Finkielkraut über die „Maulkorbmedien“: „Freude über Großen Austausch ist erwünscht“

Frankreichs Maulkorbmedien verzeichnen einen Erfolg. Eric Zemmour wurde wegen Islamophobie und Bedauerung des Großen Austauschs von RTL verjagt, wenngleich die Diskussionssendung Z&N (Zemmour et Naulleau) vorerst bleibt. Ungefähr gleichzeitig tötet ein muslimischer Polizist eine Reihe von Kollegen und Innenminister Christophe Castaner zieht mit Maulkorbmedien an einem Strang, um den Fall zu vertuschen.
Auch in Frankreich liebt die Vierte Gewalt die Zensur, aber es kommen immer noch mehr und bessere Gegenstimmen zu Wort als in Buntschland. Schriftsteller und Mitglied der Académie Française Alain Finkelkraut erklärt die Dinge stets besonders klar. „Freude über den Großen Austausch ist heute in Frankreich erwünscht“ (Überschrift) — nur Trauer darüber sorgt für Zensurforderungen der Maulkorbmedien wie zuletzt von Le Monde uvm gegen Eric Zemmour. Die Maulkorbmedien (presse muselante) versuchten, ein Lügenmärchen vom alten Einwanderungsland Frankreich, das durch Diversität bereichert werde, als Orthodoxie vorzuschreiben.

Finkielkraut und Zemmour sind beide jüdischer Herkunft. Zweifellos hilft ihnen das, sich in den Maulkorbmedien Gehör zu verschaffen, was die Islamgrünbunten (islamogauchistes) noch mehr verärgert. „Frankreich gehört uns, hau ab nach Tel Aviv“, riefen einige Muslime neulich Finkielkraut zu, als er auf einer Gelbwesten-Demo auftrat. Finkielkraut stellt fest: der heutige Antisemitismus präsentiert sich als Antirassismus. Noch schlimmer, die Islamgrünbunten nutzen den angeblichen Kampf gegen Antisemitismus, um genau diesen zu installieren und uns zu zwingen, uns in der Lüge einzurichten, statt Zemmour dort, wo er sich vielleicht verrennt, zu berichtigen.
Über Greta & Co sagt Alain Finkielkraut das gleiche wie Wladimir Putin noch etwas ausführlicher: die Jugend sei stets konformistisch und manichäistisch. Das gehöre zu ihrer Entwicklung, und „manichäische Extase“ über die Umwelt sei völlig normal und verständlich. 1968 sei er selbst auch so gewesen. Unverzeihlich sei hingegen das Verhalten der Eltern, Lehrer und sonstigen Erwachsenen, die manichäisch exaltierte Jugendliche vor ihren Karren spannen. Die Forderungen der Klimakids seien unpraktikabel, und auch die Forderung, man solle „auf die Wissenschaftler hören“, führe nicht weiter, denn gerade die hätten sich immer wieder als unzuverlässig erwiesen und könnten einem das Abwägen ohnehin nicht abnehmen.

Die Moderatorin ist nicht auf der Höhe, unterbricht dauernd und emotionalisiert das Thema, fragt z.B. Finkielkraut, ob er nicht ein verbitterter alter weißer Mann sei etc. Dabei wird BFM-TV auch oft als rächz („B-FN-TV“) attackiert.

Anhang

Alain Finkielkraut verwendet das Wort „Großer Austausch“ / „Große Ersetzung“ / „Grand Remplacement“ normalerweise nicht und hat vielmehr dessen Urheber, den Romanschriftsteller Renaud Camus, ins Fernsehstudio geholt (s. Youtube), um ihn in ähnlicher Weise konstruktiv zu kritisieren wie er es bei Zemmour für erforderlich hält. Finkielkraut sieht aber, dass die antivölkische Zensur jederzeit auch gegen ihn zuschlagen kann und er bis zu einem gewissen Grade einfach ein Alibi-Dissident ist.
Die Springer-Welt feiert Gretas abfällige Antwort an Wladimir Putin: „Greta Thunberg ist einem der mächtigsten Männer der Welt ein Dorn im Auge … Greta lässt wie immer gekonnt-lässig die Kritik eines Populisten abtropfen“. Die Kommentarfunktion ist dort geschlossen, alle Kommentare gelöscht. Auch hier sieht man die schlechten Lehrmeister am Werk. Von billiger Stimmungsmache ist wohl kein Politiker weiter entfernt als Wladimir Putin. Von der Seriosität eines Wladimir Putin oder Alain Finkielkraut ist Springer wiederum ungefähr so weit entfernt wie die BFM-TV-Moderatorin und die sonstige Maulkorbpresse (presse muselante) mitsamt ihrer geliebten Panik-Ikone.

4 Kommentare zu „Finkielkraut über die „Maulkorbmedien“: „Freude über Großen Austausch ist erwünscht““

  1. „Frankreich gehört uns, hau ab nach Tel Aviv“, riefen einige Muslime neulich Finkielkraut zu“

    Jetzt erhebt diese dreiste Klientel schon Eigentumsansprüche. Dabei sind sie bloss geduldete Gäste – die sich immer mehr erdreisten, den Gastgeber aus seinem eigenen Haus zu vertreiben.

    Mir, als Deutsche in meinem eigenen Land – und daher mit dem Hausrecht ausgestattet – lässt es schon den Blutdruck ansteigen, wenn die „Gäste“ eigenmächtig die Bilder umhängen (und z.B. Platz für ihre rückständige „Kultur“ einfordern). Allein das ist bereits übergriffig.

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