Bahnsteig-Morde zeigen: Heuchelei hat System!

Auf „Info-Direkt“ und „Philosophia Perennis“ finden sich interessante Analysen und Dokumentationen darüber, wie „drastisch“ sich unser Land verändert. Der Göring-Eckardt-Plan nimmt drastische Züge an. Bayern ist frei hatte diese Entwicklung bereits 2017 thematisiert.

Göring-Eckardt
Vergewaltigungen
Neun Punkte, die das Vorgehen der etablierten Medien und Parteien offenlegen

Bahnsteig-Morde zeigen: Heuchelei hat System!

Bahnsteig-Mord in Frankfurt
Bild ICE am Bahnhof in Frankfurt am Main: calflier001 [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons; Bildkomposition: Info-DIREKT

Der Mord am Bahnsteig von Voerde und der Mord am Frankfurter Bahnhof, bei dem eine Mutter und ihr achtjähriger Sohn von einem Afrikaner vor einem einfahrenden ICE auf die Gleise gestoßen wurden, legen erneut offen, wie gefühlskalt uns etablierte Medien und Politiker hinters Licht führen wollen. Dabei lässt sich ein Muster erkennen:

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Kommentar von Michael Scharfmüller

Die Tatorte:

Erstens: Verschweigen des Täters

Damit nicht auch der Dümmste merkt, dass Merkels Willkommenskultur gescheitert ist, erachten es etablierte Medien als notwendig „Haltung zu zeigen“. Diese „Haltung“ findet darin ihren Ausdruck, dass die Herkunft von Straftätern systematisch verheimlicht wird. Mittlerweile weiß jedoch fast jeder, dass es sich beim Täter um keinen Einheimischen handelt, wenn dieser nur als „ein Mann“ bezeichnet wird. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass die Schlagzeilen einiger Medien jetzt gänzlich ohne Bezug zum tatsächlichen Täter auskommen müssen. Hier zwei Beispiele dafür:

„Kind gerät am Frankfurter Hauptbahnhof auf die Gleise“

Diese Schlagzeile der „Main-Post“ lässt vermuten, dass das Kind einfach unvorsichtig war und/oder dessen Mutter die Aufsichtspflicht vernachlässigt hätte. Für den „Standard“ scheint hingegen der Zug der Täter zu sein:

„Kind auf Frankfurter Hauptbahnhof von Zug überrollt“

Zweitens: Verharmlosung der Tat

Während die einen Medien vom Hintergrund des Täters ablenken, verharmlosen andere mutmaßlich die Tat. Auf „RTL“ wird beispielsweise von einem „Unfall“ gesprochen. Einige Journalisten bezeichnen den am helllichten Tag durchgeführten Mord und Mordversuch als „Zwischenfall“. Dass der Afrikaner eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn auf die Gleise gestoßen hat und mit einer weiteren Personen gerungen hat, um auch diese vor den einfahrenden Zug zu stoßen, beschreiben mehrere etablierte Medien übrigens mit dem Verb „schubsen“ – von „Mord, Mordversuch und Gewalttat“ ist hingegen kaum etwas zu lesen.

Drittens: Ablenkung von Ursachen und Suche nach Scheinlösungen

Der Logik dieser „Berichterstattung“ folgend, schlägt ein Grüner Politiker vor, dass Züge künftig nur noch mit Schritttempo in Bahnhöfe einfahren sollten. Eine Politikerin rät allen Bahnkunden hinter den Sicherheitsmarkierungen zu bleiben. Diese Vorschläge wären vielleicht ja teilweise richtig, wenn der Zug der Täter gewesen wäre, oder sich das Kind unachtsam verhalten hätte. In Wirklichkeit war es aber ein Mord, den man verhindern hätte können indem man den afrikanischen Täter von Europa ferngehalten hätte. Diese einfache Tatsache wird auch von der „FAZ“ auf der Suche nach Scheinlösungen völlig außer Acht gelassen.

Ähnlich sinnvoll war im letzten Jahr übrigens der CDU-Vorstoß Messer in den Innenstädten zu verbieten, nachdem Daniel H. von „Flüchtlingen“ in Chemnitz erstochen wurde. Ich bin mir nicht sicher, ob uns diese Medien und Politiker für blöd verkaufen wollen, oder ob sie wirklich glauben, dass es in einer Welt ohne Waffen, LKWs, Autos, Penisse, Messer, Äxte und Züge keine Verbrechen mehr geben würde.

Viertens: Einzellfall-Lüge etc.

Ein beliebtes Muster wie mit Migranten-Gewalt umgegangen wird, ist es diese als „Einzelfall“ eines „psychisch-kranken“ „Einzeltäters“ abzutun. Die Tat hat dabei nie etwas mit der Herkunft des Täters und auch nie mit der katastrophalen Politik Angela Merkels zu tun. Schließlich gäbe es ja auch Deutsche, die Straftaten begehen …

Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die Medienberichte über die angeblichen „Deutschen“, die auf Malle eine Gruppenvergewaltigung verübten. In diesem Fall spielte die Staatsbürgerschaft der Täter plötzlich eine tragende Rolle. Dank sozialer und alternativer Medien wissen wir jedoch, dass auch diese Berichte lückenhaft waren – der offensichtliche Migrationshintergrund der Täter wurde nämlich verschwiegen.

Fünftens: Wut umlenken

Wenn all das nicht hilft um die aufgebrachte Volksseele zu beruhigen, wird versucht die Wut über die Tat in politisch-korrekte Bahnen zu kanalisieren. Etablierte Medien und Politiker bringen dann ihre Sorgen zum Ausdruck, dass „dieser tragische Zwischenfall“ von der AfD missbraucht und mit „Schweigeminuten“ instrumentalisiert werden könnte.

Sechstens: Rechtsextreme sind schuld

Schuld für die steigende Kriminalität seien überhaupt die bösen Rechten, die das gesellschaftliche Klima vergiften und so die eigentlich erfolgreichen Integrationsbemühungen ständig unterlaufen würden. Um dies zu unterbinden, bräuchte es jetzt endlich klare Maßnahmen und harte Gesetze gegen „Hass-Kommentare“ und „Fake-News“. Schließlich werde von den Rechten und den sozialen Medien die Gesellschaft gespalten.

Siebtens: „Kampf gegen rechts“ fokussieren

Überhaupt bräuchte es längst mehr Geld und mehr gesellschaftliches Engagement im „Kampf gegen rechts“.

Achtens: Sicherheitsgipfel gegen Gewalt

Wer meint, dass diese Punkte bisher überzeichnet waren, der irrt sich leider. Die von den etablierten Medien völlig falsch dargestellten Szenarien werden von der Politik als Realität aufgegriffen und als Begründungen für ihr absurdes Tun herangezogen. So hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nach den Bahngleis-Morden eine Krisensitzung einberufen, um

„Angriffe und Drohungen gegen Politiker, angekündigte Anschläge gegen Moscheen und rechtsextrem motivierte Gewalttaten“

zu thematisieren. Gleichzeitig werden die Straftaten von Antifa-Aktivisten von den selben Akteuren verharmlost. Angezündete Autos, Brandsätze auf Demos, aufgebrochene Wohnungen und ein Brandanschlag inkl. Mordversuch alleine in den letzten Tagen, sind den etablierten Medien höchstens eine Randnotiz Wert. Für die meisten Politiker ist ohnehin schon lange klar, dass die Gewalt von Seiten der Antifa nur ein aufgebauschtes Problem sei.

Neuntens: Sich wundern, warum Medien als Lügenpresse und Politiker als Heuchler bezeichnet werden

Erstaunlich ist an diesem Ablauf nur eines: Nämlich, dass sich etablierte Medien und Politiker noch wundern, warum ihnen immer mehr denkende Menschen den Rücken zukehren, sich in alternativen Medien informieren und entweder gar nicht mehr wählen gehen oder alternativen Parteien ihr Vertrauen schenken.

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Diese Bilder haben wir zum Mord in Frankfurt auf unserem Telegram-Kanal gepostet. Folge uns auf Telegram um nichts zu versäumen!

Bahnhofsklatscher

„Philosophia perennis“ erinnert daran, daß Voerde und Frankfurt/Main keineswegs die einzigen Tatorte waren, wo Migranten gewütet haben:

Frankfurt war kein Einzelfall – Eine Liste von „Gleisschubsern“ in Deutschland

Der gestrige Vorfall am Frankfurter Hauptbahnhof ist alles andere als ein Einzelfall. Einer unserer Leser (U.O.) hat eine (nicht vollständige) Liste ausländischer Gleisschubser seit 2012 (Stand  29.7.2019) erstellt.

1.            Hamburg-Veddel: Mann von Südländer in Gleisbett geschubst (08.08.2012)

2.            Siegburg: Türkisch-russische Gruppe trat 18-Jährigen ins Gleisbett (26.08.2013)

3.           Am 13.1.17  schubsen Migranten einen 28-jährigen in Berlin ins Gleisbett.

4.            Am 18.1.17 stößt ein polizeibekannter 16 jähriger Marokkaner in Hamburg, S-Bahnstation Reeperbahn eine Frau ins Gleisbett.

5.            13.4.2018 Wuppertal: Ein Mann entreißt der Mutter das Kind – und springt vor den Zug: „Um 18.08 Uhr geschieht am Donnerstagabend im Wuppertaler Hauptbahnhof das Ungeheure: Ein polizeibekannter Mann greift sich an Gleis 5 ein fremdes Kind und springt mit ihm vor den Augen der entsetzten Eltern und Geschwister vor einen einfahrenden Zug“ (Quelle, Was die linksliberale Zeitung verschweigt: Der Täter ist ein zugewanderter Inder)

6.            26.1/ 27.1.2019 Türke und Grieche stoßen drei 16-Jährige Deutsche auf Gleis – zwei tot.

7.            17.7.19 Dortmund  12- und 13-Jährige stoßen Jungen ins Gleisbett und quälen ihn

8.            20.7.19 28-jähriger Serbe stößt 34-jährige Mutter vor den einfahrenden Zug – tot.

Ergänzend dazu eine Liste, die wir auf Facebook gefunden haben:

Dresden März 2017
Zwei polizeibekannte Asylbewerber aus Marokko und Libyen stießen deutschen Familienvater ins Gleisbett und verhinderten seine Rettungsversuche – Vollbremsung des Lokführers verhindert Tragödie

Köln Juli 2017 
„26 Jähriger ohne festen Wohnsitz“ stiess 18-jährige Touristin völlig unvermittelt gegen eine einfahrende Straßenbahn, Opfer wurde leicht verletzt!

Gerlingen Oktober 2017
21-Jähriger Algerier der schon in Vergangenheit wegen Körperverletzung und anderem vor Gericht stand schlug und trat mit seiner Bekannten einen jungen Gerlinger bewegungsunfähig um ihn dann ins Gleisbett der Stadtbahn zu stoßen, Opfer wurde schwer verletzt!

Berlin-Charlottenburg November 2017 
28 jähriger Iraner trat 20-jährige Frau mit Anlauf vor die einfahrende U-Bahn, Opfer wurde überrollt und verstarb noch am Unfallort. Schon seit 2002 ist der Täter polizeibekannt, seine Strafakte ist lang. Schon mit 14 stach er einen Mann nieder.

Basel November 2018
Flüchtiger „Dunkelhäutiger Täter“ stiess 73-jährigen vor die Strassenbahn, Opfer leicht verletzt!

Nürnberg Februar 2019
Von den 3 deutschen Jugendlichen die ins Gleisbett der S-Bahn von „Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ gestossen wurden sind 2 dabei getötet worden!

Leipzig März 2019
62-jährige von Unbekannten aus der Strassenbahn geschubst, Opfer schwer verletzt!

Blaubeuren April 2019
Zwei männliche Personen „schwarzafrikanischem Typs“ ohne Fahrschein schubsten Bahnmitarbeiterin nach einem schon im Zug vorausgehenden Gerangel bei einem Halt in das Gleisbett uns flüchteten. Die Bahnmitarbeiterin erlitt durch den Sturz eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen am Rücken und an den Oberschenkeln.

Berlin Mai 2019
Täter „Gruppe junger Männer“ flüchtig: 25-Jähriger vor Straßenbahn gestoßen und schwer verletzt.

Wien Mai 2019
Ein 20-jähriger Iraker stieß den ihm unbekannten 36-jährigen Mann unmittelbar vor den einfahrenden Zug. Der Lenker konnte trotz Notbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Opfer wurde vom Zug erfasst und wurde schwer verletzt.

Köln-Ehrenfeld Juni 2019
„18-jähriger Täter“ stiess einen 42-Jährigen, der am Bahnsteig wartete, so heftig , dass dieser ins Gleisbett stürzte. Ein Zeuge konnte den Verletzten wieder aus der Gefahrenzone ziehen.

Voerde Juli 2019 
Ein der Polizei und Justiz bestens bekannter 28-jährige Kosovare, dessen Gemeingefährlichkeit seit langem bekannt war schubste eine 34-jährige Mutter direkt vor einen einfahrenden Zug! Opfer verstarb sofort an der Unfallstelle.

Essen Juli 2019 
20-jähriger wurde brutal in die U-Bahngleise gestossen, Opfer leicht verletzt, gegen „Jugendliche mit lt. Bildern Migrationshintergrund“ wird ermittelt.

 

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Bahnhofsklatscher

17 Kommentare zu „Bahnsteig-Morde zeigen: Heuchelei hat System!“

  1. Ich wüßte ja wirklich gern, wie es in einem Land, wo die Obrigkeit einen Eid darauf schwört, die Sicherheit der Bürger zu gewähren, möglich sein kann, dass ein polizeibekannter Gewohnheits-, Berufsverbrecher, frei rumlaufen darf. Das ist eine Straftat unserer Führung. Aber Megamerkel wirft ja auch die Flagge weg, wenn man sie ihr gibt. Dumme Kuh.

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    1. In Ihrem letzten Satz beziehen Sie sich auf den Wahlabend 2017, als Merklel Herrn Grohe die Deutschlandfahne, mit der letzterer das Ergebnis der CDU feierte, aus der Hand nahm und beiseitelegte.
      Viele haben diese Aktion als „ungeschickt“ bezeichnet, andere, wie Sie vermutlich, als unpatriotisch.
      Dazu ist zu sagen, dass man das Zeigen nationaler Symbole aus mehreren Gründen ablehnen kann: man kann – wie Sie vermuten – das Symbol und das Land für das es steht als solches ablehnen.
      Man kann aber auch den Anlass, die Art und Weise sowie den Zeitpunkt als unangemessen empfinden, zu dem das nationale Symbol gezeigt wird.
      Merkels Mitarbeiter neben ihr auf der Wahlbühne sah mit dem Wimpel aus wie ein siegestrunkener Fußballfan – sie hat ihm die Flagge aus der Hand genommen eben weil sie Respekt hat vor den nationalen Symbolen dieses Landes.
      Sie hat danach die Fahne auch nicht weggeworfen, wie Sie behaupten, sondern abgelegt.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen!

      Liebe Grüße
      Lorenz Böhme

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  2. Wer von „Lügenpresse“ spricht, sollte vielleicht selber weniger Lügen verbreiten.
    Mir war bereits wenige Stunden nach dem Mord am Frankfurter Hauptbahnhof bekannt, dass es sich bei dem Täter um einen in Eritrea geborenen, seit 2006 in der Schweiz lebenden Mann handelte. Er hat drei Kinder und ist Mitglied der Christlich Orthodoxen Kirche.
    Und genau wie Sie auf dieser Seite hier habe ich all das aus öffentlichen Medien erfahren. Und nicht etwa über irgendwelche obskuren Internetplattformen.
    Auf „Bayernistfrei“ habe ich keinerlei weitere Details zum Tathergang oder Täter erhalten- lediglich die Info, wir würden alle durch einen Vertuschungsversuch hinters Licht geführt.

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      1. Lieber Herr Philolaos,
        (ich wähle jetzt einfach mal die förmliche Anrede…)
        es ging in den obigen Beiträgen um Medien, und um die, wie behauptet wird, systematische Vertuschung der Wahrheit durch diese.
        An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich als freiberuflicher Kameramann für den WDR tätig bin.
        Ich stelle für die meisten in diesem Forum also vermutlich „Das System“ dar, Teil einer klandestinen, von oben gelenkten Verschwörung, die das Ziel hat, das Volk hinters Licht zu führen.
        Aber vielleicht sind Sie ja auch interessiert, von einem Insider zu erfahren, wie Fernsehjournalisten arbeiten?
        Ich kann es Ihnen nur anbieten, und hoffe, Sie sind so unvoreingenommen wie ich.
        Ich bin es übrigens tatsächlich, sonst würde ich mich wohl kaum auf dieser Plattform herumtreiben…
        ich finde es schlicht langweilig, sich immer nur die eigene Meinung bestätigen zu lassen.
        Sie auch?
        Mit freundlichen Grüßen
        Lorenz Böhme

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  3. Der Täter reiste also aus der Schweiz nach Deutschland ein, einem Land außerhalb des Schengenraums, an dessen Grenze es noch Kontrollen und Schlagbäume gibt.
    Er lebte seit 2006 dort. Er ist Christ.

    Bitte erklären Sie mir, in wie weit er trotzdem als Beispiel für Merkels gescheiterte Migrationspolitik von 2015 folgende dienen kann.

    Dieser Mord war grauenhaft, er muss und wird bestraft werden.
    Aber als Beispiel für eine allgemeine Bedrohung durch ausländische Menschen kann er nicht betrachtet werden.

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    1. Ganz Europa leidet unter den Folgen von Merkels – das Wort „Politik“ wäre schon zuviel der Ehre – Hypermoralismus.
      Die blutigen Anschläge in Frankreich, Belgien, Spanien, Holland und auch die Toten der Bundeswehr in Afghanistan und anderswo haben mit einer Bundeskanzlerin zu tun, die kein Unrechtsbewußtsein zu besitzen scheint.
      Der Eritreer aus der Schweiz dürfte schon in seiner Heimat Eritrea nichts dazu beigetragen haben, die Bedingungen vor Ort zu verbessern. Wer baut schon gerne Wasserleitungen oder Kanalisationen im Schweiße seines Angesichts und zum Wohle seiner Heimat, wenn eine kurzsichtige europäische Politik Europa in Gefahr bringt und die in Afrika dringend benötigten „Fachkräfte“ zur Desertion inspiriert?

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  4. Sehr geehrter Herr Böhme,
    als Naturwissenschaftler will ich wissen und nicht glauben. Insofern bin ich gegen Verschwörungstheorien ziemlich immun. Die Schublade, in die sie mich offensichtlich gerne stecken würden, passt nicht.
    Wenn über Massenvergewaltigungen wie in der Silvesternacht auf der Kölner Domplatte (Heimspiel für WDR) zuerst nicht, und dann erst etliche Tage später auf öffentlichen Druck hin von den ÖR-Anstalten berichtet wird, dann halte ich Fragen für absolut berechtigt. Ähnlich in anderen Fällen, wie in der causa der Studentin Maria L., die von einem Schutzsuchenden vergewaltigt und ermordet wurde. Die ARD-Nachrichtenredaktion hatte diesem Verbrechen keinen Nachrichtenwert zugemessen – mit der fadenscheinigen Begründung, diese u.ä. Vorfälle seien nur von „regionaler Bedeutung“ .
    Die GEZ-subventionierten Leitmedien fallen nicht erst seit gestern als Apologeten der Politik der GroKo auf. Sie beschönigen, wirken angepasst oder sind linientreu.
    Nach unserem Verständnis ist es Pflicht der Medien, die Regierenden kritisch zu beobachten und ggf. als Korrektiv und Vierte Macht entgegenzuwirken.
    Was aber passiert in unserem Lande?
    Die „Vierte Macht“ wird nicht nur immer unkritischer, sondern in vorauseilender Anbiederung wird sie zum Schutzschild der Regierenden.
    Schlimmer noch: die Leitmedien diffamieren Dissidenten und eine aus einer Graswurzelbewegung kommende echte Opposition. Plötzlich werden Sondergesetze wie eine Lex AfD implementiert, Pegida und die Identitären werden kriminalisiert und staatlich gepamperte Gruppierungen wie FFF werden hofiert.
    Das per Grundgesetz verbriefte Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit wird selektiv unterminiert.
    Diese Mißstände zu kritisieren wäre Aufgabe von Sendern wie des WDR.
    Daß Dissidenten wie Akif Pirincci oder Michael Stürzenberger vor Gericht gezerrt und tausende Andere mit saftigen Geldstrafen überzogen werden – weil sie ihre Meinung äusserten – zeigt, daß etwas faul ist im Staate Dänemark.
    Daß viele von uns hier unter Pseudonym schreiben (müssen), liegt keineswegs daran, daß wir etwas zu verbergen hätten. Im Gegenteil, unsere Lebensläufe zeigen, daß wir in unseren Berufen Leistungsträger der Gesellschaft sind.
    Würden wir unter Klarnamen schreiben, hätten wir die Antifa vor unserer Haustür, am Arbeitsplatz und Ärger mit Repressalien oder linken Rechtsanwaltskanzleien.
    Ich arbeite in einem fulltime-Job und verbringe Mittagspausen oder Feierabende mit Artikeln oder Kommentaren. Rein zeitlich wäre es schon schwer, Zeit zu finden, um einem Fernsehjournalisten bei seiner Arbeit zuzusehen. Danke für Ihr freundliches Angebot. In der Vorauswahl seiner Mitarbeiter legen WDR, ARD u.a. GEZ-Medien sicher Wert auf einen Werte-Korridor, der unschwer zu erkennen irgendwo zwischen Restle, Reschke und Relotius verläuft.
    Ich kann es mir leisten, niemals so tief zu fallen, um in diesem Chor mit zu singen.
    Ein für beide Seiten konstruktiver Gedankenaustausch ist willkommen.
    Aber nach 7 Jahren Joschka Fischer und 14 Jahren Merkel sind die Gräben in unserem Land so tief wie nie.

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    1. Sehr geehrter Herr Philolaos,
      ich bin gerade in Italien unterwegs, deshalb tippe ich vorab nur eine kurze Antwort in mein Phone. Danke für Ihre ausführliche Antwort – den letzten Satz, in dem Sie die Grabenbildung beschreiben, welche in unserem Lande vor sich geht, kann ich unterschreiben.
      Schon deshalb sollten wir Kontakt halten – deshalb melde ich mich wieder, wenn ich daheim bin, in unserem Land.
      Grüße von
      Lorenz Böhme

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  5. Sehr geehrter Herr Philolaos, zurück daheim und nunmehr wieder mit einer echten Tastatur ausgestattet, will ich versuchen, meinen Standpunkt klar zu machen. Vorab – es geht mir nicht um politisch-weltanschauliche Differenzen. Die bestehen zwischen uns, und die werden auch nach einem Gedankenaustausch bestehen bleiben. Mir geht es um die Meinungsfreiheit und unsere Medienlandschaft, von denen auf Bayernistfrei immer wieder behauptet wird, Erstere gäbe es nicht mehr und Zweitere sei – vorsichtig ausgedrückt – parteiisch und voreingenommen.
    Als ein Beispiel hierfür nennen Sie A. Pirincci. In Ihren Augen ist er ein Dissident, dessen Meinung durch das politisch-gesellschaftliche System unterdrückt wird. Nun, diese Beschreibung träfe sicher auf Menschen wie Wolf Biermann oder Alexander Solschenizyn zu, die es wagten in einem totalitären System offen zu opponieren. Aber im Gegensatz zu diesen mutigen Männern verbreitet Pirincci Hassbotschaften in Büchern, die sich in dem „System“, welches er als „linksgrün versifft“ beschimpft, millionenfach verkaufen. Und Sätze wie „fabelhaft gemästete junge Männer spritzen ihren Moslemsaft auf unsere Frauen“ – verzeihen Sie, dass ich Ihnen das Zitat nicht ersparen kann, es gäbe noch dutzende gleichen Kalibers – sind nicht der Versuch der Beschreibung von gesellschaftlichen Missständen. Wenn Pirincci seine politischen Gegner als „Kinderfickerpartei“ bezeichnet, wenn er nahelegt, der Staat würde unliebsame Andersdenkende in Konzentrationslager sperren, so diese noch in Betrieb wären, wenn er – wie unlängst nach der öffentlichen Lesung eines seiner Bücher – fordert, man müsse 8 Millionen Menschen außer Landes schaffen und müsste ihnen, um dies zu erreichen, „das Essen wegnehmen“, dann ist das keine Äußerung einer Meinung mehr. Das ist purer, geifernder Hass, ein öffentlicher Aufruf, gesellschaftliche Veränderungen gewaltsam zu erreichen. Und mit 90 Tagessätzen a 30 Euro, der niedrigst möglichen Strafe, noch recht milde beurteilt, wie ich finde. Herr Pirincci wird das Urteil vermutlich belächelt haben. Sprache ist ein fundamentaler Teil jeder Kultur. Sprache macht etwas mit uns, sie löst Bilder aus, und sie kann, wenn sie von der überwiegenden Mehrheit geteilt wird, Normen setzen. Sie nennen die Sprache heutiger Tage politisch korrekt und falsch, weil Minderheiten, Menschen mit ausländischen Wurzeln und Homosexuelle zum Beispiel, damit zu positiv dargestellt würden. Aber stellen Sie sich doch bitte nur einen Augenblick mal vor, in welch einer Gesellschaft wir leben würden, wenn eine Sprache und eine Haltung wie die Akif Pirinccis zum normativen Grundstock unseres gesellschaftlichen Diskurses werden würde. Ich denke, Sie werden mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass dies nicht wirklich wünschenswert ist. Hass kann kein Fundament einer sachlichen Diskussion sein.

    Sie schreiben, Grundrechte wie das Versammlungsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung würden unterminiert.
    Wo wurde denn jemals eine Pegidademonstration behördlicherseits gestoppt? Wenn friedliche Gegendemonstranten nicht von der Polizei an ihrer Kundgebung gehindert werden, ist das noch kein Beweis für staatliche Drangsalierung. Und was die Freiheit der Meinung anbelangt, vor wenigen Wochen erst bezeichneten Menschen am Rande einer solchen Demo die Tötung eines Politikers durch einen Rechtsextremen als „Menschliche Reaktion“, und das Opfer als „Volksverräter. Und diese unglaublichen Äußerungen werden keine Folgen haben, außer empörte Kommentare in Medien und Foren, die diese Menschen ohnehin nie wahrnehmen werden. Und wie oft schon habe ich Leute in Kameras sagen hören, man könne heutzutage Merkels Migrationspolitik nicht mehr öffentlich kritisieren – um dann im nächsten Satz Merkels Migrationspolitik zu kritisieren.
    Sie können in diesem Land alles und jeden kritisieren. Nur nicht mit jedem beliebigen Mittel – siehe Pirincci.

    Vera Lengsfeld spricht von der „DDR 2.0“, und vergleicht unsere Gesellschaft eins zu eins mit der DDR- Parteidiktatur. Sie sollte es besser wissen. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass es zu Zeiten der SED-Diktatur zwischen 1949 und 1989 eine frei verkäufliche, politische Zeitung gegeben hätte, auf deren Cover W. Ulbricht oder E. Honecker hinter Gittern abgebildet war, mit der knappen Aufforderung, ihn zu verhaften. Der Herausgeber dieses Blattes wäre auf unbestimmte Zeit im Bautzener Knast verschwunden. Dass Jürgen Elsässer, dessen „Compact“ – Magazin genau dieses Titelbild mit Fr. Merkel zeigte, eben keine Haft zu fürchten hat, sondern seine Publikationen weiterhin gewinnbringend verkaufen kann, zeigt, wie unsinnig dieser Vergleich ist – und wie verzerrt der Blick auf unsere pluralistische, freie Gesellschaft bei manchen geworden ist.

    Ich habe den Eindruck, dass viele Vertreter der Neuen Rechten unsere Gesellschaft als eine Art monolithisch versteinerten Systemblock betrachten, der von der CSU bis zur Antifa, vom Verfassungsschutz bis zur katholischen Kirche, alles umfasst und in einer fast schon verschwörerischen Gemeinschaft, unter dem Mantel eines pervertierten humanistischen Grundgedankens, unser Land immer weiter in eine drohende Katastrophe lenkt. Doch dieser Ansatz ist falsch.
    Zu viele verschiedene Interessen aller Art werden in zu vielen Institutionen von Menschen mit den unterschiedlichsten Motiven vertreten. Immer neue Strömungen verändern das Gesicht dieses Landes. Und seit einigen Jahren eben auch die rechtsnationalistische.
    Dass diese nicht sofort den gewünschten Erfolg (sprich einen Systemwechsel) hat, mag Sie ärgern oder frustrieren. Dies jedoch allein einem unterdrückerischem System zuzuschreiben, das diese Bewegung mit aller Macht bekämpft, ist schlicht falsch – und meiner Meinung nach Ausdruck einer peinlichen Selbstgerechtigkeit.

    Zum Schluss noch zwei persönliche Erfahrungen aus meiner journalistischen Tätigkeit.
    Im Sommer letzten Jahres drehte ich im Düsseldorfer Landtag einen Bericht über einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der wenig später zum Rücktritt der Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking führte. Es waren auch Recherchen des WDR, die zum Einsatz des Ausschusses führte. Das hielt aber zwei AfD – Abgeordnete im Landtag nicht davon ab, mein Erscheinen im Plenarsaal mit den Worten „Das Staatsfernsehen ist auch schon da!“ zu kommentieren.
    Ich finde, wer von „Ideologischen Scheuklappen“ spricht, sollte die eigenen hin und wieder ablegen.

    Vor gut zwei Wochen war ich auf dem Bahnhof von Voerde am Niederrhein.
    Am Tag zuvor hatte ein Mann dort eine Frau vor einen einfahrenden Zug gestoßen.
    Als ich am Tatort ankam, an Kerzen und Stofftieren erkennbar, traf ich auf einen Zeugen des Verbrechens. Er hatte den Mörder, einen Deutsch-Kosovaren, der sich Jackson Bajrami nannte, gestellt und mit zwei weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
    Später haben wir den Zeugen, es handelte sich um einen dreifachen Familienvater aus dem Irak, interviewt. Er war am Tag nach dem Verbrechen nicht gern zurückgekehrt, er musste einen Zug zu einer Verwandten besteigen, er war, verständlicherweise, nicht sehr ausführlich in seinen Beschreibungen, auch aufgrund seiner fehlenden Deutschkenntnisse. Der Mann wirkte glaubwürdig. Trotzdem hat meine Kollegin vor der Freischaltung der Sendung selbstverständlich bei Staatsanwaltschaft und Polizei nachgefragt und sich rückversichert, dass er tatsächlich am Bahnhof gewesen war. In dem später am Abend gesendeten Beitrag kam die Nationalität des Zeugen nicht zur Sprache.

    Und das ist eben der Unterschied zwischen seriösem Journalismus und vielen der Veröffentlichungen im Internet, wo es keinerlei Rückversicherungen gibt, wo jeder alles behaupten kann.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige meiner Gedanken nahebringen und freue mich auf einen weiteren Austausch!

    Lorenz Böhme

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    1. Sehr geehrter Herr Böhme,

      der Satte versteht den Hungrigen nicht und umgekehrt.
      Sie vertreten den Standpunkt, daß es um die Meinungsfreiheit in Deutschland gut stünde – ich nicht.
      Als Beispiel führen Sie Jürgen Elsässers COMPACT an. Immerhin dürfte man Merkel hinter schwedischen Gardinen zeigen, unter Honecker hätte dies in Bautzen geendet.
      Dieses Argument ist richtig.
      Auch in der DDR oder Sowjetunion wären nicht wenige felsenfest der Meinung gewesen, noch nie wären Länder so frei gewesen wie im Kommunismus. Und nur Störenfriede wie Wolf Biermann oder Aleksandar Solschenizyn hätten als „Provokateure“ ihr Schicksal selber zu verantworten.
      Anders als Sie betrachte ich Akif Pirincci mitnichten als Verbreiter von Hassbotschaften. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Die Zeit des Winselns ist vorbei. Ich war über 60 Mal höchstpersönlich bei Pegida und bis dahin durchaus bereit, mit einem Linken oder Kommunisten unvoreingenommen bei einer gepflegten Maß unsere Standpunkte auszutauschen. Jeder Versuch mit einem Linken zu reden endete damit, daß mich mir unbekannte Leute, denen ich zu keinem Zeitpunkt aggressiv oder mit Stinkefinger (wie umgekehrt) begegnet bin, den Gehörgang mit Trillerpfeifen bearbeitet haben, oder friedliche Spaziergänger von Pegida mit Steinen, Flaschen, Bananen, Eiern o.ä. beworfen haben.

      Wie ist es in Deutschland um die Meinungsfreiheit bestellt, wenn Pegida-Redner von Schreihälsen mit Trillerpfeifen mundtot gemacht werden? Wenn man von linken Dumpfbacken, die mir als polyglotten Akademiker mit mehreren Hochschulabschlüssen und einer beruflichen Lebensleistung nicht annäherend das Wasser reichen können, einfach nur durch Dezibel und „Nazis raus!“-Chören verbal gehindert und brachial attackiert wird, dann gestatten Sie mir mit Verlaub die Feststellung, daß wir nur eine Simulation von Demokratie haben.
      Mitläufer von Blockparteien wie CDUSPDGRÜNELINKEFDP im Kielwasser des leitmedialen Mainstreams leben ein Leben von Salonbolschewisten in einem Potemkinschen Dorf.
      Daß Sie Akif Pirincci mit Formulierungen wie

      „fabelhaft gemästete junge Männer spritzen ihren Moslemsaft auf unsere Frauen“

      irritiert, kann ich zwar nachvollziehen.

      Lange vor Pirincci hatte Robert Gernhardt Sonette als einen

      „dumpfen Scheiß“ von einem „abgefuckten Kacker“ und „Arschloch“ definiert, der ihn mit seinen „Wichsereien“

      blockiere.

      Joschka Fischer beleidigte den Landtagspräsidenten im Parlament (!) als „Arschloch“ – abgesehen davon, daß er Polizisten verprügelte, mit Steinen bewarf und eine glühende Pistole im Auto hatte.

      Akif Pirincci ist in meinen Augen ein genialer Autor voller Esprit und Wortgewalt. Manchmal derb, manchmal rustikal, aber sehr treffsicher und der politischen Situation im Lande mehr als angemessen. Wie nach Adalbert Chamisso werden mal Preise für Autoren in den Fußstapfen von Pirincci zu vergeben sein.

      Pirinccis berühmtes Pegida-Zitat wird gerne absichtlich mißverstanden. Im Zusammenhang mit der hochgradig instinktlosen Bemerkung des später ermordeten Dr. Walter Lübcke (CDU) sagte Pirincci wörtlich:

      „Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, daß man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn er gefälligst nicht pariert. Es gäbe natürlich andere Alternativen, aber die KZ sind derzeit außer Betrieb.“

      Die feine Ironie, der bitterböse Sarkasmus, die subversive Extrapolation verlangt ein Minimum an Gehirnschmalz, um die Genialität zu erkennen, mit der Pirincci nicht poltert sondern seziert.

      Die alte Bauernregel, daß für Linke bei Spaß der Humor endgültig aufhört, gilt auch in diesem Fall.

      Wie es in diesem unseren Lande um die Meinungsfreiheit bestellt ist, sieht man auch im Fall des Fußball-Funktionärs Toennis. Seit Tagen steht die Republik Kopf, weil der gute Mann einfach nur die Wahrheit gesagt hat. Des Kaisers neue Kleider, Fortsetzung Nr. ff.

      Akif Pirincci ruft mitnichten zu „gewaltsamen“ Veränderungen auf.

      Die Versorgung von sogenannten Flüchtlingen mit Kost und Logis auf des Steuerzahlers Kosten und zum Schaden des Volkes ist inakzeptabel. Wasser und Brot, und schleunigst aus dem Lande ausschaffen. Nur diese Therapie wirkt, um ungebetenen Gästen umißverständlich klar zu machen, daß sie hier in Bayern und in Europa nicht willkommen sind.

      „Sprache ist ein fundamentaler Teil jeder Kultur“.

      Da stimme ich Ihnen zu. Aber wenn selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel als Repräsentantin des Staates weder durch Esprit noch durch rhetorische Leistungen Anlaß zur Wertschätzung gibt, dann muß die Frage erlaubt sein, ob die führenden Persönlichkeiten des Staates Rückschlüsse auf den Gesamtzustand einer Gesellschaft zulassen. Volksvertreter wie Merkel, Steinmeier, Laschet, Maas u.a. sind intellektuell keine Herausforderung. Im Gegenteil, solche Repräsentanten des Staates sorgen dafür, daß wir im Ausland nur noch Hohn und Spott ernten.

      Akif Pirincci dagegen beherrscht – im Gegensatz zu Angela Merkel – die deutsche Sprache in einer Art und Weise, die mir Respekt abtrotzt. Henryk M. Broder, Thilo Sarrazin oder Akif Pirincci gehören zu den Dichtern und Denkern, die Deutschland abhanden kommen und durch Leute wie Claudia Roth, KGE, Ralf Stegner oder andere intellektuell indiskutable Platzhalter ersetzt werden.

      Wie steht es um die Meinungsfreiheit, wenn das Flagschiff der ARD über Vergewaltigungen in Indien oder Plunder aus Parallelwelten wie dem Fußball-Kosmos, wo es um 6.5 Millionen und nicht, wie bei Flüchtlingen um 400 Milliarden geht, in aller Ausführlichkeit und langatmig berichtet, aber über von Migranten mit dubiosen Identitäten ermordeten jungen Frauen wie Maria L. oder ermordeten Ärzten der Mantel des Schweigens gehüllt wird? Ist es seriöser Journalismus, wenn die Vergewaltigungen in der Kölner Silvesternacht erst auf öffentlichem Druck hin doch verschämt eingestanden werden?

      Zu Pegida: in München wurden Pegida-Demonstrationen behördlicherseits gestoppt. Obwohl sich die Münchner Pegida-Spaziergänger im Gegensatz zu den militanten Opponenten immer friedlich verhielten. Die angeblich „friedlichen“ Gegendemonstranten hatten mir fast die Hand gebrochen, obwohl ich meinerseits zu keinem Zeitpunkt auch nur den Stinkefinger gezeigt hatte.

      Die „Neue Rechte“ halte ich für einen Teil der Demokratie und des Meinungsspektrums. Den Denkansatz, daß uns ein pervertierter humanitärer Grundgedanke nicht nur in den Kosovo-Krieg getrieben hat, sonder auch einem künftigen Bürgerkrieg den Boden bereiten könnte, halte ich für realistisch.

      Daß Ihnen eine Bemerkung wie „Das Staatsfernsehen ist auch schon da!“ sauer aufstösst, kann ich sehr wohl verstehen. Ich überlege mir immer dreimal, ob ich Formulierungen wie die „Lügenpresse“ gebrauche, weil mir dies im Grunde genommen gegen den Strich geht.

      Ich befürworte auch einen respektvolleren Umgang miteinander, und bin trotz aller desatrösen Erfahrungen mit Gegendemonstranten dialogbereit.

      Aufgewachsen und sozialisiert im linken Milieu von Gymnasium und Universität war ich über 20 Jahre Abonnent der „Süddeutschen Zeitung“ und des „SPIEGEL“, vorübergehend auch „DER ZEIT“, bis ich 2014/15 die Nabelschnur durchtrennt hatte und dies rückblickend mit Wohlgefallen und ohne die befürchteten Abstinenzsymptome sehe.

      Leider muß ich berufsbedingt schließen. Ich bin unter Zeitdruck und bitte um Nachsicht, wenn manche Formlierung unter dieser Maßgabe zu harsch gewesen sein sollte.

      Herzlichen Dank für Ihre Dialogbereitschaft.

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  6. Wozu, Philolaos, Deine kostbare Zeit damit vertun, einem System-Journalisten, der von Aufträgen der Lügen- und Lückenpresse lebt, in endlosen Diskussionen Standpunkte auszutauschen? Der Mann schreibt, wie es ist, was er denkt – nämlich so:

    „es geht mir nicht um politisch-weltanschauliche Differenzen. Die bestehen zwischen uns, und die werden auch nach einem Gedankenaustausch bestehen bleiben. „……

    Das Gegenteil ist immer besser und richtiger, als dieser Schmarrn:

    „….es geht mir nicht um politisch-weltanschauliche Differenzen…..“

    Es geht NUR darum! Die Systemmedien, die Blockparteien links-rot-grün leben davon, die „Menschen-die-schon-länger-hier-leben“ auf die Invasion einer Unzahl kulturfremder kaum oder nicht des Lesens und Schreibens mächtiger Männer zu fluten, „umzuvolken“ – wie es einst hieß.

    Wer das Programm unterstützt wie der größte Teil klerikaler-kultureller-politischer- wie auch medialer Strippenzieher, dem geht es um nichts anderes als um POLITISCH-WELTANSCHAULICHE DIFFERENZEN, und so konträr different zu „MENSCHEN-DIE-SCHON-LÄNGER-HIER-LEBEN!“

    Mach Deine Artikel Philolaos und vergeude nicht Deine Zeit mit Hinz-und-Kunz, die schreiben, machen und tun, wie gewünscht und bestellt – nur nicht von Menschen wie Dir und mir – und immer mehr, die ihre geistige Heimat eher bei der AfD und in Blogs verorten als bei den Systemlingen – pfui Deibel!
    https://n0by.blogspot.com/2019/08/saalburg-saalekaskaden-saalfeld.html
    Gruss aus Thüringen

    Gefällt 1 Person

  7. Sehr geehrter Herr Philolaos, sehr geehrter Norbert (ich vermute, das ist ihr richtiger Vorname),
    schade, dass Sie sich offensichtlich nicht in der Lage sehen, andere Meinungen zu akzeptieren und schon das zuhören als Zeitverschwendung betrachten.
    Natürlich ist es einfacher und bequemer, sich immer wieder die eigene Haltung bestätigen zu lassen – das gilt natürlich für beide Seiten der Meinungsgrenze, die ich bei Ihnen überqueren durfte.
    Wie ich in meiner Unterhaltung mit Ph. schon ausführte – ich finde es schlicht langweilig und wenig erhellend, sich ausschließlich mit Gleichgesinnten auszutauschen

    Der entscheidende Unterschied aber zwischen Ihnen und mir (und das wiegt schwerer als jede politisch-weltanschauliche Differenz) ist, dass ich Menschen – unabhängig von ihrer Gesinnung -als Individuen wahrnehme.
    Ich würde Sie niemals generalisierend als „Ewig gestriges Pack“ bezeichnen oder mit anderen Beschimpfungen zu beleidigen versuchen.

    Im Gegensatz dazu bin ich für Sie eben nicht das Individuum Lorenz Böhme, sondern ein „Systemjournalist“, und daher von vornherein qua Berufswahl zu objektiven Bewertungen nicht in der Lage. Mit so einem redet man nicht – „Pfui Deibel!“

    „Systemmedien, die Blockparteien, der größte Teil klerikaler-kultureller-politischer- wie auch medialer Strippenzieher“ – was Sie damit meinen, sind etwa 85 Prozent unserer Gesellschaft, deren Institutionen und deren Vertreter in der Öffentlichkeit.

    Eben das, was ich als – in Ihren Augen – „monolithisch in Stein gehauenen Systemblock“ beschrieben habe.

    Da Sie sich und die AfD für die einzig wahren Vertreter der Interessen unseres Volkes ( Was genau das ist wüsste ich auch mal ganz gerne von Ihnen) sehen, kann ich Ihre Wut auf diesen Block, der mehr und mehr in Hass umschlägt, durchaus nachvollziehen.
    Es ist der Hass einer verzweifelten Minderheit, die sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnt und gegen eine vermeintlich totalitäre Übermacht ankämpft

    Und da es sich bei der AfD und der gesamten „Neuen Rechten“ um die „Letzte evolutionäre Chance“ für unser Vaterland handelt (B. Höcke), ist natürlich jedes Mittel legitim, um der Machtelite, welche absurderweise noch immer von 87 Prozent der gehirngewaschenen, umnachteten Restbevölkerung geduldet oder gar gestützt werden, diese Macht zu entreißen.
    Jedes Mittel – und neuerdings eben auch ein Kopfschuss von hinten.

    Sie reden in diesem Forum vom Bürgerkrieg, welcher uns bevorsteht.
    Ihre Haltung, Ihre Sprache – und Ihre Dialogunfähigkeit sind kaum geeignet, den zu verhindern.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lorenz Böhme

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  8. Sehr geehrter Herr Philolaos,

    noch ein Nachtrag zu A. Pirincci:
    Habe meiner Frau – sie ist eigentlich ein unpolitischer Mensch – einige seiner Zitate vorgetragen.
    Sie meinten, „auf einen groben Klotz (- Der monolithische Systemblock eben) gehört ein grober Keil“ (Piricci).
    Nun, meine Frau scheint so grob nicht zu sein.
    Sie war angeekelt („Moslemsaft“) und fassungslos („Kinderfickerpartei“),
    und ich könnte mir vorstellen, dass es einigen weiblichen Forumsmitgliedern hier ähnlich geht.
    Sein Genie erschließt sich mir jedenfalls noch nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lorenz Böhme

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    1. Sehr geehrter Herr Böhme,
      die Fronten sind verhärtet, die Standpunkte festgefahren.
      Immerhin haben wir miteinander kommuniziert, auch wenn ich keine Patentrezepte anbieten kann, um die Kluft zu überbrücken.
      Ich habe 2011 Angela Merkel im Ausland gegen in meinen Augen zu harsche Kritik verteidigt – inzwischen kann ich meine damalige Naivität kaum noch begreifen. Insofern kann ich die Reaktionen ihrer Frau aus damaliger Perspektive nachvollziehen.
      In meiner Jugend wurde ich als weltoffener Kosmopolit geschätzt. Tempi passati.
      Ich kann nicht mehr zusehen, wie unser Land den Bach runtergeht.
      https://bayernistfrei.com/2017/01/19/schubser-primaten/

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