Howgh – die Mumie hat gesprochen. Merkels Ansprache zum Tag der Klopapier-Krise

Die Zwangsmedien vermelden einen historischen Moment in Merkels Kanzlerschaft. Ähnlich wie der Tenno nach der Atombombe richtete sich nun auch die Kanzlerin mit einer Ansprache an ihr Volk – dem unmittelbaren Zwang der Umstände geschuldet. Schon seit geraumer Zeit murren die Redakteure der Gazetten und Glotze, die Kanzlerin möge doch endlich mal Führungsqualitäten zeigen und ein Wort zum omnipräsenten Corona-Virus sagen, was eh´schon eine halbe Ewigkeit dauerte.

Es wäre nicht das erste Mal gewesen, daß Merkel auf dem Schlauch stand, obwohl Regierungssprecher Seibert schon hibbelig geworden war wie ein Dreikäsehoch an der Quengelware.

Oh Lady, mir graut die Seuche. Merkels historischer Handschlag. Screenshot BR 24

Erst als Innenminister Seehofer der Kanzlerin am 2. März – als die Hiobsbotschaften aus Italien schon allenthalben wucherten – die Seuche witternd heterophob den Handschlag verweigerte, erhärte sich durch Merkels anschließende alberne Reaktion, daß die bromovierte Füsikerin mit dem Intellekt einer Schlafmütze unterwegs ist. Am nächsten Tag zierte die tollpatschige Szene die Titelseiten vieler Printmedien. Aber selbst dann war bei Merkel immer noch nicht der Groschen gefallen.

Seehofers skeptischer Blick angesichts Merkels langer Leitung

Es müssen wohl die Hamsterkäufe und das fehlende Klopapier in den Supermärkten und Merkels zunehmend zappelige Entourage gewesen sein, die der Mumie Merkel Feuer unterm Hintern gemacht haben.

Irgendein Redenschreiber aus der F-Kategorie hat schlußendlich eine Reihe banaler politisch korrekter Versatzstücke zusammen geschustert, die Merkel dann vermutlich vom Teleprompter ablas. Der nun folgende Schwanengesang soll demzufolge als Merkels historische Rede nach den Iden des März in die Geschichtsbücher unserer frustrierten Nachfahren eingehen. Nicht alles was geistreich ist kommt in die Geschichtsbücher. Und nicht alles was historisch ist, muß deswegen schon geistreich sein.

Also, Band ab für Merkels O-Ton vom 18. März 2020:

https://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/ard-sondersendung/videos/angela-merkel-corona-fernsehansprache-100.html

„Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialen Miteinander – all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.

Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater und Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: Uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Natürlich ist jeder von uns in solch einer Situation voller Fragen und voller Sorgen, wie es weitergeht.

Ich wende mich heute auf diesem ungewöhnlichen Weg an Sie, weil ich Ihnen sagen will, was mich als Bundeskanzlerin und alle meine Kollegen in der Bundesregierung in dieser Situation leitet. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern. Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird.

Merkel zur Corona-Krise: „Ich glaube fest daran“

Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als IHRE Aufgabe begreifen. Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.

Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen. Aber ich möchte Ihnen auch vermitteln, warum es Sie dafür braucht, und was jeder und jede Einzelne dazu beitragen kann.

Zur Epidemie – und alles was ich Ihnen dazu sage, kommt aus den ständigen Beratungen der Bundesregierung mit den Experten des Robert- Koch-Instituts und anderen Wissenschaftlern und Virologen: Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff.

Solange das so ist, gibt es nur eines, und das ist die Richtschnur all unseres Handelns: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sie über die Monate zu strecken und so Zeit zu gewinnen. Zeit, damit die Forschung ein Medikament und einen Impfstoff entwickeln kann. Aber vor allem auch Zeit, damit diejenigen, die erkranken, bestmöglich versorgt werden können.

Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt. Das kann uns Zuversicht geben. Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Coronainfektion erleiden.

Merkel zur Corona-Krise: „Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen“

Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern dass ist ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit zu aller erst an alle wenden, die als Ärzte oder Ärztinnen, im Pflegedienst oder in einer sonstigen Funktion in unseren Krankenhäusern und überhaupt im Gesundheitswesen arbeiten. Sie stehen für uns in diesem Kampf in der vordersten Linie. Sie sehen als erste die Kranken und wie schwer manche Verläufe der Infektion sind. Und jeden Tag gehen Sie aufs Neue an Ihre Arbeit und sind für die Menschen da. Was Sie leisten, ist gewaltig, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür.

Also: Es geht darum, das Virus auf seinem Weg durch Deutschland zu verlangsamen. Und dabei müssen wir, das ist existentiell, auf eines setzen: das öffentliche Leben soweit es geht herunterzufahren. Natürlich mit Vernunft und Augenmaß, denn der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren.

Aber alles, was Menschen gefährden könnte, alles, was dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft schaden könnte, das müssen wir jetzt reduzieren. Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können. Ich weiß, wie dramatisch schon jetzt die Einschränkungen sind: keine Veranstaltungen mehr, keine Messen, keine Konzerte und vorerst auch keine Schule mehr, keine Universität, kein Kindergarten, kein Spiel auf einem Spielplatz. Ich weiß, wie hart die Schließungen, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben, in unser Leben und auch unser demokratisches Selbstverständnis eingreifen. Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.

Merkel zur Corona-Krise: „schwer erkämpftes Recht“

Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden – aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten.

Deswegen sind seit Anfang der Woche die verschärften Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu einigen unserer wichtigsten Nachbarländer in Kraft.

Für die Wirtschaft, die großen Unternehmen genau wie die kleinen Betriebe, für Geschäfte, Restaurants, Freiberufler ist es jetzt schon sehr schwer. Und die nächsten Wochen werden noch schwerer. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung tut alles, was sie kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern – und vor allem um Arbeitsplätze zu bewahren.

Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmen und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen.

Und alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß. Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.

Und lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich den Laden am Laufen halten.

Jetzt zu dem, was mir heute das Dringendste ist: Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden: Und das sind wir selbst. So wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen. Zu allererst, indem wir ernst nehmen, worum es heute geht. Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht einen Moment denken, auf ihn oder sie komme es doch nicht wirklich an. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung.

Merkel zur Corona-Krise: „zeigt, wie verwundbar wir sind“

Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können.

Es kommt auf jeden an. Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind.

Ich weiß, wie schwer das ist, was da von uns verlangt wird. Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig. Und das müssen wir wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.

Der gut gemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen.

Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. Das wird für viele schwer, und auch darauf wird es ankommen: niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen. Wir werden als Familien und als Gesellschaft andere Formen finden, einander beizustehen.

Schon jetzt gibt es viele kreative Formen, die dem Virus und seinen sozialen Folgen trotzen. Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind.

Wir allen müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert. Man hört jetzt von wunderbaren Beispielen von Nachbarschaftshilfe für die Älteren, die nicht selbst zum Einkaufen gehen können. Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen.

Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.

Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären. Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.

Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wir können jetzt, entschlossen, alle miteinander reagieren. Wir können die aktuellen Einschränkungen annehmen und einander beistehen.

Diese Situation ist ernst und sie ist offen.

Das heißt: Es wird nicht nur, aber auch davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt.

Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.

Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf. Ich danke Ihnen.“

Weitere Querverweise:
https://vk.com/@-163464132-armutszeugnis-erster-klasse-fr-angela-kasner

https://www.achgut.com/artikel/abgesang_auf_die_bundesrepublik

5 Gedanken zu „Howgh – die Mumie hat gesprochen. Merkels Ansprache zum Tag der Klopapier-Krise“

  1. Lieber Philolaos, die Situation ist schlimm, aber Dein Text ist ein Genuß ! Warum im Anschluß daran die endlose Suada der öden Merkel in voller Länge zitieren? Das leben ist hart genug, das haben Deine Leser nicht verdient …

    1. Danke Paul, Merkels Reden sind zwar banal, langatmig, fad und nervtötend und ohne Petersilie, Aspirin und Kotzkübel ein wahres Strafgericht. Aber daß jetzt Schluß mit lustig ist, das haben die Spatzen schon länger von den Dächern gepfiffen.

      Pech für Katharina Schulze. Mal schnell mit nen Eisbecher in Kalifornien protzen oder auf der Loveparade die Sau raus lassen – das müssen sich Zeitgeist-Prostituierte jetzt verkneifen. Unser Leben ist jetzt wirklich bitter.

  2. Freund Philolaos vom Blog Bayern-ist-frei spottet über Merkels pastorales Parlando, was fast alle Kanäle vielfach wiederholen. Wenn Menschen um Hab und Gut, Arbeit und Einkommen, um Gesundheit und ihr Leben bangen, ist jede Rettung recht. Merkel erhöre uns! Was erzählt sie uns?

    „…. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern. Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird. ….“

    Macht sie das?

    „….Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt…..“

    Ist das so, auch wenn qualifiziertes Personal, selbst Schutzmasken und -kleidung fehlen?

    “ …Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, ……..“

    War die Dame nicht gut und gerne im Osten, in Moskau, als die Reise nach Westen beschwerlicher war?

    „….Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen…..“

    Dass die Pfarrertochter die Gemeinde zum „Glauben“ aufruft, wundert das nur mich?

    „…..Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung.“

    Wem Zensoren bei Facebook oder in den Leserbriefredaktionen noch nicht das Wort abgeschnitten haben, glaubt der bei aller Linientreue Merkels Litanei?

    Dennoch ist es recht gleichgültig, was Kanzelprediger für das verstörte Volk in bitterer Not und in häuslicher Quarantäne brabbeln, selbst schön klingende Lügen nähren wie ein rettender Stromhalm die Hoffnung, die zuletzt stirbt

    1. Lieber Erhard,
      während die BILD-Zeitung Merkes trantütig-melodramatische Ansprache mit großen Lettern als „MERKELS DRAMATISCHE REDE AN DIE NATION“ aufgeblasen hatte, bohrst Du in diesen Ballon voller heisser Luft die implosionsaffinen schwarzen Löcher in Merkels Universum. Danke für Deine spitzbübischen Anmerkungen – sozusagen köstliche Delikatessen in Haubenkoch-Qualität.

      Isabella Klais, die sich mit dem Namen Merkel nicht anfreunden kann wie GRÜNE mit Negerschnitzel und Zigeunerkuss, scheint auch nicht der allergrößte Fan von Frau Kasner zu sein:

      „Das entlarvend-dämliche Geschwätz von Kasner nach sechs Wochen verbalen Abtauchens drängt einmal mehr die Frage auf, wie eine intellektuell derart erbärmlich ausgestattete Person, die nur zu roboterartigen Aussagen fähig ist, so sehr überschätzt werden konnte; ja wie sie überhaupt an geistig wesentlich besser Aufgestellten vorbei in ihr Amt gelangen konnte. Wie konnte es sein, daß ihr krasses Unvermögen und Versagen ihr stets positiv ausgelegt wurden als unaufgeregt-besonnener, nüchterner Führungsstil? Anstelle orakelhaft etwas hineinzuinterpretieren, was augenscheinlich nicht vorhanden ist, braucht man doch nur von dem auszugehen, was man sieht, aber offenbar nicht erkennt. Sie ist schlicht dumm, uncharismatisch, uninspiriert und unvisionär. Dahinter verbirgt sich kein weiser Philosoph, sondern eine Marionette, die nur auf Ansage funktioniert. Bleibt letztere aus, heiß es “aus die Maus“.“

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