CoVid-19 untergräbt westliche Hegemonie

Während die von der Eselspartei angeführten HumanitärfrömmlerInnen 3 Jahre lang mit substanzloser Russland-Hexenjagd („Russia! Russia! Russia!“) die Leben unschuldiger Mitbürger zerstörten und die Präsidentschaft von Donald Trump lahm legten, bliesen die Anhänger von Donald Trump bei Fox News (unter Führung von Tucker Carlson und Steve Bannon) zur Hexenjagd gegen China („China! China! China!“). Aber je mehr sie auf China oder der KPCh herumhacken, desto weiter wächst der Ruhm der Besieger des Virus in den Himmel. Böse gemeinte Redewendungen wie „China Virus“ und „CCP Virus“ werden zur Visitenkarte der KPCh. Von den fadenscheinigen Vorwürfen gegen China, die von Verheimlichung bis zur Manipulation der WHO oder gar Fabrikation des Virus reichen, dürfte in Kürze etwa so viel übrig bleiben wie von den Vorwürfen gegen Assad (Chemie-Bomben) und Saddam (Brutkastenkinder, ABC-Waffen). Und während Wuhan null neue Tote und null neue Infektionen aufweist und gerade wieder an den Rest Chinas angeschlossen wird, schaffen andere Länder es nicht, eine einzige jener Metropolen abzuriegeln, deren Totenzahlen gerade explodieren. Während westliche Verbündete einander die medizinischen Hilfsgüter stehlen,die sie zumeist aus China bestellen, und den Export von selbst hergestellten Hilfsgütern verbieten, glänzen China, Russland und weitere Länder durch Hilfslieferungen an westliche Länder, wobei die hilfeleistenden Firmen bisweilen solche sind, die von westlichen Sanktionen betroffen sind und deren Leistungen von westlichen Medien wahrheitswidrig schlechtgeredet werden.
Auch Russland verzeichnet explosive Seuchenentwicklung (auf niedriger Basis mit deutlich unter 100 Toten) und stellt fest, dass seine relativ rabiate Quarantäne etwa so streng ist wie Chinas Regeln nach Aufhebung der Quarantäne. Dennoch steht die Produktion bei BMW in Dingolfing still, während in Russland und China täglich unter strengen Hygienevorkehrungen Autos vom Band gehen. Während auch Russland auf einen Sieg über das Virus zielt, hören wir hier von überall, nicht zuletzt auch von der AfD, Forderungen nach Schrecken ohne Ende statt Ende mit Schrecken. Jeder sollte sich leicht ausrechnen können, dass es eine Strategie der „flachen Kurve“ oder „Herdenimmunität“ nur dann geben kann, wenn Impfstoffe oder Therapien vorhanden sind, die eine Explosion der schlimmen Fälle verhindern. Aber für ein „Ende mit Schrecken“ fehlt es bei uns an den kollektivistischen Werten. Eine Gesellschaft, welche die Rechte des Inviduums für unveräußerlich hält und denjenigen, die situationsbedingt (im Ausnahmezustand) solche Rechte zu beschneiden bereit sind, Sklavenmentalität oder Verfassungsfeindlichkeit unterstellt, kann schwer mit Krisen fertig werden. Dies gilt interessanterweise besonders für die Weltkriegsverlierer Deutschland und Japan. Eng damit verbunden ist eine Wirtschaftspolitik, die nur Geldlockerung, Staatsverschuldung und sonstige Mittel finanzieller Art kennt aber der staatlichen Wirtschaftsplanung völlig entwöhnt ist. Neben eigenen Masken und Schutzanzügen fehlt auch jene Digitalisierung, von der Politiker stets gerne schwadronieren, wenn ihnen andere Wahlkampfthemen unbequem sind. Da nicht einmal Lebensmittel im Netz bestellt werden können, werden Rewe und Edeka zu Infektionszentren, in denen sich die Bürger treffen, und Schulkinder bleiben auf Dauer von Lehrern unbetreut. Was sollen Geldspritzen anderes als Inflation bringen, wenn die privatwirtschaftlichen Kreisläufe, in denen das Geld normalerweise fließt, lahmgelegt oder entbehrlich sind?

Anhang

Das wegen quasi-religiöser Menschenwürde-Dogmatik von uns kritisierte Baer-Voßkuhle-Gericht unterstützt in Seuchen-Fragen den Ausnahmezustand, wohingegen ein Großteil der RächzpopulistInnen päpstlicher als der Papst auftritt und zu religiösem Individualismus bis hin zur Corona-Leugnung neigt.
China bekämpfte das Virus, anders als der Westen, sehr professionell und transparent. M. Klein setzt sich mit den amerikanischen Vorwürfen gegen China und WHO auseinander. Im Forum erklärt HPB:

Hier kann man sich mal ein Bild machen, wann China die internationale Öffentlichkeit über die neue Lungenerkrankung informierte. Der Zeitrahmen geht von Januar bis 31. März 2020.
Ich habe seit dem 25. Januar mir täglich das Briefing der chinesischen Gesundheitsbehörde durchgesehen, öfter die Daten nachgerechnet und auf Plausibilität geprüft. Ja sogar jeder “Statistik-Bruch” war dadurch erklärbar. Schon in der ersten Februar-Dekade konnte ich auf drei Tage genau voraussagen, wann die Quarantäne-Maßnahmen in Hubei und Wuhan aufgehoben werden. Das war keine Hexerei, sondern hatte etwas mit Verlässlichkeit der Daten und Prognostik zu tun. So unglaublich das manchem scheinen mag, aber das gaben die chinesischen Berichte tatsächlich her.
Von den deutschen Behörden kommt hingegen nur “Wir wissen nicht, wann …” Im Vergleich damit ist die deutsche COVID-19-Statistik schlicht undurchschaubar…. Ausdruck von Nichtwissen.

Genau so beurteilt der china-erfahrene Schweizer Seuchenarzt Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt die Lage. Der Chefredakteur der UNZ Review lobt den mutigen und professionellen Umgang Pekings mit CoViD-19 und tadelt die Stümperei der USA insgesamt, die durch einzelne kluge regionale Hygiene-Beamte abgemildert worden sei.

2 Gedanken zu „CoVid-19 untergräbt westliche Hegemonie“

  1. Gerade schickte ein Freund einen inspirierendes Video von Snowden aus Russland.

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    Corona-Krise – Snowden warnt: „Zerstörung der Rechte ist TÖDLICH!“
    https://www.youtube.com/watch?v=-pcQFTzck_c
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    Die Diskussion läuft für mich unter dem Generalthema:

    „FREIHEIT ZU STERBEN, ZWANG ZU LEBEN!“

    Was heisst das in meiner subjektiven Situation als reicher Rentner der Risikogruppe?

    Wesentlich das Interview von Snowden aus seinem russischen Asyl. Was in Russland „Freiheit“ anbelangt, hat sich mir beim Grenzübertritt gezeigt – und davor bei der Beantragung meines Visums. Wenn dann die Grenzer mit schweren Soldatenstiefeln durch mein Wohnmobil schnüffelten, Kühlschrank, Kleiderschrank, Schränke inspizierten, war mir schon klar, welche „Freiheit“ in Rußland zu erwarten war. Doch richtig so, um den versoffenen Mob zu disziplinieren! Immer feste druff mit der Knute, anders geht’s nicht, oder? Bei die Ruskis, oder?

    Beim Einfahren in die Türkei fragte der Grenzer, ob er die Schuhe ausziehen solle, guckte von der Treppe in mein rollendes Heim und gab mir für drei Monate meine Erlaubnis, die Türkei zu bereisen. Aber nicht, weil er „Freiheit“ höher achtete als die Ruskis, sondern vermutlich eher weil er in seiner Jahrhunderte lang andressierten, asiatischen Sklavenmentalität Respekt vor meinem Reichtum hatte, der in meinem rollenden Heim sich ihm offenbarte.

    Was meine „Freiheit“ als 72jähriger Opa anbelangt, wäre es mir recht, die nächsten zwei Jahre zu überleben. Wenn dazu der Mob mit eisener Hand zu disziplinieren ist, dass die Islamis nicht Ramadan in ihren Wohnungen die Sau rauslassen, dann rein mit Polizei und Militär, ihre Corona-Brutherde trocken zu legen. Immer rein mit der Knute und harter Hand, Islamofaschisten an die Kandarre zu nehmen. Ebenso mit jugendlichen Wirrköpfen verfahren, die Corona-Parties feiern.

    „Freiheit“ gibt’s hier auf 130 Quadrametern am Waldrand, vorausgesetzt meine Gesundheit bleibt mir erhalten.

    „Freiheit“ gibt’s bald auf meinem 20 Jahre alten Motorrad, einer Honda Deauville 650 cc, die mich durch die Thüringer Kurvenstraße schaukeln soll, Kardan, drei Packkoffer…. auf in die Wälder, in die Einsamkeit, kein Weib, no woman no cry, kein Mensch in den Wäldern und wenn einer den Weg kreuzt, freut man sich über die Begegnung. Vorausgesetzt meine Kraft bleibt mir erhalten.

    Wie klügelt mein verehrter professoraler Freund Floydmasika so sprachlich eloquent elaboriert in filigraner Feinheit?

    “ Eine Gesellschaft, welche die Rechte des Inviduums für unveräußerlich hält und denjenigen, die situationsbedingt (im Ausnahmezustand) solche Rechte zu beschneiden bereit sind, Sklavenmentalität oder Verfassungsfeindlichkeit unterstellt, kann schwer mit Krisen fertig werden. “

    Weniger Wörtchen wären mehr:

    „FREIHEIT ZU STERBEN, ZWANG ZU LEBEN!“

    p.s.: Das ist der dritte Versuch, meinen Kommentar loszuwerden. Aller guter Dinge sind drei, wenn’s dann nicht klappt, reicht’s mir!

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