Ortsvorsteherwahl in Hessen: SPD, CDU und FDP wählen einstimmig NPD-Mann

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Zuerst wurde der stellv. NPD-Landesvorsitzende zum Schriftführer gewählt. Nun halt einstimmig zum Ortsvorsteher. Nicht von Protestwählern. Sondern von den Altparteien. Der Grund: Sie wollten nicht E-Mail lernen oder einen eigenen Kandidaten aufstellen.

Sind ja nur Einzelfälle.  Erst erhält ein Republikaner die höchsten Ehren vom SPD-Oberbürgermeister, nun votet halt gleich ein ganzer Ortsbeirat (die Anwesenden) für einen NPD-Mann.  Die AFD hingegen hätte wohl meiner Einschätzung nach  nicht für den NPD-Mann gevotet – sie ist allerdings auch nicht im Gemeinderat vertreten.

Und warum wählten beispielsweise die SPD-Vertreter dann den NPD-Mann?

Die Welt berichtet:

Wie die „Hessenschau“ berichtet, erklärt die örtliche SPD die Wahl des NPD-Politikers damit, dass es an Alternativen gemangelt habe.

Stimmt. Die AFD ist in dem Ort noch aus dem Spiel.  Und daß die Altpartei selbst keine Alternative darstellt, räumt die Altpartei damit selbst ein. Gut, daß  nun auch gegenüber Bunt-Wählern „reiner Wein“ eingeschenkt wird.

Und was kommt als nächstes? Daß man den Wunsch der besorgten Bürger nachgeht, und künftig die Presse auffordert, die Nationalität bei verdächtigen Straftätern zu nennen?

Ups. Ach genau das ist ja jetzt auch noch geschehen.

Und ja, nun melden auch noch die Zeitungen, daß die Türkei uns droht, das sie Flüchtlinge nach Europa weiterschickt. Ja im Ernst. Wir sollen uns also bedroht fühlen, weil Flüchtlinge kommen? Niemals. Wenn das von Rechtsaußen gekommen wäre, hätte ich es ja noch verstanden, aber von den Zeitungen? Wir brauchen doch Zuwanderung. Allein um das demographische Problem zu lösen. Und ein großer Anteil von Geflüchteten ist bereits in Arbeit. Das habe ich früher aus der Qualitätspresse und seriösen Leitmedien erfahren.

Traurig aber wahr. Wenn in Buntland 100.000 Menschen und breite gesellschaftliche Bündnisse gegen Rechts und für Flüchtlinge demonstrieren, hat das keine Auswirkungen auf die Politik. Wenn aber ein paar hundert von Rechts auf die Straße gehen, dann schaut die Politik nicht nur nach den Rechten, sie versucht auch immer mehr, die rechten Forderungen von der Straße auch in die Umsetzung zu bringen. Inszwischen gilt also alles, was links von den besorgten Bürgern steht, als linksradikal. Rechts ist die neue Mitte geworden.

Was können wir daraus lernen?

 

Rechts arbeitet effektiv. Für ein paar Demonstranten (Arbeit)  tut die Politik rechts viel, und für hunderttausende Linke rechts wenig. Woran das wohl liegt? Vielleicht an den linken Träumereien? Weil  Politik  immer nur umsetzen kann, was möglich und vernünftig ist? Wird am Ende also der Aufstand der Anständigen gegen den Aufstand der Vernünftigen scheitern? Man wird sehen.

Jedenfalls zeigt es auch:

Es lohnt sich, für den Aufstand der Vernünftigen auf die Straße zu gehen.

 

 

 

2 Gedanken zu „Ortsvorsteherwahl in Hessen: SPD, CDU und FDP wählen einstimmig NPD-Mann“

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