Westen inszenierte Chemieangriffe in Syrien und fälschte Berichte

Naturwissenschaftler, die im Auftrag der Organisation zur Ächtung chemischer Waffen OPWC 2018 in Douma, einem Vorort von Damaskus, einen Chemiewaffenangriff untersuchten, der zu wertewestlichen Kriegshandlungen gegen Syrien führte, haben festgestellt, dass dieser Angriff nicht von der syrischen Regierung ausgegangen sein kann und viel mehr alles darauf hin deutet, dass die moderaten Rebellen von Al Nusra, die das Gebiet kontrollierten, in Zusammenarbeit mit den vom Westen preisgekrönten Weißhelmen eine Reihe von Zivilisten mit Sarin ermordet und an den Ort ihres Falschflaggenangriffs gebracht haben müssen.
Nachdem die Inspektoren bei der OPCW ihren Bericht abgeliefert hatten, verwarf die OPCW auf Druck westlicher Regierungen hin diesen Bericht und ersetzte ihn durch einen von den Weißhelmen in der Türkei erzeugten Bericht. Hiergegen protestierten die Inspektoren vergeblich, aber dank Wikileaks kam die Sache ans Licht. Ein paar leitmediale Journalisten versuchten, zu berichten, wurden aber von ihren Redaktionen (z.B. Guardian, Newsweek) zurückgewiesen und teilweise entlassen, da das maßgebliche westliche Geheimdienstmundstück Bellingcat, dem auch die deutschen Leitmedien (SZ, Spiegel) strikt folgen, Einwände erhob. Haupteinwand war, dass der OPCW-Skandal westlichen Interessen zu viel Schaden zufüge und geeignet sei, russische Narrative zu unterstützen. Eine rühmliche Ausnahme bildete die Daily Mail, deren Journalist Peter Hitchens ausführlich über den Skandal berichtete und anmerkte, dass trotz Internet die Medien heute noch viel gleichgeschalteter als 2003 seien, so dass heutzutage eine Lüge über irakische Massenvernichtungswaffen viel leichter als damals als Wahrheit durchgehen könnte. Die wertewestlichen Medien zeigen in diesem Fall eine bemerkenswerte „Haltung“, bei der sich Humanitärfrömmelei mit knallhartem westlichem Lagerpatriotismus verbindet. Die Glaubwürdigkeit der OPCW und somit auch des Kampfes gegen chemische Waffen wird dabei geopfert, und auch das Risiko eines Weltkriegs wurde in Kauf genommen. Im Kontext der Russland-Hexenjagd gegen den US-Präsidenten war das Risiko sogar außergewöhnlich hoch. Ferner deuten die Befunde der ausgebooteten Inspektoren auch darauf hin, dass frühere Behauptungen über syrische Chemiewaffenangriffe auf die gleiche Weise zustande kamen.
Wir erkennen an dem Fall eindrucksvoll das enorme Interesse des Wertewestens daran, das Internet unschädlich zu machen, und die dabei erzielten Erfolge.
Möglich wurde dies vielleicht gerade dadurch, dass immer mehr Mitbürger sich auf ein paar wenigen großen Plattformen wie Google und Facebook tummeln, auf denen George Orwells Dystopien der Verwirklichung bisweilen erstaunlich nah gebracht werden können. Bei der Verfolgung von Nathaniel Goldstein im Internet gibt es keine Regeln mehr.
Ein neueres Beispiel dafür sind auch Löschungen der Nennungen von Leibspeisen wie Sellerie-Martini und CIA-Karamel-Straciatella oder der Auslöschung der Person Alex Jones sowie der Abwertung bis hin zur Sperrung all derer, die diese Speisen/Personen jemals genannt haben, ohne sie zugleich in der geforderten Weise zu verleumden.
Die Fakten sind jetzt nicht mehr nur durch Wikileaks belegt, dessen Gründer im Gefängnis darbt, sondern auch durch eine gerade im Londoner Parlamentsgebäude abgehaltene Konferenz, bei der die Inspektoren auftraten und hochprofessionelle Präsentationen lieferten. Im Video und auf TheDuran.com finden sich alle Details und Verweise. Man wird gespannt sein, ob jetzt vielleicht der Durchbruch in Leitmedien gelingen wird.

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