Krauts ante portas. Der hässliche Deutsche ist wieder da und rüstet zum moralischen Einmarsch

Rotgrünmerkelbunte Journalisten und Aktivisten hauen uns regelmässig die Mär vom „reichen Deutschland“ um die Ohren. Wir haben zwar kaum Bodenschätze, die Bundeswehr ist am Boden, BER und Stuttgart 21 sind Projekte für die Ewigkeit, die Infrastruktur ist marode, Bildung und IQ sind im Sinkflug, die Zahl der Analphabeten steigt.

Aber im Hinblick auf Moral und Hypermoralismus kann uns Deutschen auf der Welt niemand das Wasser reichen. Da sind wir tatsächlich ein unheimlich reiches Land. Wir fürchten nur Greta und sonst nichts auf der Welt.

Der rotgrünmerkelbunte Deutsche respektiert keine Grenzen und andere Völker, wenn es darum geht, der Welt zu zeigen, woher die Moral weht. So segelt die Stahlhelm-Fraktion der Edelmut-Divisionen vor allen Küsten und in allen Parlamenten.

Aber der Firnis der Harmonie ist fragiler als gedacht. Als die Besten der Guten fühlen sich deutsche Gutmenschen und Tugendwächter als Vertreter eines moralisch überlegenen Puritanismus. Bleibt die Frage, wie man die Ideologie des absolut Guten durchsetzt. Die Bandbreite reicht da von ätzender Klügelei wie Fridays for future (FFF) bis zur kaltblütigen Entschlossenheit wie bei den Mördern der RAF.

Der Gipfel der Heuchelei sind Protagonisten wie Heiko Maas (SPD), der als Justizminister Dissidenten wie Pegida als „Schande für Deutschland“ und marschierende Hetzer verunglimpfte und als Außenminister ausländische Dissidenten wie den Führer der Opponenten wie Hongkong als Staatsgast adelt. Die Einmischung deutscher Tugendprotze in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten nährt das Gefühl moralischer Überlegenheit wie im Beispiel Heiko Maas. Daß China die Attitüde der moralischen Hybris des deutschen Außenministers als „Akt der Respektlosigkeit“ von sich weist, ist sehr wohl nachvollziehbar.

Sobald man sich im Gespräch mit anderen Europäern aber selbstkritisch über die vermeintlich haushoch überlegene Moral seiner Landsleute äußert, dann fühlt man „Wes das Herz voll ist des geht der Mund ueber“: Italienern, Serben, Tschechen, Polen und andere machen aus ihrem Herz keine Mördergrube.  Das Thema „deutscher Hypermoralismus“ ist ein wunder Punkt, der auf große Resonanz stösst und erahnen lässt, wie heftig die Ressentiments gegen deutsche Besserwisserei und Bevormundung rumoren und schwelen.

Fakt ist, daß die Deutschen weltweit und in Europa gerade wegen ihres Gutmenschentums aus dem dann schnell ein Bessermenschen- und Herrenmenschentum wird, in der Beliebtheitsskala nicht nur im Eurovision Song Contest ein Abonnement auf die hinteren Plätze haben.

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Gutmenschen – Herrenmenschen

Außenminister Joschka Fischer (GRÜNE) gehörte zu den Falken, die aus einem edelmütigen „humanitären Imperativ“ heraus mit der Bombardierung Serbiens 1999 für den ersten deutschen Angriffskrieg seit 1941 verantwortlich waren.

Volker Beck (GRÜNE)
selbsternannter Moral-Apostel in Moskau (screenshot ARD)

Volker Beck (GRÜNE) oder Claudia Roth (GRÜNE) demonstrierten in Moskau und Istanbul, um den Russen und Türken zu zeigen, wo der Hammer hängt. Heimgekehrt sind die beiden grünen Galionsfiguren mit Leidensmine und geschwollenen Augen. In diesen Tagen läuft in Moskau ein Verfahren gegen die Deutsche Welle, die die Moskauer Bürger zu illegalen Demos aufrief, nachdem legale nicht gefruchtet hatten. Ungarns Botschafter protestiert gerade gegen Verunglimpfung Ungarns durch die geschichtsfälschende Dokusendung „Stunden der Entscheidung“. Italienische Zeitungen verweisen gerade mal wieder auf deutsche Einmischung beim Herbeiführen einer EU-freundlichen Regierung in Rom und erinnern sich an die Einsetzung von Mario Monti 2011. Der Spiegel schimpft Woche für Woche ebenso wüst auf Boris Johnson wie vorher auf Donald Trump, und der harte Brexit ist weitgehend Berlins Verdienst. Da die Buntdeutschen sich als Vertreter des globalen Guten verstehen, kennt ihre Leidenschaft regelmäßig kein Halten und keine Grenzen.

Chef von „Mission Lifeline“
screenshot ARD-Tagesthemen 23.6.2018

Die Kapitäne ihrer moralischen Majestät Merkel, Rackete und Reisch, patroullieren vor Afrikas Küsten und dringen gegen die ausdrückliche Anweisung in Hoheitsgebiete souveräner Staaten ein, um ihre Ladungen an Schiffbruchwilligen nach Gutdünken dort hinzukippen wo es ihnen beliebt, um die Kosten via Nötigung und Erpressung den Steuerzahlern anderer Länder aufzubürden.

Carola Rackete
Bild: FB Matteo Salvini

Unterstützt von Sponsoren wie den in Geld schwimmenden Kirchen und ihren vor Edelmut triefenden Bischöfen und Kardinälen.

BedfordStrohm
Bedford-Strohm

Europa befindet sich im Würgegriff des hässlichen Deutschen in Gestalt buntesdeutscher Tugendwächter, die andere Nationen wie Griechen, Polen, Italiener oder Ungarn solange mit dem Toxin der Tugend drangsalierten, bis die Engländer mit dem BREXIT ihre Konsequenzen zogen.

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EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat einen griechischen Abgeordneten wegen rassistischer Äußerungen aus einer Plenarsitzung geworfen.  Quelle: Europäisches Parlament

Egal ob ein Kapo Martin Schulz (SPD) selbstherrlich andere Parlamentarier wie einen Vertreter Griechenlands aus dem EU-Parlament wirft oder ein EU-Kommissar Oettinger in Kroatien wie ein Kolonialherr auftritt, ein Herr Böhmermann das Staatsoberhaupt der Türkei nach seinen moralischen Maßstäben beurteilt, oder Politiker wie Maas (SPD), Rinderspacher (SPD) oder von der Leyen (CDU) sich anmaßen, sich als Hüter von Tugend und Moral made in Germany aufzuspielen.

Der strukturelle buntesdeutsche Alltags-Moralismus und strukturelle Hypermoralismus zersetzt Dialoge und unterminiert die Wahrheitsfindung.

Die ätzende buntesdeutsche Hybris auf den Schlachtfeldern der Moral personifiziert durch militante Missionare wie Rackete, Reisch, Restle, Reschke, Relotius, Rinderspacher oder in äußerster Konsequenz durch die RAF verstärkt die Ressentiments gegen den Piefke. Für die Respektlosigkeit der Piefkes, Hunnen, Krauts oder des Boche vor anderen Völkern steht der Aphorismus „Die Deutschen lieben die Italiener, schätzen sie aber nicht. Die Italiener schätzen die Deutschen, lieben sie aber nicht.“ Das gilt gleichermaßen für Franzosen, Engländer, Griechen, Kroaten oder Ungarn.

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Norbert Blüm (CDU) im Flüchtlingslager in Idomeni (GRC) Bildquelle: FB Stern TV

Die Krauts stehen wieder ante portas. An allen Küsten, Grenzen und Fronten. Damit die Welt am deutschen Wesen wieder genesen kann, rüstet der hässliche Deutsche weltweit zum moralischen Einmarsch.

Um das Klima in China und Indien zu retten, um die Flüchtlinge in Afrika zu retten, um sich als Herrenmensch der Moral aufzumandeln.

6 Kommentare zu „Krauts ante portas. Der hässliche Deutsche ist wieder da und rüstet zum moralischen Einmarsch“

  1. Dumm geboren, nix dazugelernt, blöd gestorben!
    Grüsse aus Österreich, der Heimat des deutschesten aller Deutschen!

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  2. Ja, genau so ist es wohl. Es hat eine Zeit gegeben, in welcher ‚das deutsche Wesen‘ für die Welt ganz sicher vorteilhaft gewesen wäre, allerdings ist das schon seeeeehr lange her ! Nachdem sämtliche Grundtugenden, wie etwa Pünktlichkeit, Ordnung, Verantwortung, Erfindungsreichtum, Intelligenz usw. gerade durch den praktizierten Sozialismus von Sozen und vor allem von der grünen Terrorpartei gründlich geschliffen wurden, bleibt für Deutschland eigentlich nur einer der letzten Plätze in der Reihe der Shithole-Staaten. Aber gerade die Verursacher sehen das in ihrer wohlgehüteten, gut ausgestatteten ( gerade in finanzieller Hinsicht )Träumerei vom „einzig richtigen Staat“ absolut nicht ! Wissen und Realitätssinn sind einem dumpfen Glauben gewichen, der zunehmend eine katastrophale Richtung einnimmt ( infantiles Hüpfen für das Klima, das Erwachen der neuen Diktatur unter dem Dämon Merkel, genußvolles Denunzieren von Andersdenkenden, Einsatz der Straßen SAntifa usw. ). Deutschland ist bereits jetzt verloren, es sollte wenigstens mit Würde abtreten …

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    1. Schön formuliert, Herr Runkel. Deutschen Tugenden wie Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe oder Ingenieurskunst bringen uns zwar weltweit Bewunderung, aber die rotgrünmerkelbunte Tugendhuberei führt zu weltweiten Aversionen. Eine deutsche Kanonenbootpolitik mischt sich in die Angelegenheiten von Polen, Ungarn, Italien, China, Brasilien u.a. ein. Was die Italiener im Apercu „Die Deutschen lieben die Italiener, schätzen sie aber nicht. Die Italiener bewundern die Deutschen, lieben sie aber nicht.“ resümieren.

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  3. Runkelrübe du erzählt zwar wahr aber kommen in die Schlappen nicht mehr lappern zeig Gesicht jeder auf seinen Platz und gibt ein Zeichen

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