Maoistische Methoden am Erdinger Korbinian-Aigner-Gymnasium

Am Erdinger Korbinian-Aigner-Gymnasium scheinen überaus ehrgeizige Lehrer das Zepter zu führen. Das 2004 gegründete und nach dem Pfarrer und Pomologen Korbinian Aigner (1885-1966) benannte Gymnasium heimste unter Leitung von Hans-Joachim Fuhrig reihenweise Auszeichnungen ein. Es ist eine Schule für Demokratie, Schule ohne Rassismus, UNO-Modell-Schule und vieles mehr.

Deswegen müssen die dortigen Pädagogen vor Torheit noch lange nicht sicher sein. Im Gegenteil, deren ehrgeizige Projekte verlagern sich zusehends ins Irrationale. Was Wunder, nur Scharlatane wähnen sich in der Lage, die Welt vor dem Bösen retten zu können.

Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding Bild: Wikipedia

Die Lehrer am KAG Erding als strenggläubige Krieger des Klima-Evangeliums definieren das CO2 als das Böse und sagen ihm aggressiv und konsequent den Kampf an. Nun werden die Kinder am KAG dazu angehalten, bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen, um CO2 einzusparen. Mit anderen Worten: der Ablaßhandel blüht und der Weg in die Öko-Diktatur wird mit schlechtem Gewissen asphaltiert.

Das erinnert frappierend an die Kampagne im kommunistischen China, als der Große Vorsitzende Mao Sperlinge, Stechmücken, Ratten und Fliegen zum Bösen erklärte und 1958 zur „Ausrottung der vier Plagen“ aufrief. Die massenhafte Vernichtung der Spatzen aber bescherte China kein Glück, und erst nach Mao Zedongs Tod wurden die dezimierten Vögel, die als Vertilger landwirtschaftlicher Schädlinge sogar äußerst nützlich waren, rehabilitiert.

Nach der fast geglückten Ausrottung der Spatzen radikalisierte sich das politische Klima in China noch mehr. Mitte der 1960er Jahre kulminierte die fortwährende Indoktrination in der blutigen „Kulturrevolution“, in der indoktrinierte Kinder pflichtbewußt deren politisch nicht korrekte Eltern denunzierten, was in manchen Fällen mit Todesurteilen für die Denunzierten endete.

Schon bei der sogenannten „Ausrottung der vier Plagen“ instrumentalisierten die tonangebenden Ideologen Kinder als besonders glühende Verfechter ihrer Thesen wie auch später in der Kulturrevolution zum Höhepunkt um 1966. Die Parallelen zu „Fridays for future“ sind frappierend.

Mehr Details über das Strampeln für den Ablaßhandel und die ideologische Gleichschaltung erfahren wir von einer Mutter, deren Tochter die 7. Klasse am KAG besucht:

„Fridays for Future:

An einem Donnerstag vor zwei Wochen bekam meine Tochter über Whatsapp eine Rundmail, dass am nächsten Tag alle nach München zu Fridays for Future fahren und man um XY Uhr an der S-Bahn in Erding sein soll.

Daraufhin habe ich per Mail die Schule um schriftliche Stellungnahme gebeten, die ich bis heute nicht erhalten habe. Dann habe ich über die Homepage mein Kind für diesen Firlefanz krank gemeldet mit eben auch dieser Begründung.

Es kam keine Resonanz bis ich um kurz vor 16 Uhr donnerstags nochmal im Rektorat anrief. Sofort war offenbar allen bewusst wer ich bin und sie gerieten in die Bredouille. Sie ließen mich lange warten, haben dreimal versucht mich zu verbinden um mich dann mit der Behauptung abzuspeisen, dass das alles doch gar nicht von der Schule ausgeht und die Kinder am Freitag ganz normal Schule gemäß Stundenplan haben.

Somit habe ich die Krankmeldung zurückgenommen und meine Tochter war um 8 Uhr in der Schule. Bereits um 10:15 Uhr rief sie an, dass um 10:30 Uhr Unterrichtsschluß sei, weil alle Lehrer und Schüler im München auf der Demo rumhängen und bis jetzt hätten sie nur eine DVD angeschaut.

Also wurde mir vorsätzlich vom Rektorat des Gymnasiums die Unwahrheit gesagt.

Radfahren für´s CO2

Heute erzählte mir mein Kind, dass alle kommende Woche – egal wie das Wetter ist – mit dem Fahrrad zur Schule kommen sollen. Es geht um CO2-Einsparung und die Schulklasse, die meisten Kilometer spart, darf einen dritten Wandertag abhalten!

Den Kindern so ein schlechtes Gewissen einzuflössen, grenzt an Kindesmißbrauch. Noch dazu mit der verklausulierten Botschaft, dass sie dann Schuld seien wenn die Klasse verliert.

Meine Tochter hat einen weiten und gefährlichen Weg mit dem Fahrrad zur Schule und ich kann das als Mutter nicht gut heißen. Auf der Schnellstraße wimmelt es vor Lkws und es gibt sehr oft gar keinen Fahrradweg zwischen den LKWs…

So setzt man Kinder unter Druck, nötigt sie und brandmarkt man nicht willfährige Kinder bis zur Ausgrenzung – das ist doch zum Kotzen!!!“

Beispiele wie diese sind Indizien dafür, daß unsere Schulen, Gymnasien und Hochschulen zum Hort der Indoktrination abdriften. Aus solchen Kindern werden keine mündigen Bürger sondern Denunzianten und dubiose Übersoll-Erfüller wie im Kommunismus.

Ein ungarischstämmiger Freund von mir berichtete im Bekanntenkreis, daß seine Tochter wegen einer positiven Konnotation von Viktor Orban in ihrem Aufsatz zum Lehrer zitiert wurde, der dem Mädchen dann den Kopf gewaschen hat. Welche Chance hat ein Kind auf Meinungsfreiheit, wenn es die Lehrer via Leistungs- und Notendruck gefügig machen können?

Derweil befinden wir uns voller Kraft voraus Richtung Öko-Diktatur. In einer Rede hatte der AfD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wiehle auf den Umstand hingewiesen, daß immer mehr Städte und Kommunen den „Klima-Notstand“ ausrufen. Die Ausrufung des „Notstands“ schränkt die Freiheiten der Bürger ein und führt letzten Endes zur Aushöhlung der Demokratie. Wenn es um den abzuwendenden Weltuntergang geht, werden individuelle Rechte und Freiheiten zum Risiko und zur Häresie.

Anhang

Die jugendlichen Roten Garden (hongweibing) wurden vom Großen Vorsitzenden Mao zum Schulstreik und zur Abgabe leerer Prüfungsbögen aufgehetzt — der „Leerbogenheld“ wurde als Leitbild propagiert. Sie sollten den Erwachsenen klar machen, dass sie nicht „Fachidioten“ sondern Gesinnungskämpfer werden wollten. Zugleich stiegen edle Analphabeten in höchste Staatsämter auf, während Universitätsstudenten aufs Land geschickt, um jahrelange „Umerziehung durch die mittleren und ärmeren Bauern zu erhalten“. Im Ergebnis durchzog eine Spirale quasireligiösen Sühne- und Erlösungswahns namens „Kulturrevolution“ zehn Jahre lang das Land, fegte Maos Konkurrenten („die Kommandozentrale von Liu Shaoqi und Deng Xiaoping„) weg und führte am Schluss zur Herrschaft inkompetenter Maulkorbmedien-Ideologen (z.B. Yao Wenyuan) einschließlich der Frau von Mao (Jiang Qing), über deren Hysterie der Große Vorsitzende selber vor seien Getreuen stöhnte. Kurz nach Maos Tod 1976 entstand eine Gegenbewegung, die genau das erreichte, was Mao verhindern wollte, nämlich die Politik der „Reform und Öffnung“ (seit 1979) und de facto kapitalistischen „Vier Modernisierungen“ unter Führung von Deng (der, anders als Kollege Liu, die Kulturrevolution überwintern konnte, wohl weil Mao seine militärischen Leistungen respektierte). Gerade die umerzogenen Studenten waren auf dem Lande geerdet worden und zu einer „denkenden Generation“ herangewachsen, die Chinas Aufstieg trug.
Auch heute sind es wieder Machthaber, die für Zwecke des Kulturkampfes die Grünen Garden (lüweibing) vor ihren Karren spannen, um die Probleme des Landes in einen Wahn im Geiste von Mao und Morgenthau zu ertränken und auf diese Weise obenauf zu bleiben. Hoffen wir, dass dabei ungewollt eine „denkende Generation“ heranwächst, die noch etwas ausrichten kann!
Alexander Wendt erklärt die Kontroverse zwischen einem von der Klimakirche verehrten Scharlatan und seinen wissenschaftlichen Kritikern. Die Maulkorbmedien, zuletzt Birgit Hahn in der Springer-Welt, feiern den Scharlatan und relotiieren über die Kritiker, die sie in rechten Dunkelkammern suchen, um ihr Narrativ von „einhellige Wissenschaft vs dunkle Mächte“ zu pflegen. Ein ähnlich relotiierender Artikel erhielt 2012 den „Deutschen Reporterpreis“. Recherchierende Journalisten wie Wendt kommen in der Vierten Gewalt und ihren angeschlossenen volkspädagogischen Apparaten (zu denen auch Wikipedia und Geisteswissenschaften in großen Teilen gehören) nicht zu Wort.
Im Video sehen wir Grüne Garden mit ihren schlechten LehrmeisterInnnen (cattivi maestri) in Aktion:

4 Kommentare zu „Maoistische Methoden am Erdinger Korbinian-Aigner-Gymnasium“

  1. Auch dieser Artikel ist so gut, daß ich ihn auf der fb-Seite unseres Kreisverbandes Aichach-Friedberg der AfD gepostet habe. Der Artikel ist hervorragend, die Aussicht für unser Land ist verheerend …

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  2. Der Ökomarxismus ist wohl DER Trend der Zeit. Auch am (Ilse)-Aigner-Gym in Erding, diesem lauschigen Städtchen, welches ich vor ca. 6 Wochen besuchte. Von Klimanotstand habe ich nichts bemerkt, wenn man mal vom naßkalten Schauerwetter absieht, das an diesem Tage herrschte. Vermisst habe ich die Lenin-,Marx-Engels-und Stalinbüsten, die angesichts der herrschenden Meinung eigentlich überall dort hätten rumstehen müssen. Aber vielleicht gibt´s ja irgendwo in einem Keller einen Habeck-Altar, vor dem die GenossInnen dann feucht werden können. Sozialistische Kampfesgrüße aus Mecklenburg, dem Land der Tourismusschaffenden und der Rübenanbaukollektive. Seid bereit!

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  3. Absolut! Mittlerweile sind die geradezu sektenartigen Züge nicht mehr zu übersehen. Was hinzu kommt ist die indirekte und geradezu perfide Aufhetzung gegenüber der Elterngeneration. Die Radikalisierung der Klima-Sekte stimmt mich bedenklich. Ich meine die Lehrer die das in dieser Art unterstützen gehören meines Erachtens zu den Hetzern und geistigen Brandstiftern, weil sie den Schulraum dazu nutzen die Jugend gegen die Generation aufzuhetzen die das Land und den Wohlstand über Generationen entwickelt haben. Beispiel: Straßen, Krankenhäuser, Schulen sind nicht selbstverständlich einfach da. In Generationen hat man sich die Idee gegeben dass dies alles aufgebaut wird. Wenn Lehrer ehrlich wären würden sie so herangehen: Schüler motivieren sich mit Mathe, Physik und Naturwissenschaftlich-Technischen Abläufen zu beschäftigen um den Klimaschutz aus dem Rohstoff Geist zu entwickeln. Die Schüler in dem vom Autor beschriebenen Gymnasium haben wohl kaum eine Ahnung wie fein-granular unsere Automobilindustrie entwickelt wurde. Das ist ein deutsches Alleinstellungsmerkmal. Jeder 4. Arbeitsplatz in Bayern hängt an der Automobilindustrie. Aber genau das durchdringen die Pädagogen und Medienschaffenden nicht. Wie wäre es z.B. anstatt Friday for Future Chemie, Physik und Mathe-Arbeitsgruppen zu bilden und das mit Klimafragen nachzugehen um die naturwisenscchaftlichen Zusammenhänge zu verstehen? Nicht ideologisch sondern auf wissenschaftlichem Niveau. Aber genau dass wollen sie nicht. Weil die naturwissenschaftlich-technischen Betrachtungen der Ideologie und den Glaubenssätzen im Weg stehen. Sie behandeln das Thema rein ideologisch, sektenhaft und in eine spalterischen Weise wie in der Kulturrevolution zu MAOs Zeiten.

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