2019 – das Geburtsjahr des Verschissmus

Das Pendel schlägt zurück. Die Sterbende Partei Deutschlands (SPD) erntet jetzt, was sie gesät hat. Wenn das deplorable Wählerpack endgültig verschissen hat und für Umvolkung reif ist, sprechen ParteistrategInnen von „Verschissmus“ . Die Spitzel, Pöbler und Denunzianten (SPD) haben in den letzten Jahren dem Pack zivilcouragiert eingeheizt und viel über Neupositionierung ihrer Partei nachgedacht.  Prominente Pöbler wie Ralf Stegner, Johannes Kahrs, Claudia Moll und Kapo Schulz wiesen den Weg. Unter der Ägide von Heiko Maas wurden Spitzelei und Denunziatentum in Buntschland wieder zum preiswürdigen Haltungsbeweis.   Ein maasgeschneidertes „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ wurde zur Blaupause repressiver Gesetze sogenannter autoritärer Staaten in aller Welt, und der autoritäre Humanitärstaat geht bei der „Rückeroberung des Internet“ weiterhin in Führung.   Bunter Hass wuchert, vitaler denn je, insbesondere an Hochschulen und anderen angeblichen Stätten des geistigen Schaffens, gegen all jene Denker und Schöpfer, die es wagen, die bunt-farbenblinde Einhorn-Komfortzone zu verlassen und sich etwa die Freiheiten zu nehmen, die man im Abendland viele Jahrhunderte lang bis vor kurzem genoss, wie etwa Allan Bloom in „The Closing of the American Mind“ (1988) beschreibt.  

verschissmus_druckerei_spd_waz600In ihrer antivölkischen Hexenjagd haben die Fachkräfte der SPD einmal mehr einen kapitalen Bock geschossen. Der SPD-Unterbezirk Mülheim/Ruhr widmete seine Kranzschleife dem fäkalen Gedenken an die „Opfer von Krieg und Verschissmuss“. Die Druckerei führte weisungsgetreu einen Auftrag der SPD aus, die beim Gedanken an tragische historische Ereignisse immer nur „braune Kackscheiße“ im Kopf hat.

Für den CICERO-Chefredakteur Christoph Schwennicke ist „Verschissmus“ das Wort des Jahres.

Wie es zu diesem peinlichen Lapsus oder unvermeidlichen Freudschen Fehler kam, schilderte die Edelfeder der Preußischen Allgemeinen Zeitung, Hans Heckel unter der Überschrift „Die Welle rollt“ am 23. November.

Heckel sieht die Fußball-WM 2006 als das einzige und letzte patriotische Erlebnis der Bunten Republik. Nach diesem leisteten die EntdeutscherInnen ganze Arbeit. Heute weckt auch „die Mannschaft“ keine patriotischen Wallungen mehr:


Beim Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft in Mönchengladbach wurde nun sichtbar, wie erfolgreich die Zerstörung des letzten Ventils für vaterländische Wallungen geraten ist. Tausende Fanplätze gegen Weißrussland blieben leer, lau und mau die Stimmung auf den Rängen ebenso wie in dieser merkwürdigen „Mannschaft“. Da jubelte, feierte oder fieberte nichts und niemand mehr. Es ist geschafft.
Damit ist der Fußball endlich auf der Höhe unserer Zeit angekommen. Schon die Feier zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am Brandenburger Tor präsentierte sich als beliebiges „Event“ ohne Schwarz-Rot-Gold. Und die SPD in Mülheim/Ruhr versetzte die ganze Nation, Verzeihung, die ganze Gesellschaft in schallendes Gelächter mit ihrem verbockten Gedenkkranz zum Volkstrauertag. Offensichtlich hat sich keiner der Genossen die Schleife mit der Aufschrift „Den Opfern von Krieg und Verschissmuss“ angesehen, bevor sie den Kranz an der üblichen Stellen abwarfen und er so eine bundesweite Medienkarriere antreten konnte. Was besagt: Die ganze Gedenksache war den Sozis reichlich schnuppe. Das Schicksal ihres Volkes rührt sie nicht ein biss­chen.
Nun sind die Bloßgestellten sauer, sogar per Anwalt wollen die Ruhr-Genossen den Täter ausfindig machen. War es einfach nur ein Trottel oder ein Opfer der zahlreichen „Bildungsreformen“?
Nichts von beidem: Das war ein ganz Durchtriebener. Man muss nur seine Botschaft verstehen.

Das Wort „Verschiss“ kommt aus der alten Studentensprache, die heute noch in den Verbindungen gepflegt wird. In Verschiss zu sein bedeutet so viel wie in Ungnade gefallen zu sein. Mit dem dergestalt Bestraften dürfen die anderen keinen Kontakt pflegen, bis der Verschiss feierlich aufgehoben wird. Der vulgäre Ausdruck „Der hat bei mir verschissen!“ wuchs aus dieser Wurzel und bedeutet heute noch: Mit dem Kerl will ich nichts mehr zu tun haben.

Zurück nach Mülheim: Fällt Ihnen was auf? Ansonsten steht auf solchen Kränzen doch immer „Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“. Fehlt was auf dem Kranz von Mülheim? Amerdings: Die Opfer des kommunistischen Terrors wurden abserviert, jene etwa, die vertrieben oder ermordet wurden, nachdem der „Faschismus“ besiegt und der Krieg vorbei war, oder die (oft als Kinder und Jugendliche) in die Zwangsarbeit nach Sibirien verschleppt wurden. Sowie jene, die von den Kommunisten nach Kriegsende in dieselben Konzentrationslager zurückgestopft wurden, aus denen sie kurz zuvor befreit worden waren, weil sie auch den neuen Herren politisch verdächtig erschienen.
Sie alle sollten nach dem Willen der Sozialdemokraten im gedenkpolitischen „Verschiss“ verschwinden, was der Schleifenmacher listig durchkreuzt, indem er sie dem Gedenken gerade dieser „Opfer des Verschissmus(s)“ widmet. Aber das hat wohl kaum einer gemerkt.
Dass der Opfer dieses Verschissmus nicht mehr gedacht werden soll, ist dem Kampf gegen Rechts geschuldet. In dessen Logik darf es von links weder Gefahren noch Verbrechen gegeben haben. Und wenn doch, sind sie aus dem Gedächtnis zu streichen. Wie sonst sollen wir den Leuten denn verständlich machen, warum die Regierung ausgewiesen linksradikale Gruppen mit Millionen Euro an Steuergeldern päppelt, um sie für den Kampf gegen Rechts aufzurüsten, der ja angeblich dem Schutze unserer Demokratie dient? Eben, dafür muss die Erinnerung an linke Gewalt­herrschaft getilgt werden.

Generation Verschissmus reitet die Or-Welle

Heckel beschreibt dann, wie ein heutiger bunter Kulturschaffender einen Anti-AfD-Film dreht, in dem fanatisch-apolitische Jugendliche, die bei George Orwell nur als dystopische Figuren aufgetreten wären, zu Vorbildern werden:

So hat es schon George Orwell in „1984“ beschrieben: Um die Macht über Gegenwart und Zukunft zu gewinnen, kapert das Regime in dem Zukunftsroman auch die Vergangenheit, die von Experten so umgeschrieben wird, dass sie den Erfordernissen der Herrschenden nachkommt. Was der hellsichtige Brite vor mehr als 80 Jahren schon alles wusste, als er den Roman schrieb! Orwell starb mit nur 46 Jahren schon 1950, aber heute wäre er sowieso tot.

Das immerhin kann man als sein Glück betrachten, schließlich meinte er sein Buch als Warnung. Er muss nicht mit ansehen, dass er die Warnung in den Wind geschossen hat.
Komisch, nicht wahr? Millionen haben „1984“ gelesen oder die Verfilmung aus den 80er Jahren gesehen. Trotzdem scheint kaum jemand zu bemerken, wie sich die Methoden des Diktators, bei Orwell „Großer Bruder“ genannt, in unsere reale Gegenwart hineinfressen. Offensichtlich haben viele unserer Zeitgenossen ihren Orwell ganz anders gelesen, nämlich nicht als Warnung, sondern als Anleitung.
Orwell sollte nicht der letzte Schriftsteller bleiben, der auf diese Weise zum Werkzeug seiner Gegner wurde. In dem Roman „Die Welle“ hat US-Autor Morton Rhue 1981 beschrieben, wie ein Lehrer seine Schüler manisch radikalisiert. Es sollte ein Experiment sein, wie Menschen sich von einer fanatischen Ideologie einfangen lassen und am Ende jedes Gespür für Recht und Unrecht verlieren, bis jedes Mittel den Zweck der „Bewegung“ heiligt.

Nun sendet der Bezahlsender Netflix die Serie „Wir sind die Welle“, in welcher eine Gruppe politisch überkorrekter Jugendlicher mit allerhand Gewalt gegen eine Partei, die unschwer als Filmversion der AfD erscheint, gegen die Industrie und das Immobiliengewerbe vorgeht.

Das Phantastische: Rhue ging es darum, die Radikalisierung und ihre Mechanismen als Gefahr zu entlarven. Bei „Wir sind die Welle“ erscheinen die Jugendlichen, die sich selbst radikalisieren und dabei immer fanatischer werden, dagegen als Helden. Ihre Begriffe von Gut und Böse sind dermaßen platt, dass es jedem Gewaltherrscher eine Freude wäre, mit solchen jungen Leuten „zusammenzuarbeiten“.
Rhue, der mit bürgerlichem Namen Todd Strasser heißt, ist in dem Jahr geboren, als Orwell starb, und er lebt noch. Hoffentlich wird „Wir sind die Welle“ dereinst ins Englische synchronisiert, damit der gute Mann sich das Werk selbst ansehen kann. Wir wären auf seinen Kommentar gespannt.

Was für interessante Zeiten: Was einst als düstere Warnung gemeint war, wird heute als Verheißung verstanden oder sogar eifrig nachgemacht. Haben wir eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Ich rate davon ab, nachzuzählen. Es könnte eine hässliche Überraschung dabei herauskommen.

„Kleine Germanen“ fallen auf verschisstes Arte-TV zurück

Einen ähnlich flachen Film „Kleine Germanen“ produzierte gerade Arte. Auch der mit höchsten künstlerischen Ansprüchen angetretene Sender sieht es offenbar als seine Aufgabe an, täglich zwei Minuten Hass zu zelebrieren, um die Antivölkische Hexenjagd zu befeuern.

Ein Netzbürger fasst zusammen:

Der Trailer hatte kurze Hoffnung geweckt, hier würde ein Anlauf gewagt, die Perspektive zu wechseln und etwas tiefer im Gesellschaftskonflikt zu schürfen. Eine trügerische Hoffnung. Ich darf dennoch kurz berichten.

Katja Riemann, die ehedem ziemlich rüde vom Volksfilmsockel gestoßene Aktrice, gibt jetzt hier und da die Welterklärerin. Auf ARTE darf sie das jüngste Produkt aus der Wehling-Manufaktur als Versuch ankündigen „Zu verstehen“. Verstehen, das ist schon nach wenigen Sekunden klar, wollen die Macher natürlich nicht. Sie wollen belehren und so basteln sie nichts weiter als die xte Version derselben, hanebüchenen Geschichte. Eine, die Relotius wahrscheinlich um einiges glaubhafter zusammengestrickt hätte.

Dank einer langen Liste von Filmförderern, die sicher fernab jeden Verdachts stehen, mit Jörg Meuthen jemals ein Essen einzunehmen, wird der Streifen immerhin handwerklich gut in Szene gesetzt. Inhaltlich aber schreckt das Lehrstück für Möchtegerneliten vor keiner Plattheit zurück. So muss als roter Faden eine Zeichentricksoap herhalten, die anhand eines unschuldigen Kindes zeigen soll, welche Katastrophe so droht, wenn die zwischendurch vorgeführten real existierenden „Neurechten“ ersteinmal dort das Ruder übernehmen, wo der Staat noch keinen ausreichenden Zugriff hat. In der Familie nämlich.

Der Plot – Unschuldiges wikingerblondes Mädchen, von den Eltern vernachlässigt, vom beaufsichtigenden Naziopa gedrillt, muss „Mein Kampf“ auswendig lernen, Nazifähnchen schwingend umherspringen und Russentöten üben. Folgerichtig landet sie samt Neonazifreund als menschlicher Pitbull auf der Straße. Dort tritt das Duo einen wehrlosen Muslim in den besten Jahren zusammen, der samt argloser Kopftuchbegleitung und verängstigt blickendem Töchterchen einfach nur auf der falschen Straßenseite unterwegs war. Szenen also, denen man heute tagtäglich auf unseren Straßen begegnet.

Die Chance, aus den zwischendurch eingestreuten, skizzenhaften Interviews mit den Lichtgestalten der Opposition tatsächlich ein differenziertes Bild zu formen, Brücken zu bauen und wirklich etwas zu erfahren, wird gar nicht erst in Erwägung gezogen. Man feilt lieber auch hier mit filmischen Taschenspielertricks am rechtsradikalen Nosferatu. Dabei hätten die Interviewten, – Sellner, Kubitschek, Kositza – im Gegensatz zu den sonst allzugern am Nasenring vorgeführten Hütchenträgern durchaus das Potential, dem Phänomen „Rechtspopulismus“ näher zu rücken. Das Risiko meiden die Staatsanwälte mit Kamera aber wie die Pest.

„Kleine Germanen“ will anklagen und sucht ausschließlich die dazu passenden Versatzstücke. Etwas Germanenprosa mit Thor, Gunhild, Sonnenaufgang und Burgenromantik. Eine Prise jagdschlösserne Düsternis aus Schnellroda. Den nahezu völkisch anmutenden Kinderreichtum der beiden Bewohner. Die an Grönemeyer erinnernde Emphase diverser PEGIDA-Redner. Sellnersche Sentenzen über Stolz und Heimat. Begrifflichkeiten also, die heute im Verständnis einer kulturmarxistischen Einheitsfront bereits ausreichen, ein leichtes Gruseln auszulösen.

Fazit: Unterirdisch

gabriel_stinkefingerUnsere Lernmuffel-Eliten können es nach jahrzehntelanger Lernmuffelei einfach nicht mehr besser. Deshalb führen ihre KollegInnen in Washington auch ein unterirdisches Amtsenthebungs-Spektakel auf, ohne zu merken, dass sie damit ihr politisches Grab schaufeln. Denn wen Allah vernichten will, den schlägt er zuerst mit bunter Verschisstheit.

4 Kommentare zu „2019 – das Geburtsjahr des Verschissmus“

  1. Ich kollidiere jeden Tag mit meinem Haß, meiner Wut. Was davon ist größer, mächtiger? Die Wut auf die stalinistischen DDR-Bonzen, die uns einsperrten und uns gerade so viel übrig ließen, wie eine kommunistische Planwirtschaft eben übrig hatte? Oder die neuen, kulturmarxistischen BRD-Bonzen, die alles zerstören, was fleißige, rechtschaffene deutsche Bürger in einer funktionierenden Marktwirtschaft zu schaffen vermochten? Die uns (noch) nicht einsperren, aber dafür das Land mit Millionen Kostgängern fluten und unter dem Banner der „Menschenrechte“ das ehemals kerngesunde Land zerstören? In dem rote Massenmorde halt einfach nicht mehr vorkommen und die SED-Nachfolger und die Grünmaoisten ins Koalitions-Lotterbett gelockt werden? Des Machterhalts wegen? Und offen zum Kampf gegen alle Nichtlinken aufgerufen werden kann? Wo, um Himmels Willen ist mein Land hin? Die Hoffnung, in der wir ab 89 alle, nahezu gesamtdeutsch, lebten? Ich sage Euch, die neuen Bunten sind schlimmer, viel schlimmer als die, die ich bis 89 erlebte. Gott schütze uns. Und gebe uns Kraft zum Widerstand.

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    1. @ Andy, Du hast das zweifelhafte Privileg SED und BUNT zu kennen. Ich kenne nur BUNT. BUNT bedeutetet Infamie, Perfidie und Maliziösität.
      Uns eint der Widerstand gegen bunte Indoktrination und der Umstand, daß wir Deutschland nicht an NO BORDER NO NATION verscherbeln wollen.
      Das Land der Dichter und Denker hat Besseres verdient als rotgrünmerkelbunte Pharisäer.

      Gefällt 3 Personen

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