Russische Armee mit 100 Seuchenärzten in Italien


Vorgestern bat Italiens Premierminister Conte am Telefon Putin um Hilfe und gestern flog ein Seuchenbekämpfungsbatallion der russischen Armee mit 100 Ärzten und 9 schweren Lastflugzeugen mit ca 500t medizinischer Ausrüstung nach Italien, wo die Ärzte enthusiastisch empfangen wurden und sofort an die Arbeit gingen. Inzwischen sind weitere Flugzeuge hinzugekommen. Erst vor 1 Woche hatte China ähnliche Hilfe in etwas kleinerem Maßstab geschickt. Derweil ist die EU handlungsunfähig und die Berliner Regierung könnte mit Merkel in Quarantäne gezwungen werden. Die EU wird daran nicht zerbrechen. Vielmehr wird es als Argument zur Verlagerung weiterer Kompetenzen nach Brüssel dienen. Man wird argumentieren, dass nur Riesenstaaten in der Lage seien, Seuchen zu bekämpfen. Dagegen spricht aber, dass auch die USA, die in Italien Stützpunkte haben, handlungsunfähig sind.

Auch Kuba leistet derzeit für Italien mehr als EU und USA zusammen.

Italiens Außenminister Luigi Di Maio erklärt beim Empfang am Flugahafen: „Dank Russland ist Italien nicht allein“.
Serbien dankt China und Russland wegen Covid-19-HilfeAuch Serbien erhält gerade massive Hilfen von China.  Ministerpräsident Vucic bedankt sich für die „Rettung Tausender von Menschenleben“, und die Presse preist auch Russlands Rettungseinsatz.
Derweil schnellen die Infektionszahlen in NRW exponenziell in die Höhe, und die Masken und Schutzanzüge reichen mitunter nicht einmal mehr für das medizinische Personal. In Heinsberg sind 1000 infiziert und 22 gestorben. Ein Landrat hat China um Hilfe gebeten und gleich eine Zusage erhalten, während Heiko Maas durch Transport von ein paar Covid-19-Patienten aus Bergamo nach Sachsen die gebotenen Zeichen für ein solidarisches Europa setzt. Westliche Leitmedien außerhalb Italiens berichten derweil über Russlands substanzielle Hilfen auffallend wenig. Auch von den funktionstüchtigen Schnelldiagnosegeräten, die in Moskau den Bürgern innerhalb von 15 Minuten eine zuverlässige Covid-19-Diagnose liefern, und von den 6 bereits in Novosibirsk entwickelten Impfstoffen, die gerade in Phase I getestet werden und ermutigende Ergebnisse liefern, liest man außerhalb der russischen Welt nichts. Die russischen MenschenrechtlerInnen, von denen westliche Zeitungen ihre Berichte abschreiben, haben wohl noch nicht herausgefunden, wie sie das ganze negativ darstellen können. Immerhin erhebt aber „Human Rights Watch“ im Zusammenhang mit der Corona-Krise schon den Zeigefinger gegen Russland (und auch Ungarn und andere übliche Verdächtige), und die EU hat erst gerade von russischer Desinformation fabuliert.

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