversagen/event-201-fake-news/
(6) https://www.youtube.com/watch?v=AoLw-Q8X174
(7) https://www.volksstimme.de/deutschland-welt/deutschland/corona-krise-merkel-60-bis-70-prozent-infizierte
(8) https://www.watson.de/deutschland/gesundheit/79629110..
(9) https://www.merkur.de/welt/coronavirus-deutschland-tote-infizierte-zahlen-aktuell-usa-weltweit-covid-19-sars-cov-2-zr-13600954.html
(10) https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren
(11) https://www.epochtimes.de/politik/europa/grossbritannien-corona-testsets-selbst-durch-virus-verseucht-kritik-an-zu-geringer-zahl-an-tests-a3205149.html
(12) https://www.n-tv.de/panorama/Viele-Kliniken-beantragen-Kurzarbeit-article21731485.html
(13) https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-der-wirtschaftliche-schaden-internes-regierungspapier-a-31971000-5fad-4fcc-a82b-901ea3f5bd7d

Zwar versucht der AfD-Autor noch einen Sicherheitsabstand zu seinen Suggestionen zu wahren, indem er den Leser auffordert, sich selbst eine Meinung zu bilden. Doch die Suggestionen sind eindeutig. Daraus, dass die Bundesregierung ebenso wie die Gates-Stiftung und zahlreiche andere Akteure schon lange vor dem Szenario einer SARS-Corona-Pandemie warnen, folgert die „Volkspartei des Ostens“ ausgerechnet, dass dieses Szenario von den Warnern geplant sein müsse, und dies zum Zweck der Errichtung einer diktatorischen Weltherrschaft, wobei nach allem was man sieht, die Globalisierung gerade einen schweren Rückschlag erleidet. Daraus, dass bislang in Deutschland eine gewisse Eindämmung gelungen ist und somit die vorgesehen Klinik-Kapazitäten teilweise leer stehen, schließt er ebenfalls auf Harmlosigkeit des Virus. Auf die Idee, dass eine ungezügelte Epdiemie die Wirtschaft schwerer schädigen könnte als die Eindämmungsmaßnahmen, kommt die AfD nicht. Sie kann es offenbar nicht begreifen, dass es Epidemien gibt. Ein Schuldiger muss her, und das kann natürlich nur das Feindbild „Merkel“ sein. Eine „konservative“ oder „völkische“ Partei sollte mit Notstandssituationen und ihrer konstitutiven Bedeutung für die Souveränität und das Staatswesen (s. Erklärungen im Sezession-Artikel) vertraut sein, aber die AfD sieht lieber eine „globale Diktatur“ in Gründung. Immerhin zeigt die Krise erneut, dass der „Verfassungsschutz“ Unrecht hat. Die AfD und insbesondere der Flügel hat mit den historischen Schreckgespenstern nichts zu tun. Aber das wusste sowieso jeder, der es wissen wollte
Es gibt in Buntschland kaum noch Konservative. Auf Conservo jedenfalls nicht. Auf Arcadi Online meldet sich einer Spätausläufer und erinnert an Überlegungen der letzten Konservativen darüber, wie die bunte Schönwetterrepublik in einem „Ernstfall“ scheitern würde. Das war 1978:

Wenn Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez etwa vor der größten Herausforderung seit dem Spanischen Bürgerkrieg warnt und einen „großen Marshall-Plan für den Wiederaufbau“ fordert oder der italienische Regierungschef Giuseppe Conte „die schwerste Krise für das Land seit dem Zweiten Weltkrieg“ ausruft, sind wir an einem Punkt angekommen, der wohl nicht zu Unrecht als Ernstfall tituliert werden darf.
Aber wann wird eine Krise zum „Ernstfall“? Und an welchem Punkt beginnt der militärische „Ernstfall“? Schon dann, wenn wie aktuell in der italienischen Provinz Bergamo Militärfahrzeuge ausrücken müssen, um Verstorbene auf Friedhöfe zu transportieren? Oder erst, wenn – wie in China geschehen – ganze Provinzen hermetisch von der Armee abgeriegelt und das Kriegsrecht offiziell ausgerufen wird?
Diese Fragen zu stellen wurde in den westlichen Industrienationen in den vergangenen Dekaden gerne als Spinnerei abgetan. Die wenigen Mahner als Unruhestifter und Querulanten gebrandmarkt. Das Ergebnis zeigt sich heute: heillos überforderte Regierungen, hysterisch berichterstattende Medien und auf Krisen völlig unvorbereitete Bevölkerungen.
Dabei gab es ernstzunehmende Stimmen. Bereits im Sommer 1978 führte etwa die Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung in München eine Vortragsreihe durch, aus der der beachtenswerte Sammelband „Der Ernstfall“ entstand. Zu Recht warfen die Herausgeber die Frage auf: „Leben wir in einer Schönwetter-Gesellschaft, in einem Schönwetter-Staat, der in ruhigen Zeiten reibungslos funktioniert, jedoch im Ernstfall versagt?“ Konkretisiert wurde dies im Beitrag „Der tabuisierte Ernstfall Krieg“, in dem der Militärexperte Paul Schmidt-Carell zu Recht darauf hinwies, daß bei jedem Ernstfall der Moment eintrifft, an dem „militärische Abwehrmaßnahmen in Gang zu setzen“ notwendig wird. Die Gretchen-Frage hierbei sei, „wann müssen, wann dürfen bei der uns so lieb gewonnenen Krisen-Managerei die militärischen Abwehrvorbereitungen in Gang gesetzt werden“.
Schmidt-Carell konstatierte damals, was es brauche, um für den Ernstfall gewappnet zu sein: „Die Frage nach der Vorbereitungszeit wird bei uns bedenklich verdrängt. Wir sind gefesselt von der Frage nach der verfügbaren Vorwarnzeit, die ständig hin- und hergerechnet wird: Wann wissen wir es ganz genau, daß ernste Gefahr droht? In Wahrheit ist die Frage nach der Vorbereitungszeit viel wichtiger. (…) Vorbereitungszeit brauchen wir, und Vorbereitungszeit werden wir nur haben, wenn rechtzeitig politische Entscheidungen fallen.“
In den aktuell verhängten Notmaßnahmen rund um die Corona-Epidemie tritt dieses Manko eklatant zutage. In westlichen Gesellschaften, die seit Jahrzehnten keine wirklichen Krisen mehr durchzustehen brauchten, retten sich die Regierenden mit ad-hoc-Maßnahmen durch das Krisenmanagement. Eine wohl durchdachte Strategie sucht man vergebens, die Blicke nach Asien hingegen zeigen, wie unter Hinzuziehung des Militärs eine effiziente Krisenbewältigung strategisch auszusehen hat. Es zeigt sich hier eklatant das in West- und Mitteleuropa, vor allem aber in der Bundesrepublik Deutschland aufgebaute Mißtrauen der politischen Entscheidungsträger gegen das Militär. Während die Bundeswehr ohne Bedenken auf dem gesamten Globus in Kriegsgebiete entsendet wird, erfolgt ihr Einsatz bei Krisenfällen im Inland nur unter höchsten Bedenken.
In besagtem Sammelband zum „Ernstfall“ hielt der patriotisch gesinnte Historiker Hellmut Diwald fest: „Der klassische Ernstfall ist der militärische Konflikt“, doch hätte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts in den Staaten die Auffassung durchgesetzt, „daß der Ernstfall nicht ein Sonderfall der Normalität ist, wie Clausewitz behauptete, sondern ein Durchbrechen, eine Aufhebung der Normalität, eine Interruption. Für einen solchen Moment wurden Sonderregelungen entworfen. Im Deutschen laufen diese Maßnahmen gemeinhin unter dem Terminus ‚Notverordnungen‘. Die Not, die durch den Ernstfall entsteht, betrifft den Staat. Durch sie verändert sich die Situation vom Normalstand zum Notstand, zum Staatsnotstand hin“.

Wenn man die Foren der Artikel von Arcadi und Sezession oder auch bei Journalistenwatch, Conservo, PI, Achgut etc die Artikel selbst anschaut, merkt man, dass niemand den Notstand wahr haben will. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ein Virus, welches das öffentliche Leben und die Wirtschaft zerrüttet, sei es indem es massenweise Bürger tötet, zu Invaliden macht oder zu individuellen Vorsichtsmaßnahmen treibt, oder dadurch, dass die zu seiner Vermeidung ausgerufenen Notstandsmaßnahmen lange andauern und ähnlichen Schaden verursachen, so etwas ist einfach nicht vorgesehen, und es verstößt gegen die Menschenrechte. Da man aber das Virus nicht wegen Menschenrechtsverletzung verklagen kann, muss man einen Ersatz finden. Das kann nur „Merkel“ oder das hinter ihr stehende globale Böse sein, welches mithilfe eines gefälschten Virus seine globale Diktatur errichten will. Mit dieser Art von Weltflucht erweist man sich als genau so volksfern und lebensunfähig wie die anderen individualistischen FrömmlerInnen, die das Staatsschiff der BRD bisher in die Katastrophe gelenkt haben, weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte.   Immerhin bietet die jetzige Krise die Chance, dass mehr BuntbürgerInnen lernen, was ein Notstand ist und welche Abwägungen es in diesem Rahmen zu treffen gilt. Es sind durchaus ähnliche Abwägungen wie die, die man z.B. bezüglich der Völkerwanderung aus Afrika schon viel zu lange meidet, indem man sich in juristische Spitzfindigkeiten flüchtet. Staatsvölker, die solche Prüfungen bestehen, werden für den Wohlstandsverlust durch Souveränitätsgewinn entschädigt.

Anhang

Der führende Epidemiologe aus Wuhan warnte erst 2018 vor einer neuen SARS-Corona-Epidemie, die jederzeit insbesondere in China ausbrechen könnte. Für die Suche nach einem Schuldigen, wie AfD Leipzig sie befeuert, sind solche Warnungen völlig unergiebig.

5 Gedanken zu „Widerstandsromantik im Osten: „Corona wurde geplant!““

  1. Danke für die Feiertagsfleißarbeit – höchst inspirativ und informativ. Festerlings Gedanken verhaken sich in mir:

    „Schade eigentlich, dass diese „Volkspartei im Osten“ dabei mitwirkt, das „deutsche Volk“, für das man sich ja angeblich einsetzt, einfach per Covid abzuschaffen. Maske abreissen und es als „Widerstand“ interpretieren, zu dämlich, simpelste Risikobewertungsmaßstäbe zu rallen und einfach mal auf Durchseuchung setzen“

    Zwei Seelen – ach in meiner Brust!

    Einem rüden, rauhen, reaktionärem Rechten kann und muss die Darwin’sche Auslese der Schwachen, Magen-, Herz-, Lungen- und Fußkranken nur „recht und billig“ sein. Hier leistet Corona der Volksgemeinschaft große Dienste, das Sozial schmarotzende, prekäre Ghettogesindel zu dezimieren. Aus der immunisierten Herde wählt befruchtbereite Biologie die stärksten Stiere zur Reproduktion einer Kampffähigeren und resistenteren Rasse.

    Aber ach!

    Selbst in der Situation meiner weißen, alten, vorerkrankten Männlichkeit, biologisch aber nicht materiell abgewirtschaftet winselt mein Überlebensinstinkt um Staatsschützende starke Strukturen wie von Majestix Merkel und ihren Satelliten Söder und Seehofer.

    Abzuwarten, wohin mich meine Fantasie mit fliegenden Fahnen vom völkischen Flügel noch treibt…..

    https://n0by.blogspot.com/2020/04/fabrikantensteig-von-rauenstein-nach.html

    Maskiert lässt meine Lunge mich schwer nur schnaufen! WAS TUN?

    1. Aus einer langzeitlichen Perspektive könnte es sein, dass die Pest in Italien etwas zum Ansteigen des IQ beitrug und damit für die Renaissance das Fundament legte. Für diese Thesen spricht wohl eine Menge, und es gibt Forscher, die das herausgearbeitet haben, so etwa Michael Woodley, der auf demYoutube-Kanal „The Jolly Heretic“ darüber doziert. Dennoch würden „rechte“ Politiker daraus nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass man Seuchen am besten freien Lauf lässt, und ich habe noch keine Anzeichen dafür sehen, dass solche Gedanken die Revolte gegen die Corona-Seucheneindämmung befeuern. Eher drängt sich mir der Vergleich mit der Moskauer Pestrevolte von 1771 auf.

  2. War die Schweinegrippe nicht auch geplant?Siehe Profiteure der Angst-damals auf arte.
    Das heisst nicht dass das Virus künstlich sein muss(Vom Markt in Wuhan ist es aber nicht-die näcjhste Fledermaskolonie ist 900km entfernt)-es geht quasi um eine Werbekampagne.Und wer Kontakte hat kann dies ganz einfach machen.Wissen sie nicht das die Presseagenturen alle Nachrichten aussieben und den Zeitungen dann ein paar hundert Nachrichten pro Tag liefern?Man muss nur lange genug die gleiche Meldung immer wieder liefern.Die MEnschen bekommen Angst und schon läuft das Impfgeschäft.

    Schauen sie sich dieses Interview an:

    ps:Gates will das Co2 auf NULL reduzieren.Kann der noch normal im Kopf sein?

    1. Zunächst ist ja die Frage nach dem Ursprung des Virus nicht so wichtig. Es scheint sich hier um die Frage nach dem Schöpfergott oder dem versteckten Herrscher zu handeln, dessen subjektive Pläne uns dann Schlüssel zum Verständnis liefern sollen. Hier gelten aber wirklich manche Merkel-Worte. Irgendwann kommen neue Viren sowieso mal, und „jetzt sind sie halt da“. Und wir wissen nicht allzu viel darüber, haben aber Hinweise darauf, dass eine frei laufende Pandemie nicht nur Millionen Tote und Invalide produzieren sondern dabei auch die Wirtschaft noch schwerer schädigen würde als ein rigoroses Durchgreifen, welches in China, Korea u.a. recht erfolgreich war. Deshalb sind „Lockerungsdiskussionsorgien“ derzeit wirklich mal „nicht hilfreich“, und die plumpe Sündenbocksuche, die etwa frühe Warnungen als frühe Planungen zu verkaufen versucht, steht auch in diesem wenig hilfreichen Kontext.

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