Wahlen in GB Spanien und Italien: Der Rechtsruck geht weiter

In drei großen Ländern der EU wird bald gewählt. Großbritanien und Spanien noch in diesem Jahr, und in Italien könnten demnächst auch vorgezogene Neuwahlen stattfinden, da das dortige Parlament immer weniger Rückhalt beim italienischem Volk genießt.

Spanien

Die Mitgliedschaft Spaniens in der EU gefährdet zunehmend dessen Existenz als Volk und Land. Viele Katalonier wollen sich nämlich wie auch andere spanische Separatisten unter humanitär-anarchistischer Führung von Madrid loslösen, um sich stattdessen Brüssel unterzuordnen und zum europäischen Spitzenreiter der Willkommenskultur zu werden. Rückendeckung können sie in Brüssel erwarten, z.B. von der EU-Avantgarde namens Spinelli-Gruppe, dem Ausschuss der Regionen und dem Europäischen Grün-Separatistischen Parteienverbund. Kommen die Grünen mit ihren Verbündeten damit zum Erfolg, wird am Ende das spanische Land geteilt sein. In diesem Zustand lässt sich dann der spanische Flickenteppich leichter in die EUdSSR überführen, denn in einer nationalen „Krise“ drängt sich ja stets eine supranationale Macht als „Hilfe“ auf. Doch zum Glück scheint der Geist des Hasses auf das eigene Land nicht aufzugehen. So taumelt zwar Spanien angesichts der Krise schon wieder zur Neuwahl, doch dort zeichnet sich ein Rechtsruck – also die Rückbesinnung zum Nationalen – ab. Bunt wird so kaum die Spaltung Spaniens umsetzen können.

Den Umfragen zu Folge müssen die Sozialisten mit Verlusten rechnen. Die Konservativen können um 4 Prozentpunkte zulegen. Die Rechtspopulisten der Vox steigen auf ein neues Rekordhoch – 16 Prozent. Bei der letzten Wahl waren es noch 10.3 Prozent, rund 6 Prozentpunkte weniger. Sie wollen Spanien zusammenhalten und stärken, die Einflussnahme der EU zurückdrängen.

Insgesamt gesehen also ein Rechtsruck, bei der die Sozialisten möglicherweise ihre Mehrheit verlieren.

Großbritannien

Ein gleiches Bild in Großbritannien. Sie wählen am 12. Dezember dieses Jahres, und auch hier ist der Trend laut Umfragen eindeutig.

Die Brexit-Konservativen um Johnsen kommen auf 38 Prozent. Die Brexit-Partei von Farage auf 11 Prozent. Ergibt zusammen 49 Prozent für die Nationalisten. Diejenigen Anti-Nationalisten, die in der EU bleiben wollen, kommen im Bündnis auf magere 26 Prozent ( Grüne ,LDem, SNP).Labour, die einen unklaren Kurs in Sachen Brexit fahren, kommen auf 25%, stürzen also deutlich ab. Bei der letzten Wahl kamen die Verbündeten der Buntland-Sozialdemokratie noch auf 41 Prozent.

Um möglichst nicht vom großen Erfolg der Nationalisten berichten zu müssen, berichten Teile der deutschen Lügenpresse davon, daß die Nationalisten -also die Brexit-Freunde – möglicherweise die absolute Mehrheit verfehlen könnten. Kein Wort also davon, daß bei der letzten Wahl die Sozis von der Labour und die Tories noch gleichauf waren. Insgesamt also wenig Chancen für „Remainers“ , und selbst für die Freunde des „weichen Brexits“ um Labour schaut es düster aus.

Angesichts des britischen Wahlrechts bedeutet die Spaltung des Pro-Brexit-Lagers allerdings für dieses eine unwägbare Gefahr. Beim Anti-Brexit-Lager hingegen zeigt sich eine Wanderung von den extremen Globalisten (Libdem) weg zu den gemäßigten (Labour), die im schlimmsten Falle dafür sorgen könnte, dass Corbyn eine Regierung bilden kann, die dann für einen Pseudo-Brexit sorgt, der niemandem gefällt und via Referendum (Pseudo-Brexit oder keiner) zum Verbleib in der EU führt. Nigel Farage ist sich der Gefahr bewusst und verspricht, seine Bemühungen auf die Abwerbung von Labour-Wählern zu konzentrieren, die für Brexit stimmten, aber das könnte schwierig werden.

Italien

In Italien legt das rechte Lager immer weiter zu. Während Salvinis „rächzextreme“ Lega sich bei um die 35 Prozent stabilisiert, mit Tendenz nach oben, kann die noch weiter rächz gelegene Partei „Brüder Italiens“ mit ihrer blondhaarigen Vorsitzenden Giorgia Meloni auf ein neues Rekordhoch um 10% steigen.

Nationalkonservativismus
Nationalismus
EU-Skepsis
Rechtspopulismus
Rechtsextremismus
Mit diesen Begriffen beschreibt Wikipedia diese Partei. Um Gottes Willen, das klingt ja gefährlich. Da bekommt man ja Angst.

Wer hat Angst vor einer blonden Frau? Niemand. Bild: Von Jose Antonio, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33305354

Berlusconis Forza Italia erreicht noch 6 Prozent. Ergibt dann zusammen um die 51% für die Nationalisten. Das Regierungslager erreicht zusammen kaum mehr als 33 Prozent (Fünfsterne-Linkspopulisten 15%, postkommunistische „Demokraten“ 18%). Hinzu kommen 2% für die Grünen, dank derer das einst hegemoniale europäistische Lager noch auf 20% kommt. Das europäistische Lager versucht derzeit die buntdeutschen Rezepte zu kopieren und treibt mit dieser heroisch-guten Ethnosuizidpolitik, die man wahlweise als europäistisch, globalistisch oder germanisierend bezeichnen kann, die Wähler in Scharen nach rechts.

Egal, wo also gewählt wird und wie man sie nun letztendlich nennt. Es sieht gut aus für Nationalisten, Rechte und Konservative.

Anhang

Von einem globalen Dauertrend zum Rächzpopulismus schreibt das besorgte Britische Buntheitswächterblatt The Guardian gerade.
Mit dem Wort „Populismus“ bezeichnen heute Lernmuffel-Eliten den schrecklichen Schrei der Völker, die nicht sterben wollen. Leider ist der Schrei schon so laut, dass sie ihn nicht mehr als „Faschismus“ verpönen können. So entsteht ein Markt für komplexe soziologische Theorien (über Globalisierungsverlierer und besserverdienende Rassisten). Ähnlich komplex sind die Nachfoschungen der Eselspartei im US-Repräsentantenhaus über relativ einfache Sachverhalte im Bereich der amerikanischen Beziehungen zu Ukraine, Russland und Syrien, weil auch hier eine Parallelwelt aufrecht erhalten werden muss. Daher dürften die Amtsenthebungsverfahren letztlich die ohnehin guten Chancen von Donald Trump auf eine zweite Amtszeit weiter verbessern.

4 Kommentare zu „Wahlen in GB Spanien und Italien: Der Rechtsruck geht weiter“

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