Mehrwertsteuerrabatt auf Bahntickets: Wie Grüne Umweltpolitik den CO2 Verbrauch in die Höhe treibt

Wie wir der WDR-Grafik im CO2 Verbrauch entnehmen können, ist der Fernbus einer der klimafreundlichsten Verkehrsmittel. Er folgt bei den angeführten Verkehrsmittel gleich nach dem 25 Stundenkilometer-Pedelec. Mit 2.3 kg CO2 pro Person schneidet der Fernbus um gut 30% besser ab als der IC oder ICE, gegenüber dem ÖPNV sind es sogar fast 300 Prozent CO2 Einsparung:

 

Lange Zeit gab es auf die Staats- bzw. die Deutsche Bahn das Monopol im öffentlichen Fernverkehr. Dann fiel endlich das Monopol, der Fernverkehr wurde privatisiert.
Unternehmen wie FlixBus etc. konnten auch  in Buntland endlich starten. Privatisierung? Wettbewerb der Technologien? – Um Gottes Willen. Der Freie Markt kann doch nichts regeln, behauptet Bunt. Mobilität ist doch ein wichtiges EUDSSR-Humanitärunrecht und gehört daher unter staatliche Kontrolle.

Sozialisten und Grün*Innen haben sich daher lange gegen die Privatisierung des Fernbusverkehrs gewehrt. Und den Transrapid haben sie – um die Bahn zu schützen – erfolgreich verhindert. Man wollte eben lieber den Klimakiller (Bunt-Begriff) Bahn ( im Vergleich zum Fernbus, Transrapid) zum Flughafen anstatt eines klimafreundlichen, CO2 armen Transrapides. Der Grund: Der Klimaschutz Transrapid war den Grünen zu teuer. Nun aber ein paar Jahre später soll der Klimaschutz auf jeden Fall was kosten. Dümmer geht’s nimmer.

Als der Fernbusverkehr erfolgreich in Deutschland startete, und auf allen Gebieten der Bahn Kunden abnahm – vor allem auch preislich – unternahm die buntversiffte Parteienlandschaft alles in der Macht stehende, um den Erfolg des CO2 armen Fernbusverkehr wieder herunterzufahren.

Zum einen müssen Fernbusse inzwischen für jedes zusätzliche Land, daß sie durchqueren innerhalb des angeblich vereinten Europas inzwischen Sonderabgaben abführen ( die Bahn hingegen nicht), zum anderen soll nun die CO2 Schleuder Bahn auch noch ein Steuerprivileg in Form des ermäßigten MST-Steuersatzes bekommen. So wird also dann der Klimakiller Bahn durch die Steuerlenkung besser gestellt als Fernbusunternehmen. FlixBus fordert daher zurecht Gerechtigkeit.

Auch Fernbusse wollen also auch nur noch 7% Mehrwertsteuer bezahlen. Gerechterweise müssren dies aber nun auch alle PKW-Fahrer fordern. Denn schließlich ist ja auch der Verbrennungsmotor-PKW noch wesentlich CO2 ärmer als die Bahn.

All das jedoch ficht die Grünen nicht an. Sie wollen lieber Privilegien für den Klimakiller Bahn. Und alles andere? Verbieten oder verteuern. Mit anderen Worten: Kommt Grüne Politik zum Zug, steigen dann wegen den Preisen ggf. mehr vom Fernbus auf dem Zug um. Und der CO2 Verbrauch steigt.

Ich bin mir sicher: Weder Bahn, Bus, Flugzeug noch PKW etc. brauchen Privilegien. Sondern einfach nur Fairness und niedrige Steuern. Und ja, irgendwie passt das auch mit dem Grundgesetz besser: Vor dem Gesetz sind alle gleich.

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Mehrwertsteuerrabatt auf Bahntickets: Wie Grüne Umweltpolitik den CO2 Verbrauch in die Höhe treibt“

  1. Es wird mitnichten der „CO2-VERBRAUCH“ in die Höhe getrieben, sondern die ERZEUGUNG dessen. Aber ist eh Wurscht, das Spurengas ist das Futter unserer Pflanzen. Von der Mecklenburgischen Butterblume bis zur Bayrischen Latschenkiefer. Wie sagte schon Willy Brandt? „Mehr CO2 wagen“.

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