Buntes Vorbild: Afrika wird armregiert

Carola Rackete möchte uns an Afrikas Wesen genesen lassen. Ihr Feind ist der sündige Wohlstand der Alten Weißen Männer, und diese Idee scheint überall durch und mausert sich zunehmend zum frommen Leitgedanken der Bunten Republik. Führende Berliner Bevölkerungsexperten sehen die afrikanische Armut weiterhin als ökologisch vorbildlich an.
Afrika wäre im Sinne der Klima-Bewegung vielleicht wirklich vorbildlich, wenn es gelingen könnte, die technischen Errungenschaften der Alten Weißen Männer aus der Welt zu schaffen.

Bis etwa 1900 blieb die Bevölkerung Afrikas dank grausamer Natur etwa 1000 Jahre lang konstant nahe 100 Millionen, und der CO2-Fußabdruck pro Person überschritt kaum die Menge der ausgeatmeten Luft.
Dann drang der Ehrgeiz der Kolonisatoren, Afrika Entwicklung und Wohlstand bringen zu wollen, durch. Massive Investitionen in Infrastrukturen lockten zwar, anders als in Ostasien, kaum privates Kapital an, aber sie lösten die Bevölkerungsexplosion aus. Die Kolonisatoren bekamen daraufhin Angst, hielten sich Augen, Ohren und Mund zu und suchten das Weite. So etwa beschreiben es jedenfalls Stephen Smith in „La Ruée vers l’Europe“ (der Andrang auf Europa) und Bernard Lugan in „Osons dire la vérité à l’Afrique“ (Wagen wir es, Afrika die Wahrheit zu sagen!).
Die Mentalität der afrikanischen Völker und ihrer Herrscher bleibt weiterhin ähnlich, wie sie immer war.

Man hat Könige mit prunkvollem Hofstaat, die kaum regieren. Sie statten zwar der Entwicklung, wie sie Entwicklungshelfern vorschwebt, Lippenbekenntnisse ab, aber auch im Volk herrschen weiterhin fortschrittsabweisende Verhaltensweisen vor, die auf Wahrung bestehender Gleichgewichte ausgerichtet sind, was wiederum Loblieder von Ökologen verdienen könnte, wenn denn die Bevölkerungszahlen stabil blieben und die Stämme abgeschieden unter Käseglocken leben würden.
Wir berichteten über Alexandre und Sophie Pousin und ihr Buch „Africa Trek“.
Nach Europa kommen sehr viele derjenigen Afrikaner, die etwas gelernt haben. Zwar reicht das Gelernte selten, um in Europa etwas zu werden, aber Afrika bietet erst recht keine Entwicklungschancen.

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Ein etwas älteres Werk des langjährigen deutschen Botschafters Volker Seitz beschreibt viele Aspekte dieser Lage:

In einem eindrucksvollen Buch hat Volker Seitz, der insgesamt 17 Jahre als deutscher Botschafter in afrikanischen Ländern gearbeitet hat, auf diese Misere der offiziellen Entwicklungshilfe schonungslos hingewiesen.1 In der Einführung schreibt er: „Meine Erfahrungen und Erlebnisse haben zu meiner Einschätzung der Entwicklungsmöglichkeiten Afrikas und der oft unseligen Rolle von Entwicklungshilfe geführt. Entwicklungshilfe wird reichlich gegeben und als gute Tat für die Armen nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil, bei einer Umfrage sagten 71 % …, sie befürworteten eine Verdoppelung der Entwicklungshilfe. Wenn man vor Ort ist, sieht man die Dinge nach kurzer Zeit etwas anders.“ (S. 27)
Das Geld wird an zumeist korrupte Regierungen gezahlt, deren Willen es weitgehend überlassen bleibt, was sie damit machen. Das meiste Geld verschwindet in deren privaten Taschen. Und in Gang gesetzte Projekte versanden vielfach im Laufe der Zeit irgendwie. Bei den Armen kommt nichts an. Die zentralen Probleme im Bildungs- und Gesundheitswesen, sowie in der Förderung unternehmerischer Initiativen aus der eigenen Bevölkerung werden nicht angegangen. „Die Entwicklungshilfe, wie wir sie heute kennen, lädt zum Missbrauch ein. Korruption als private Vorteilsnahme auf Kosten des Gemeinwohls ist mir in allen Entwicklungsländern begegnet.“ „Das Samariterverhalten des Nordens schwächt oder zerstört die Anreize der Empfänger zu eigenen Anstrengungen. Mit unserem Dauermitleid verstärken wir nur eine Sozialhilfementalität, die in manchen afrikanischen Staaten schon chronisch ist.“ (S. 100, 101)

Volker Seitz zieht gleich am Anfang ein erstes Fazit der bisherigen Entwicklungshilfe. Von wenigen Ausnahmen abgesehen hätten Entwicklungsgelder weder dauerhaft für mehr Wachstum gesorgt und den Lebensstandard angehoben, noch das Los der Armen gebessert, eher verschlechtert. Der Abstand zwischen Superreichen und Bettelarmen werde immer größer. Den autoritären Staatsapparat kümmere es nicht, dass es an Trinkwasser mangelt, Stromausfälle an der Tagesordnung und die hygienischen Zustände für die hohe Kindersterblichkeit verantwortlich seien. Für sich selber haben sie gesorgt. Selbst wenn Entwicklungsgelder zweckgebunden ausgegeben werden müssten, fänden sie per Umweg doch den Weg in die falschen Kassen.
Wenn Ausländer Krankenhäuser, Schulen und Straßen bauen, muss es ja die Regierung nicht tun und kann das Geld stattdessen für Luxusgüter ausgeben. Die afrikanischen Eliten seien Weltmeister im Champagnertrinken, ihre Autokorsos zeichneten sich durch eine erstaunliche Mercedes-Benz-Dichte aus. Die Leute würden diesen Typus von Führern gerne „vom Stamme Wa Benzi“ nennen. „Die meisten Verantwortlichen haben Luxusvillen in zahlreichen Ländern. Es gibt Staatschefs, die in einer Woche New York für sich und ihre Entourage schon mal das Jahresgehalt eines europäischen Regierungschefs ausgeben. Erheben Medien tatsächlich einmal entsprechende Vorwürfe, meinen sie, sie mit dem Totschlagargument ´Das ist Rassismus` entkräften zu können.“ (S. 29)
Bei einer ehrlichen Bestandsaufnahme stelle man fest, schreibt Volker Seitz, dass das Gros der Hilfe unter der Sonne Afrikas verdunstet ist. Mangels guter Regierungsführung, d.h. mangels Transparenz, Verantwortlichkeit, Effizienz, demokratischer Teilhabe an den Entscheidungen und vor allem mangels Rechtsstaatlichkeit, „haben die meisten Länder Afrikas auch nach fast 60 Jahren Unabhängigkeit den Kampf gegen Armut und Korruption und die Überwindung ihres Stillstands nicht angepackt. Es gibt unverändert unglaubliche Armut und Not. Gleichzeitig nimmt das Vermögen der Oberschicht oft märchenhafte Dimensionen an. Wir stehen als Betrachter vor einem teuren Scherbenhaufen, doch niemand muss sich dafür rechtfertigen, wie wenig die hohen Ausgaben letztlich bringen.“ (S. 30)
Seitz diagnostiziert, es kümmere die afrikanischen Eliten nicht, wenn ihre Staatsbürger zu Zehntausenden unkontrolliert und chaotisch auswandern und sich anderen Ländern zuwenden, in denen sie ein besseres Leben als in der Heimat zu finden hoffen. Wenn es verantwortungsbewusste Regierungen wären, müssten sie ihre Landsleute auffordern, im Lande zu bleiben, und ihnen die Verbesserung der Verhältnisse in Aussicht stellen. Doch nichts dergleichen geschehe. Im Gegenteil forderten einige afrikanische Regierungen ein Recht auf Migration. –
Wenn ich mich recht erinnere hat kein afrikanischer Staat gegen den UN-Migrationspakt gestimmt, der ein Recht auf Migration und überall offene, ungehinderte Migrationswege postuliert. –
Für die afrikanischen autoritären Regimes ist Auswanderung offensichtlich kein Alarmzeichen, sondern ein Ventil. „Sie werden die unzufriedenen jungen Bürger los, die bereits in großer Zahl die afrikanischen Zentren bevölkern und keine Chance haben, dort einen Arbeitsplatz zu finden. Mit dem Export der Arbeitslosigkeit sinkt die Dringlichkeit eigener Entwicklungsanstrengungen.“ (S. 30)
„Die Flüchtlingstragödien von Lampedusa erinnern daran, dass die afrikanischen Diktatoren die Not ihrer eigenen Bevölkerung gleichgültig lässt. Kein Wort auf der offiziellen Homepage der Afrikanischen Union. Das ist aber auch verständlich, denn ´sonst müsste sich Afrika schmerzhafte Fragen über seine Gesellschaften und Führer stellen`.“ (´Business Day`, Johannesburg)
Die Migranten wüssten, wie gefährlich die Überfahrt ist. In vielen Familien, Clans gebe es jemanden, der versucht hat, mit dem Boot sein Glück in Europa zu finden, was ihm ja auch zumeist nur dadurch möglich wird, dass Familienangehörige, der Clan, das Dorf, zusammenlegen, um die Überfahrt zu finanzieren. „Daher wissen die Menschen, worauf sie sich einlassen. Wem es nicht gelingt, der hat den Makel, dass er zu jenen gehört, die es nicht geschafft haben. Denn sie sollten dort arbeiten und Geld schicken. Der afrikanische Kontinent ist die einzige Weltregion, in der die absolute Zahl der Armen weiter steigt. Wenn man sich die Bevölkerungsentwicklung anschaut, wenn man dazu wirtschaftliche und politische Fakten berücksichtigt, dann sollte jedem klar werden, dass die Leute auch in Zukunft kommen werden.“ (S. 139)
Hinzu kommt, dass viele der bildungshungrigen und ausbildungsbereiten Jugendlichen, die ihre Lebenschancen suchen, keine Möglichkeiten dazu in ihren Heimatländern finden und sie daher verlassen und nach der Qualifizierungsphase im Ausland häufig nicht zurückkehren. „Afrikanische Regierungen haben kein Interesse an ihnen. Offenbar sind Lernfähigkeit, Dynamik und Innovation nicht immer erwünscht, schon gar nicht wenn korrupte Eliten ihre Besitzstände vor dem Neuen und vor der Konkurrenz im eigenen Lande schützen wollen. Afrikanische Studenten haben große Probleme, in ihren Heimatländern unterzukommen, und versuchen in Europa oder den USA eine Anstellung zu finden.“
Auch verlöre Afrika Jahr für Jahr tausend von Hochschullehrern, Ärzten, Ingenieuren und Intellektuellen, weil sie in ihren Heimatländern an ihrer beruflichen Entfaltung gehindert werden und weil ihnen Europa und die USA bessere Arbeitsbedingungen und lukrative Stellen böten. „In weniger als zwei Jahrzehnten hat Afrika ein Drittel seiner Wissenschaftler verloren. Allein etwa 20.000 Ärzte und Pflegekräfte verlassen pro Jahr Subsahara-Afrika. … Der Mangel an qualifizierten Wissenschaftlern, etwa an afrikanischen Universitäten oder in Unternehmen, wird immer gravierender. … Es darf nicht sein, dass auf den britischen Inseln mehr Ärzte und Krankenschwestern aus Ghana tätig sind als in Ghana selbst.“ (S. 137, 138)
Der Verlust von Wissenschaftlern, Ingenieuren, Ärzten (jeder vierte afrikanische Arzt arbeite im Ausland) hat verheerende Folgen für die Wirtschaft sowie das Bildungs- und Gesundheitssystem, von denen gerade die Überwindung von Not und Elend ausgehen muss. „Die Auswanderer schicken zwar viel Geld nach Hause. Eine auf Überweisung dieser Art spezialisierte Firma wie Western Union boomt seit einigen Jahren. Dies ist aber das Gegenteil von Entwicklungshilfe. Für eine Entwicklung aus eigener Kraft ist es unbedingt erforderlich, dass die gut Ausgebildeten in der Heimat leben wollen. (…) Es wäre sinnvoll, die Zuwanderung von Fachkräften aus Entwicklungsländern zu begrenzen und stattdessen dafür zu sorgen, dass sie in ihren Heimatländern arbeiten können.“

„Das Gift der guten Gaben“ bewirke das Gegenteil von Entwicklung, weil in den Regierungen keine Verpflichtung empfunden werde, die Vereinbarungen einzuhalten. „Wir hoffen auch bei Regimen, die bereits seit zwei oder drei Jahrzehnten an der Macht sind, immer noch auf das Gute im Menschen. Politische Macht, der keine Kontrolle gegenübersteht, entartet immer: Weder wirtschaftliche noch soziale Entwicklung kann importiert werden. Wer dies trotzdem, nach über fünf Jahrzehnten Entwicklungshilfe weiter vertritt, ist bestenfalls naiv.“ (S. 41)

„Wie kein anderes Land belegt Tansania das Scheitern der Entwicklungshilfe. Das Land hat an Ressourcen alles, was man braucht, um glücklich zu sein, und nichts von dem, was normalerweise als Ausrede herhält, warum es doch nicht geklappt hat. (Es gab) keinen Unabhängigkeitskrieg, keinen despotischen Alleinherrscher, keine Militärdiktatur, keinen Putsch, keinen Tribalismus (Stammes-Konflikte), keine religiösen Auseinandersetzungen, Zugang zum Meer, keine Dürre- oder Flutkatastrophen, keine überbordende Kriminalität, keinen schädlichen Öl- oder Kupferreichtum, aber genügend vielfältige Rohstoffe.
Trotz dieser guten Ausgangslage und der Tatsache, dass Tansania seit der Unabhängigkeit der Liebling der Geber ist, bleibt es eines der zehn ärmsten Länder der Welt.“ (S. 42, 43)
Die Staaten Afrikas werden seit der Unabhängigkeit von Oligarchien regiert, die den Reichtum des Landes ungestört unter sich aufteilen. „Die Chefs kümmern sich vorrangig um Details des Protokolls. Die Rituale um Präsidenten erinnern an Höfe der Feudalzeit. Die Höflinge (aus den eigenen Sippen und Clans rekrutiert) denken nicht an die Zukunft des Landes, sondern setzen alle Energien daran, dem Chef zu schmeicheln, Titel zu ergattern und Kabinettsposten zu übernehmen, die wenig Arbeit machen, aber viele Möglichkeiten bieten, an Staatsgelder zu kommen. (…) Der Autokrat regiert nicht, sondern herrscht im vordemokratischen Häuptlingsstil.“ (S. 89, 90)
Im Kongo und in Kamerun hat die Regierung je 65 Minister, in Uganda 70, in Ghana 75 und 94 Minister erfreuen sich in Kenia der Gunst des Präsidenten. „Der Präsident von Kenia erwartet Entwicklungshilfe und genehmigt sich gleichzeitig ein Jahresgehalt von 427.900 US-Dollar. In Nigeria bekommt ein Senator jährlich sogar 1 Million Dollar. (Zum Vergleich: der US- Präsident verdient 400.000 Dollar.) Libreville, die Hauptstadt von Gabun, leistet sich einen Bürgermeister, der monatlich etwa 30.500 Euro bekommt (zum Vergleich: sein Kollege in Berlin verdient 12.500 Euro), während viele der 700.000 Einwohner ohne fließendes Wasser, Abwasserbeseitigung und regelmäßige Stromversorgung auskommen müssen. (S. 98)
„Auch in London erfreuen sich Luxusimmobilien unter reichen Afrikanern aus Nigeria, Ghana, Gabun, Kamerun, dem Senegal und der Demokratischen Republik Kongo in den Traditionsbezirken Westminster, Kensington und Chelsea besonders großer Beliebtheit. So wurde laut Immobilienmakler Engel & Völkers im Herbst 2014 eine Penthouse-Wohnung am Hyde Park für etwa 162 Millionen Euro an einen ungenannten Afrikaner vermittelt.“ (S. 96)
„Würdenträger in Nigeria sollen seit der Unabhängigkeit (1960) die unvorstellbare Summe von nahezu 500 Milliarden US-Dollar unterschlagen haben. Korruptionsfahnder fordern in zwei Fällen 139 bzw. 584 Milliarden US-Dollar von ehemaligen Präsidenten zurück, die nicht namentlich genannt werden.“
„Die Internationale Konferenz ´Solidarität und Globalisierung: innovative Finanzierungsquellen für die Entwicklung und gegen Pandemien` in Paris im Frühjahr 2006 war eine gute Gelegenheit für den damaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac, den ehemaligen UNO-Generalskretär Kofi Anan und den damaligen Präsidenten der Afrikanischen Union Denis Sasso Nguesso, neue Mittel für die Armen in Afrika zu fordern. Nguesso hatte, wie bekannt geworden, gerade für eine Woche in einem Hotel in New York 280.000 Dollar ausgegeben. Ein Leichtes für einen Präsidenten (der Volksrepublik Kongo), der wie französische Medien im Februar 2009 berichteten – in Frankreich 18 Anwesen und 112 Bankkonten benötigt. …“ (S. 77)

Dass afrikanische Infrastrukturen verfallen und Krankenhäuser zu „Todeslagern“

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Merkel African Queen

werden, hatten wir erst gerade berichtet. Auch dies entspricht durchaus der laut bunter Leitdenke vorbildlichen ökologischen Lebensweise des schwarzen Kontinents. Mit der Sitte, ihre Regierungsaufgaben an Berater auszulagern, sind unsere hier schon länger an den Sesseln Klebenden schon auf dem besten Weg. Dazu passend beteuert Angela Merkel, die von afrikanischen Bootsmigranten auch „Mama aller Afrikaner“ genannt wird, ihren Willen, Afrika zu retten. Afrika sei ihr „ans Herz gewachsen“, erklärte sie ganz im Geiste Bobs des Baumeisters („Wir schaffen das“). Sie hat uns dem Vorbild tatsächlich ein Stück näher gebracht.

Anhang

90 Promis für Racketes Afrikanisierungsrebellion

Staatsfunk zitiert Marx: Es käme darauf an, die Welt »zu verändern« (bislang ca. 100 Mio. Tote durch die »Veränderungen«). Staatsfunk spricht von »Hass« – und zitiert Linken, der Nicht-Linke öfter »Arschlöcher« nennt. Es ist so dumm, und so ermüdend…
Vor kurzem erklärten 90 „Prominente“ (laut SZ vom 3.10.2019) ihre Unterstützung für »Extinction Rebellion« (siehe auch »Limburg, Hoffnung und das Nichts«). Deren prominenter Mitgründer Roger Hallam spielte den Holocaust »just another fuckery in human history« (zeit.de, 20.11.2019) herunter und erntete prominentesten Protest. Zuvor hatte der selbe Herr die Demokratie zur Disposition gestellt, weil diese seine »moralischen« Ziele nicht schnell genug umsetzt (spiegel.de, 13.9.2019: »Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant«).
Auch Volkswagen stellt sich hinter Racketes Rebellion und kämpft gegen Rächz. In München gefällt sich ein Breites Bündnis im gleichen Delirirum:

Einer unserer Facebook-Diskutanten wird von der Herrschaft der Kindsköpfe so müde wie Dushan Wegner:

Ein schönes Wohlfühlevent. Ich muss leider arbeiten und technischen Scheiß in Gang halten, aber ich hoffe auf meine Abschiebung in den Süden. Schön unter Palmen mit meinen drei Frauen dem Hamsterlaufrad entfliehen – perfekt. Hab gestern noch an Extinction Rebellion gespendet, damit es hier bald nichts mehr zum instandhalten gibt und ich ins Schlauchboot kann. Am Strand von Dschibuti fängt mein neues Leben an, inklusive Einbürgerung. Die freuen sich über Kosmopoliten wie mich und kümmern sich um alles.

3 Gedanken zu „Buntes Vorbild: Afrika wird armregiert“

  1. Korruption ist in vielen südlichen Ländern üblich, nicht nur in Afrika. Und nicht nur in der Entwicklungshilfe, auch bei Geschäftsabschlüssen.
    In Argentinien z.B lässt man sich gerne mit erlesener Kunst bestechen. Für einen Vertragsabschluss wurde mal in meinem Beisein ein „Dürer“ gefordert. Er hat ihn auch bekommen.

    1. Bei Afrika scheint das noch erheblich weiter zu gehen. Afrikanische Institutionen sind Potemkinsche Dörfer,

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