Quo vadis AfD? Eine Partei im Zweifrontenkrieg.

Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Große. Der Jugurthinische Krieg X,6


Originaltext: Nam concordia parvae res crescunt, discordia maximae dilabuntur.

Zitat von Sallust

Sallust (86 – 35 v. Chr.)
römischer Geschichtsschreiber

Titelbild: noby

Statt ihre konstruktiven Kräfte zu bündeln springt die AfD brav über das Stöckchen der Relotius-Medien.
Die Lufthoheit der Linken beruht auf dem Prinzip, sich von deren Hardlinern nicht zu distanzieren. Wer 1% der Reichen erschiessen will, wird dort deswegen noch lange nicht aus der Partei ausgeschlossen.

Während sich dieser Tage der ganze Planet mit der Corona-Pandemie beschäftigt, hat die AfD das Virus der Distanzeritis befallen. Ganz im Gegensatz zur SPD, die linksextreme Netzwerke ungeniert mit Steuergeldern auffettet oder den GRÜNEN, wo Renate Künast im Bundestag unverhohlen mehr Kröten für die Antifa fordert.

Nicht so die AfD. Patrioten haben der AfD Flügel verliehen und sie groß gemacht. Statt die Kräfte zu bündeln und mit Patrioten wie den Identitären, Pegida, EIN PROZENT, Burschenschaften und anderen Quellen der Vernunft an einem Strang zu ziehen, springt die AfD über das Stöckchen des politischen Gegners, um halbiert (Friedrich Merz) oder dezimiert zu werden. Schlimmer noch, die AfD manövriert sich in einen Zweifronten-Krieg statt den politischen Gegner mit vereinten Kräften seine maliziöse Wirkung zu nehmen.

In letzter Zeit verschleißt die AfD ihre Kräfte durch das Gezerre um Parteiausschlüsse oder innerparteiliche Hackordnungen oder Befindlichkeiten. Die AfD würde von einem breiten Spektrum an Meinungen nur profitieren. Eine Partei, die einem Bernd Lucke, Andreas Kalbitz oder einer Frauke Petry Raum gibt, um sich einzubringen, wird mehr Resonanz finden als eine Partei, die durch interne Grabenkämpfe für Negativ-Schlagzeilen sorgt.

Bei den Linken gibt es keine Distanzeritis, selbst wenn sie Scheiben einschlagen, Autos anzünden, Plakate des politischen Gegners zerstören oder andere Formen der Gewalt ausüben. In der SPD tummeln sich Demagogen und Denunzianten. Die Werte-Union knickt schon ein, wenn man ihr Nähe zur AfD vorwirft.

Statt sich den wirklich wichtigen Themen zu widmen, ist die AfD einmal mehr mit Negativ-Schlagzeilen in den Leit- und Zwangsmedien. Der gestrige Parteiausschluß von Stefan Räpple war ein Akt der Autoaggression.

Stefan Räpple. Bildquelle: Wikipedia

Die Bundestagsfraktion der AfD hat von Anbeginn an brillante Arbeit geleistet. Der politische Gegner und die Leitmedien fanden bisher kaum Mittel, der AfD ein Bein zu stellen. Unklugerweise schicken sich einige in der AfD an, diese Arbeit dem politischen Gegner nun abzunehmen.

Loyalität ist für eine erfolgreiche Arbeit einer Partei unabdingbar. Stefan Räpple aus der Partei ausschließen zu wollen darf man getrost als parteischädigend bewerten. Stefan Räpples Stellungnahme dazu auf seiner Facebook-Seite lautet wie folgt:

„Stellungnahme zum Parteiausschluß von Stefan Räpple, MdL

Liebe Freunde, Unterstützer und Mitstreiter,

wie Ihr bestimmt mitbekommen habt, hat das Landesschiedsgericht am gestrigen Abend meinen Ausschluss aus der AfD beschlossen.

Dies ist noch nicht rechtskräftig. Ich erachte die Urteilsbegründung als unzulässig, falsch und verleumderisch und werde selbstverständlich durch alle Instanzen den Rechtsweg gehen!

Das Urteil ist vielmehr politischer Natur und mehr mit Meinungen, als mit nachweisbaren Fakten untermauert.
Als Beispiel dafür füge ich an, dass ich mich niemals öffentlich oder gar im Umgang mit der Presse, mich abfällig oder kritisch gegenüber Parteifreunden geäußert habe. Im Gegensatz übrigens zu meinen innerparteilichen Rivalen. Die politischen Vorwürfe im Urteil drehen sich jedoch allesamt um die Art und Weise, wie ich den politischen Gegner (!) angegriffen habe und somit die Partei geschädigt haben soll.

So wird mir vorgeworfen mit meiner Teilnahme an den Chemnitzer Demos gemeinsam mit Pro Chemnitz (damals lagen wir bei 18,5 %!) oder mit meiner nicht autorisierten Demo gegen den Migrationspakt in Stuttgart (wo Linksterroristen unser Auto mit einer Holzbank beworfen haben) oder mit dem unfassbaren Rauswurf durch Muhterem Aras aus dem Landtag, „Parteischädigung“ betrieben zu haben.

Die Wertung dieser Vorfälle belasse ich Ihnen.

Dieser Ausschlussversuch ist natürlich ein Affront gegen diejenigen Mitglieder und Wähler, die sich eine AfD als authentische (Fundamental-) Opposition gegen die deutschenhassenden Altparteien wünschen und auch ist es ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die in der Aufgabe der Oppositions-Abgeordneten mehr sehen, als brav ins Parlament zu gehen, die Diäten zu kassieren, Muscheln mit den anderen zu essen, nicht anzuecken und den Kontakt zur Straße zu verlieren.

Für diese Art von „Politik“ stehe und stand ich selbstverständlich nie zur Verfügung!

Die Ursache unsere miserablen Zustände in Deutschland sind meines Erachtens nämlich genau diese korrupten Verhaltensweisen von Berufspolitikern, verbunden mit der Angst vor schlechter Presse, die unsichere Wiederwahl und den verlorenen Mut zur Wahrheit!

Viele, die u.a. meine Art der ehrlichen und unverblümten Ansprache in- und außerhalb des Plenarsaales richtig finden, überlegen nach den derzeitigen Ausschlüssen von mehreren verdienten Patrioten nun den Austritt aus der AfD.

Das bitte ich euch mit Nachdruck NICHT zu tun!
Bitte bleibt dabei und holt idealerweise noch 2-3 Unterstützer mit in die Partei hinzu!

Ja, viele warten draußen ab, wie sich die AfD entwickelt…. Abwarten ist aber der falsche Weg!

Schaut, eine bundesdeutsche Partei ist keine Wohlfühloase. Kein Fanclub, wo man beitritt, um alles toll und Klasse zu finden.
JEDE bundesdeutsche Partei wird von der Geburt an von den Geheimdiensten strukturell unterwandert, wahrscheinlich sogar mitbegründet.

Neben dem sog. Verfassungsschutz, also die BRD-Stasi, tummeln sich auch hunderte BND-Agenten und Mitglieder von ausländischen Geheimdiensten in ALLEN Parteien herum. Die Untersuchungsausschüsse NSU haben hunderte von VS-Agenten in den Vorständen(!) der NPD beweisbar ermittelt. Die Dunkelziffer ist riesig! Auch sind Geheimdienste, die so geheim sind, dass nicht einmal deren Existenz und Namen bekannt sind, durchaus denkbar.

Das Ziel dieser Dienste ist es, das gegenwärtige Machtsystem zu erhalten und neue Oppositionsbewegungen von INNEN heraus durch Spaltungen und Ausschlüsse zu zersetzen. Alles natürlich immer „zum Wohle der Partei“. Natürlich…

Um Deutschland zu retten, hilft es also nicht, einfach nur als stiller Beobachter AfD-Fan und Wähler zu sein, sondern als volles Mitglied in die Partei einzutreten, die Spalter, Ausschließer und Zersetzer der Dienste
abzuwählen, die aufrichtigen, ehrlichen und authentischen Personen in der ersten Reihe zu beschützen und zu unterstützen!

Auch müssen unsere gegenseitigen Abhängigkeiten und Seilschaften innerhalb der Partei untersucht werden.

Herr Mauch vom Landesschiedsgericht hat sich beispielsweise nicht neutral gezeigt. Er hat den gegnerischen Zeugen und Spitzel, der in meiner Vita nach Vergehen gesucht hat (Stephan Köthe) in der Verhandlung geduzt und der Richter wurde vom Zeugen und Spitzel auch geduzt. Das hier kein objektives, unabhängiges Urteil herauskommen kann, ist ja jedem klar.

Ich möchte es nun bei dieser ausnahmsweisen öffentlicher Kritik an Parteifreunden belassen.

Der Angriff auf meine Parteizugehörigkeit ist eine Kriegserklärung. Sie ist im Sinne des Systems.

Das System will steuerbare Politiker. Und genau da verläuft die Grenze der Parteiausschlüsse und nicht dem wirklich entstandenen, faktischen Schaden. Sonst würden mir jetzt viele Namen einfallen, die der Partei richtig, aber so richtig, auch finanziell, messbar geschadet haben. Denen passiert aber sonderbarerweise nichts.

Warum wohl?

Wenn das System und die Presse nun jubelt und mich aus der Partei haben will, dann tut sie dies sicher nicht um der AfD zu nützen, damit wenn der „böse Räpple“ jetzt endlich raus ist, alle ab jetzt beruhigt AfD wählen dürfen, sondern die Presse will u.a. meine Reputation zerstören, Streit in der Partei säen und die Wirksamkeit unserer Mandatsträger durch diverse Ausschlüsse zu schaden.

Liebe Bürger, treten Sie in die AfD ein und räumen mit den Agenten, den Spaltern und Zersetzern auf: Ganz demokratisch durch Abwahl aus den Vorständen und den Schiedsgerichten. Lassen Sie uns danach gemeinsam wieder zu 100% gegen den politischen Gegner agieren, z. B. in den Lebensläufen von Kretschmann, Merkel und Co „herumspitzeln“ und diese bekannt zu machen!

Dann haben Sie etwas enorm Gutes für die patriotische Bewegung in Deutschland getan.

Stefan Räpple, MdL

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5 Gedanken zu „Quo vadis AfD? Eine Partei im Zweifrontenkrieg.“

  1. Quo vadis? In den Hades!

    Mit der Ablösung Maaßen als Verfassungsschutzpräsidenten, ersetzt durch eine Marionette Merkelscher Macht, war der Startschuß gegeben, die AfD zur Strecke zu bringen. Männer mit aufrechtem Gang, die wie Höcke die Liebedienerei von „gemäßigten“ Partei-Funktionären als „politische Bettnässerei“ verspotteten, einer, der wie Höcke, den Coup schaffte, eine FDP-Marionette auf den Stuhl des thüringischen Ministerpräsidenten zu heben, was Merkel gleichsam mit Schaum vor’m Maul aus dem Flieger von Südafrika kabeln ließ „das geht doch gar nicht!“, so ein politisches Schwergewicht wie Höcke war der Finger im Arsch kleptokratischer Strategen der Einheitsparteien. Höcke musste weg mitsamt seiner geflügelten Gefolgschaft. Was wäre ein besserer Hebel neben dem andauernden „Nazi-Gemaule“ als die Daumenschrauben des Verfassungsschutzes öffentlich anzuziehen. Was macht den Mob mehr an, als das Halali auf, auf zum fröhlichen Jagen von Verdachts- zu Beobachtungsfall mit dem radikal-demokratisch-demagogischen Gewaltmonopol wie Telefonüberwachung, Einsatz von Spitzeln, Bewegungsmeldern, angehängten Betrugsverfahren und Honigfallen bis in die Betten der Gegner?

    Wer als gewählter AfD-Amtsinhaber sich um seine finanziellen Segnungen sorgte, wer sich als verbeamteter AfD-Sympathisant in seiner Dienststelle als Lehrer, Polizist, Soldat, als Angesteller im öffentlichen Dienst bei Post, Feuerwehr oder in der Verwaltung der Nähe zur AfD zu bekennen wagte, der muss um Macht, Einfluß, Posten und Penunzen fürchten.

    Wenn’s um’s Geld geht, geht’s um die Wurst. Die lässt sich kein Hund vom Teller nehmen und wäre er noch so feige vor Prügeln ohnmächtiger Fingerwichser in krassen Kommentaren wie diesem.

    Wer jetzt noch der abgeschriebenen Flügel ideologischen AfD-Linie die Stange hält, der muss entweder Rentner oder sonstiger Sozialempfänger, zumindest finanziell unabhängig sein. Laue Mitläufer mögen murren zwischen gepressten Lippen und Zähnen. Doch wer noch zu schreien wagt, steht schnell draußen vor der Tür. Strafe einen, erziehe viele. Maos Merkel Macht bleibt ungebrochen und altgediente Politmaoisten auf Ministerpräsidentensesseln erklären zur besten Sendezeit dem Volk, wie es mit Hilfe ihrer politischen Weisheit noch etwas länger leben könnte. Vielleicht.

    Wen interessiert da noch, dass gerade hammerhartes Machtkalkül die AfD als Partei krachend in Stücke schlägt?

  2. Dein Hinweis das Verhalten der Linken, Grünen und der SPD, die sich eben nicht von ihren „Flügeln“ distanzieren, hat mir deutlicher gemacht, was bei der AfD falsch läuft.

    Den Fall Räpple habe ich nie so intensiv verfolgt. Wenn ich aber lese, dass Räpple der Fraktion vorschlug, den Holocaust-Leugner Gerard Menuhin als externen Gutachter der AfD beim Parteiausschluss von Wolfgang Gedeon beizuziehen, dann stimmt mich dies nachdenklich und ich stelle mir die Frage, wie weit die Toleranz gehen sollte.

    Für mich gehören Holocaustleugner jedenfalls nicht in die AfD und ihre Unterstützer eigentlich auch nicht, denn sonst öffnet man die AfD für rechtsaußen (NPD), obwohl es auch dort vereinzelt vernünftige Leute geben kann. Kann ich aber nicht so genau beurteilen, weil ich mich nicht in diesen Kreisen aufhalte.

    1. Wer suchet, der findet. Würde man jeden Menschen genauer unter die Lupe nehmen, dann wäre der schöne Schein gleich Makulatur. Der eine ist Tierquäler, der andere Ladendieb, der nächste wie Edathy (SPD) steht auf Kinderpornographie und der übernächste hat eine andere Leiche im Keller oder etwas anderes auf dem Kerbholz. Ein Polizist sagte mir gestern beim Thema Corona und Bespucken von Polizisten „30% der Bevölkerung sind psychisch gestört“.
      Wenn man es genau nimmt, dann sind Leute, die Stechmücken, Läuse und Kakerlaken nicht „supi, chic oder mega“ finden ganz ordinäre Rassisten. Und die sind ja nach Auffassung der einzig legitimen Meinung sozusagen vogelfrei.

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