Migranten: Nach Seehofers 25%-Einladung – Die ersten paar kommen

Der „Fehler“ von 2015, Menschen durch Grenzöffnung zu helfen, dürfe sich nicht wiederholen, beteuern christdemokratische PolitikerInnen.  Sie haben von Herrschaft des Unrechts oder von Gesetzesverstößen von Merkel gesprochen. Trotz aller Beteuerungen der Unionsparteien, den Fehler nicht zu wiederholen, hat Seehofer nun 25% aller irregulären Migranten nach Buntland eingeladen.  Die ersten 0.000000001% der 25% aller echten MigrantenFlüchtlinge, die Seehofer eingeladen hat, sind seit gestern auf den Weg nach Buntland. Jetzt gilt es, schnell neue Waldwohnungen zu bauen (ökologisches Wohnen für alle), statt die Menschen erst unwürdig in Aufnahmelagern unterzubringen. Sie müssen alle noch rechtzeitig vor der kommenen Wirtschaftsflaute in Lohn und Arbeit kommen.

Bosnien -Ankunft hilfsbedürftiger Männer.  Die Polizisten winken sie durch. Die Generation Schneeflocke versteht nicht nur Bahnhof, sie wird auch bald sich wieder am Bahnhof einfinden, um sie zu begrüssen. Am Drehkreuz wird eventuell Drehhofer stehen.

Übrigens ist – bevor die rechten Parteien wieder hetzen – nicht die Umverteilungspolitik  der Altparteien  an der kommenden Wirtschaftsflaute schuld, sondern die allgemeine weltwirtschaftliche Lage. Klar: An Griechenlands Schuldenkrise war ja auch nicht deren gewerkschaftsnahe Sozialpolitik schuld, sondern der böse Kapitalist bzw. die Bankenkrise aus Amerika.

Und ja bevor nun die Rechten wieder hetzen: Selbst wenn das einige Tausend sind, die da zu sehen sind und vermutlich nach Buntland kommen.  Das sind im Verhältnis zu 60 Mio Deutsche ja nicht viel. Das kann sich ein reiches Land leisten. Und ja: Die Mehrheit der Bevölkerung will  genau diese bunte Vielfalt und Bereicherung. Frauen und Kinder dürfen hoffentlich später nachkommen. Deshalb: Auf keinen Fall Rechtsaußen die Stimme geben. Im Zweifel lieber der Union die Stimme geben, weil wer Rechts wählt, der bekommt am Ende Rot-Grün, oder so. Außerdem ist ja alles andere Nazi, und Rechtsradikale darf es nie wieder geben. Hat der Staatsfunk entschieden.

Anhang

Im bosnischen Vucjak braut sich was zusammen. Die Versorgung der Flüchtlinge kann nicht mehr sichergestellt werden. Daß das Zielland Deutschland davon unberührt bleiben wird scheint illusorisch.
Claudio Michele Mancini beschreibt die Lage in Bosnien sehr realistisch. Die Migranten hinterlassen wahre Müllberge und liefern sich Schlägereien mit der Polizei.
Die Balkanroute ist offensichtlich nicht geschlossen. Im bosnischen Vucjak – nur einen Katzensprung vom Schengenraum und der kroatischen Grenze entfernt – stauen sich Brigaden an jungen Männern aus wildfremden Kulturen.

Bei den Reportern betonen die Flüchtlinge ihre Unzufriedenheit mit den Standards in den Flüchtlingsunterkünften und die mangelhafte medizinische Versorgung. Aber das gehört zum bereits gewohnten Lamento. Auch in Griechenland, Italien und anderswo beschweren sich Schutzsuchende darüber, daß das Essen nicht schmeckt, daß sie „wie Tiere behandelt“ werden, und daß ihre Gastländer wie Italien „sporco“ (also schmutzig) seien. Möglicherweise wurden ihnen diese Beschwerden auch von der Asylindustrie wie z.B. PRO ASYL oder „Ärzte ohne Grenzen“, die in erster Linie Aktivisten im weißen Kittel, und erst nachrangig Ärzte sind, ganz einfach in den Mund gelegt.

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„Flüchtlinge“ beschweren sich über mangelnden Luxus und insuffiziente medizinische Versorgung in den bosnischen Unterkünften screenshot Aljazeera

Seehofer will mehr „Schutz der EU-Außengrenzen“ und behauptet, wir hätten die Grenzländer „zu lange alleine gelassen“. Übersetzt bedeutet dies, dass wir den kontrollierten Einlass aller Migrationswilligen an den Außengrenzen organisieren und dann 25% übernehmen müssen. Das war schon 2013 Seehofers Position. Damals fiel er in den GroKo-Verhandlungen seinem Innenminister Hans-Peter Friedrich, der dies ablehnte, in den Rücken.
Hamburg konkurriert mit London um den Rang als Messerstadt.
In Berlin solidarisierte sich gerade eine Meute von Schaulustigen irrelevanter Provenienz mit afrikanischen Drogendealern gegen rassistische Polizeikontrollen.
Die Bayrische Autozulieferindustrie baut rapide ab.
Buntschland fliegt jetzt regelmäßig Insassen von afrikanischen UN-Flüchtlingslagern aus Äthiopien ein. Es geht darum, von Flüchtlingen gebeutelte afrikanische Länder ganz Afrikas (z.B. Kenia, Äthiopien, Uganda) zu entlasten. Das UNHCR hat Buntschland ähnlich fest im Würgegriff wie Erdoğan.
Nach dem Abgang Salvinis stellten die Schiffbruchwilligen sofort ihre Forderungen.

4 Kommentare zu „Migranten: Nach Seehofers 25%-Einladung – Die ersten paar kommen“

  1. Wird sowieso nicht veröffentrlicht, aber was für ein Dämlack hat denn diesen brunzdummen Artikel verfasst??????????????????

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    1. Ich sehe darin eher wenig Sinn. Wir haben in Syrien nichts zu sagen. Die goldenen Zeiten, wo wir uns in der welthegemonialen Blase der USA humanitär aufplustern konnten, gehen zur Neige. Das Problem ist mit der Wiederherstellung Syriens unter Assads Führung gemäß dem Prozess von Astana bereits gelöst. Die Türken juckt es wenig, ob sie in der NATO oder EU sind oder nicht. Richtig wäre indes, dass die Türken dort keinen NATO-Bündnisfall auslösen. Aber so weit wird es wohl auch ohne diese Petition nicht kommen.

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