Künast geht vor Gericht baden. Majestätsbeleidigungen und Mikroagressionen fallen unter Meinungsfreiheit.

Die frühere Landwirtschaftsministerin Renate Künast war wild entschlossen, ihre nicht immer kuscheligen Facebook-Follower vor Gericht zur Strecke zu bringen. Deren bisweilen wenig schmeichelhafte Komplimente hatten die ohnehin zur Cholerik tendierende herbe Volkspädagogin in Rage gebracht.

Daß mit Renate Künast nicht gut Kirschen essen ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Üblicherweise prozessierte die Öko-Aristokratin gnadenlos gegen Majestätsbeleidiger, um sie höchstrichterlich im Fegefeuer frustrierter Facebook-Seelen mit saftigen Strafen für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Künasts Netiquette auf ihrer Facebook-Seite liest sich wie Her Satanic Majesty’s Request:

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Renate Künast Netiquette screenshot

Aber Künasts Rachegelüste gingen diesmal nicht auf. Der Richter interpretierte Mikroaggressionen und Majestätsbeleidigungen als zulässige Meinungsäusserungen. Der Aufschrei und Verdruß im Palast muß horrend sein. Der Bunte Rotfunk (BR) fasst lückenhaft zusammen:

Berlin: Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Künast hat ein Urteil des Berliner Landgerichts scharf kritisiert. Sie war dort mit dem Versuch gescheitert, sich gegen Beschimpfungen auf Facebook zu wehren. Laut Gericht sind Äußerungen wie – so wörtlich – „Stück Scheiße“ oder „Geisteskranke“ keine Diffamierung und damit keine Beleidigung. Dabei handele es sich um zulässige Meinungsäußerungen, so die Richter. Nach den Worten von Künast greifen solche Urteile in den Kernbestand der Demokratie ein. Diese lebe jedoch vom Engagement der Bürger. Wer solle sich aber engagieren, wenn er folgenlos beschimpft werden dürfe, so die Grünen-Politikerin. Künast hatte Einsicht in die persönlichen Daten von 22 Facebook-Kommentatoren verlangt, um zivilrechtlich gegen sie vorzugehen.

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Renate Künast twitter

Die Rotfunker unterschlagen hier den Kontext. Die Hasskommentare wandten sich nicht direkt an Künast sondern erschienen auf einem fremden Facebook-Kanal, nämlich dem des „Rechtspopulisten“ Sven Liebich (Halle Leaks), der dort gerade Künast als Befürworterin der Legalisierung des sexuellen Missbrauchs von Kindern zitiert hatte. Darauf hatten ein paar ungehaltene Kommentatoren mit sexuell gefärbten Unflätigkeiten reagiert.

Renate Künast (GRÜNE), die Ballerina des Bizarren,  hat es immer wieder verstanden, durch tollkühne Auslegungen sensibler Themen wie der Liberalisierung des Strafrechts im Hinblick auf Pädophilie oder Drogen für schrille Akzente zu bürgen.

Für ähnliche Reaktionen sorgte Künast, als ein angeblich unbegleiteter minderjähriger Flüchtling durch einen finalen Rettungsschuß der Polizei das Ticket für die Ewigen Jagdgründe löste.  Nachdem der Schutzsuchende zuvor in einem Regionalzug in Bayern fünf Personen mit einem Beil schwer verletzt hatte, zu einem durchaus angemessenen Tarif.

„Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“ (Renate Künast)

Zur Erschießung des Attentäters beim Anschlag in einer Regionalbahn bei Würzburg am 18. Juli 2016.

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Renate Künast twitter Anschlag in Würzburg

Künasts Verständnis für benachteiligte Täter und ihr konsequentes Engagement für die Menschenrechte überfordert viele Mitbürger, und diesen erbärmlichen Abgehängten („Deplorables“ laut Hillary) darf man kein Verständnis entgegenbringen, zumal sie im Weltmaßstab immer noch zu den Privilegierten gehören. Daher bewegt unsere Mimosen-Elite sich „keinen Millimeter nach rechts“ und versucht stattdessen alle verfügbaren Polizisten und Richter damit zu beschäftigen, auch noch den letzten Schmollecken auf Facebook zu „diktieren, wie ne Gesellschaft auszusehen hat“. Einige Richter wollen diesem volkspädagogischen Eifer nun offenbar Grenzen setzen.

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Renate Künast (Grüne) Bild: Facebook

Anhang

AllesEvolution berichtet ausführlich mit Urteilstext.
Die Springer-Welt bescheinigt Renate Künast „bigotte Doppelmoral“.
Die Gerichtsentscheidung lässt durchaus aufhorchen, denn manche Gerichte praktizieren einen rigorosen Ehrenschutz ohne viel Nachdenken über Verhältnismäßigkeit. Andererseits könnte weitere Verrohung drohen, wenn man die Zügel fahren lässt. Deshalb wird die Entscheidung in den Leitmedien kritisiert, wobei offensichtlich auch schon der Umstand, dass das Urteil Freunde des „Rechtspopulisten Sven Liebich“ begünstigt, einige Leitschreiber grünen-naher Portale erzürnt.

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Tatjana Festerling zur causa Künast screenshot vk

Sven Liebich, der Betreiber von Halle-Leaks und Montagsdemo Halle, dem die Streitlust nicht zuletzt galt, ist übrigens so regelmäßig immer wieder von Facebook ausgesperrt worden, dass er praktisch nur noch auf VK zu finden ist.

Die Künast-Apologeten tun alles, um die Causa Künast als „Beleidigung von Frauen“ zu deuten. Das ist mitnichten der Fall. In „FischundFleisch“ bekommt Renate Künast ihr Fett von einer Frau ab.

Künast wird schlichtweg von ihrer Vergangenheit eingeholt.

10 Kommentare zu „Künast geht vor Gericht baden. Majestätsbeleidigungen und Mikroagressionen fallen unter Meinungsfreiheit.“

  1. Warum kann man die „herbe Grüne“ (Brrüll!!!) nicht einfach angriffsunfähig schießen? Manchmal bekommen auch die größten Demokraten vom Recht eins übergebraten. Und wehe den Kommunisten, wenn wir als Staatsvolk UNSER Recht zurückerlangen.

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    1. Muss das sein? Diese Rachefantasien bringen uns keinen Millimeter voran und sind nur eine Belastung.

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  2. Als dem Anspruch „edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ verpflichteter Feingeist – ganz in Sinn und Stil unseres vortrefflichen floydmasik sind mir Beschimpfungen wie „Drecks****tze“ geradezu als biologistische Determinante körperlich unangenehm.

    Nach einer überschlafenen Nacht stellt sich Verständnis für die Weisheit des Richters ein, der dem frustrierten Pöbel zumindest in (a)sozialen Netzen erlaubt hat, ihren Schund, Sch*** und Schrott unters Volk zu bringen.

    Mein Stil ist es nicht, so gegen hysterische Nazifeministen zu wüten, weil sich der edle Kämpfer nur in Stunde höchster Not zu solchen Gemeinheiten vergessen darf. Denn, wie erwähnt, „edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ und so sei’s denn mal wieder mit dem Beitrag:

    Rotgrüner hysterischer Nazifeminismus gegen gewitzte, alte, weiße Männer:

    https://n0by.blogspot.com/2019/09/rotgruner-nazifeminismus-gegen-gewitzte.html

    mit besonderer Wertschätzung für Philolaos, Jan Deichmohle und hochgelahrten Bruder im Geiste, der edle Eierkopp floydmasika 🙂

    + und über allen der Größte der Großen: Der KLEINE AKIF! .-9

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  3. DIE hat uns die zwei Sorten an Hühnereiern eingebrockt -L-und-M- früher gab es nur große Eier im Handel. Die hat uns die kleinen für den großen Preis gebracht. Schon vergessen? Wir werden durch jeden von Denen verarsXXXt!!!
    Für diese VeraXXXng muß es eine Masse an Pinunze gegeben haben. Ab da hat Sie Ihre Auffälligkeit im Bundestag zurückgenommen.

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