Sommer, Sonne, Kaktus – von supranasaler Nihilitis crepitans befallene Journalisten schlagen Alarm

Sommer Sonne Kaktus: ständig fliegen die Deutschen in die Karibik um etwas Wärme zu genießen. Nur um der hiesigen Tristesse der Winterdepressionen, dem Glatteis und Oberschenkelhalsbrüchen zu entfliehen.

Kaum dürfen wir die empirische Einsicht

„Über Afrika lacht die Sonne

über Deutschland die ganze Welt“

im Hochsommer für wenige Tage von der sonnigen Seite betrachten, rumpelt´s schon wieder in der Kiste Hysterie geplagter Hackschreiberlinge.

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Hitzewelle

Was ist passiert?

In Geilenkirchen – nomen est omen –

wurden (ohne Gewähr) am 24. Juli 2019 geile 40,5°C gemessen.

Natürlich kann man vom Klima-Piefke nicht verlangen, alle geilen Kirchen und Kuhdörfer zu kennen. In Geilenkirchen weilen etwa 27.000 Seelen wohl nicht immer in den Kirchen und Beichtstühlen. Vielleicht zum Unmut des Klimagottes, der den Sauna-Regulator deswegen etwas nach oben gedreht hat.

Wie nicht anders zu erwarten, rotieren in den Redaktionen Schriftleiter der Generation Milupa mit den Ventilatoren um die Wette. Am Rande des Hitzschlags stehende Mimosen und wehleidige Redakteure kratzen die letzten konkreten Gedanken aus ihrer zumeist überdurchschnittlich trockenen grauen Substanz um ihrer Daseinsberechtigung mit reißerischen Urschreien Nachdruck zu verleihen. Der „Münchner Merkur“ schreit im Tenor der leitmedialen Resterampe:

„Wetter in Deutschland bringt neuen Rekord – Experte warnt drastisch: „Hitze wird unerträglich“

Update 24. Juli, 10.03 Uhr: Die Hitzewelle droht im Juli 2019 alle Rekorde zu brechen. Nachdem der Juni der heißteste Juni seit 1881 war, könnte am Donnerstag der heißeste Tag seit 1881 folgen. Der Temperaturrekord von 40,3 Grad, der erst 2015 in Kitzingen aufgestellt wurde, wackelt.

Extrem heiß wird es aber auch schon am Mittwoch. „„Heute werden bereits bis zu 38 oder 39 Grad erwartet. Morgen sollte es dann für 40 Grad und mehr reichen“, prognostiziert Diplom-Meteorologe Dominik Jung und warnt die Menschen. „Die Hitze wird unerträglich.“ Das schafft auch ganz banale Probleme.“

Stimmt. Wie von Greta gefordert, meistert ein von Panik erfasstes Gehirn nur noch banale Probleme wie Stoffwechselvorgänge zu regeln. Intellektuelle Herausforderungen werden zum Hürdenlauf. Weinerliche Redakteure googeln und diagnostizieren multiple Syndrome an sich. Die Zeilen verschwimmen, die Luft beginnt zu flirren. Thermometer schmelzen. Uhren zerfließen.

Salvadore Dali screenshot

Kein Zweifel: ein kombiniertes Siechtum aus supranasaler Nihilitis crepitans und institutioneller Hysterie mit infauster Prognose lässt keinen anderen Ausweg mehr zu: das Testament klopft gnadenlos an die Kalotte des journalistischen Horizonts.

Zeit, das Jammertal journalistischen Psychopathentums (die Mehrzahl der Journalisten tickt rotgrün) zu verlassen und uns den Fakten zuzuwenden:

Als es auf unserer Erde wirklich heiß war, gab es keine Wetteraufzeichnungen.

In der Antike benutzten die alten Ägypter und Römer mangels Ventilatoren jedenfalls Fächer.

Im 2. Jahrhundert führte der römische Arzt Galen Grade der Hitze und Kälte ein, die er aus einem Gemisch aus kochendem Wasser und Eis definierte.

Erst im Jahr 1714 erfand Daniel Gabriel Fahrenheit das bahnbrechende Quecksilber-Thermometer. Der schwedische Astronom Anders Celsius (1701-1744) legte die bis heute verwendete Skala nach dem Schmelz- und Siede-Punkt des Wassers fest.

In der Wärmeperiode um die Jahre 900-1350 herum, als in England und Grönland Weinbau betrieben wurde, gab es also gar keine Möglichkeit, die Temperaturen nach unseren Kriterien zu messen.

Die weltweit ersten Wetteraufzeichnungen begannen 1781 im bayerischen Hohenpeißenberg. Erst im 19. Jahrhundert folgten dann auch in größeren Städten Wetterbeobachtungen. Kleinere Weiler wie Kitzingen und Geilenkirchen (1981) folgten z.T. erst sehr viel später. Heute werden in jedem Kuhdorf Temperaturen gemessen. Insofern ist es zweifellos so großkotzig wie hirnrissig, wenn Leitmedien reißerisch neue „absolute“ Temperaturrekorde in die Welt hinaus posaunen. Mutter Erde gab es auch schon vor 1781. Seit 6 Millionen Jahren besiedelt der Mensch den blauen Planeten. Eiszeiten und Wärmeperioden wechselten sich ab.

Die für Klima-Hysterie höchst anfällige und labile Klima-Piefke lässt sich so spielend leicht manipulieren, daß er in Scharen für eine Klima-Religion auf die Straßen geht und sich für jeden Heiligen Schwachsinn mobilisieren lässt, wenn die Massenmedien es wollen.

 

Andere Stimmen:

Klimahysterie-Kreationismus: Das Ende ist nah

40 Grad Hitze – Jetzt wird das Wetter lebensgefährlich!

Rückblende:

Peter Wellenhofer: „ Gott hat ihn gehört und erhört. Und jetzt beschwert ihr euch, dass sein Wusch erfüllt wurde – für dieses Jahr.“

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Hitzewelle BILD 8.8.1975

 

5 Gedanken zu „Sommer, Sonne, Kaktus – von supranasaler Nihilitis crepitans befallene Journalisten schlagen Alarm“

  1. Auf gut Bayrisch: Zu keiner Zeit gab es keine Klima-Veränderung! Little Italy. Viel Spaß, unsere schönen Seen warten auf euch.

    1. Genau. Der Klimawandel ist völlig normal,
      Daher ist die Drohkulisse des Klimawandels für die Medien ein Riesengeschäft.

  2. 4 Tage Sonnenschein am Stück und die Klimasektierer und ihre Idioten laufen Amok.
    Ich frage mich immer wieder wie meine Generation die Hitzeperioden der 50er Jahre bis heute überleben konnte.

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