Auszeichnung! Extrem Rechter erhält Landesehrenbrief vom SPD-Oberbürgermeister

Das Engagement von Rechten in vielen Orten und Gemeinden sucht seinesgleichen. So auch in Hanau, einer Stadt in Hessen, wo Rechte seit Jahren in den Räten wirken. Und ein SPD-Oberbürgermeister, der nicht den Irrweg seiner Gesinnungsfreunde gehen will, zeichnet den Kopf von diesen Rechten nun deshalb auch folgerichtig aus. Ausgezeichnet wird ein Mann, der als Republikaner sogar mit der NPD eine Fraktionsgemeinschaft bildete.
Die Hessenschau berichtet:

Wohl mehr als 50 seiner 76 Lebensjahre hat Bert-Rüdiger Förster dem Ehrenamt gewidmet. Stadtverordneter von Hanau, Ortsbeiratsmitglied im Stadtteil Steinheim, Abgeordneter im Main-Kinzig-Kreistag – all das ist er noch heute. Als Vorsitzender diente er ja auch dem örtlichen Sportclub. Und war nicht auch im Karussell-Förderverein auf ihn Verlass? Kein Wunder, dass ein Bundesland einen solchen Mann mit dem Landesehrenbrief würdigt.
Kein Wunder? Die Voraussetzung, mindestens 12 Jahre fleißig und unentgeltlich aktiv gewesen zu sein, erfüllt Förster jedenfalls locker.

Die Lehre daraus:

  • Rechts wählen ist nichts schlimmes, sogar was gutes, wenn selbst echte Sozialdemokraten in Führungspositionen deren Arbeit ehren.
  • Man braucht keine hohen Steuern, um zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern
  •  Wenn man noch echte Sozialdemokraten finden will, in Hanau kann man sie  finden.
  • Eine Demokratie ohne dem 3D-Prinzip ist noch möglich

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