Brigitte Bardot – ein Mythos wird 85

In einer Boulevardzeitung gestand Brigitte Bardot, sie fände es zwar schmeichelhaft als Schönheitsideal zu gelten, aber in Erinnerung bleiben möchte sie als „die Fee der Tiere“.

Ihren 85. Geburtstag begeht  die am 28. September 1934 in Paris geborene Schauspielerin heute ganz bescheiden zuhause. Zusammen mit ihrem Mann Bernard d´Ormale, einem Industriellen und Mitglied des Front National, und ihren Haustieren.

Ganz im Gegensatz zu Greta Thunberg, der friedens- und wohlstandsverwöhnten Ikone einer übergeschnappten Luxusgeneration unter dem Zepter von Smartphone, Helikoptereltern, SUV und Kaffe-to-go, standen Kindheit und Jugend von Brigitte Bardot im Zeichen von Krieg und Nachkriegsjahren.

Ihre Karriere als Filmschauspielerin begann 1952, und innerhalb weniger Jahre avancierte die Venus von der Seine zum Weltstar. Als Model, Sängerin und Sex-Symbol stand sie als französischer Exportschlager im Rampenlicht, bis sie sich mit 39 Jahren nach ihrem letzten Film (1973) resolut von Glamour und Ruhm abwandte.

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Brigitte Bardot 1968 Michel Bernanau (grand père de Oolong06400 ref) – Eigenes Werk

Nach ihrem selbst gewähltem Adieu und Abschied von Schickeria, Dolce Vita und Jet Set widmete Brigitte Bardot ihre Zeit, ihr Engagement und ihr Geld primär dem Tierschutz. Sie prangerte die grausamen Methoden der Robbenjagd an und verbrannte bei einer Demonstration öffentlich ihre Pelze.

Statue von Brigitte Bardot in Búzios bei Rio de Janeiro, Brasilien
Chistina Motta (São Paulo, 1944) – Eigenes Werk

In den 1970er Jahren versteigerte die Bardot einen Teil ihres Privatbesitzes um mit dem Gewinn ihre Stiftung „Für die Rettung der Tiere in aller Welt“ zu gründen. Als Unterstützerin der Tierschutz-Organisation „Sea Shepherd“ unterhält Brigitte Bardot in Südfrankreich mehrere Farmen zur Pflege geschundener Tiere.

Vor etwa 20 Jahren geriet Brigitte Bardot ins Visier rotgrünbunter Hetzkampagnen.

1998 erklärte Brigitte Bardot in einem Interview für die Zeitschrift „Nation und Europa“, daß sie sich „fremd im eigenen Land“ fühle. Immer wieder kritisierte Bardot ihr Unbehagen angesichts der „Überfremdung“ ihres Landes.

Die ersten Jahre des neuen Jahrtausends waren geprägt durch den Fanatismus islamischer Dschihadisten: an den Anschlägen wie 9/11 (9.11.2001 in den USA), in Madrid am 11.3.2004 mit 191 Toten und über 2000 Verletzten oder an der Ermordung des niederländischen Regisseurs und Satirikers Theo van Gogh (1957-2004) durch einen Islamisten konnte jedermann, der sehen wollte, erkennen, daß eine Zeitenwende begonnen hatte. Das Breite Bündnis der Besten der Guten freilich lief in der Verharmlosung barbarischer Anschläge zu Hochform auf.

2003 sorgte Brigitte Bardot für einen schrillen Aufschrei in einer fast vollständig links gekaperten Medienlandschaft. Mit der Veröffentlichung ihres Buches „Un cri dans le silence“ (Ein Ruf aus der Stille) – sieben Jahre, bevor Thilo Sarrazin mit „Deutschland schafft sich ab“ für einen Sturm der Empörung unter teutonischen Tugendwächtern auslöste – sprach Brigitte Bardot Millionen aus der Seele.

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Daß Bardot damit ein heißes Eisen anpackte und einen Nerv traf bewies der Umstand, daß Bardots Buch zum erfolgreichsten ihres Landes im Jahr 2004 wurde. Schon damals warnte Bardot vor einer Islamisierung Frankreichs – ähnlich wie Oriana Fallaci in Italien. Brigitte Bardot äußerte sich negativ über die Verweichlichung der Männer, über Fast-Food-Kultur, Identitätsverlust und den Niedergang von Werten und Traditionen. Damit hatte sie bei militanten Linken in ein Wespennest gestochen. Selbst zum 70. Geburtstag der Schauspielerin gifteten die humanitären Hetz- und Leitmedien und kübelten ihren abgrundtiefen Hass über eine offen nicht-linke Ikone. Die „Bewegung gegen Rassismus und für Völkerfreundschaft MRAP“ bezeichnete Bardots Buch als „Lawine aus Schmutz und Hass“.

Nicht weniger gehässig und ordinär war die Wortwahl deutscher Massen- und Mainstream-Medien. Neben dem SPIEGEL (Relotius) tat sich auch der STERN (Hitler-Tagebücher) stets als Evangelium linksdrehender Pinscher hervor. Die Diffamierung als „gescheiterter Star“ und Skandalisierung von Brigitte Bardot anlässlich ihres 70. Geburtstags vermittelt den Eindruck, die Autorin sei beim Schreiben ihrer boshaften „Hommage“ an Bardot einem Ersatzorgasmus erlegen:

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Brigitte Bardot „Hommage“ des STERN zum 70. Geburtstag screenshot

„Ein Ruf aus der Stille“

Bardot hat der Schauspielerei den Rücken gekehrt, weil sie ihrer Star-Rolle überdrüssig war. In dem vor wenigen Monaten veröffentlichten Buch „Ein Ruf aus der Stille“ schreibt sie: „Bestand der Erfolg im Leben darin, berühmt zu sein? Bestand er darin, vergöttert zu werden, anerkannt, umschwärmt? (…) Der Ruhm ist vergänglich, der Absturz unwiderruflich.“ Sabine Glaubitz/DPA / DPA  (Stern 2004)

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Überschrift STERN zum 85. Geburtstag von Brigitte Bardot

Der STERN hat seit 2004 wenig dazu gelernt. Aber dies von Linken zu erwarten grenzt an Folter. Auf der Stelle zu treten, gehört eben zur DNA linker Strategen. Auch zum 85. Geburtstag skandalisiert der STERN eine couragierte und mutige Frau, die im Gegensatz zum Heer rückgratloser Opportunisten und Mitläufer unter deutschen Kunstschaffenden in Kauf nimmt, vom medientreuen Regime der politisch Korrekten zum Unmenschen entstellt zu werden.

Anders als die hehren und hochanständigen Vertreter der humanitären Hoch-Moral des Mainstreams wie Campino, Herbert Grönemeyer oder Konstantin Wecker hat Brigitte Bardot Rückgrat bewiesen. Im Gegensatz zu Grünen, Genossen, Medien-, Koks- und Kirchenfürsten legt die Bardot keinen Wert darauf, sich egalitärfrömmlerisch mit humanitären Fleißbildchen anzubiedern. Schon gar nicht bei Talkshows wohlfeiler Gesinnung zum humanitärbigotten Kaffeeklatsch mit aalglatten Moderatoren.

Mehrmals stand Brigitte Bardot wegen des Vorwurfs der Anstiftung zum Rassenhass vor Gericht. Wegen Äußerungen zum islamischen Schächten wurde sie zu Geldstrafen von 9000.-DM, 5000.-Euro und 15.000.-Euro verurteilt.

Es liegt an einer zutiefst kranken Gesellschaft, daß Zivilcourage heute nicht viel anders als im Mittelalter mit Stigmatisierung, Ausgrenzung und Repressalien bestraft wird.

Brigitte Bardot
Graffiti in Lissabon
Bild: Wikipedia

Merci, Brigitte Bardot.

Anhang

Um in Frankreich wegen „Aufstachelung zum Rassenhass“ verurteilt zu werden, muss man nicht viel sagen. Es reicht schon, darauf hinzuweisen, dass die meisten Drogenverkäufer Schwarze sind. Deshalb werden regelmäßig auch sehr anspruchsvolle Intellektuelle wie z.B. Eric Zemmour verurteilt. Frankreich hat dank Europäischen Menschenrechten seit den 1970er Jahren angefangen mit Loi Pleven etwa 50 Zensurgesetze eingeführt. VolksvertreterInnen aller Parteien stimmen, wie Zemmour dokumentiert hat, stets einstimmig für solche Gesetze, da sie nicht als „Rassisten“ gelten wollen. Die Motivlage vieler Journalisten ist ähnlich, wenn sie über „Rassismus“ von Bardot berichten.

 

4 Gedanken zu „Brigitte Bardot – ein Mythos wird 85“

  1. In ihrem Buch „Ein Schrei in der Stille“ schreibt Brigitte Bardot unter anderem über Flüchtlinge, die „unsere Kirchen schänden und stürmen, um sie in menschliche Schweineställe zu verwandeln, hinter den Altar scheißen“. Zudem warnt sie vor einer Islamisierung Frankreichs.“

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