Söder und Herrmann führen das Zepter auf dem Atoll der Empörten und Entsetzten

Das Aussterben der Intellektuellen in der Union geht dem Aussterben der Union als konstruktive Kraft voraus. Die letzten Intellektuellen in der Union scharen sich derzeit in einer Art Reservat, der Werte-Union. Die Vorgänge in der Union erinnern an den Niedergang der Sterbenden Partei Deutschlands (SPD), in der sich kluge Köpfe wie Thilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky oder Klaus von Dohnanyi zunehmend als Außenseiter fühlen mußten. Beobachter wie der Kommentator der „Neuen Zürcher Zeitung“ sehen für die SPD und Union nur noch eine Zukunft als Ramschware auf dem Wühltisch. Spätestens nach den Wahlen 2019 in Thüringen war die Implosion der Mitte keine Fata Morgana mehr.

Die Metamorphose der Union unter Angela Merkel zu einer buntbolschewistischen Einheitspartei mit fatalen Weichenstellungen in der Finanz-, Energie-, Migrations- und Klima-Politik war das Ende der Qualitätsmarke „Made in Germany„.

Merkel hat Deutschland den Weg in die Rezession geebnet. Die Zahl der funktionellen Analphabeten steigt, die Zahl der Leistungsträger sinkt. Lautstark angekündigte Projekte wie der Flughafen BER, Stuttgart 21 oder die Digitalisierung floppen. Dafür sind wir Weltmeister im Bau für Toiletten für das Dritte Geschlechte, und Gender-Hochschulen erfahren eine Priorität wie Koranschulen in fundamentalistischen Staaten wie in Jemen oder in Mali, deren Früchte Hunger und Krieg sind. Unsere Energieversorgung hängt fast vollständig ab von Importen aus dem Ausland, da Deutschland auf dem Gebiet nicht mehr autonom und existenzfähig ist. Die Verspargelung hiesiger Landschaften erweist sich ausländischen Energieproduzenten vor allem im Bereich Atomstrom und Kernkraftwerken als hoffnungslos unterlegen. In sonnenarmen und windstillen Monaten wie jetzt im November rangiert Deutschland als Energieproduzent auf dem Niveau eines Shitholes oder Dritte-Welt-Landes.

Während die Italiener und Österreicher den Brenner-Basis-Tunnel vorantreiben, schauen die Bayern dank Söder mit dem Ofenrohr ins Gebirge.

Unter Markus Söder degeneriert die CSU von einer innovativen Kraft zu einem populistischen Konglomerat aus heisser Luft und orientierungsloser Kraftmeierei. Wie weiland im Fasching schlüpft Markus Söder auch als Landesvater in zahlreiche Verkleidungen: mal als Kreuzritter, mal als Asylantenschreck, dann als Bienenretter, Islamversteher oder Abwickler des Verbrennungsmotors.

Nun sind die Großkopferten der CSU anläßlich der Wahl des Nürnberger Christkinds 2019 in die Grube gefallen, die sie für andere am Ausheben waren.

Schon schlimm genug, daß Landesvater Söder und EU-Whopper Weber den GRÜNEN als Konvertiten auf der Öko-Welle nachlaufen. Jetzt surfen Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann zu allem Überdruß auch noch auf der grünen Welle der Empörung im allzeitbereiten Sturm im Wasserglas.

Die Wahl zum Nürnberger Christkind 2019 hätte kein anschaulicheres Beispiel für die Trittbrettfahrer-Qualitäten von Söders CSU bieten können.

Was war passiert?

Die 17 jährige Gymnasiastin Benigna Munsi, gebürtige Nürnbergerin und Tochter eines Inders und einer Deutschen wurde zum Christkind für den weltberühmten Christkindlesmarkt gewählt.

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Die Nürnberger Jury betonte, wie liebenswert das Mädchen mit Migrationshintergrund sei. Nachdem allerorten Weihnachtsfeste zu Winterfesten werden und die rote Hochburg Nürnberg als „Sicherer Hafen“ für Seenötiger nie eine Gelegenheit auslässt, sich in buntem Gesinnungssignalisieren Lorbeeren zu erwerben, konnte manch einen das dumpfe Gefühl beschleichen, auch hier habe bei der Auswahl der Kandidatin gerade nicht die Eignung für das traditionsverhaftete Nürnberger Christkindl-Ritual im Vordergrund gestanden. Und dieses Unbehagen wollte wohl ein Moderator eines AfD-Kreisverbandes irgendwie schnell in der Facebook-Aufmerksamkeitsökonomie verwerten. Empörung ist zwar bunt, aber auch AfD-Gruppen können sich selten vom Empörungshabitus lösen. Irgend ein negativer Satz musste also her, auch auf die Gefahr hin dass man das der AfD dann als Feindseligkeit gegegenüber einem lieben Mädchen auslegt:

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Nürnberger Christkind Benigna Munsi. Was haben diese Sätze des AfD-Redakteurs mit „Hetze“ zu tun?

Der „Münchner Merkur“ (Autoren Thomas Körbel und Patricia Kania) schaukelte diese beiden Sätze auf zu:

Doch nur wenige Stunden nach ihrer Wahl schlug der Tochter eines Inders und einer Deutschen rassistische Hetze entgegen, die von einem AfD-Mitglied des Kreisverbands München-Land ins Netz gestellt wurde.“

Das heißt, ein Prognose wie

„Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen“

soll gleichbedeutend sein mit „rassistischer Hetze„.  Dieser Vorwurf baut bestenfalls auf einer böswilligen Auslegung des obigen Zitats, wie sie auch andere Skandalisierungsblätter betreiben, z.B. AZ-Überschrift „Nicht deutsch genug„. Demnach geht es darum, die Gewinnerin persönlich wegen ihrer Herkunft abzulehnen.  Doch genau das tut der als Prognose gefasste Kommentar nicht.  Und wie die zitierte Analyse auch aufzeigt, wurde diese Gewinnerin offensichtlich ihrer Herkunft wegen bevorzugt.  Wenn es hier einen „Rassismus“ gab, dann war es Anti-Rassismus.  Es ging darum, das Nürnberger Christkind-Ritual zu benutzen, um den Einheimischen Buntheit zu verordnen.  Es ging darum, das altehrwürdige unveränderliche Ritual, bei dem das Christkind stets ein Rauschgoldengel mit blonden Locken und heller Haut gewesen ist, zur Verbreitung der Frohe Botschaft vom Großen Austausch zu benutzen, um dann zugleich denjenigen mit der Rassismuskeule aufzulauern, die dies bemerken, ohne sich zu freuen.

Nach den Reaktionen in den Redaktionen fühlte sich CSU-Chef Söder dazu inspiriert, sein Sahnehäubchen der Entrüstung brühwarm dazu zu geben:

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Markus Söder der gute Söder und die schäbige AfD. Söder hat mitgemobbt.

Eindeutiger Sieger im internen Empörungsduell der CSU war aber Innenminister Joachim Herrmann:

„Hier begegnet uns die hämische Fratze des Rassismus, den die AfD als ihre Geisteshaltung immer gerne leugnen möchte.“

…. „die hämische Fratze des Rassismus„?

Irgendwie klingt das nicht nur nach „Lucy in the sky with diamonds„, also reichlich psychodelisch. Oder ist Innenminister Herrmann von allen guten Geistern verlassen und gerade dabei aus der Haut zu fahren?

Der AfD-Kreisverband München-Land ließ sich offensichtlich den Schneid abkaufen und löschte seinen umstrittenen Post. Statt wie Epochtimes und wir es tun, das eigene Unbehagen zu erklären und ggf. redimensionieren, pflichtete sie eilig der gegnerischen Propaganda bei, womit sie sowohl die eigenen Verbündeten desavouierte als auch sich selbst unglaubwürdig machte.

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AfD-Kreisverband München-Land. Aseptische Erklärung des zuvor gelöschten Beitrags.

Die AfD-Kreisvorsitzende Christina Specht sprang über das Stöckchen, übernahm die leitmediale Interpretation des Vorfalls und beteuerte gegenüber dem „Münchner Merkur“

„Fremdenfeindlichkeit dulde ich nicht“

Aber Innenminister Herrmann (CSU) ließ das nicht gelten:

„Selbst wenn sich die AfD-Kreisvorsitzende von dem Eintrag distanziert hat, macht es die Aussage nicht besser. Das Posting zeigt nämlich abermals den rechtsextremistischen Wind, der bei der AfD weht.“

Wo er Recht hat, hat er Recht. Niemand kauft der AfD ab, daß sie sich über die Nürnberger Symbolik freut. Folglich ist die AfD nunmehr nach eigener Aussage „fremdenfeindlich“ und nach Herrmanns Voßkuhle-Haldenwang-Logik „rechtsextremistisch“. Wir sehen hier die gleichen Denkfehler am Werk, die auch der CDU/CSU und so manchem ehemals rechtem Publizisten das Rückgrat gebrochen haben.
„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!“ (Erich Kästner)

Aber offensichtlich scheint Innenminister Herrmann in seinem Furor und seiner Cholerik der Unterschied zwischen „extrem“ und „radikal“ nicht bekannt zu sein: „extrem“ (egal ob links/rechts/islamistisch) geht prinzipiell einher mit brachialer Gewalt. „Radikal“ dagegen steht für fundamentalistische Auffassungen und Gesinnungen, die prinzipiell gewaltfrei offenbart werden. Ferner zeigt sich bei Herrmann die hässliche Fratze von Voßkuhle, Haldenwang, Lammert, Habeck und anderen, die den „ethnischen Volksbegriff“ verbieten und das deutsch Volk enteignen, entrechten und ersetzen wollen. Herrmann schickte erst gerade in diesem Zusammenhang seinen Verfassungsschutz zur Razzia bei dem schwäbischen Öko-Landwirt Hubert Mayer los, der auf Facebook über „Buntland“ gelästert hatte.

Daß es sich für einen Law-and-Order-Minister nicht ziemt, mit Pöbeleien, Gehässigkeiten und dumpfbackigen Pauschalisierungen unangenehm aufzufallen, ist ein ungeschriebenes Gesetz. Publikumswirksame Zerknirschtheit und ostentative Empörung scheinen inzwischen leider zu den Kernkompetenzen des Schwarzen Sheriffs zu gehören. In diesen Tagen geistert eine sogenannte „Atomwaffen-Division Deutschland“ durch den Äther. Ob diese anonymen Flegel nun den Charakter von Rechts-Terror oder False Flag oder Schlingensiefschem Zentrum für Politische Schönheit oder einfach nur den Charakter von Atomdeppen haben, bleibt vorerst Spekulation, was aber Innenminister Herrmann keineswegs daran hindert, verbal und mit Schaum vor´m Mund vorzupreschen.

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Joachim Herrmann und die Empörung

Söder, Herrmann und Weber stehen für eine Politik der vorauseilenden Unterwürfigkeit und den Ausverkauf des unverfälschten Bayerns. Was Söder als „Bayern“ vermarkten möchte ist bestenfalls Folklore, Kitsch, Klischee und Schickeria. Solange Söder an irdischen Projekten wie den Brenner-Basis-Tunnel scheitert, wirken Schaumschlägereien und großspurige Weltraum-Projekte wie „Bavaria One“ allenfalls lächerlich. Von einem Landesvater darf man mehr erwarten als Schnapsideen oder von anderen schnöde als Bienenretter abzukupfern.

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Bayern-Partei

Weil es Söder und Herrmann wie zuvor schon Seehofer an zündenden Ideen und Authentizität mangelt, segeln sie immer bequem im Wind des Zeitgeists. Sich heldenmütig auf die Seite der Buntbolschewisten im „Kampf gegen Rechts“ zu stellen, symbolisiert die Beliebigkeit der egalitärfrömmlerischen Politik Söders und den überstrapazierten Tribut an den homo confusus decadens (Buntblödel).

Herrmanns Doppelstandards

Auch ein Innenminister darf selbstverständlich aus der Haut fahren. Aber der Fall Joachim Herrmann untermauert mehrere Fakten:

  1. Die Sprachverrohung bei der CSU gerät außer Kontrolle.
  2. Die Radikalisierung in der CSU ist mit Händen zu greifen.
  3. Die Doppelmoral in der CSU – der Minister faselt jovial von Negern und bezichtigt seinen Nächsten des Rassismus – schlägt dem Faß den Boden aus.
  4. Minister Herrmann müsste sich selber anzeigen wegen „Hatespeech“, Gehässigkeit und Volksverhetzung.
  5. Minister Herrmann verwechselt Widerspruch mit Skandalisierung.
  6. Hysterie ist kontraproduktiv.
  7. Infamie gehört nicht zu den Kardinaltugenden.

Am 31. August 2015 schwadronierte Minister Herrmann in Plasbergs HART ABER FAIR über Roberto Blanco als „wunderbaren Neger„. Ist das nun die „hämische Fratze des Rassismus“ (Herrmann) oder praktizierte Doppelmoral? Mit anderen Worten: Quod licet Jovi non licet Bovi.

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Joachim Herrmann und die Neger Hart aber fair

Daß sich jedoch andererseits ein dem Wohl seiner Bürger verpflichteter Innenminister in vorderster Front der Gehässigkeit, Infamie und Skandalisierung positioniert und weder Augenmaß noch Format beweist, ist das Unerhörte. Herrmann liefert keinerlei Argumente, sondern plustert sich auf und gibt sich auf das niederträchtige und primitive Level der „Kultur der Einschüchterung„. Der CSU-Parteisoldat agitiert mit doppelten Standards und im Stile eines Schulhofschlägers. Einfach nur starker Tobak und eines Innenministers unwürdig.

Der Kontrast zwischen dem früheren lockeren Herrmann, der auch mal von einem „wunderbaren Neger“ redet, und dem heutigen Großinquisitor ist aber vielleicht auch nicht als Widersprüchlichkeit sondern als ein inzwischen erfolgtes Weiterrutschen der CDU/CSU auf dem Pfad der bunten Rückgratlosigkeit zu verstehen.

Anonyme Drohbriefe gießen Öl auf Herrmanns Feuer

Interessant in dem Zusammenhang ist der Kampf gegen anonyme Flegel, über die man nur spekulieren kann, ob es sich um Rechts-Terror oder False-Flag-Propaganda handelt. „Jouwatch schreibt dazu:

„Vor zwei Wochen „erwischte“ es Thüringens CDU-Spitzenmann Mike Mohring, Anfang der Woche Grünen-Politiker Cem Özdemir – und jetzt wurde bekannt, dass auch die grüne Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth am 27. Oktober eine Morddrohung erhielt. Alle sollen von „rechtsextremen Netzwerken“ ausgehen – fast zu schön um wahr zu sein, angesichts der abenteuerlichen medialen Panikmache, die parallel zu den Wahlerfolgen der AfD krampfhaft versucht, eine proportional ansteigende rechte „Terrorgefahr“ zu konstruieren.

Denn was haben die drei jüngsten Anschläge gemeinsam: Sie lassen sich hervorragend instrumentalisieren. In Zeiten, wo selbst Städte inzwischen einen „Nazi-Notstand“ ausrufen und mit der Lupe nach jedem Beweis für den beschworenen Rechtsradikalismus gesucht wird, derweil die einzigen objektiven Fälle von politischem Extremismus tagtäglich von links zu verzeichnet sind – da kommen solche Drohungen wie gerufen.

Drohungen, die wie gerufen kommen

Nun weiß man aus der Vergangenheit, dass den (zweifellos vorhandenen, wenn auch quantitativ weit hinter linkextremer Gewalt zurückstehenden) Fällen von Terror aus dem rechtsextremen Untergrund eigentlich keine markigen, wortmächtigen Warnungen oder Drohungen vorausgingen. Walter Lübcke wurde kaltblütig ohne Ansage erschossen, auch die NSU-Morde oder der Täter von Halle mordeten heimtückisch und ohne Ankündigung. Das vorherige Verfassen und öffentlichkeitswirksame Lancieren von Drohbriefen ist eigentlich wesenstypisch für linksextremen Terror – genauso übrigens wie False-Flag-Aktionen.

Bereits nach der Anschlagsdrohungs-eMail gegen Mike Mohring auf dem Höhepunkt des thüringischen Landtagswahlkampfs waren Zweifel an der „rechten“ Urheberschaft aufgekommen; die Publizistin Vera Lengsfeld veröffentliche plausible und nicht von der Hand zu weisende Indizien, dass der Chef eines Internetdienstleisters in die Sache verwickelt sein könnte; über seinen Providerdienst waren Absenderkennungen wie „hitler.rocks“ und ähnliche genutzt worden, um seit Mitte 2018 unter Pseudonymen wie „Staatsstreichorchester“, „NSU 2.0“ oder „Nationalsozialistische Offensive“ hunderte rechtsextremistische Drohmails an Politiker, Institutionen und Journalisten zu verschicken. Die flächendeckende, unkoordinierte Vorgehensweise hatte frühzeitig Zweifel von Verfassungsschützern an der behaupteten Identität der Hintermänner geweckt; das ganze deutete eher auf einen bösen Trittbrettfahrer-Scherz oder aber eine gefakte Aktion von Linksautonomen hin, die so dem Staat im „Kampf gegen Rechts“ Beine machen wollen und der Bedrohung, die sie an die Wand malen, künstlich nachhelfen wollen.

Auch die Drohungen gegen die „Grünen“-Politiker vom 27. Oktober deuten eher auf eine klassische Gegenpropaganda-Strategie hin; das die Urheberschaft reklamierende Neonazi-Netzwerk „Atomwaffen Division Deutschland“ schreibt etwa an Roth: „Sie sind zurzeit Platz zwei auf unserer Abschussliste.“ Die Politikerin wird darin aufgefordert, sich bis Ende dieser Woche mit einer schriftlichen Erklärung in den sozialen Medien „klar von den Grünen zu distanzieren“, wie die „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Von Duktus und Inhalt her ist das Schreiben mit den „Staatsstreichorchester“-Drohungen verwandt.“

Die Bayerische Staatsregierung sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zuviele Belanglosigkeiten auf Facebook, zuviele virtuelle Drohkulissen im Netz, zuviel Hysterie, Nihilitis da, Nihilitis dort.

Je virulenter die Nihilitis, desto schwächer die CSU. Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, dann führen die Gschaftlhuaba und die Mediokren das Zepter. Das Applaus heischende Feuerwerk auf dem Atoll der Empörten und Entsetzten steht dafür exemplarisch.

Anhang

Auch die Bayernpartei springt auf den leitmedialen Zug auf. „Nicht deutsch genug“ ist Formulierung der AZ.
Wenn es um Kurdistan geht, kämpft Claus Kleber zivilcouragiert für den „ethnischen Volksbegriff“ und „ethnischen Nationalstaat“, ist also nach Auffassung von Voßkuhle und Haldenwang ein verfassungsfeindlicher Schläfer und nach Herrmanns Auffassung gar ein Rechtsextremist. In diesem Fall passt Herrmanns Begriff sogar noch eher, denn Nationengründung geht nie ohne Gewalt. Aber ist deshalb der „ethnische Volksbegriff“ falsch?

Silberjunge hat gerade die geistig brandstiftende rächzextreme rassistische Verschwörungstheorie vom Bevölkerungsaustausch, gegen die Voßkuhle, Haldenwang, Herrmann und die gesamte Lernmuffel-Elite der Bunten Republik mit Hochdruck kämpfen, in einem Buch zusammengefasst:
Eine führende Kandidatin der US-Eselspartei für die Präsidentschaftswahl 2020, Elisabeth Warren, ergatterte in ihrem Leben schon viele Privilegien dadurch, dass sie sich als Cherokee-Indianerin ausgab. Dadurch kam sie in den Genuss von Vorzugsbehandlungen durch universitäre Diversitätsprogramme. Als Präsident Trump sie mit dem Spitznamen „Pocachontas“ versah, jaulte die Meute der Eselsmedien (d.h. alle außer Fox) „Rassismus“, aber die Betrügereien von Elisabeth Warren interessierten niemanden. Als dann Warren selber erklärte, dass sie laut Gentest 0,1% Indianerblut habe, erklärten Leitmedien, diese Sache sei jetzt Vergangenheit und habe niemanden zu interessieren, und es bleibt aber beim „Rasssismus“-Gejaule, sobald Trump darüber redet.
Als ehemaliger Staatspräsident von Uganda, Philosoph und prädestinierter Leitdenker der SPD und deren „Fachstellen für Demokratie“ wußte Idi Amin als Avantgarde und Vordenker der Mitte schon vor dem Mauerfall:
„There is freedom of speech. But I cannot guarantee freedom after speech.“

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Idi Amin: Freedom of speech

4 Kommentare zu „Söder und Herrmann führen das Zepter auf dem Atoll der Empörten und Entsetzten“

  1. Liebe bajuwarische Freunde. Nach SPD und CDU ist auch die CSU auf dem Grabbeltisch der Merkelschen Sozialistischen Einheitspartei gelandet. B-Ware, die günstigst an den Mann zu bringen ist.Für da „Sssöda“ gehört der Islam ja bereits seit Nürnberg (Sic!) 2016 zu Bayern. Und wo war die „Härte des (nicht mehr existenten) Rechtsstaats“, Herr Herrmann, als in Köln hunderte notgeile Moslems über unsere Frauen herfielen? In Berlin unschuldige Bürger von Amri über den Haufen gefahren wurden? Wo war er denn? Und wo ist er, wenn Nichtlinke von der Antifa-SA überfallen, deren Häuser und Autos angezündet werden? Wo issa denn, hä? Zeit für einen Aufstand, um diesen Klüngel endlich davon zu jagen. Nie wieder Sozialismus, nie wieder Kommunismus. Auch nicht in weiß-blau.

    Gefällt 1 Person

    1. @MrAndystueve, diese Fragen an Minister Herrmann sind mehr als berechtigt. Er hat seinen Beruf verfehlt. Als Berufsempörter sollte er die CSU verlassen und bei den GRÜNEN eintreten.

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