Friday for Future in München

München, 20. 9.2019

Am vergangenen Freitag schwänzten zahlreiche Schüler den Unterricht und zogen mit anderen Mitläufern von Gewerkschaften und Antifa durch Münchner Straßen. Schüler skandierten „hopp hopp hopp, Kohle stopp“ sowie „Fuck Climate Crisis“ oder „Make Love not CO2„.

Ich war am Freitag in Schwabing vor Ort und beobachtete die Szenerie. Dabei kam ich mit Friday-for-future-Schülern ins Gespräch, und die berichteten mir bereitwillig von coolen Lehrern die den Stundenplan so organisierten, dass Schülern die Teilnahme an der Demo erleichtert wurde.

Anlieger und Geschäftsinhaber hatten bereits vorsorglich früh am Morgen aus Angst vor Beschädigungen ihre Autos in Sicherheit gebracht. Darauf angesprochen haben Geschäftsinhaber von Cafés und Bäckereien sich über die Friday-for-Future Demo echauffiert, weil benachbarte Inhaber aus der Bussi-Bussi-Schickeria wie Modeboutiquen, Antiquitätenläden für drei Stunden ihre Geschäfte dicht machen. Damit nicht genug: mit einem Flugblatt und der Info, dass sie etwas was für´s Klima tun und dann vorwurfsvoll die Bäcker und Cafes angegangen sind und sie damit konfrontierten dass sie jetzt zur Friday-for-Future Demo gehen um etwas gegen den menschengemachten Klimawandel zu tun. Daraufhin waren die Angestellten der Bäckereien und Cafes erneut sauer und berichteten: „Die Nachbarn tun so als wären wir alle Deppen … “ hieß es beim Steh-Cafe-Bäcker.

„Die Nachbarn (Modegeschäfte) kommen hier an erzählen uns was vom Klima und fahren dann mit ihrem SUV in den Bioladen und die Schüler kommen gerade mit ihren Eltern aus Griechenland, Türkei, von den Kanaren oder von den Seychellen mit dem Ferienflieger und erzählen uns jetzt was von CO2 und Klima! Das passt nicht zusammen. Wir sehen wie die Schülergeneration gegen ihre Elterngeneration regelrecht aufgehetzt werden“.

Einige Kunden, die meinem Gespräch mit den Geschäftsinhaber lauschten kamen auf mich zu:

„Wir sind auch nicht für Luftverschmutzung. Viele von uns pendeln von außerhalb München in die Stadt, von Orten aus wo es keinen öffentlichen Nahverkehr gibt. Da ist man auf das Auto angewiesen. Wir können nicht wie in China mit einem Lasten-Fahrrad vom Münchner Umland in die Stadt zur Arbeit fahren! Und jetzt kommen Schüler die uns erklären wie das Leben funktioniert! Wir verstehen die Lehrer und Schulleiter nicht die das zulassen.“

Gesichtet wurden auch bekannte Gesichter von der Antifa, Gewerkschaften, Lehrer und BLLV-Mitglieder (Bayerischer Lehrerinnen und Lehrerverband). Medial begleitet wurde die fff-Demo schon früh am Morgen vom Bayerischen Rundfunk und von der Tagespresse und das in spalterischer Weise. Friday-for-Future ist gut, Kritiker sind böse. Kritische Fragen zu der gesteuerten Bewegung wurden in keinem der Medien gestellt.

Freier Journalist Stefan Bauer sah sich auf der Münchner fff-Demo um. Friday-for-Future Blockwarte zeigten ihm dann sehr eindrucksvoll was sie von Berichterstattung, Pressefreiheit, welch im Grundgesetz verankert ist, halten.

Anhang

BMW, Audi u.a. planen die restlose Umstellung auf Elektrofahrzeuge, eine Branche, in der, wie schon in der Solarenergie, China in vieler Hinsicht die Nase vorn hat. Eine der letzten Branchen, in denen wir noch von der Arbeit der Vorfahren zehren, bricht zügig weg, Arbeitsplätze werden nach China verlagert, Zulieferer melden Konkurs an. Weise Indianer wussten:

„Erst wenn das letzte Auto verschrottet ist, der letzte Arbeitsplatz vernichtet wurde, das letzte Geld vom Arbeitgeber aufs Konto einging, werdet ihr merken, dass man ökohumanitäre Hetzparolen nicht essen kann.“

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FFF-Demo in Dresden unterwandert von der Antifa Foto: Peter Willweber

In Hamburg demonstrierte eine große Menschenmenge für Sozialismus. Das Klima wurde zum „Nebenwiderspruch“. Denn CO2 entstehe, weil Kapitalismus scheiße sei, so die Erklärung. Einen Streik gab es gar nicht, es war lediglich sozialistische Folklore. Alexander Wendt und RA Steinhöfel konnten trotz ausgiebiger Suche keinen einzigen Streikenden finden. „Verbietet uns endlich etwas“ stand auf einem Plakat, das den Tenor des „Klimastreiks“ besonders gut trifft.

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FFF-Demo Bildquelle: FB Jonas Dünzel

Beim Klimaschwänzen geht es nicht um Klima und schon gar nicht um die Umwelt, sondern um Machtergreifung zynischer globalistischer Hintermänner, denen die Felle davonzuschwimmen drohen. Das ergibt sich auch aus deren eigenen Aussagen. Als dem Großen Vorsitzenden Mao um 1960 die Fälle davonschwammen, mobilisierte er jugendliche Roten Garden 紅衛兵 zur Kulturrevolution. Heute haben wir es demnach mit Grünen Garden 綠衛兵 zu tun.

Woodstock war für die Hippie-Generation ein ähnliches Happening wie heute die FFF-Prozessionen – im Gegensatz zu Woodstock inzwischen multipliziert durch soziale Medien.

Die treibende Kraft ist und bleibt die Angst. In Woodstock die Angst vor der psychophysischen Vernichtung in Vietnam, auf FF die Angst vor einem herbeigeredeten Weltuntergang. Eine an Savonarola erinernde Szenerie.

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Geschichten aus dem intellektuellem Mittelalter Galgen-Aktivisten vor dem Brandenburger Tor Bildquelle FB Andre Hamm

Die Strippenzieher und Profiteure des Ablasshandels reiben sich die Hände. Sascha Faulhaber schreibt:

„Liebe Kinder, es ist wohl das Erste mal in der Geschichte der Menschheit, dass das Volk auf die Straße geht, um höhere Steuern einzufordern. Ich bin überzeugt, dass Ihr mit euren Demonstrationen nur das Beste erreichen wollt, aber ich versichere euch, dass mächtige Leute hinter den Kulissen, sich vor lauter Lachen fast in die Hose pissen.“

7 Gedanken zu „Friday for Future in München“

  1. „Die Nachbarn (Modegeschäfte) kommen hier an erzählen uns was vom Klima und fahren dann mit ihrem SUV in den Bioladen und die Schüler kommen gerade mit ihren Eltern aus Griechenland, Türkei, von den Kanaren oder von den Seychellen mit dem Ferienflieger und erzählen uns jetzt was von CO2 und Klima! Das passt nicht zusammen. Wir sehen wie die Schülergeneration gegen ihre Elterngeneration regelrecht aufgehetzt werden“. Eine Aussage der wohl kaum noch was hinzuzufügen ist.
    Dazu paßt natürlich die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und natürlich Solarenergie und den Spargeln der „Windindustrie“. Alles durch die Bank Sondermüll , Umweltverschmutzung hoch drei. Kaum etwas davon zu verwerten, wenn überhaupt, dann mit hohen Kosten verbunden.
    Elektrofahrzeuge sind größere Umweltverschmutzer als Benziner und Diesel es jemals sein könnten. Alle drei bis vier Jahre eine neue Batterie, das haut rein.
    Da ist aber noch nicht die Rede von der aberwitzigen Umweltverschmutzung in den Ländern wo die benötigten Materialien abgebaut werden. Natürlich geschieht das mit Hilfe von Sklaven- u. Kinderarbeit. Löhne, sofern gezahlt, sind zum Sterben zuviel und zum Leben zu wenig. Die Lebenszeit wegen dieser Umstände gering.
    Das ficht die Schulschwänzer und unsere „Qualitätsmedien nicht an. Es ist uninteressant. Wichtig ist nur die reine Lehre der „Klimasektierer. Die steht über allem.

  2. Kinder, die noch nie gearbeitet haben, die keinerlei Verantwortung tragen, geschweige denn, eine solche übernehmen wollen, die von der Arbeit ihrer Eltern leben, die es gewohnt sind, so ziemlich alles von Mama und Papa zu bekommen, wenn sie nur laut genug krähen – ihr wollt uns sagen, wie wir zu leben haben ? Menschenskinder, seid froh, wenn wir gerade d a s nicht tun, denn dann ist Schluß mit Hüpfen, Taxidienst zur Schule, I-Phone, teuren Klamotten, kostenloser Versorgung, verantwortungsfreiem Konsum … usw. usw. usw. – Kriegt ihr nicht mit, daß ihr benutzt werdet ? – daß ihr gerade dabei seid, eure Zukunft zu zerstören im blinden G l a u b e n an eine eingebildete Klimakatastrophe ? Seid ihr echt so dumm ? Wie wäre es denn einmal mit Nachdenken, oder haben die Jahre grünlinker „Bildung“ eines eurer wichtigsten Organe – das Gehirn ! – komplett zerstört ? Ihr könnt einem Leid tun in eurer blinden, fanatischen Gefolgschaft sozialistischer Vorturner – echt Leid tun !

  3. Marxistenmarsch in München. Für mich als Nordlicht völlig unverständlich. Wo ist der Geist von FJS? Wo ist die typische „Granteligkeit“ der echten Bayern? Arbeiten bei Audi und BMW nur noch vollkommen Depperte? Marx in München, Stalin in Starnberg, Pol Pot in Passau? Dem Kommunismus muss Widerstand entgegengesetzt werden, sonst sind wir alle im Arsch. Von Rügen bis Rosenheim,

  4. Oder auch so:

    Tanja Krienen
    22 Std.
    .

    Es ist NICHT der „Klimawandel“, Stupid! Ich weigere mich nach wie vor eine banale und im Grunde lächerliche Erhöhung der Temperatur von einigen Zehntelgrad in hundert Jahren als eine fundamentale Veränderung mit apokalyptischen Auswirkungen zu bezeichnen, resp. gelten zu lassen. Die Gründe dafür liegen komplett im Dunkeln. Davon abgesehen ist es logisch, dass eine Weltbevölkerung, die im Zeitraum der Klimamessungen ab Mitte des 19. Jahrhunderts um das 5fache stieg und derzeit alle 12 (!) Jahre um Milliarde MENSCHEN wächst, Probleme erhält, die genau daraus resultieren. Warum man unter Berücksichtigung dieser Fakten noch immer meint, eine rücksichtslose Einwanderungspolitik mit enormen Bevölkerungszuwächsen bei Kappung eigener Ressourcen in einem schon jetzt überbevölkerten Land durchführen zu müssen, kann nur mit dem völligen Fehler zum eigenen politischen Willen und Selbstschutz erklärt werden. Denn diese Verstädterung und Ausbreitung bzw. Veränderung des Landes, die allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz stattfindet (ziehen wir einmal ein paar tatsächlich rückläufige Gebiete ab, DIE ABER DARUM(!) auch NICHT von nachlassender Artenvielfalt betroffen sind) trägt schuld am Artenrückgang (wobei es bislang keinen Artenrückgang, sondern „nur“ einen partiellen Populationsrückgang gibt).

    Hinzu kommen die unzähligen kontraproduktiven Maßnahmen. Denn es ist nicht einmal so, dass die berühmt berüchtigte Ökolandwirtschaft im Wesentlichen anders handelt: auch sie mäht, wenn gemäht werden muss, auch sie bekämpft Schädlinge (wie manche Insekten doch plötzlich einen Imagewechsel ertragen müssen) und schlachtet, so wie alle schlachten. Doch es wird auch angebaut und Monokulturen geschaffen, wie z.B. beim Raps, ein besonderes vorzeige-grünes Stupid-Projekt, das sich brüstete ein prinzipielles Lebensmittel als „Biosprit“ „alternativ“ zu verfeuern. Der Rapsanbau vervierfachte sich in 35 Jahren, Deutschland hält einen weltweiten Marktanteil von über 5% – bei einem Weltflächenanteil von 0,3%(!). Und nein, Vögel leiden nicht an der leichten Erwärmung in Deutschland, im Gegenteil, Zugvögel bleiben öfter hier. Doch das grüne Projekt Häuserdämmung macht vielen Vögeln zu schaffen, die nun nicht mehr nisten können. Natürlich AUCH die Heuchelei der ach so grünen Bevölkerung, die ihre Wiesen so kurz hält wie das Nackenhaar und alles blitzeblank fegt und kahl schlägt. Schuld sind auch jene, es wird wirklich langweilig, weil immer ein Hauptschuldiger zu nennen ist: jene Grünen, die den Wald, bzw. sein Produkt, zum „nachwachsenden Rohstoff“ erklärten und seine ungehemmte Vermarktung förderten. Im gleichen Atemzug sind die stählernden Windriesen zu nennen, die ganze Landstriche und Waldgebiete für Generationen verheeren.

    Wozu braucht der grenzdebile Nachwuchs auch Wälder, außer zum zweckentfremdeten Bauen von Baumhäusern und zur Verrichtung der Notdurft? Nun die arbeitende Menschen für eine Ideologie von Esoterik und falsch verstandenem Christentum, plus Irrationalität bluten zu lassen und einen Nachwuchs vorzuschicken, der ohne Eltern in Kitas und Gesamtschulen oder geschützten, aber dafür lebensfernen Lebensbereichen wie z.B. den Walldorfschulen, von einer intellektuellen Pseudoelite herangezogen, die sich schon vor Jahrzehnten in Hippie -, Räucherstäbchen -(!) und anderen obskuren Lebenswelten fläzte, stellt einen Offenbarungseid der ausgehöhlten herrschenden Klasse dar.

    Ich habe früher als Linke immer über die geistige Analysekraft der Bürgerlichen gelacht – heute weiß ich warum! Wenn aberwitzige heutige Linke glauben, sie würden ein linkes Projekt begleiten, ist das an Wahnsinn nicht mehr zu überbieten, denn mehr Mainstream, mehr gelenkter Protest längst in Esoterik verödeter Pseudo-Eliten die einen modernen KLASSENKAMPF VON OBEN inszenieren, war selten. Und mehr Abwesenheit von Analyse habe ich in etwa 50 Jahren bewusst durchlebter politischer Debatte nie gesehen! Schluss. Aus!

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