CoViD-9 Rassen NYC

Virus offenbart Rassenhierarchien

In Südafrika bedeutet Quarantäne (Lockdown), dass die Leute zu Hause verhungern und in ihrem Überlebenskampf erst recht das Virus verbreiten. Die ANC-Regierung wäre noch eher als andere afrikanische Regierungen in der Lage, eine Quarantäne durchzuziehen, aber sie scheitert grausam. Auch europäische Fernsehsender bemerken das inzwischen.

Man sieht in der Welt bezüglich CoViD-19 derzeit eine Art Rassenhierarchie wie beim IQ: die Gelben (Nordostasiaten) bekommen es recht gut hin, die Weißen hier und da mit Ach und Krach, die Schwarzen überhaupt nicht. Dies zeigt sich sowohl zwischen den Ländern als auch innerhalb der Länder.
In New York ist die Corona-Sterblichkeit unter Schwarzen doppelt so hoch wie unter Weißen (Latinos liegen mittig dazwischen), und die unter Weißen ist deutlich höher als unter Gelben. In afroislamischen Vorstädten von Paris kann die Quarantäne ist die Quarantäne ähnlich undurchsetzbar wie in denen von Johannesburg.
Es ist somit in etwa so wie man es aufgrund der IQ-Statistik und damit verbundenen Gewissenhaftigkeit und sonstigen Lebenseinstellungen erwarten würde, außer dass die Ostasiaten noch besser dastehen, als man prognostiziert hätte, wenn man bedenkt, dass das „Chinesische Virus“ sich zunächst nur unter ihnen ausbreitete.
Die Leitmedien Amerikas und Europas bis hin zu Russlands berichten genüsslich über den weißen Rassismus (oder „institutionellen Rassismus“), der sich in der Corona-Krise zeige, aber keiner schreibt vergleichbares über die „Benachteiligung“ der „Alten Weißen Männer“ im Vergleich zu Frauen oder Gelben. Geschweige denn über die Selbstmordstatistik der USA, derzufolge die „Alten Weißen Männer“ eine ganz schrecklich benachteiligte Gruppe sein müssten.

Vielleicht ist der Erfolg der Ostasiaten ein zusätzlicher Grund, der vietnamesischstämmigen Chemikerin Mai-Thi Nguyen-Kim gut zuzuhören. Sie erklärt jedenfalls die Rechnungen, die einer seriösen Entscheidung über mögliche Lockerungen einer Quarantäne zugrunde liegen müssten, sehr anschaulich.

Die Füsikerin scheint sich auch an Nguyen-Kims Denkweise heranzutasten und mahnt daher auch, die „Lockerungsdiskussionsorgie“ vieler planloser Politiker und Lobbyisten sei „nicht hilfreich“. Womit sie diesmal Recht haben dürfte.
Afrika hat mit CoViD-19 im Grunde noch Glück, denn dort ist das Durchschnittsalter sehr niedrig. Wenn irgendwo eine Durchseuchungsstrategie („Herdemimmunitätsstrategie“) zu empfehlen ist, dann in Afrika. Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) will jedoch auch für Afrika eine Abriegelungsstrategie ermöglichen und fordert dafür 50 Milliarden Euro Monopoly-Spielgeld, welches die EU ja offenbar besonders leicht drucken kann. Auf Müllers Linie liegen deutsche rotgrüne Politiker ebenso wie UN-Generalsekretär Guterres. Um ihre Augen fest genug vor der von der Evolution und Geschichte geschaffenen Diversität zudrücken zu können, sei ihnen kein Hilfspaket zu teuer, könnte man spotten.

Anhang

Die USA positionieren sich mit ihrer China-Beschuldigungs-Rhetorik diesmal auch schon international als Verlierer der anti-rassistischen Art. Man kennt diese Verlierer-Rhetorik sonst vor allem von Black Lives Matter und FeministInnen. Das merkt die Welt. Die Verschiebung des Schwergewichts nach Osten beschleunigt sich.

4 Gedanken zu „Virus offenbart Rassenhierarchien“

  1. Die einen meinen:
    „Das Sein macht das Bewusstsein.“
    Andere drehen den Satz um und meinen:
    „Das Bewusstsein macht das Sein.“

    Was nun?
    Sind es „Rassen“- oder „Sozial“-Hierarchien, die Ghettos begrenzen?

    Ist es neoliberale Gewinnmaximierungspolitik, welche die Gesundheitsindustrie als Geldmaschine und nicht als kollektiven Sozialdienst sieht – oder sind das gleichsam „Gott“ gegebene Naturgesetze?

    Eins scheint uns Urnenpöbel klar zu werden: Wir müssen da durch. Wir haben nur das Personal, welches „wir“ uns in den letzten Jahrzehnten gewählt haben.

    In dem Sinn: „Merkel süß!“

    https://n0by.blogspot.com/2020/04/merkel-su.html

    1. Das Gesundheitswesen ist eben beides. Teilweise eine Infrastruktur, ein Gemeingut, und teilweise eine private Dienstleistung. Linke Anspruchsdenker, die über Austerität und Neoliberalismus jammern, sind auch nicht unbedingt Kollektivisten, die Gemeingüter im Sinne haben, sondern im Gegenteil extreme Individualisten, die im Staat eine Art Harry Potter mit Zauberstab sehen, der über Wertschöpfung aus dem Nichts ihnen eine Hängematter herzaubert. Es sind die sprichwörtlichen Drachenliebhaber. Sie finden Kommunismus toll aber wundern sich dann, wenn er kommt, dass das ein ganz ungemütliches Kriegs- und Krisenregime ist.

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