Lübcke-Mord: V-Mann packt aus

Markus Lanz (ZDF) bezeichnet Stephan E. in seiner Talkshow entweder vorsätzlich oder fahrlässig als Lübcke-Mörder. Als ob es keine Unschuldsvermutung gäbe, die aber offenbar für Rechte wie die Menschenrechte selektiv und willkürlich außer Kraft gesetzt werden dürfen.

Stephan E. schweigt. Ein Geständnis gibt es nicht. Auch keine Tatwaffe.

Den Einheitsmedien geht es offenbar um plumpe Stimmungsmache. Sie appellieren an niedere Instinkte. Sie wollen den Lynchmob mobilisieren, die Egalitärfrömmler der „Kreuzigt ihn!“-Fraktion.

Im Gegensatz zu Einheits-Presse und Einheits-Medien, die wie gleichgeschaltet ihren Konsumenten nur eine einzige Meinung eintrichtern und sie rund um die Uhr wiederholen, erlaubt sich MM-News einen interessanten Blick über den Tellerrand:

Heiko Maas
rhetorisch-moralische Perlen
screenshot twitter

Lübcke Mord: V-Mann packt aus

Nur eine DNA-Spur, sonst nichts. Dennoch fallen Medien schamlos über Stephan E. her, veröffentlichen den vollen Namen, zeigen sein Gesicht. Die BILD veröffentlicht nun die Aussage eines V-Mannes, der die Schuld von E. bezweifelt.

 

BILD:

V-MANN TRAUT STEPHAN ERNST LÜBCKE-MORD NICHT ZU

„Da müssen höhere Mächte im Spiel gewesen sein“ BILD traf Ex-V-Mann „Gemüse“ ++ Steht ein Netzwerk hinter dem Politiker-Mord?

Benjamin G. (38) muss die alte Kasseler Nazi-Szene kennen wie kaum ein anderer. Zwischen 2003 und 2006 wurde er vom hessischen Verfassungsschutz als V-Mann geführt. Sein Deckname: „Gemüse“.

Es war genau die Zeit, als auch Stephan Ernst (45), der mutmaßliche Mörder von Dr. Walter Lübcke (†67), immer wieder polizeilich in Erscheinung trat.

BILD traf den ehemaligen V-Mann gestern. (Bezahlschranke)

 

Was soll vertuscht werden?

(Netzfund)

News im Fall Lübcke. Plötzlich wurde auf Wikipedia der Eintrag gelöscht, dass Lübcke sich mit der Kasseler Mafia angelegt hatte. Hier mal meine Meinung zum Geschehen in Istha:

Florian A., Sanitäter, bosnische Wurzeln, mit Sohn von Lübcke befreundet und Käufer einer Schrottimmobilie die Lübcke gehört hatte, wurde von Lübckes Sohn, als dieser seinen Vater tot auf der Terrasse gefunden hat, von der 100 m entfernt stattgefundenen Kirmes an den Tatort gerufen. Dort hat Florian A. noch vor dem Eintreffen der Polizei mit einem Felgenreiniger die Spuren am Tatort vernichtet. Das fiel den Ermittlern sofort auf.

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Ungereimtheiten im Fall Lübcke screenshot FB

Trotzdem dauerte es eine Woche, bis man Florian A. und seine Eltern mit einem großen SEK-Einsatz am Nordseehafen Harlesiel von der Fähre nach Wangerooge holte. Florian A. wurde als Tatverdächtiger verhaftet und mit einem Polizeihubschrauber zur Vernehmung nach Hessen geflogen. Die Fähre und das Haus des Verhafteten Florian A. wurden durchsucht, da man dabei die Tatwaffe nicht fand, wurde er am nächsten Tag wieder freigelassen. Und verschwand nun, statt nach Wangerooge, in südliche Gefilde.

Welchen plausiblen Grund sollte Florian A. gehabt haben, die Spuren am Tatort zu vernichten? Macht doch nur Sinn wenn er selber der Täter war, oder wenn ein Freund/Bekannter von ihm der Täter war und er deshalb die Spuren vernichtet hat oder wenn er helfen wollte einen Suizid zu vertuschen.

Erst 3 Wochen später erfolgten Verhaftung von Stephan E. wegen einer angeblich an der Kleidung von Lübcke gefundenen Hautschuppe. Folgendes: Diese Spur kann ohne weiteres vom Verfassungsschutz oder eines der CDU nahe stehenden Ermittler gefälscht worden sein. Denn beim BKA und LKA Hessen hatte man die DNA von Stephan E. seit Jahren. Wenn er der Täter war, es aber nachweislich den Berichten der Ermittler zwischen Opfer und Täter keinen Kampf gab, wie soll dann seine Hautschuppe an die Klamotten des Toten gekommen sein? Macht keinen Sinn.

Ich erinnere an den Fall Barschel, damals ging es u.a. um die Wahl in Schleswig-Holstein. Jetzt geht es um die Wahlen in 3 Bundesländern, bei denen der CDU und der SPD deftige Verluste drohen und die AfD überall stärkste Partei werden wird. Da passt doch ein vermeintlich rechtsradikaler Täter und ein rechtsradikales Motiv viel besser ins Konzept als ein Täter aus dem privaten Umfeld mit einem privaten Motiv oder gar ein Suizid, denn der Ex-Profiler Axel Petermann für möglich hält.

Und noch was macht stutzig. Bis zum Tod von Lübcke und auch noch paar Tage danach stand auf Wikipedia über ihn, dass er sich auch mit der Kasseler Mafia angelegt hatte. Dieser Hinweis steht nun nicht mehr auf Wikipedia. Warum nicht? Weil jetzt alles vor den anstehenden 3 Landtagswahlen in Richtung rechtsradikaler Täter und rechtsradikales Motiv gedreht werden soll.

Die diesbezüglichen Strippenzieher könnten in der CDU Hessen zu finden sein, denn Bouffier hatte sofort nach der Tat veranlasst, dass nicht die zuständige Kripo in Kassel ermittelt, sondern die ihm weisungsgebundenen LKA Beamten aus Wiesbaden.

Ist Stephan E. der Mörder von Lübcke? Seit 10 Jahren hat er sich nichts mehr zu schulden kommen lassen.

Kein Bezug zum Tatort, keine Tatplanung und kein Bezug zum Opfer und keine Tatwaffe gefunden. Angebliche DNA Spuren mehr als fragwürdig, können konstruiert sein. Es wird meiner Meinung nach nie zu einer Verurteilung von Stephan E. kommen. Welcher Bär soll uns hier (vom Verfassungsschutz, LKA und CDU HESSEN) aufgebunden werden?

 

 

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3 Kommentare zu „Lübcke-Mord: V-Mann packt aus“

  1. Und was ist, wenn ein patriotisch gesinnter Deutscher, nämlich Stephan E., tatsächlich den Mord begangen hat? Natürlich ist diese oder jene Verschwörungstheorie irgendwie auf den ersten Blick schöner, weil man sich nicht einer Selbstkritik unterziehen muss. Aber beruhigender ist das V-Mann-Szenario auch nicht.

    Ich bin patriotisch und gottesfürchtig. Im Buch Jesaja steht, dass man nicht alles Verschwörung bezeichnen soll, was vom Volk als Verschwörung bezeichnet wird. Und wieso sollte der Mann den Mord nicht begangen haben? Er hat seinem bösen Fleisch und dem Teufel gehorcht und damit dem Herrn Lübcke, unserem Land und unserer Sache geschadet. Weil wir Menschen leicht verführbar sind und sündigen, wenn wir unseren Zorn nicht im Griff haben.

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