„Monitor“ oder Propagandamotor?

ARD-Menschenrechtler Georg Restle erklärte vor einem Jahr in enem Artikel die Leitgedanken des Berufsstandes von Claas Relotius und Egon Erwin Kisch. Für die Menschenwürde und Menschenrechte sei jede Lüge gut und letztlich wahr, sagt Restle im Effekt. Sein Idol Kisch kämpfte nach dem gleichen Grundsatz für den Kommunismus. Was der guten Sache nützt, ist auch wahr. Der Unterschied zwischen gut und wahr wird übersehen oder mit aufwändiger Epistemologie wegrelativiert. Nach diesen Leitlinien leben Restle, Kisch, Relotius und das Gros der GEZ-Medien, sei es aus Überzeugung oder aus Bequemlichkeit oder aus einer Berufsideologie heraus, die in diesem Biotop auf natürliche Weise gedeiht, sich durchsetzt und mit Preisen gefeiert wird. Die Leitsätze von Restle/Kisch vereinfachen das Leben des Journalisten nämlich ungemein. Restle lieferte erst in diesen Tagen mit der Freibadlüge spektakuläres Beispiel seiner Methode ab.

Ein Gedanke zu „„Monitor“ oder Propagandamotor?“

  1. Kommentar im Gästebuch zur Sendung von Monitor am 08.08.2019: „Aufruhr im Freibad: Vom Jugendstreich zum Terrorakt“, bezugnehmend zum Restle-Beitrag:

    „Ich bin gespannt, wann die ÖR bei der Bekanntgabe der Lottozahlen nur noch die ersten drei Zahlen anzeigen, weil die anderen drei zu weit rechts stehen.“

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