Zimbabwe: Todeslager „Nationaler Gesundheitsdienst“

Krankenhäuser in Simbabwe seien nur Todeslager, klagt ein dortiger Arzt. Sie könnten die grundlegenden Leistungen nicht bringen, weil die Regierung ihnen die Mittel und das Einkommen vorenthält. Patienten würden nicht geheilt sondern kranker gemacht. Er nennt es „Genozid“. Ärzte bekommen nur noch das Äquivalent von 80 USD/Monat. Der Vlogger lieferte schon mehrfach Filmmaterial zur Illustration, welches zeigt, dass immerhin Krankenhäuser und Ärzte noch vorhanden sind. Die aktuelle Krise ist Teil eines Zusammenbruchs der öffentlichen Infrastrukturen, der sich unter dem Nachfolger von Robert Mugabe, Emmerson Mnangagwa, verschäft und das ganze Land seit Anfang des Jahres erfasst hat.

Das gleiche werde mit der öffentlichen Hygiene in Südafrika bald passieren, denn die ANC-Regierung plant die Einführung eines Nationalen Öffentlichen Krankenversicherungssystems. Dazu braucht man aber gewisse Verwaltungskompetenzen, die in afrikanischen Ländern einfach nicht vorhanden seien, meint der ausgewanderte buurische Vlogger.
Vor einem Jahr gab es Berichte über die Krise des Gesundheitssystems von Simbabwe. Damals kürzte die Regierung drastisch die Löhne der Krankenschwestern, und ein wütender Minister verjagte vor laufender Fernsehkamera diejenigen, die protestierten.
Das sklavensozialistische Südafrika besetzt zunächst alle Verwaltungsposten mit politisch zuverlässigen Quoten-Schwarzen und lagert die anfallenden Arbeiten dann in die Privatwirtschaft aus, beispielsweise an den Gupta-Clan.

Ein Gedanke zu „Zimbabwe: Todeslager „Nationaler Gesundheitsdienst““

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.