Das Unwort des Jahres als Waffe im „Kampf gegen Rechts“

Nach Definition von Wikipedia ist

„das Unwort des Jahres eine sprachkritische Aktion, die in Deutschland 1991 von dem Frankfurter Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser ins Leben gerufen wurde. Bis 1994 wurde das „Unwort des Jahres“ im Rahmen der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gewählt. Nach einem Konflikt mit dem Vorstand der GfdS machte sich die Jury als „Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres“ selbstständig.

Die Aktion „möchte auf öffentliche Formen des Sprachgebrauchs aufmerksam machen und dadurch das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern. Sie lenkt daher den sprachkritischen Blick auf Wörter und Formulierungen in allen Feldern der öffentlichen Kommunikation, die gegen sachliche Angemessenheit oder Humanität verstoßen.“ Die Benennung der Unwörter des Jahres soll „in erster Linie als Anregung zu mehr sprachkritischer Reflexion“ dienen.“

Pustekuchen!

Das „Unwort des Jahres“ dient mitnichten als „Anregung zu mehr sprachkritischer Reflexion„. Seit 28 Jahren dient die Inszenierung „Unwort des Jahres“ schlicht und ergreifend einem einzigen Zweck – dem sogenannten „Kampf gegen Rechts“ mit anderen Mitteln, und zwar auf dem Terrain der Linquistik.

Die offensichtlich schwer linkslastige Jury leidet unter chronischer Schlagseite. Es genügt, die letzten Jahre der sogenannten Unworte Revue passieren zu lassen, um zu verstehen, woher der bunte Wind weht.

Die seit 2013 gekürten „Unworte“

2013  Sozialtourismus

2014  Lügenpresse

2015  Gutmensch

2016  Volksverräter

2017  alternative Fakten

2018  Anti-Abschiebe-Industrie

demonstrieren eher, was den prämierten Haltungs-, Gesinnungs- und Relotius-Journalisten vor Wut zum Kochen bringt.

Diese angeblichen  „Unworte“ artikulieren mal blumig, mal spöttisch, mal griffig, mal rustikal, was in einem Menschen mit gesundem Menschenverstand vorgeht. Die Kür zum „Unwort des Jahres“ gleicht einer unbewussten Verneigung vor Pegida, der AfD, Donald Trump oder Alexander Dobrindt, die im Kampf um die Deutungshoheit mit einprägsamen und knackigen Begriffen oder Wortschöpfungen den Leitmedien treffsicher und subversiv den verdienten Sand ins Getriebe streuen, um das bunte, tolerante und weltoffene Mantra von Bedford-Strohm bis Kleber zum Stottern und den Rest zur Hyperventilation zu bringen.

Rassismus als Fundament linker Lebenslügen

Linke waren schon immer akrobatische Verdrängungskünstler. Tief in der linken Seele schlummert der Antisemit – nicht erst seit Trotzki und der RAF.

„Am 9. November 1969 deponierten linksextreme Stadtguerilleros eine Bombe in einem jüdischen Gemeindezentrum in Westberlin, in dem eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Reichspogromnacht stattfand. Ein defekter Zeitzünder verhinderte, dass die Pläne der Terroristen aufgingen. Palästina sei für Deutschland und Europa das, was Vietnam für Amerika sei, schrieb Dieter Kunzelmann, der Kopf der Gruppierung, wenige Wochen später in einem Pamphlet. Die deutschen Linken hätten das noch nicht begriffen, denn sie litten noch immer an einem «Judenknax»“ (Neue Zürcher Zeitung, 17.10.2019)

Linke mögen sich medienwirksam als Anti-Rassisten prostituieren. Womit sie mit ihrem Latein schon fast wieder zu Ende wären. Verlassen kann man sich bei Linken schon eher auf deren pentranten und oft lautstarken Exhibitionismus und  passioniertes Denunziantentum. Zur linken Doktrin gehört seit Generationen die 3-D-Strategie „Diffamieren- Dämonisieren – Denunzieren„.

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Linke Aktivist*Innen mit Faible für Anatomie;  Bild: FB

Die linke Erfindung „Unwort des Jahres“ entpuppt sich bei näherem Hinsehen als reinrassiger Rassismus. Sind im linken Kosmos nicht alle gleich? Mit welcher Logik begründen Linke ihren Heißhunger auf die Kür zum Unwort des Jahres? Ist es – nach linker Definition – nicht diskrimierend, Worte auszugrenzen und zu stigmatisieren?

Ansonsten kokettiert der gemeine Linke im Allgemeinen und Speziellen gerne mit seinem Selbstverständnis als Weltverbesserer und empört sich darüber, garstige Worte wie „Unkraut“ zu verwenden, das er in seinem Poesiealbum lieber als „Kulturpflanzenbegleiter“ aufbrezelt.

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Unkraut Kulturpflanzenbegleiter Kornfeld mit diversen Unkräutern und Blumen Dellex – Eigenes Werk

Zur Schizophrenie des Linken gehört aber andererseits, den politisch Andersdenkenden als „Unmenschen“ als vogelfrei zu deklarieren.

Je mehr man sich mit Linken befasst, um so mehr imponiert deren Mangel an Stringenz und Logik.

Gegenseitiges Schulterklopfen gehört zu den festen Ritualen alljährlicher Preisverleihungen, wenn linkslastige Juroren linksverpeilte Künstler, Prediger oder Literaten mit einschlägigem Stallgeruch und Zungenschlag inflationär mit Tinnef bestücken und Preise mit inzestuösem Wert verleihen.

Spätestens seit dem Abgang von Werner Höfer und Gerhard Löwenthal reiten ARD und ZDF ein totes Pferd. Inzucht ist bunt. Im ARD „Presseclub“ ventilieren mehr oder weniger rotgrünbunte Journalisten über frischgepresste Halbwahrheiten. Während die üblichen Ayatollahs von der „Süddeutschen Zeitung“ oder Sirenen von der „taz“ zum gefühlt tausendsten Mal zum „Kampf gegen Rechts“ trommeln, scheinen Journalisten alternativer Medien wie der „Jungen Freiheit“ schlichtweg nicht von dieser GEZ-Welt zu sein.

Das Unwort des Jahres 2019

Man muß kein Hellseher sein, um darauf wetten zu können, daß uns die bleichgesichtigen Juroren wieder einen Begriff der Marke „Dicke Berta“ aus dem althergebrachten Arsenal zur Intensivierung der Anstrengungen im „Kampf gegen Rechts“ unterjubeln werden.

Linke Augenwischerei

Geeignete Kandidaten für das „Unwort des Jahres“ wären z.B.

  1. „Klimaleugner“ – für alle, die der neuen Klimareligion gegenüber Skepsis zeigen
  2. „Seenotrettung“ – obwohl es die Spatzen von den Dächern pfeifen, daß die Aktivitäten der NGOs vor den afrikanischen Küsten geradezu generalstabsmäßig ablaufen und durch mafiöse Seilschaften unterstützt werden
  3. „Sekundär-Migration“ – Markus Söder (CSU) bewies in den ersten Wochen als Ministerpräsident noch Mut zum Klartext, als er den objektiveren Bergriff „Asyltourismus“ verwendete, bevor er vor rotgrünbunten Empörungsbeauftragten einknickte

George Orwells Voraussagen sind keine Theorie mehr

„Krieg ist Frieden“,

„Freiheit ist Sklaverei“ und

„Unwissenheit ist Stärke“

Diese Parolen prangen am „Ministerium für Wahrheit“ in Orwells fabelhaften Roman „1984“. Denkt man an die Parallelen zum Maas-Merkel-Kahane-Baer-Voßkuhle-Haldenwang-Staat, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Der NATO-Angriffskrieg 1999 auf Jugoslawien wurde als „humanitärer Einsatz“ vermarktet. Und es dauerte Jahre im Afghanistan-Krieg, bis erste Stimmen laut wurden, ob der „humanitäre Einsatz“ der Bundeswehr in Afghanistan mit 55 getöten deutschen Soldaten und noch mehr getöteten Zivilisten vielleicht nicht doch dem entspricht, was in noch nicht sprachbereinigten Zeiten gemeinhin als „Krieg“ bezeichnet wurde.

Gedankenverbrecher wurden bei Orwell im „Ministerium der Liebe“ gefoltert, bis sie geständig waren.

Wie wär´s denn 2019 alternativ mit dem Ohrwurm „Bepreisung“?

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) liebt Faktenvernebelung. Ganz oben in Merkels persönlicher Hitparade stand in letzter Zeit die Formulierung „Bepreisung„.

Nicht allen scheinen die nachhaltigen Konsequenzen dieses so niedlich und flauschig anmutenden Begriffs klar zu sein, suggeriert er doch irgendetwas Schwammiges im Spektrum zwischen Erlösung und Bespaßung.

Angela Merkel vermeidet unpopuläre Begriffe wie „Steuern“ und serviert ihren treuherzigen Fans die Story vom Pferd unter dem nach Lottogewinn duftenden Zuckerguß names „Bepreisung“. Wer sich gerne einlullen lässt, ist bei Angela Merkel genau an der richtigen Adresse.

Nach Merkels verhängnisvollen Weichenstellungen im Hinblick auf die Bankenkrise, die Bundeswehr, Fukushima und Energiekrise, Flüchtlingskrise drohen jetzt weitere Desaster am Horizont: die Abwicklung der deutschen Automobilindustrie, reihenweise Entlassungen und milliardenschwere Fehlinvestitionen in erneuerbare Energien, die uns von teuren Stromimporten aus dem Ausland abhängig machen.

Merkels Bauernfängerei vermag Unwissende und Naive betören, die sich in nibelungentreuer Askese üben, um die Welt zu retten. Wie weit sich die Narrative vom bösen CO2 – ohne das kein Leben möglich wäre – schon in die Kinderhirne gefressen haben, untermauern Gespräche mit Schülern, die CO2 für ein „Gift“ halten.  Der Hokus Pokus um das CO2 wird uns noch teuer zu stehen kommen – nicht nur in volkswirtschaftlicher Hinsicht.

Die Strippenzieher des schlechten Gewissens und Profiteure des Ablasshandels reiben sich die Hände. Sascha Faulhaber schreibt:

„Liebe Kinder, es ist wohl das Erste mal in der Geschichte der Menschheit, dass das Volk auf die Straße geht, um höhere Steuern einzufordern. Ich bin überzeugt, dass Ihr mit euren Demonstrationen nur das Beste erreichen wollt, aber ich versichere euch, dass mächtige Leute hinter den Kulissen, sich vor lauter Lachen fast in die Hose pissen.“

Merkels fatale Entscheidungen werden uns über kurz oder lang auf die Füsse fallen.

Die Strompreise explodieren schon jetzt.

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Strompreise explodieren screenshot BILD 18.10.2019

Die Bankzinsen auf Festgeld liegen derzeit bei 0,05% bis 0,1%. Angesichts der Inflationsrate verlieren die Ersparnisse schon jetzt an Wert. GRÜN WIRKT. De facto fressen Negativzinsen den Lohn jahrelanger harter Arbeit.

Dank Merkel, SPD und GRÜNEN dürfen wir uns nun warm anziehen.

2 Kommentare zu „Das Unwort des Jahres als Waffe im „Kampf gegen Rechts““

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