Die Renaissance der Balkanroute und das Schweigen der Volksparteien

In Bosnien an der Grenze zu Kroatien lagern zur Zeit zum Zwischenstopp geschleppte illegale Rotations-Bürger – im Slang von Markus Söder sogenannte „Sekundärmigranten“ vormals Asyltouristen – aus Nordafrika und islamischen Ländern wie Syrien, Afghanistan und Pakistan auf dem Wege nach Buntland. Von sicheren Außengrenzen kann in diesen Tagen keine Rede sein. Bosnien ist damit zu einem Art Brückenkopf und Aufmarschgebiet für den politischen Islam geworden. Das bosnische Bihac – einst Titos Partisanenhochburg – ist in diesen Tagen das Nadelöhr für Tausende illegale Migranten auf dem Weg in die EU. Als „Zeitbombe“ beschrieb Frankreichs Präsident Emanuel Macron gerade Bosnien, als er sein Veto gegen dessen (von Merkel gewünschten) EU-Beitritt begründete.

Inzwischen haben sich zwei Varianten der Balkanroute heraus kristallisiert: die eine führt von Bosnien über Kroatien, Slowenien und Österreich nach Germoney. Die andere zweigt nach Triest ab und via Nord-Italien führen alle Wege wieder nach Germoney.

Während man sich in Österreich Gedanken über Grenzsicherung macht kümmert sich Deutschlands Innenminister Horst Seehofer von der CSU, der eigentlich in der Verantwortung wäre für die innere Sicherheit, lieber darum, dass der politische Islam hier bei uns in Deutschland ein Dach (Moscheen) über dem Kopf bekommt und sich hier festsetzen kann. In Österreich hat man da einen klareren Blick: Der frühere österreichische Innenminister Kickl fasst in seinem Appell in Form einer Brandrede die neuralgischen Punkte zusammen. Insbesondere appelliert er an eine echte Bereitschaft zur Abwehr. Die Situation ist in diesen Tagen, nur ein paar Wochen vor Weihnachten so brisant, daß sich Herbert Kickl für einen Schutz in Form von sicheren Grenzkontrollen ausspricht. Alle Punkte, die er in seiner Rede durchdekliniert kann man auf Deutschland, Bayern, auf deren Politiker und Strukturen übertragen. Hier die Rede in voller Länge:

 

 

Hätten unsere bayerischen Medien nur einen Funken von Heimatgefühl würden der Bayerische Rundfunk, Süddeutsche Zeitung, Antenne Bayern, Bayerns Charivari- und Radio Gong Ketten, AZ, TZ, Münchner Merkur über die sich konkretisierende Gefahr von der neuen Balkanroute sowie über die Rede von Herbert Kickl informieren und den Ausschnitt über die relevanten Punkte in voller Länge senden und abdrucken. Genau das tun unsere Leitmedien aber nicht.

Balkanroute

Stattdessen nebeln sie uns ein. Herbert Kickl beschreibt in seinem Appell was zu Tage kommt, wenn man das was unsere Politiker und Medien berichten mit eigenen Recherchen abgleicht. Was machen unsere Medien? Statt darüber zu berichten forcieren sie ihren ideologischen Kampf gegen Rechts, verbreiten beschwichtigende Fake-News und heile Welt Stimmung in Anlehnung an das Nachrichtenformat der DDR: Plansoll erfüllt, alles ist gut und wir (die Partei) kümmern uns um alles. Und wer uns nicht glaubt ist ein Staatsfeind der an die Kampf gegen Rechts-Hotline zu melden ist.

Zusammenfassung:

  • November 2019: Bosnien als Brückenkopf des politischen Islam und Aufmarschgebiet für illegale Einwanderer
  • Medien und Politiker beschwichtigen
  • Ungarn und Kroatien zeigen wie effektive Grenzsicherung geht
  • Deutschland fliegt illegale Menschen aus islamischen und nordafrikanischen Ländern ein
  • Anreizsysteme aus der EU fördert illegale Migration
  • Problem ist die EU die mit Griechenland die die EU Außengrenzen nicht sichern wollen

Griechenland gilt derzeit als Einfallstor, welches die EU in der Art supportet, dass die Illegalen bis nach Europa kommen können. Was haben Afghanen und Pakistani in Griechenland verloren?

  • Kulturzerstörende Wirkung; Alles was unsere Vorfahren, Großeltern und Eltern aufgebaut haben (Sozialsysteme, Strukturen, Einrichtungen, Sicherungssysteme) steht für unsere Kinder bereits auf dem Spiel
  • Salamitaktik: Politiker und Medien referieren beschwichtigend darüber dass eine Route geschlossen wurde während drei andere Einfallstore aufgehen
  • Fortlaufende Erpressung der Türkei gegenüber der EU (Geld Flüchtlinge)

EU-Türkei-Deal wirkt wie ein Ventil. Damit ist Erdogan in der Lage dosiert die Flüchtlingsströme zu lenken. Griechenland sitzt daneben wie das Kaninchen das auf die Schlange starrt und ist nicht in der Lage die EU-Außengrenzen zu schützen. Während die EU die Türkei fortlaufend mit Milliarden pämpert, um sie EU-reif zu machen, zwickt und die Türkei geschickt dort, wo es weh tut.

So z.B. bei unseren „Söhnen und Töchtern“, die zum IS nach Syrien auswanderten, um für ihn zu kämpfen und Krieger zu gebären. Russland (Tschetschenien) und die Türkei haben ihre IS-Bräute und deren Kinder zurückgenommen und zeigen auf unsere fehlende Humanität. Erdoğan weiß auch sein Volk hinter sich, wenn er seinen westlichen „Verbündeten“ vorwirft, diese hätten die Türkei verraten, indem sie im nordwesten Syriens ein kurdisches Staatsgründungsprojekt vorantrieben. Wenn diese „Verbündeten“ dann auch noch frech werden, liegt es nahe, ihnen ihre „Söhne und Töchter“ zurückzuschicken. Daran, dass der Europäische Humanitärstaat zum Umgang mit solcher Brut nicht in der Lage ist, ist ja nicht die Türkei schuld. Daran, dass wir uns vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zwingen lassen, alle Bootsmigranten zu retten und aufzunehmen, sind auch nur wir selber schuld. Wer die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) für eine unhinterfragbare Heilige Schrift hält, muss eben die Türkei und die UNO mit dem Schutz seiner Menschenrechte beauftragen.

Diejenigen, die auf Erdoğan oder Merkel zeigen oder behaupten, die UNHCR-Flüchtlinge, die Merkel aus Addis Abbeba einfliegen lässt, seien „keine echten Flüchtlinge“, sind Teil des Problems. Natürlich sind das „echte Flüchtlinge“. Sie wurden von der UNO ausgesucht, weil ihre Heimat, im Gegensatz zu der vieler anderer aus Libyen zurückgeführter Migranten, besonders unwirtlich ist. Ein europäisches Gericht würde wahrscheinlich i.d.R. zu keinem gegenteiligen Urteil gelangen. Wer hier bequeme Ausflüchte sucht, will sich um ein klares Nein zum bestehenden HumanitärUNrecht drücken. Ohne dieses klare Nein ist die bisherige Politik der Ermächtigung von Türken und UNO womöglich noch ein kleineres Übel. Da die AfD weder aus der EU noch aus der GFK austreten will, wird auch sie sich schwer tun, gegenüber den Grenzstaaten der Elendszone und dem UNHCR etwas besseres auszuhandeln. An ihren neusten Wahlversprechen sehen wir zugleich, dass ihre Politik mehr denn je auf Schecks setzt, die von EU und UNHCR unterzeichnet werden müssen, worauf im Moment keinerlei Aussicht besteht. Die Rückbesinnung auf die eigene Souveränität, die mit dem Recht auf Zurückweisung beginnt, lässt nicht nur bei den „Altparteien“ auf sich warten.

2 Kommentare zu „Die Renaissance der Balkanroute und das Schweigen der Volksparteien“

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