Schicklgruber-Sneaker. Buntland in der Nazi-Neurose

Der Renner im Netz sind die neuen Laufschuhe von Puma. Für Zwangsneurotiker allerdings ein Déjà-vu auf Schritt und Tritt.

Anders als bereits intrauterin traumatisierte rotgrünmerkelbunte Spaßbremsen amüsieren sich Autoren unbunter Blogs wie Pi-news über den Sturm im Wasserglas hyperventilierender Claudias, Kathas oder Kevins.

Deutschland 2020 – hier drückt der linke Schuh: Das Puma-Sneakers-Modell „Storm Adrenaline” sorgt für skurrile Anfeindungen beim „Kampf gegen rechts“: Wegen eines vermeintlichen Hitler-Konterfeis steht der bayerische Sportartikelhersteller nun hart in der Links-Kritik.

 

Von JOHANNES DANIELS

 

Der frühere SPD-Kanzler Helmut Schmidt formulierte es einfach so: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Und in der Psychopathologie bezeichnet man die Abnormität mancher Menschen, in allen Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Strukturen zu erkennen, als krankhafte „Pareidolie“. Das Phänomen resultiert aus dem altgriechischen para (daneben) und dolon (Trug-Bild, Götzenbild’) und erklärt sich durch angelernte oder unbewusst hervorgerufene Fehldeutungen durch das menschliche Gehirn.

Dieses neigt dazu, diffuse und scheinbar unvollständige Wahrnehmungs­bilder je nach individuellem Vernunfts- und Begabungsstand zu komplettieren. Psychopathen leiden jedoch daran, diese subjektiv-krankhaften Wahnbilder in erhöhter Frequenz ihrer Umwelt mitteilen zu müssen. Ein probates Mittel dazu sind heute die (a)sozialen Medien, die gleichgeschalteten Mainstreammedien – oder der deutsche Bundestag.

Insbesondere die Unterstützer der sozialistischen Mauer- und Masssenmörderpartei und deren willfährige Helfer aus den Blockparteien CDU-CSU-FDP erkennen mittlerweile in ihrem pathologischen Wahn jeden vernunftorientierten freiheitlich-bürgerlichen Standpunkt als „rechtspopulistisch“ oder „nazi“. Rege befeuert vom hetzenden Links-„Komplex“ aus steuerfinanzierten NGOs und „Stiftungen“, Relotius-Medien, Gewerkschaften und den unchristlichen Amtskirchen.

Nicht umsonst bejubelten „Katholische Bischöfe“ am Mittwoch die Wiederwahl des linken Bodo Ramelow zum Thüringer Ministerpräsidenten im sechsten Wahlgang in einer teuflischen Presseerklärung: „Nach den Wirren und Aufregungen der letzten Wochen können der Freistaat Thüringen und seine Bürgerinnen und Bürger aufatmen“. Beten gegen rechts!

Nazi-„Adi“-letten von PUMA – Marktlücke oder Teufelszeug?

Doch alles Frohlocken und Beten gegen die menschliche Vernunft hilft offenbar nichts für die krankhaften Pareidoliten-Partisanen: Der Unaussprechliche treibt jetzt wohl sein Unwesen überall – und mehr und mehr versucht der „Komplex“, jedes Unbill der einzigen Oppositionspartei AfD tagtäglich in die Schuhe zu schieben: Der fränkische Sportartikelhersteller Puma sieht sich derzeit einer „stürmischen“ Kritik ausgeliefert:

„Viele Kunden entdecken in dem Sportschuh-Modell „Storm Adrenaline“ aus der Herbst- und Winterkollektion 2019 das Antlitz von Adolf Hitler“, berichtet die Berliner Morgenpost: „Vor allem die schwarz-weiße Variante des Schuhs ruft Assoziationen mit dem Verbrecher hervor. Die schwarzen Elemente wirken wie die Haare sowie der markante Schnurrbart Hitlers“.

Die Berliner „Morgenpest“ beleuchtet insbesondere den offensichtlichen historischen Hintergrund des schwarz-rot-grünen Fascho-Designs der schicken Schicklgruber-Sneaker:

„Puma-Gründer Rudolf Dassler war der ältere Bruder von Adolf Dassler, dem Gründer von Adidas. Vor dem Zweiten Weltkrieg arbeiteten beide noch zusammen in ihrer gemeinsamen Schuhfabrik Gebrüder Dassler. Doch in der Nazi-Zeit entzweien sich die Brüder zunehmend. Rudi wird eingezogen, Adi betreibt allein die Firma weiter. Und muss Kriegsgeräte fertigen lassen, zum Beispiel die Panzerabwehrwaffe ‚Panzerschreck‘. 

Puma-Gründer Rudolf Dassler wiederum wurde im Mai 1933 Mitglied der NSDAP – genauso wie sein Bruder. Später räumte Rudolf ein, die Partei 1932 aus wirtschaftlichen Erwägungen gewählt zu haben. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird er von den Amerikanern festgenommen und wittert eine Verschwörung seines Bruders. Es kommt zum Bruch: Adi gründet Adidas, Rudi gründet das Unternehmen mit der Raubkatze. Die Brüder zerstritten sich bis in den Tod.

Nun, viele Jahre später, werfen Kunden Puma aufgrund der NSDAP-Vergangenheit des Gründers verdeckte Nazi-Sympathien vor – und das nur aufgrund einer Sportschuh-Oberseite“.

MoPo zum „PUMA-Vorfall“: Nicht irgendein Nazi …

Puma selbst hat sich wohlweislich noch nicht zu dem „erschütternden“ Nazi-Vorfall über das in „Kenia-Koalitions“-Farben gehaltene faschistoide Modell „Storm Adrenaline“ geäußert, dafür aber Pegida-Gründer Lutz Bachmann in seinem neuesten Video unter der Rubrik „LUTZiges“.

5 Gedanken zu „Schicklgruber-Sneaker. Buntland in der Nazi-Neurose“

  1. Zuerst dachte ich ja noch : Ironie … aber dann fiel mir ein, daß diese Hirnbefreiten ja überall Braune und Natzies sehen. Wer bei diesem Schuh „das Antlitz“ des großen Onkels Adolf sieht, sollte sich dringend in ärztliche Behandlung begeben! Diese elenden Schwachmaten sind ( unheilbar? ) krank ! Also, entweder liegt ein katastrophaler Dachschaden vor, oder die sind 24h7T rund um die Uhr voll bekifft … eventuell hilft da die Prügelstrafe … ? Wenn Verblödung schmerzhaft ist, wären die wohl den ganzen Tag am Schreien …

    1. Diese Schwachmaten sind wirklich krank. Es ist eine Form des Selbsthasses, wenn man seine eigene Identität hasst. Nix anderes ist es, denn es sind, auch wenn es denen nicht gefällt, auch Deutsche. Die gehören alle in eine Einrichtung. Dem ein oder anderen kann vielleicht geholfen werden.
      Mit Kiffen hat das nichts zu tun, denn es ist ein sehr gutes, gesundes Schmerzmittel und sollte nicht verteufelt werden, die Latenz zu so einer Abart muss schon vorher vorhanden sein. „Falsche Kreise“ dürfte eher der Grund sein.

  2. Ich finde diese Menschen, die 1000 Jahre deutsche Geschichte auf 12 Jahre komprimieren, sollten uns allen leidtun. Sie wissen nichts von der aufgebrachten Toleranz, oder der Vielvölkischkeit. Von den Frauen, die schon vor 1000 Jahren den Mund aufgemacht haben und und und. Dann ist einem allerdings klar, warum sie so aktiv heute an diesen Themen arbeiten. Sie wissen nicht, dass es das schon längst in Deutschland gab und gibt. Ob der Deutsche (Sachse, Bade, Thüringer…), der toleranter ist als viele andere Volksangehörige, aber wenn diese 12 Jahreskacke noch lange geht, platzt auch ihm der Geduldsfaden.

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