Höchstrichter gegen sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer

Der 2007 in den Ruhestand versetzte Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Peter Vonnahme sieht die menschengemachte CO2-Apokalypse vor der Tür und fordert im Sinne der Klima-Bewegung den Kampf gegen den sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer. Vonnahmes Klima-Prognosen können wir schlecht beurteilen. Es fällt jedoch auf, dass der Elefant im Raum in seinen Kalkülen nicht vorkommt. Seine Aussagen orientieren sich ganz am humanitärfrömmlerischen Leitnarrativ von den euroamerikanischen Eliten, die alles beherrschen und an allem schuld sind. Narrativ scheint Vorrang vor Daten zu haben. Vonnahme fordert die Abkehr vom Wachstum und geißelt Markus Söder, weil dieser Klimaziele und Konjunktur gleichzeitig anstreben will. Was aber will der verehrte Herr Verwaltungsrichter von bald zehn Milliarden Menschen in der subtropischen Elendszone fordern? Verzicht auf reproduktive Gier offensichtlich nicht. Verzicht auf Wirtschaftswachstum etwa? Oder geht es darum, dass jetzt der Kampf gegen den sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer ins Grundgesetz geschrieben werden soll? Dabei bedient Söders mit seinem Vorstoß für Klimaschutz als Verfassungsziel die gleiche Notstands-Propaganda wie Vonnahme und wie das Umweltinstitut München und sein Breites Bündnis „München muss handeln“, die auf dieser Basis offenbar eine bunte Diktatur anstreben und auch tatsächlich mit Richter Vonnahme werben.
Peter Vonnahme äußert sich regelmäßig zu politischen Themen. Er kritisiert die Militarisierung unserer Politik und mahnt Durchsetzung internationalen Rechts an. Er steht, wie Interviewpartner Muslimmarkt treffend zusammenfasst „in allen Texten auf der Seite der Armen, der Unterdrückten, der Schwachen und Hilfsbedürftigen in Deutschland und in der Welt“. Er empört sich über die Verarmung viele Länder bei gleichzeitiger wachstumsorientierter Politik hierzulande, und sucht den Weg zur Weltrettung stets in der Beschuldigung des Abendlands und seiner nebulösen bis finsteren Eliten. Er erklärt, dass viele Richter so wie er denken. Letztes Jahr verurteilte er z.B. die Abschiebung des tunesischen „Gefährders“ Sami A. als klar rechtswidrig. Das mag stimmen wie manches andere auch. Vonnahmes Begriff des bestehenden und anzustrebenden deutschen Rechts scheint mit dem bunten Verfassungsziel (Kampf gegen den sündigen Wohlstand der A.W.M.) kompatibel zu sein. Wahrscheinlich gehören Vonnahme ähnlich wie Voßkuhle und viele weitere RichterpriesterkollegInnen zu dessen Vorreitern.

3 Kommentare zu „Höchstrichter gegen sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer“

  1. Was ist ein böser Blogger gegen einen pensionierten Richter?

    Wo bleibt die Gerechtigkeit, wenn 100 Subsaharianer um 10 Liter Wasser kämpfen, während 10 böse, weiße, alte Männer täglich 100 Liter Wasser vergeuden?

    Was wollen 1000, 2000 ungläubige Leser eines bösen Bloggers bewirken, während die zehnfache Zahl Seiten der Rechtgläubigen wie http://muslim-markt.de verehren und bevölkern?

    Wie lange noch darf ein böser Blogger Peter Vonnahme, pensionierten staatlichen Repräsentanten am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, als „RICHTERPRIESTER“ schmähen?

    Nein, böser Blogger, wer dem Zeitgeist dient, macht Karriere! Selbst für die bis in den Kern als APO-OPAs verfaulten Ungläubigen müssen auf die Knie gehen, ihr Haupt gen Mekka auf den Boden schlagen, denn was Vonnahme meint, wird Wirklichkeit:

    „Nach meiner Überzeugung sollte auch in einem freiheitlichen Staat verletzende Schmähkritik am innersten Kern religiöser Überzeugungen unterbleiben. Auch wenn ich persönlich religiösen Glaubensinhalten zweifelnd gegenüberstehe, erweise ich ihnen meinen Respekt. Das haben die Redakteure von Charlie Hebdo nicht beachtet, deshalb habe ich keine Sympathie für sie.“

    Wie lange noch wird sich ein böser Blogger noch herausreden dürfen, dass Hetze wie „Richterpriester“ satirisch gemeint ist?

    Wenn sich die Schlinge rechtgläubiger Meinungsmache wie bei muslim-markt.de zuzieht, wird den bösen Blogger bald seine gerechte Strafe ereilen.

    Noch schwant dem bösen Blogger noch nicht, wie Gläubige Gerechte den unbotmäßigen Ungläubigen strafen. Doch alte Männer wissen schon, was kommt und wie es geschrieben stehen wird:

    „Nach meiner Überzeugung sollte auch in einem freiheitlichen Staat verletzende Schmähkritik am Repräsentanten staatlicher wie religiöser Autorität unterbleiben.“

    So wird der böse Blogger seine Meinungsfreiheit verwirkt haben!

    Gefällt 1 Person

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