Andrea Nahles war SPD-Vernunftvorsitzende – Jetzt haben Männer sie weggemobbt

 

arbeiterfaustistmännlich
SPÖ ehrt Lenin. https://www.oe24.at/oesterreich/politik/SJ-feiert-Geburtstag-von-Lenin/377397983 Doch Lenins Faust ist anti-christlich, gewalttätig und menschenverachtend.

Traurig aber wahr. Die profunde Politikerin Andrea Nahles gehörte dem Realo-Flügel der SPD an. Sie war es, die ein Punktemodell zur Steuerung der Zuwanderung auf den Weg brachte, und nicht ideologisch in der Refugees-Welcome Falle gefangen war. Sie war es, die die verstaubte Männerriege der SPD aufbrach, einer Partei, die seit Jahrzehnten nur von Männern geführt war. Und sie ist es, die immerhin über ein abgeschlossenes Studium verfügt , womit sie wohl über mehr Kompetenz verfügt, als die SPD-Männerriege, die u.a. aus Studienabbrechern, Ex-Alkoholikern und von Enteignung träumende Ex-Call Center Agenten (Kühnert) besteht. Mit ihrem Studium in der Germanistik kann man ihr zudem kaum Germanophobie vorwerfen.  Und nun soll es die Frau Andrea Nahles an der SPD-Spitze einfach nicht mehr können? Weil das SPD-nahe Forsa-Institut mit einem Mann an der Spitze behauptet, daß die SPD nur noch bei 12 Prozent bundesweit liege – und weil Nahles laut „Umfragen“ einfach kein gutes Image habe? Selbe Leitmedien und Umfrageinstitute haben vor der Bundestagswahl die SPD sogar vor der Union gesehen, sie machten Propaganda für den Schulz-Zug. Die stets unabhängigen und neutralen Medien bewarben Martin Schulz sogar zum Messias und Gottkanzler. Martin Schulz ist halt ein Mann. Doch die Wähler liefen nicht der Lügenpresse hinterher – sie brachten Martin Schulz genauso eine bittere 20% Niederlage und ein deutliches Minus bei. Und bei der EU-Wahl 2014 hatten zwar die Leute Martin Schulz immerhin noch mit 27% gewählt, aber nur weil eine clevere SPD-Werbestrategie auf Deutschnationalismus per Plakat setzte. Nationalismus ist es ja auch bei der EU-Wahl 2019, was der SPD in den Niederlanden und Weber in Bayern ( in beiden Gebieten ein Plus) half. Also im Endeffekt Rechtspopulismus, den Schulz ja „eigentlich“ ablehnt. Auf so eine Hilfe durch die Medien konnte Andrea Nahles nicht hoffen. Sie war für die Leitmedien wohl durch ihr nicht abgebrochenes Studium zu kompetent. Deshalb sagt man ihr wohl „negatives Image“ und Unfähigkeit nach. Nahles bekommt eben  als Frau keine mediale Schützenhilfe. Sie muss sich Image erarbeiten.(schwer, wenn man mit Leuten wie Kühnert umgeben ist – Andrea Nahles geigte ihm schon mal richtig die Meinung)  Ein Nahles-Zug, der die SPD vor der Union sieht, erfanden die Meinungsmacher nicht. Nun soll Malu Dreyer die SPD „vorübergehend“ führen. Doch als Vorsitzende werden beim Bundesparteitag wieder nur Männer wie Scholz und Schulz gehandelt. Dabei wäre Malu Dreyer immerhin eine ehrliche Wahl. Jedenfalls dann, wenn die Medien dann stets dazuschreiben, welchen Posten Malu Dreyer noch hat. Malu Dreyer ist  nicht nur SPD-Vorsitzende, sondern auch Vorsitzende der öffentlich-rechtlichen Medien (ZDF). Gleichschaltung statt Gleichstellung eben.

spdsc3a4uftab
SPD

Kurz um:  Sie als Bürger sind verpflichtet, den Staatsfunk der SPD-und ZDF-Aufsichtsratsvorsitzenden Malu Dreyer  – also eine Art SPD-Youtube-Kanal – mit 17,50 Euro pro Monat zu fördern. Wir sind somit alle im Endeffekt SPD-Fördermitglied wider willen. Und Martin Schulzes Beispiel- Krankenschwester mit ca 1200 brutto im Monat muss diese Förderstrafe in gleicher Höhe zahlen wie der Millionär. Doch auf Dauer ne Frau bei der SPD – geht wohl trotzdem nicht auf Dauer. Vielleicht hat man ja auch sonst keine mehr.

Im Gegensatz dazu gibt es bei den Rechtspopulisten in Europa keine Zwangsmitgliedschaft – und obendrein sind dort  Frauen wie selbstverständlich auch in der ersten Reihe. Auch dauerhaft. Man denke nur an Alice Weidel, Beatrix von Storch oder Marine Le Pen. Und die bösen Rechtspopulisten sind auch die einzigen, die das Ganze ohne Frauenquote hinbekommen. Und ehrlicher sind die Rechtspopulisten damit auch. Wie sagte schon ein weis(s)er alter Mann: Die wo am meisten von Gleichstellung, Gleichberechtigung und Akzeptanz reden, bei denen herrscht am wenigsten tatsächliche Gleichberechtigung. Bei den Grünen muss man sogar per Zwang Frauen als gleichberechtigte Vorsitzende wählen – eine wirkliche Anerkennung  kann es jedoch nur dann geben, wenn Frauen gewählt werden  ohne „Müssen-ist-bunt“ Zwangsauflage. Wenn bei den Bunten also ankommt, daß es im 21. Jahrhundert  eine Selbstverständlichkeit ist, Frauen gleich wie Männer zu behandeln. Und eine Gleichberechtigung kann auch  nur ohne Zwangsauflagen demokratisch funktionieren. Was hilft es beispielsweise, wenn nur Frauen auf den vorderen Listenplätzen stehen, aber dann die Wähler*Innen  beispielsweise männliche  Kandidaten von hinteren Listenplätzen nach oben wählen? Oder wenn Wähler_Innen (m/w/d) dann eine andere Partei wählen, nur weil eine Frau an der Spitze der eigentlich bevorzugten Partei steht? Gleichstellung kann man also nicht mit buntem Zwang verordnen. Dies geht eben doch nur mit freiheitlichem rechtem Gedankengut.

Mit Andrea Nahles zieht sich wieder eine führende Frau dauerhaft nicht nur aus der SPD, sondern wohl ganz aus der Politik zurück.Das war bei Hannelore Kraft auch so. Doch wo steht die SPD eigentlich jetzt in NRW, ohne Kraft? Und wo wird die SPD bald ohne Andrea Nahles stehen? Soll wieder ein Schulz oder Scholz-Zug von den Medien erfunden werden – oder werden sie dieses Mal gleich einen Grünen-Zug erfinden?  Forsa erfindet meiner Meinung nach schon pro-Grün.  Emnid bringt da wohl eher seriöse Ergebnisse. Denn es ist einfach unrealistisch, ,daß eine Partei innerhalb weniger Tage seit der EU-Wahl gleich 7 oder 8 Prozent mehr Wähler in Deutschland hätte. Es zeigt sich doch eher ein Ende der Fahnenstange für Grün. In Bayern kommen die Grünen nicht über 20 % hinaus. Und die Wähler sind relativ konstant.

Beispiel:

Rot-Grün 1990 in Bayern: 32,4 Prozent

Rot-Grün 2018 in Bayern: 28,4% (+3,2% Linke ) = 31,6 Prozent.

Eher ist also sogar noch ein leichter Rechtsrutsch – möglicherweise verursacht durch die Einwanderung aus Mitteleuropa ( Presse: Osteuropa) – nach Bayern feststellbar. Ähnliches Bild ja in Mitteldeutschland oder in Gegenden mit vielen Deutschen aus Russland. Anstatt mit Grenzöffnungen also die Rechten zu ärgern, haben sich die Bunten die Rechten selbst ins Haus geholt. Statt satirisch gesagt eine „Nazis raus“ also eine „Nazis rein“ Politik. Inzwischen warnen alle Bunten ja vor dem „Osten“- also den angeblich bösen Ausländern – und wollen wieder eine NATO-Mauer zu Putins Russland hochziehen. Auch die USA ist inzwischen mit Trump Feindbild. Deutschland – oder in Bunten Worten – „Europa“ also umzingelt und gefährdet durch böse Ausländer, in dem Fall Weltmächte. Aber auch viele böse Ausländer angeblich selbst in Europa ( Buntes Medienstichwort: Europafeinde). Wie soll man sagen: Wer soviel Feind und Hass säht, der wird am Ende die Liebe – die so genannten „Feinde“ – stärken. Bunte Feindbilder-Politik wird nicht funktionieren. Jesus liebt alle Menschen. Wir können schon jetzt aus Solidarität mit unseren Werten daher das Kreuz tragen. Oder wie Identitäre auch wieder auf den Gipfel tragen. Wir brauchen aus Solidarität nicht die Zeichen anderer Kulturen tragen.(vgl. Werbung der Medien derzeit dafür)

Mit anderen Worten:  Linke Hass-Mehrheiten wird es bei uns nie geben. Und auch im Berliner Ausland (Buntland) hat fast immer nur die Union regiert. Die sind zwar inzwischen auch meist grün-bunt. Aber  deswegen ist der Platz rechts der Union ja auch da. Und was die rechtspopulistische CSU eben verliert, bekommen eben Freie Wähler oder AFD. Und bei den Sozialisten wechselt der Wähler eben zwischen Grün, SPD und Die Linke. Manche Bunte sind aber auch ehrlicher, und wählen gleich die Antifanten von „Die Partei“. Denn die Politik der Sozialisten ist ja in Wirklichkeit auch lächerlich, oder eben „Satire“. Denn beim Inhalt hört es bei Bunt (3D-Technik) auf.

 

5 Kommentare zu „Andrea Nahles war SPD-Vernunftvorsitzende – Jetzt haben Männer sie weggemobbt“

  1. „Nix gegen die Weiber!“… .aber mir stellt sich wie Broder die Frage, ob wir vor 100 Jahren den Frauen das Wahlrecht nicht viel früh verliehen haben?

    Jedenfalls nach dem Youtube-Video über das emotionale Hampeln von Andrea, nach meiner diffamierenden, denunzierenden und wie im Falle Nahles auch dezimierenden Wertung weiblicher Wunderwaffen im Politgewerbe fiel mir „mein misogynes Manifest“ ein:

    https://n0by.blogspot.com/2019/05/mein-misogynes-manifest-aus-berching.html

    Ob Nahles nun studiert hat, ob Roth bei Ton, Steine, Scherben oder Kevin im Call-Center gejobbt hat, spielt doch bei politischen Büttenrednern überhaupt keine Rolle. Nahles Abgang den bösen, alten, weißen Männern in die Schuh‘ zu schieben, verkennt deren Bätschi-Blödeln. Genug war genug, weg mit der Wuchtbrumme! Schade, dass sie nicht ein Schock anderer mitnimmt!

    Liken

  2. Häufig habe ich tatsächlich gelesen, dass Nahles aufgrund ihres Geschlechts weggemobbt wurde. Aber auch die anderen Parteivorsitzenden vor ihr, die alle männlich waren, mussten ebenfalls gehen. Was war an dem Abgang von Nahles anders als bei ihren Vorgängern? Und was hat das mit ihrem Geschlecht zu tun?

    Die SPD macht schon lange keine sozialdemokratische Politik mehr und die Köpfe zahlen nun den Preis dafür, ganz gleich welche Genitalien zwischen den Beinden sind.
    https://haimart.wordpress.com/2018/10/16/zwischenzeugnis-fuer-die-kleine-sozialdemokratie/

    Liken

    1. Der Unterschied ist, daß die Männer meist ja nicht nur länger im Parteivorsitzamt, sondern auch nach ihrem Parteivorsitz in vergleichbaren Positionen blieben. Schulz wird ja schon wieder als Vorsitzender gehandelt. Die SPD hat m.m. nach völlig falsche Werbestrategen und so gut wie keiner in der SPD erkennt es, denn die Stimmung im Willy Brandt Haus ist stets gut, wenn die ihre Vorschläge machen. Die Strategen sagten, die SPD solle sich an die Spitze der „Unteilbar“ Bewegung in Berlin setzen – also die Politik entpolitisieren. ( Wir = Gut = Gegen Hass -> Die anderen: Böse, da für Hass). In die selbe Kerbe schlagen die Jusos, die sich radikalisieren. Doch in der Realpolitik genügt es eben nicht, andere zu diffamieren und ihnen Hass unterstellen, sondern Antworten zu liefern. Daher bräuchte die SPD Werbestrategen, die sich dafür einsetzen, daß inhaltlich etwas vermittelt wird. Das Negativkampagning wie die Roten auch in Österreich fahren, zerstört am Ende nur das Vertrauen in die Politik.

      Gefällt 1 Person

      1. Was du schreibst, ist schon richtig. AUch Müntefering kam zurück. Vielleicht kommt auch Nahles noch einmal zurück. Auch wenn ich für Gerechtigkeit und gegen Sexismus bin, scheint mir der Vorwurf, dass mit Nahles so umgegangen worden ist, wegen ihres Geschlechts, ist für ich nicht nachvollziehbar.

        Vor allem müsste die SPD mal klären, wofür sie steht. Inwiefern unterscheidet sie sich von den anderen Parteien? Warum sollte ich nicht CDU, Grüne oder Linke wählen? Was zeichnet die SPD heute noch aus? Seit 2005 wurden die meisten Wahlen verloren. Es wurde 8 x der Parteivorsitz gewechselt.

        https://haimart.wordpress.com/2019/06/04/doppelspitze-trippelspitze/

        Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.