Drama, Baby, Drama. Meuterei auf der Alan Kurdi.

Drama, Baby, Drama!

„Alan Kurdi“ meldet neuen Selbstmordversuch eines Minderjährigen

„Die Situation an Bord des deutschen Rettungsschiffes „Alan Kurdi“ wird immer dramatischer. Einer der acht Migranten, die seit dem 31. August auf hoher See festsitzen, habe versucht, über Bord zu springen, teilte der Sprecher des Regensburger Vereins Sea-Eye, Gorden Isler, am Sonntag via Twitter mit.

Der Vorfall wurde als Selbstmordversuch beschrieben. Das Schiff liegt etwa 35 Kilometer südlich von Malta und hatte bis Sonntagabend keine Erlaubnis, einen sicheren Hafen anzusteuern. Der Einsatzleiter der „Alan Kurdi“ warte dringend auf eine Antwort der maltesischen Rettungsleitstelle.“

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Shuttle-Service Afrika-Europa

Neun Tage an Bord mit einem Rudel gehirngewaschener Gutmenschen, da würde ich auch freiwillig die Planke nehmen.

Nein, damit macht man natürlich keine Scherze. Aber spekulieren darf man schon – lag es an einer humanitären Katastrophe wie der veganen Bordküche, an den penetranten Fotografen – war Richard Gere schon wieder im Kuschelmodus an Bord?

Europa braucht Nachschub an Schubsern und Zuhältern

Vielleicht liegt auch nur ein schreckliches Missverständnis vor und der junge Mann wollte gar nicht nach Europa sondern zurück nach Tunesien. Apropos Tunesien, noch ein Verdacht: Vielleicht hat Rommel persönlich damals die Familienkatze überfahren – das kann ganze Generationen traumatisieren und stellt uns in die moralische Pflicht, für die Folgeschäden aufzukommen.

Aber jetzt wirklich mal ernsthaft werte NGOs:

Wer soll euch das Theater noch abkaufen? Könnt ihr nicht mal ein neues Drehbuch in Auftrag geben? Bei den Margen die in der Schlepperbranche erzielt werden sollte doch sogar ein Hollywood-Autor im Marketing-Budget liegen. Aber so – wer soll ernsthaft glauben, dass nach einer angeblichen Flucht vor Verfolgung und Terror (im Urlaubsland Tunesien) und der sicher nicht unerheblichen Gratifikation an die örtlichen Schlepper jemand einen Schritt vor dem gelobten Land buchstäblich ins Wasser geht?

Und das, obwohl er faktisch schon die ganze Zeit in Sicherheit ist und lediglich der Wunschhafen nicht angelaufen werden kann. Sollte die Idee tatsächlich seinem eigenen Hirn entsprungen sein, dann würde ich das in die gleiche Kategorie einordnen wie das Verhalten eines Kindes, das sich im Laden theatralisch vor dem Süßwarenregal zu Boden wirft – nämlich in die Kategorie plumper Erpressungsversuch.

Denn wie erfolgreich kann ein Suizidversuch sein, wenn er darin besteht, sich vor den Augen der Besatzung eines Rettungsschiffes über Bord zu werfen. Drama, Baby.

Mit solchen Schmierendramen erreicht ihr vor allem Eines – Abstumpfung bei denen, die in erster Linie die Party bezahlen müssen: Den deutschen Steuerzahlern. Falls der Plan heißt, nach Italien jetzt auch Malta moralisch zu pulverisieren dann kann ich nur sagen: Egal was die euch gewogenen Medien euch vorgaukeln – der Michel ist nicht so dumm, wie ihr denkt und noch hat zwar noch nicht die große aber doch eine kritische Masse euer Spiel mit hohem Einsatz durchschaut.

Den „Rettern“ vor Ort stelle ich nicht einmal ihre guten Absichten in Abrede, sie sind auch nur verblendetes Arbeitsvieh, das die Millionen für die Fleischtöpfe der NGOs generiert.
Nebenbei arbeiten sie natürlich auch – bewusst oder auch nicht – an ihrer eigenen Glorifizierung, an ihrer moralischen Überhöhung und an ihrem zu schier unglaublicher Größe aufgeblasenem Ego.

Mein Tipp für die morgige PR-Veranstaltung: Teilt zum Frühstück richtig scharfe Messer aus. Irgendwer wird sich beim Semmel schmieren schon daran verletzen und für euren blutigen und kameratauglichen Suizidversuch sorgen.

Markus Kink

P.S.

Wie viele Menschen nehmen sich hierzulande aus Verzweiflung das Leben, weil sie ihre Wohnung oder die Arbeit verlieren oder weil sie an einer katastrophalen Weichenstellung des Daseins zerbrechen? Um die Rentner, die sich aus Scham über ihre Armut umbringen?

Scheren sich die feinen Medienvertreter des Mainstream darum?

War natürlich nur eine rhetorische Frage.

Anhang

EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen hat die schwedische Linke Ylva Johansson zur Kommissarin für den „Schutz der Europäischen Lebensart“ beauftragt. Zu ihren Aufgaben gehört die die Schaffung legaler Zugangswege für Schutzsuchende aus fragilen Staaten Afrikas und Südasiens sowie deren Integration in den hiesigen Arbeitsmarkt. Es ist zu befürchten, dass Johansson und ihr Stab unter „Europäischer Lebensart“ heute vor allem die bunten hyperindividualistischen und -moralistischen Einstellungen verstehen werden, die eher eine Sterbens- als eine Lebensart darstellen.
„Kapitänin“ Carole Rackete räumt weiter Preise ab. Heute in Barcelona bei der knallbunten Oberbürgermeisterin Ada Colau und vor ein paar Tagen in Bremen beim dortigen SPD-Kollegen. Der Spiegel nannte sie mit einer Titelgeschichte Verteidigerin des Glaubens (Ms Europe, defensor fidei) oder ähnlich, und der Stern reiht sie mit Greta Thunberg unter die „Heldinnen der Gegenwart“ ein und widmet ihr ein Heft.

3 Kommentare zu „Drama, Baby, Drama. Meuterei auf der Alan Kurdi.“

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